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Bist du denn Ärztin? Meine Freundin (Internistin) sagte mir, dass man eine Thrombose in jedem Fall merken würde. Das soll aber nicht bedeuten, dass man vor einer Embolie eine Thrombose haben muss, sondern es bildet sich einfach ein "Thrombus", der eben Richtung Lunge rutscht, aber der muss ja vorher nicht festgesteckt sein und eine "Thrombose" ausgebildet haben. So dachte ich, aber vielleicht hab ich das ja falsch verstanden.

21.09.2008 14:59 • #21


Dass man eine Thrombose in jedem Fall an den Schmerzen merkt, ist leider ein Trugschluss. Es kommt u.a. darauf an, wo diese Thrombose stattfindet und vermutlich auf einige andere Faktoren.
Ich habe meine jedenfalls völlig ohne Schmerzen und habe es an anderen Auffälligkeiten bemerkt.

Ich weiß auch von Leuten, die mehrmals einen kleinen Herzinfarkt hatten, ohne irgendetwas davon bemerkt zu haben. Erst später, bei einem größeren Herzinfarkt, wurden die früheren Infarkte festgestellt.

Wenn es allerdings sehr weh tut, dann sollte man sicherheitshalber von einer Thrombose ausgehen und das schleunigst ernsthaft ärztlich abklären lassen.

Gruß,
GastB

22.09.2008 19:05 • #22



Angst vor Thrombose

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Das wusste ich nicht. Kommt es denn häufiger vor, dass man NICHTS oder nur wenig merkt? Oder ist es eher die Regel, dass schon dolle Schmerzen da sind? Meine Thrombose tat auf jeden Fall höllisch weh.

Aber laut Doc war es eine harmlose Stelle (irgendein Blutgefäß im Bizeps) und hätte auch keinerlei Auswirkungen auf mein weiteres Leben. Allerdings bin ich jetzt etwas verunsichert, weil ich denke: Bin ich doch dazu veranlagt?

23.09.2008 18:42 • #23


Finde das etwas komisch. Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass das bei Dir eine Thrombose gewesen sein soll, wenn rein gar nichts weiter gemacht wurde.

Ich kenne mehrere Leute, die keine direkten Schmerzen verspüren bei einer Thrombose, eher ein Spannungsgefühl. Wenn man schon öfter eine hatte, entwickelt man irgendwie ein Gespür dafür.

Ich denke, Du hast Deine Ärztin falsch verstanden. Natürlich ist die Gefahr einer Thr. nach einer OP größer. Aber ich vermute, dass es bei Dir etwas anderes war.

23.09.2008 20:29 • #24


Nee, das war ja keine OP. Ich bekam nur dieses Schlafmittel, und dann wurde ein Schluckecho vom Herzen gemacht. Tage danach hatte ich dieses Ziehen im Bizeps, dazu einen blauen Flecken und ich konnte den Arm nicht beugen. Danach entwickelte sich ein Knubbel, der jetzt, nach fünf Monaten, so langsam wieder weg geht. Ich hatte damals angerufen und mir wurde gesagt, dass das wohl vom Abbinden bzw. der Spritze sei, also hab ichs mal gelassen. Wochen danach war ich wieder dort und habs dem Doc gezeigt, und er meinte wörtlich: NUr eine kleinen Thrombose, aber keine Stelle, die gefährlich wäre. Mich hats fast von der Liege gekippt, ehrlich. Ich hab dann noch gefragt, was denn ist, wenn sich der Klumpen jetzt löst, aber er tat das als banal ab und meinte, das sei eine völlig unbedeutende Vene und da passiert nix. Naja, das musste ich dann eben so glauben.

23.09.2008 20:41 • x 1 #25


Das kommt mir - allerdings als Laie - aber wirklich etwas komisch vor. Man "weiß" doch, dass gerade die Klumpen, die sich von woanders (in deinem Fall also: im Bizeps) lösen, dann ins Herz oder in die Lunge wandern und diese absolut lebensgefährlich verstopfen können?!

http://de.wikipedia.org/wiki/Thrombose

Entweder hat der Mann keine Ahnung oder er erklärt es dir allzu salopp, fände ich aber beides nicht gut. Mit sowas ist nicht zu spaßen.
Er meinte vielleicht, dass es dies hier nicht ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Paget-von- ... er-Syndrom ,
aber ist die Gefahr eines Weiterwanderns nicht trotzdem gegeben?

Da würde ich ehrlich gesagt doch noch mal irgendwo hartnäckig nachfragen - vielleicht besser bei einem anderen Arzt.

23.09.2008 22:06 • #26


Hm, also beide Ärzte (meine Freundin und ihr Kollege) haben das als ungefährlich abgetan. Das sei ein völlig harmloses Blutgefäß, und die Thrombose hätte sich eben beim Spritzen oder Abdrücken entwickelt. Das war ja im April. Gut, der Klumpen hat sich erst irgendwann vor ein paar Wochen aufgelöst, aber wenn der jetzt in mir rumschwimmen würde, hätte der doch schon irgendwo mal stecken bleiben müssen, oder? Laut meiner Ärztin neige ich übrigens NULL zu Thrombosen, was an meinen Blutwerten und der gesamten körperlichen Konstitution liegen solle. Natürlich frage ich mich da, warum ich trotzdem eine bekommen habe!? Aber das soll ja eben an der Spritze gelegen haben, die ich da zum Einschläfern für die Untersuchung bekommen habe.

24.09.2008 15:58 • #27


Zitat von wonnie4u:
Gut, der Klumpen hat sich erst irgendwann vor ein paar Wochen aufgelöst, aber wenn der jetzt in mir rumschwimmen würde

Also hat er sich inzwischen aufgelöst?

Wenn er sich aufgelöst hat, existiert er ja nicht mehr und kann also auch nicht irgendwo rumschwimmen und erst recht keine Embolie verursachen.

Du hattest allerdings vorher geschrieben:
Zitat:
wenn sich der Klumpen jetzt löst

was nicht bedeutet "auflöst", sondern "von der Stelle, an der er entstanden ist, loslöst". Und dann eben in den Blutkreislauf gerät.

Was ist denn nun Sache?

24.09.2008 21:01 • #28


Also, ich hatte diesen Knubbel, den man am Bizeps (knapp oberhalb der Ellenbeuge) gespürt habe, nur noch minimal. Das heißt, da ist nix mehr da oder eben nur noch wenig. Also dachte ich, schwimmt doch dieser Batzen jetzt in mir rum, oder löst sich so ein Klumpen dann in flüssiges Blut auf?

25.09.2008 11:49 • #29


Hallo wonnie4u,

es gibt auch Thrombosen in oberflächlichen Venen. Und die sind wohl nicht so gefährlich, verursachen aber schlimme Schmerzen, besonders im Arm. Vermutlich hattest Du das. Ich glaube auch nicht, dass da ein Thrombus in Dir rumschwimmt und Dich gefährdet. Da wäre sicher schon längst Schlimmes passiert.

Letztendlich solltest Du wohl den Ärzten glauben, vor allem wenn zwei der gleichen Meinung sind. Wir sind ja keine Mediziner und Ferndiagnosen dürfen selbst Ärzte nicht stellen, wir natürlich sowieso nicht.

Ich wollte hier nur Grundsätzliches zum Thema richtigstellen. Ich will auf keinen Fall jemandem Angst einjagen und ihm sein Leben noch schwerer machen, als wir es alle schon haben.

Liebe Grüße

25.09.2008 18:25 • #30


Hm.... ich glaube, der Faden ist etwas ausgeartet und gehört demnach eher in ein Medizinforum. Denn meiner Meinung nach schüren eure Sätze die Angst... Bitte nicht übel nehmen!

28.09.2008 15:21 • #31


Ja, Du hast vollkommen recht. Aber das hatte ich ja auch schon geschrieben.

28.09.2008 15:53 • #32


Hallo!


Ich habe gerade die ganzen Beiträge durch gelesen und bin erlich gesagt echt etwas enttäuscht.

Da hat die Miriam Angst vor einer Thrombose und hier werden Sachen veröffentlicht, die einem nur noch mehr Angst machen.

Bei euch hört sich das an als ob man jeden Augenblick an einer Thrombose erkranken kann bzw. eine Embolie schießen kann. Die Wahrscheinlichkeit ist doch sehr gering.

Ich finde es echt nicht gut.



maja

01.10.2008 16:22 • x 2 #33


Zitat von maja76:
Da hat die Miriam Angst vor einer Thrombose und hier werden Sachen veröffentlicht, die einem nur noch mehr Angst machen.

Bei euch hört sich das an als ob man jeden Augenblick an einer Thrombose erkranken kann bzw. eine Embolie schießen kann. Die Wahrscheinlichkeit ist doch sehr gering.

Gute Information ist m.E. immer noch das beste. Es ist m.E. weder nützlich noch ehrlich, jemandem komplett ausreden zu wollen, dass er oder sie in der nächsten Zeit oder jemals eine Thrombose bekommen könnte.

Aber man bekommt im Leben nicht alles, was möglich ist! Weder im Schlechten noch im Guten. Auch beim Lotto kann man bei jedem Spiel 6 Richtige haben, aber die Wahrscheinlichkei ist halt sehr klein und kommt daher für den Einzelnen selten vor.

Es ist m.E. wichtiger zu lernen, dass man im Leben bewusst mit Unwissen und Unvorhersehbarkeit leben können muss, als sich einzureden, dass alles sicher und vorhersehbar ist, also auch die Nicht-Krankheiten. Vorhersehbar ist gar nichts. Man kann nur versuchen, möglichst vernünftig und möglichst zufrieden zu leben, so dass man weder seine Seele noch seinen Körper misshandelt. Und dann hoffen, dass man möglichst lange so leben kann. - Erfahrung sagen.

08.10.2008 12:06 • #34


Lonely2.8
Hallo Miriam!

Also, ich bin jetzt 41 und hatte schon 2x eine Thrombose. Meine 1. hatte ich mit 19 Jahren. Das lag daran, dass ich damals die Pille genommen hatte und gleichzeitig geraucht habe. Ich war dann 4 Wochen im Krankenhaus. Danach musste ich für 1 Jahr Marcumar nehmen. Dann hatte ich 15 Jahre meine Ruhe. Diesesmal war ich 10 Tage im Krankenhaus. Dann wurde festgestellt, dass ich erblich damit behaftet bin. Also, für mein lebenlang Marcumar.

Ich verstehe Dich schon, wenn Du Angst hast. Denke mal, wenn Du keine Risikofaktoren hast (wie z.B rauchen und Pille) oder erblich damit belastet bist, würde ich mich nicht verrückt machen. Ich weiß, man hat Angst und denkt, jetzt passiert es. Geht mir ja auch so.... weiß nicht, wie oft ich schon einen Herzinfarkt-Tod gestorben bin. Da ich oft die Symptome habe. Und obwohl, mir der Kardiologe versichert hat, mit dem Herz ist alles in Ordnung und ich mit Marcumar gut geschützt bin, habe ich immer diese Panik.

Kopf hoch! Es wird!

Ganz liebe Grüße
Cindy

08.10.2008 15:45 • #35


Lieber Gast B!


Du hast sicherlich recht damit, daß man es keinem ausreden sollte, aber so eine Panikmache wie in den Beiträgen ist auch nicht angebracht.

Dort ist man ja schon beim kleinsten Thrombus halb tot. Selbst ich hatte nach diesen ganzen Berichten wieder Angst davor.


maja

09.10.2008 11:04 • #36


Maja,
lieben Dank für deine 'Unterstützung'

Gast B,
natürlich ist es wichtig, dass man einen gesunden Verstand hat und damit leben kann, dass Dinge passieren können, die nicht vorhersehbar sind. Aber jetzt speziell auf diesen Thread gerichtet hätte es vielleicht gereicht, wenn du nur das geschrieben hättest (oder jmd anderes) und nicht eine Thrombose so detailliert beschrieben worden wäre. Ich denke, das hätte mir besser geholfen

Cindy,
danke für deine Antwort. Anhand deiner Geschichte sieht man, dass man trotz ärztlicher Bestätigung immer noch nicht angstfrei ist.

11.10.2008 11:42 • #37


miriam,

vielleicht liest Du noch mal die ersten Beiträge. Ich habe Dich gefragt, ob Du wirklich was zu dem Thema hören willst. Und - entschuldige, wenn ich es so ausdrücke - Du hast förmlich darum "gefleht".
Und Du hast in diesem thread nicht 1x signalisiert, dass Dir das nun nicht gut tut oder für Dich ausufert. Zudem habe ich bereits selbst mehrere Male geschrieben, dass es mir leid tut, wenn nun jemand Angst bekommt.

Und plötzlich melden sich alle möglichen Leute und klage ihr Leid über die, die versucht haben, sachliche Auskunft zu geben.

Das Leben birgt leider keinerlei Sicherheit, niemand wird Euch jemals bestätigen können, dass Ihr nicht an einer Thrombose erkranken werdet.

Und was Ihr bitte nicht vergessen dürft: Auch ich bin nicht frei von derartigen Ängsten. Ich versuche bloß, möglichst objektiv zu bleiben, mich dementsprechend zu informieren.

Ich denke, wenn jemand nicht damit klar kommt, bestimmte körperliche Symptome hier zur Diskussion zu stellen, dann sollte er es lassen. Ich werde es mir nicht einfach leicht machen und jemanden beruhigen, indem ich ihm sage, seine Symptome seien psychisch bedingt oder Einbildung. Wenn dejenige fragt, muss er mit einer Antwort rechnen. Und in diesem therad hat sich die Intensität der Beträge, die Euch Angst machen, langsam gesteigert. Niemand hat miriam sofort mit schrecklichen Tatsachen konfrontiert!

Man ist doch hier, um von den Erfahrungen anderer Betroffener zu profitieren. Das betrifft dann körperliche Erkrankungen ebenso wie "nur" das Thema "Angst". Zudem hängt beides ja oft zusammen.

Und ich glaube, GastB und ich kennen auch diese Ängste vor Krankheiten, diese zahlreichen Symptome, die einem Angst einjagen können.

Wer fragt, muss grundsätzlich mit verschiedenen Antworten rechnen. Auch mit der Wahrheit, auch damit, nicht nur das zu hören, was man hören will und ich kann in diesem thread keine extreme Panikmache entdecken, wenn ich mir alle Beiträge wirklich in Ruhe durchlese.

11.10.2008 14:00 • #38


Hallo Miriam ,

ja, auch ich hänge ja noch ziemlich an der Herzangst. Habe aber auch immer wieder andere Ängste, auch z.B. wegen Thrombose! Ich mache es so, dass ich versuche,die Risikofaktoren möglichst klein zu halten, ich nehme zwar die Pille, rauche aber nicht, versuche möglichst viel zu trinken, und wenn ich fliege, schaue ich, dass ich regelmäßig die Beine bewegen kann usw.
Aber frag nicht, ich war auch schon beim Arzt weil ich dachte, es ist gleich vorbei - und was war, nichts hat er festgestellt, ich lag auf der Couch, hatte Urlaub und in meinen Beinen war ein komisches Gefühl..... bin sofort zum Arzt, doch es war nix!

Ich denke ja auch immer wieder, einen Tag habe ich es mit dem Herzen - den nächsten denke ich, ich habe Eierstockkrebs usw. es ist ein Kreislauf - ich mache zwar Therapie, doch geheilt bin ich wohl noch lange nicht....

Lieben Gruß
Daniela

11.10.2008 21:52 • #39


Was Lilly schrieb, kann ich nur unterschreiben. Liebe Miriam, du bist ausdrücklich und mehrmals gefragt worden, ob du wirklich ernsthafte Antworten willst, und hast das sogar mit Ausrufezeichen bejaht.

Ich fühle mich ehrlich gesagt missbraucht und manipuliert, wenn jemand so um Infos fleht und ich anschließend durch diese oder dritte Personen dafür getadelt werde, dass ich diese Infos gegeben habe, weil sie ja - ach so - unangenehm und beängstigend seien.

Und @ Miriam:
Du schriebst u.a. dies hier
Zitat:
Und oftmals habeich das auch 3 Tage bevor ich mit dem Flugzeug fliege (Emboliegefahr) etc.

Auch hier kann ich dich nur fragen: Du weißt ja offenbar selber, dass bei längeren Flügen eine erhöhte Emboliegefahr vorhanden ist.
Wieso hältst du dann deine Angst davor für unrealistisch-krankhaft, und wieso erwartest du von uns, dass wir dir diese ausreden?!

Offenbar möchtest du dich nicht mit den realen Gefahren des Lebens realistisch und praktisch auseinandersetzen, sondern möchtest, dass alle erreichbaren "Mamis" dir auf die Angststelle pusten und sagen: "Ist ja gar nicht so schlimm, ist schon vorbei, nicht wahr?"

Wenn eine erhöhte Thrombosegefahr real da ist (was bei Flügen der Fall ist!), dann kannst du das als erwachsener Mensch
- entweder völlig ignorieren und dich damit in diese Gefahr ohne Vorsichtsmaßnahmen begeben
- oder du kannst damit erwachsen umgehen, d.h. die erhöhte Gefahr ernst nehmen und bestmögliche Vorsorge dagegen treffen, als da ist: festere Kniestrümpfe anziehen, möglichst viel trinken, ab und zu aufstehen und etwas umherlaufen.

Brächte es denn etwas Gutes, wenn du den Gedanken an diese reale Gefahr verdrängen und von uns gesagt bekommen würdest, dass du während des Fluges ganz bestimmt keine Thrombose bekommen wirst, egal wie kontraindiziert du dich verhalten wirst?! Fändest du das wirklich die angemessene Lösung für dein Problem?

12.10.2008 00:01 • #40



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