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Hallo zusammen,
habe mal wieder Angst vor Krebs. Alles fing vor 6 Wochen an: einseitig im oberen Hals ein wundes, trockenes Gefühl im Hals. Ich hab also nen Covidtest gemacht. Es kam ein Schnupfen dazu. Der Schnupfen ging, die Halsbeschwerden blieben. Also bin ich nach 3 Wochen zum Arzt, der mich an den HNO überwies. Der hat sich meinen Mundbereich nie angesehen. Stattdessen gin er mit einem Endoskop durch die Nase, stellte eine Rötung fest, verschrieb Cortisonpillen und gab mir einen Termin ne Woche später. Dieser hatte die gleiche Untersuchung, dieses Mal mit der Empfehlung rezeptfreier Bonbons eines bekannten Medikamentenherstellers. Beschwerden haben immer ihr Zentrum an der selben Stelle, gehen mal bis in die Nase, dann wieder bis in den Kehlkopf. Immer rechts. Fühlt sich wund an, manchmal sticht es. Zeitweise ist die Stimme belegt.

Hab Angst, dass es Krebs ist. Mein Sohn ist 2. Jetzt habe ich seit 6 Wochen immer die gleichen Beschwerden, mal stärker, mal schwächer, aber immer da. Natürlich fühlt es sich auch beim Schlucken wund an. Es könnte auch an trockener Luft im Winter oder ner Hausstauballergie liegen. Solche Beschwerden hatte ich aber noch nie. Auch die lange Zeit macht mir Angst. Kann mir jemand nen Tipp geben, wie man weitetmachen könnte, ohne durchzudrehen?

Danke
Das Dunkelpixie

29.11.2021 19:36 • 01.12.2021 #1


6 Antworten ↓


Wenn du dem Arzt nicht sagst, dass du Beschwerden im Hals hast, warum sollte er ihn dann ansehen? Ich hatte eine ähnliche Angst, für längere Zeit dieses Jahr. Dann mit großer Angst zur HNO-Ärztin. Sie untersuchte alles und es war nichts. Du solltest nochmal zu einer HNO-Arzt/Ärztin gehen und sie bitten, mit dem Endoskop bis zum Kehlkopf alles anzuschauen. Du wirst nichts haben. Hol dir dann gute Halsbonbons und klopf dir auf die Schulter.

29.11.2021 20:59 • #2



Angst vor Rachen- oder Kehlkopfkrebs

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Hallo Fauda,
danke für die Antwort. Er ging mit der Sonde bis zum Kehlkopf. Ich bin aber nicht sicher, was man da alles sehen kann. Fragen wir doch mal anders herum: Hatte jemand mal 6 Wochen lang Halsbeschwerden, die sich einfach in Luft auflösten. Ich bin der Idee nicht abgeneigt, dass es an der trockenen Winterluft liegt, aber der Dämon in meinem Kopf flüstert etwas anderes...

29.11.2021 21:04 • #3


Du kannst jetzt wirklich sicher sein. Freue dich doch, der Arzt hat dich also genau untersucht. Es gibt viele Gründe für trockene kratzende Schleimhäute. Sag deinem kleinen Dämon danke, dass er dich zum Arzt bewegte und der Dämon kann gehen. Du bist der Chef, nicht der Dämon. Hol dir schöne Halsbonbons (muss ich auch wieder machen).

29.11.2021 21:11 • #4


Hallo zusammen,

die Symptome sind stärker geworden. Auf der wenig belegten Zunge habe ich inzwischen einen roten Fleck entdeckt, der leicht brennt. Also bin ich wieder zum HNO. Dieses Mal hat er einen Abstrich von den Mandeln gemacht und mich wieder weggeschickt. Nächster Termin in einer Wochen. Toll. Hals tut weh, Zunge brennt leicht und einseitig ist die Nase wässrig. Wieso ich da schon dreimal beim HNO war, erschließt sich mir nicht. Könnte ja ein Pilzbefall sein, dann hätte er es mit seinem ersten Rezept für Kortison vor ein paar Wochen gerade noch schlimmer gemacht.

Ich bin einfach fertig und schließe gerade mit allem ab.

01.12.2021 17:35 • #5


Zitat von Dunkelpixie:
Hallo zusammen, die Symptome sind stärker geworden. Auf der wenig belegten Zunge habe ich inzwischen einen roten Fleck entdeckt, der leicht brennt. Also bin ich wieder zum HNO. Dieses Mal hat er einen Abstrich von den Mandeln gemacht und mich wieder weggeschickt. Nächster Termin in einer Wochen. Toll. Hals tut weh, ...

Du kannst zu einem weiteren Arzt gehen. Ein Hals-, Nasen-, Ohrenarzt sieht zig tausende Hälse, Schlünder, Nasen, Ohren und Münder. Er dürfte Pilzbefall erkennen. Was hat er denn zu Deinem Verdacht gesagt?

01.12.2021 18:37 • #6


Er sagte: Nächste Woche habe wir die Ergebnisse.

01.12.2021 18:47 • #7




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