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Hallo,

Wie in einem anderen Beitrag geschrieben, hatte ich im Mai COVID und Ende Juni eine Gürtelrose.

Seit der Gürtelrose geht es mir körperlich sehr sehr schlecht.

Primär ist es eine Erschöpfung bzw. Grippe Gefühl, dass mich fast wahnsinnig macht.

Ich glaube, dass ich an CFS erkrankt bin.
Mein Hausarzt glaubt eher an ein Burnout bzw Depression. Termin beim Psychotherapeut steht.

Da es aber einen zeitlichen Zusammenhang mit COVID, der Gürtelrose und den Symptomen gibt, bin ich felsenfest überzeugt, dass das schwere Krankheitsgefühl von ME/CFS herrührt…

So ein schweres Krankheitsgefühl und schwere Beine … ich bin fix und fertig, auch leicht panisch.

Dieses schwere Krankheitsgefühl ist unerträglich. Das kann ich mir doch nicht einbilden ….

Aus Verzweiflung hab ich gestern bei der 116117 angefunden und die haben mich zur Telefonseelsorge weitergeleitet. Da hab ich dann 45 Minuten mit einer Frau gesprochen…

Vor 4 Stunden • 22.09.2022 #1


13 Antworten ↓


Ich kann mir eher vorstellen, dass es Long Covid sein könnte. Und zusätzlich können es natürlich auch Depressionen sein. https://www.infektionsschutz.de/coronav...-covid-19/

Vor 3 Stunden • #2



Angst vor ME/CFS - was tun ?

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Manch einer sagt ja, Long covid wäre nur ein neuer Name ME/CFS. ?!
Viele viele Symptome ähneln sich ja….

Ich bin so ratlos was ich tun soll. Die Long COVID Ambulanzen sind ja hoffnungslos überlaufen …

Ich bin dazu auch noch Hypochonder und habe daher eine Angststörung. Schon langer …

Aber da hatte ich nie so ein Krankheitsgefühl, selbst nicht nach Panikanfällen….

Es bringt mich um den Verstand…
Das geht seit über zwei Monaten mit Auf und Abs

Vor 3 Stunden • #3


Ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen. Es ging mir schon mal genauso und aktuell bin ich auch wieder krank und steiger mich daher in dieses Krankheitsgefühl rein. Habe auch bei der 116117 angerufen, bei der Telefonseelsorge noch nicht - wie war das Gespräch dort für dich? Hat es dir geholfen?

Vor 3 Stunden • #4


Ich kann gut nachempfinden, wie du dich fühlst. Am besten geh trotzdem in so eine Ambulanz. Lass mal die Blut- und Harnwerte checken. Gute Besserung.

Vor 3 Stunden • #5


@Charlette für den Moment war es nicht schlecht

Wie lange hattest du das Krankheitsgefühl am Stück ?

Vor 3 Stunden • #6


@MathiasT

Hatte ich schon Ende Juli - da ging es mir auch so schlecht! Da hatte ich schon zwei Blutbilder und einen Urintest. Ohne Befund

Vor 3 Stunden • #7


@Skywalker1986 Hat sie dir Tipps gegeben die dir geholfen haben, oder war es mehr das Sprechen darüber? Ich hab immer das Gefühl, dass mir das Reden an sich darüber schon hilft.

Bei mir hielt das Krankheitsgefühl ca. 2 Wochen an, nachdem ich tatsächlich krank war. Infolgedessen hab ich sehr wenig gegessen, was mich körperlich schwach gemacht hat. Dadurch hat sich mein Krankheitsgefühl gesteigert was Angst und PA auslöste. Ich war dann bei drei Aktusprechstunden, letztendlich wurde mir Mirtazapin verschrieben, was dann dem ganzen einen Deckel aufgesetzt hat. Habe das eine kurze Zeit lang genommen und komme seitdem normalerweise gut ohne zurecht... Hast du schon mal über Medikamente bzw. Beruhigungsmittel nachgedacht?

Vor 3 Stunden • #8


@Charlette ich hab auch etwas Angst vor Medikamenten. Hab bisher keine genommen oder bekommen.

Ich nehme ab und an Neurexan …

Vor 2 Stunden • #9


Kann ich ebenfalls gut nachvollziehen! Bevor ich Medikamente nehme, lese ich tausend Erfahrungsberichte zu möglichen Nebenwirkungen, den genauen Wirkmechanismus etc. Und bevor ich was nehme, muss es auch sehr ernst sein. Ich wäge dann ab: Was ist schlimmer, Status quo beizubehalten oder die eventuellen Nebenwirkungen in Kauf nehmen? Ich hatte zum Glück keinerlei Nebenwirkungen von Mirtazapin. Wie ist es bei dir mit Neurexan?

Vor 2 Stunden • #10


Kann ich damit zum Hausarzt gehen ?
Beim Psychiater bekommt man erst in Monaten Termine. Das "schaffe" ich nicht mehr.

Abends geht es mir zuhause auf dem Sofa, zumindest von meinen Gedanken her immer etwas besser. Nachdem Telefonat mit der Seelsorge ging es mir auch etwas besser.

Eben beim Mittagessen hat sich eine kleine Panikattacke angeschlichen, hoher Puls, kribbeln und das Gefühl ohnmächtig zu werden. Das Grippe Gefühl war dann kurzzeitig weg…

Jetzt sitz ich hier in Ruhe mit Unruhe und habe einen Puls von 85

Vor 2 Stunden • #11


@Skywalker1986 Bei Panikattacken hilft es deine körperliche Empfindung auf etwas anderes zu lenken - zB Eiswürfel aufs Handgelenk, oder kaltes Wasser drüber laufen lassen (Waden, Handgelenk...). Ich gehe auch raus spazieren wenn ich körperlich kann, oder rufe Freunde an. Manchmal eben auch 116116 - dort kannst du dir übrigens auch einen Facharzttermin vermitteln lassen innerhalb von 2 Wochen (glaube ich). Dafür kannst du dir eine Überweisung vom Hausarzt holen. Bei dieser Terminvergabe wirst du dann allerdings irgendeinem Arzt im 10 km Radius zugeteilt, aber besser als gar nichts, oder?
Puls von 85 ist doch ok! Kannst du spazieren gehen?

Vor 2 Stunden • x 1 #12


Jetzt ca. 3 Stunden später ist dieses massive Grippe Gefühl viel weniger vorhanden ….

Kurioserweise hab ich in den letzten 3 Stunden mein Aktivitätslevel nicht geändert. Hab mich nicht körperlich ausgeruht. Trotzdem ist das Gefühl weniger …

Was ist das denn nur ? Ich denke jetzt, dass das eigentlich eher weniger für CFS spricht ?!

Dafür hab ich aber eine heißen Kopf (ohne Fieber)

Vor 34 Minuten • #13


Klingt nach psychosomatischen Beschwerden, vielleicht hilft dir das Reden dadrüber? Bei mir ist das zumindest so

Vor 14 Minuten • #14



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Dr. Matthias Nagel