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Susi Sorglos
HUHU! Danke für die schnelle Aufnahme in diesem Forum

Ich bin relativ neu in dieser ganzen Angst- und Panikattacken Misere, bei mir fing das alles erst gegen April diesen Jahres an. Auf der Arbeit hab ich nenne kompletten TOTALAUSFALL (Panikattacke) bekommen, mit anschließendem krankenhausaufenthalt wo ich dann natürlich gefragt wurde ob ich zu viel Stress habe. Natürlich hab ich mir gedacht das kann doch jetzt nicht wahr sein. Ich konnte nicht atmen, ich war kurz davor ständig umzukippen, alles kam mir vor wie ein Film , meine Arme und Beine wurden taub und der Liebe Doktor im Krankenhaus sagt mir ich sei verrückt?! Das kam mir vor wie ein schlechter Witz. Naja durch anhaltende Panikattacken die über Tage gingen (bei denen ich sobald in nur einen blauen Fleck hatte, ich dachte ich sei Sterbens krank, oder ich meinen Freund sage das meine Adern anschwellen würden und ich mir das ja wohl nicht einbilden würde) musste ich einsehen das ich doch wohl ein psychisches Problem habe.

Bisher habe ich keinen Theraphieplatz bekommen. Das ist extrem blöd da ich auch nicht Weiss woher das ganze kommt und ich deshalb nicht weiss wie ich dagegen angehen soll.
Ich hatte vor 3 Wochen meinen ersten Termin beim Psychiater, die mir zum Glück nun paroxitin aufgeschrieben hat + ein bedarfsmedikament wenn ich nicht schlafen kann oder ich merke das die Panik durch Kommt.

Meine Frage als Neuling ist dazu
Ist das alles normal das ich trotzdem andauernd Herzrasen habe, das Gefühl habe nicht richtig atmen zu können (also das Gefühl das nichts in der Lunge ankommen würde) und ständig mal hier und dort wehwechen habe, oder sollte ich mir berichtigt sorgen machen und mich vom Arzt noch mal durchchecken lassen?
Das Problem bei dem ganzen ist das ich sobald ich schmerzen habe oder irgendwas anderes ist immer denke ich wäre tot krank.

Naja ich freue mich auf die Antworten
LG

08.09.2016 22:22 • 10.09.2016 #1


3 Antworten ↓


Hallo Susi Sorglos,
in diesem Fall bin ich eigentlich Rudi Ratlos.
Weil: Mir selber geht es ganz ähnlich.
Viele deiner Symptome kenne ich von mir auch.
Meine Selbst-Diagnose:
Eigentlich würde ich gerne mal die Maschine für ca. 3 Monate abschalten.
Jetzt vielleicht nicht gleich gar nichts tun.
Aber zumindest nichts mehr MÜSSEN, um überleben zu können.
Mich mal nur darum kümmern, mein inneres und äußeres Chaos zu ordnen.
Vielleicht sogar dazu, ein wenig entspannter den einen oder anderen Arzttermin anzugehen.

Es mag tatsächlich ein psychisches Problem sein.
Aber von mir kriegt es den Namen Hamsterrad.

Liebe Grüße
Tom

09.09.2016 00:42 • #2



Anhaltende Angst, doch körperlich krank?

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Susi Sorglos
Huhu Major Tom
Was meinst du genau mit die Maschine abstellen? Ich verstehe gerade daraus das du deinen Job kündigen willst?
Mir ging es vor zwei Monaten genau so ich hab meinen Job gekündigt weil ich einfach die Zeit für mich brauche um schnellstmöglich wieder klar zu kommen, jetzt bin ich seit einem Monat arbeitslos und ich denke das ich das richtige getan habe, ich hab einfach mal nicht auf mein kopf sondern auf mein herz gehört
Ich glaube nicht das es mir so besser gehen würde hätte ich weiter gearbeitet. Dazu muss ich sagen ich habe bevor ich krank geschrieben war, hab ich um die 80 Std die Woche gearbeitet in einem unterbazhlten Job mit schwer erziehbahren Jugendlichen. Der Job hat mir immer Spaß gemacht und ich hab immer gerne gearbeitet doch irgendwann dachte ich mir wozu das alles wenn (vielleicht dadurch) krank geworden bin. Also hab ich gekündigt, da ich eh mir einen anderen Job gesucht hätte wegen der Std und der kohle.

09.09.2016 12:43 • #3


Hallo Susi Sorglos,
lieben Dank für deine Antwort und Nachfrage.
Eine Kündigung kann ich mir in meinem Alter gar nicht mehr leisten.
Ich weiß nur, dass ich absolut fertig bin und eine Auszeit dringend nötig hätte.
Bei mir in der Firma kippen derzeit reihenweise alle um und sind krank.
Ich werde der nächste sein.
Momentan aber absolut schwierig, den richtigen Zeitpunkt zu finden, ohne den Fortbestand der Firma zu gefährden.
(Ich arbeite mit schwer erziehbaren Chefs, auch eine Herausforderung.
Aber keine 80 Stunden, da wäre ich längst 2 Meter unter der Erde.)
Du bist noch jung, und hast bestimmt genau die richtige Entscheidung für dich getroffen.

Hamsterrad, Tretmuehle...
Bis zum bitteren Ende.
Liebe Grüße
Tom

09.09.2016 23:54 • #4




Dr. Matthias Nagel