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Hallo
Ich bin 62Jahre und leide unter Depressionen,Angst und Zwangsgedanken.
2015 wurde ein stummer Schlaganfall diagnostiziert.
MRTKontrollen folgten.
Gestern war ich bei einem Spezialisten im Krankenhaus zur Besprechung der letzten MRTAufnahme.
Ich habe Gefässanomalien,eventuell ein Aneurysma,die sich in den letzten 5Jahren aber nicht verändert bzw vergrössert hätten,was ein gutes Zeichen wäre.
Er empfahl eine Angiographie,da man damit die Gefässe besser darstellen könnte.
Es besteht bei dieser Untersuchung allerdings ein geringes Risiko für einen Schlaganfall.
Es bestehe jetzt auch kein unmittelbarer Notfall,etwas zu unternehmen.
Ich habe die Angiographie aus Angst abgelehnt.
Falls in einem Jahr sich das MRTverschlechtert hätte müsste aber unbedingt eine Angiographie gemacht werden.
Ich habe nur noch Angst,kann nicht mehr klar denken und meinen kleinen Teilzeitjob als hauswirtschaftliche Helferin im Altenheim kaum noch ausüben.
Mit ist dauernd übel,habe Magen darmbeschwerdenusw.
Ultraschall und Darmspiegelung sind erfolgt.
Blutbild war in Ordnung.
Ich bin total verzweifelt.
Danke,falls das jemand gelesen hat.
Herzliche Grüsse von Hoffnungsschimmer

20.07.2021 08:44 • 22.07.2021 x 2 #1


2 Antworten ↓


moo
Hallo,

Zitat von Hoffnungsstrahl:
2015 wurde ein stummer Schlaganfall diagnostiziert.


Weißt Du noch, mittels welcher Verfahren dieser SSA festgestellt wurde?

Zitat von Hoffnungsstrahl:
Falls in einem Jahr sich das MRT verschlechtert hätte müsste aber unbedingt eine Angiographie gemacht werden.


Das bedeutet doch, dass eigentlich aktuell keine AG gemacht werden muss!?

Zitat von Hoffnungsstrahl:
Er empfahl eine Angiographie,da man damit die Gefässe besser darstellen könnte.


Diese Aussage widerspricht der vorherigen...! Hast Du konkret nach einer besseren Darstellung der Gefäße gefragt oder hat er sie einfach als zusätzliche, präzisere Option erwähnt?

Ich frage deshalb so genau nach, weil in unseren Kreisen (Ängstler, Hypochonder) oft die Fakten etwas verzerrt interpretiert werden. Aus dem was Du geschrieben hast, erkenne ich (!) aktuell keinen Handlungsbedarf.

Wenn ich alle mir bisher von Ärzten angeratenen Diagnoseverfahren hätte machen lassen, wäre ich mit Sicherheit auch nicht schlauer. Insbesondere bei Privatpatienten (wie bei mir), sind die KHs mit aufwendigen (weil teuren) Diagnoseverfahren oft schnell bei der Hand.

Die Frage wäre auch, welche Therapie sich im Zuge oder resultierend (aus) der AG ergäbe? Sofern Dir absehbar das präzisere Verfahren mehr Sicherheit geben und die Angst nehmen würde, wäre eine Durchführung allerdings zu erwägen. IdR finden Hypochonder jedoch zeitnah wieder einen anderen Aspekt auf den sie ihren Angstfokus richten... Will damit natürlich nicht behaupten, dass es sich bei Dir so verhält.

20.07.2021 09:21 • #2


Hallo moo
Danke für deine Antwort!
Der stumme Schlaganfall wurde mittels MRT festgestellt.
Ich weiss einfach nicht,was ich machen soll.
Ich habe von morgens bis abends Angst.
Mir ist übel und ich habe Schmerzen sowie Druck hinter den Augen.
Das geht jetzt schon viele Monate so.
Ich habe solche Angst,dass mein Leben vorbei ist.
In meinen Augen bin ich eine lebensuntüchtige Frau.
Ich wünsche dir einen schönen Tag.
Herzliche Grüsse

Vor 21 Minuten • #3




Dr. Matthias Nagel