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Guten Morgen

ich leide unter großer Angst vor Krebs. Hauptsächlich Hautkrebs. In meiner Umgebung war ich bei so gut wie jedem Hautarzt. Zum Hautcheck gehe ich mindestens einmal im Jahr (was ja auch völlig ok wäre), meist gehe ich aber zwischendurch auch nochmal. Mir wurden schon ein paar Muttermale entfernt. Eigentlich hauptsächlich auf meinen Wunsch wobei drei Stück dysplastisch waren was mich zu dem Punkt in ein tiefes Loch fallen ließ weil ich dachte das wäre was ganz schlimmes. Wurde dann aber nochmal richtig informiert und weiß das so gut wieder ein paar davon hat...
Meine Angst hört aber nicht auf und macht mich mittlerweile wahnsinnig. Ein Muttermal ist mir aufgefallen, da es relativ neu war.. mit dem war ich im November beim Hautarzt. Er schaute drauf, meinte die Struktur sähe zwar anders aus als von einem anderen welches ich ebenfalls zeigte aber alles ok, man kann es ja beobachten... vor einem Monat war ich dann beim komplett screening, natürlich auf eigene Kosten da ich erst im August schon war (bei einem anderen Arzt)
Da war alles gut nur hatte ich er das besagte Muttermal von November übersehen da meine Haare drüber lagen...
Ach Mensch... und jetzt juckt es seit einer Woche. Ich denke dass ich mir das einbilde... aber 100 Prozent wissen tut man das ja nie..
Was soll ich nun tun? Nochmal zu dem Arzt und zeigen? Der hält mich doch für verrückt oder? Wobei ich auch noch schwanger bin und es eigentlich ungern entfernen lassen möchte (außer es wäre natürlich dringend notwendig)
Irgendwie glaube ich dass es einfach wieder meine Psyche ist, denn am Anfang hat nicht das Muttermal gejuckt sondern immer etwas weiter rechts oder links.. und jetzt wo ich mir die Stelle so gut eingeprägt habe juckt tatsächlich das Muttermal.

Was soll ich tun? Wieder hin? Oder ignorieren?

02.04.2018 08:12 • 27.08.2019 #1


34 Antworten ↓


Angor
Hallo

Warum sollte Dich der Arzt für verrückt erklären? Dir wurden ja schon vorsichtshalber Muttermale entfernt.

Außerdem hat das Entfernen keine Auswirkungen auf das ungeborene Kind, denn es wird ja nur lokal betäubt, sonst könnte man ja auch in der Schwangerschaft keine Zahnbehandlung durchführen lassen.

Um ganz sicher zu sein, kannst du ja bis nach der 12. Schwangeschaftswoche warten. Der Stress durch die Angst ist schlimmer fürs Kind, und Du hättest Gewissheit, dass sich eventuell nichts Schlimmes entwickeln kann oder ist, und kannst Dich Angstfrei auf Dein Kind freuen.

LG Angor

02.04.2018 08:23 • #2



Angst vor Hautkrebs, soll ich wirklich wieder zum Arzt?

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petrus57
Zitat von Magic_farytale:
Ach Mensch... und jetzt juckt es seit einer Woche.


Kenne ich zu gut. Ich habe da auch so eine Stelle die verdächtig aussieht. Habe die schon seit gut 10 Jahren und die wird auch immer größer. Wenn ich mich dann damit beschäftige, fängt die Stelle auch immer zu jucken an. Hatte mir schon mal überlegt die Stelle rauszubrennen. Aber da ich nach gut 10 Jahren immer noch lebe,ist das wohl kein Hautkrebs.

02.04.2018 08:25 • #3


Zitat von Angor:
Hallo

Warum sollte Dich der Arzt für verrückt erklären? Dir wurden ja schon vorsichtshalber Muttermale entfernt.

Außerdem hat das Entfernen keine Auswirkungen auf das ungeborene Kind, denn es wird ja nur lokal betäubt, sonst könnte man ja auch in der Schwangerschaft keine Zahnbehandlung durchführen lassen.

Um ganz sicher zu sein, kannst du ja bis nach der 12. Schwangeschaftswoche warten. Der Stress durch die Angst ist schlimmer fürs Kind, und Du hättest Gewissheit, dass sich eventuell nichts Schlimmes entwickeln kann oder ist, und kannst Dich Angstfrei auf Dein Kind freuen.

LG Angor



Ich bin hin und her gerissen. Angstfrei die Schwangerschaft genießen... das wird bei mir wohl eh nichts denn sobald das eine abgeklärt ist folgt die nächste Angst..

02.04.2018 08:44 • #4


Zitat von petrus57:

Kenne ich zu gut. Ich habe da auch so eine Stelle die verdächtig aussieht. Habe die schon seit gut 10 Jahren und die wird auch immer größer. Wenn ich mich dann damit beschäftige, fängt die Stelle auch immer zu jucken an. Hatte mir schon mal überlegt die Stelle rauszubrennen. Aber da ich nach gut 10 Jahren immer noch lebe,ist das wohl kein Hautkrebs.



Rausbrennen? Ohje nein dann lass sie lieber rausschneiden. Aber ja, wenn seit 10 Jahren nichts passiert ist dann ist es eher unwahrscheinlich das noch etwas damit passiert

02.04.2018 08:45 • x 1 #5


MischkaJulychka
Ich habe hinter dem Ohr ein großes bläulich-schwarzes Muttermal seit der Geburt in dem nochmal vereintelt kleine runde schwarze Knötchen sind. Einige wurden schon entfernt und das Ergebnis war bis jetzt immer gut. Phasenweise mache ich mir darüber auch Gedanken und steigere mich dann hinein, gucke es mir ständig im Spiegel an usw. Und immer dann wenn ich so eine Phase habe, fängt das auch an zu jucken und zu ziehen. Aber es war nie nie irgendetwas damit, immer gutartig, es vergrößert sich nicht, blutet nicht usw. Deshalb: ja. Die Psyche kann bei solchen Dingen anscheinend auch ganz viel anrichten.

02.04.2018 23:51 • #6


Hey,

ich habe sehr viele dysplastische Muttermale und kenne deine Ängste nur zu gut. Auch mir hat das furchtbare Angst gemacht, als die Ärzte mir sagten, dass die herausgeschnittenen Male zwar gutartig waren, aber nicht ganz so unbedenklich wie andere. Und just in dieser Zeit begann plötzlich auch ein Muttermal zu jucken, das ich eh schon länger komisch fand. Wochenlang. Ich also wieder zum Arzt, der nochmals meinen kompletten Körper abcheckte und mir bestätigte, dass alles in Ordnung ist.

Es gibt wesentliche Punkte, die du im Blick haben solltest, wenn es um die Angst vor schwarzem Hautkrebs geht:

1.: Du bist so regelmäßig beim Screening, dass dir nichts, aber auch wirklich nichts passieren kann. Meine Hautärzte haben mir das so erklärt: Ein schwarzer Hautkrebs braucht um die zwei Jahre, um in die Tiefe zu wachsen (erst dann wird er gefährlich). Du kannst dir absolut sicher sein, dass dein Hautarzt ein normales, evtl auch dysplastisches Mal von einem Melanom gut unterscheiden kann. Wenn der Arzt (auch wenn er das Mal beim letzten Mal nicht begutachtet hat), vor einigen Monaten gesagt hat, dass das Ding ok ist, ist es ok - Ärzte schneiden alles, was nur ansatzweise gefährlich aussieht oder gefährlich werden könnte, raus.

2.: Es spielt nicht nur eine Rolle, ob das Mal juckt. Für einen Hautkrebs spielen auch andere Faktoren mit: Mehr als zwei Farben, sehr ausgefranste Ränder (auch ohne Lupe direkt und zweifelsfrei erkennbar) und die Größe. Schau dir zur Not Bilder von schwarzem Hautkrebs an - den erkennt man

3.: Schwarzer Hautkrebs selbst ist eigentlich sehr selten. Die Wahrscheinlichkeit ist also nicht sehr hoch, sowas zu bekommen - selbst bei Leuten wie mir, die mit Muttermalen regelrecht übersät sind, liegt die Wahrscheinlichkeit jetzt nicht bei 50% Hinzu kommt, dass diese Wahrscheinlichkeit weiter absinkt in Bezug auf bereits vorhandene Muttermale. Nur ca. 30 % der Melanome entstehen tatsächlich aus einem bereits vorhandenem Muttermal. Der Rest bildet sich neu. Auch wenn dein Muttermal noch nicht so lange da ist, ist es aber erstmal eins - das hat dir der Arzt gesagt und das kannst du ihm auch glauben. Hautärzte sind so gut geschult, die erkennen das auf einen Blick, ob was sicherheitshalber raus sollte oder nicht.

Wenn du dich ganz unsicher fühlst, solltest du nochmal hingehen, deine Ängste erklären und ihn bitten, sich dieses Muttermal noch einmal anzuschauen. Das macht er ganz sicher und er wird dich nicht für blöd halten. Das Problem ist ja sonst immer, dass man sonst anfängt, sich reinzusteigern und diese spezielle Angst sich verstetigt. Je schneller Ruhe ist, um so besser - auch fürs Kind. Und wenn was neues kommt, wirds halt auch wieder abgecheckt. Parallel dazu würde ich therapeutische Hilfen in Anspruch nehmen, wenn nicht schon geschehen.

Alles Liebe dir!

03.04.2018 10:15 • #7


MaedchenNr1, du Hübsche, ich finde deinen Beitrag ganz ganz wunderbar.

Sehr an Fakten orientiert und daher unfassbar beruhigend.

Großes Kino

03.04.2018 12:14 • x 1 #8


Zitat von tanilein:
MaedchenNr1, du Hübsche, ich finde deinen Beitrag ganz ganz wunderbar.

Sehr an Fakten orientiert und daher unfassbar beruhigend.

Großes Kino


Wenn ich schon mich selbst oft genug nicht beruhigen kann, dann doch wenigstens andere, oder? Aber danke dir für das Kompliment.

Alles in furchtbaren Angstphasen ergoogeltes oder dem Arzt aus der Nase gezogenes Wissen - so langsam könnte ich wahrscheinlich selbst Medizinerin werden

03.04.2018 12:31 • #9


MaedchenNr1

Dankeschön für edeinen beruhigenden Beitrag. Wir hatten ja bereits per PN geschrieben
Fakten sind immer gut zu lesen, natürlich vorallem wenn sie beruhigen. Allerdings in den schlimmsten Angstschüben bringen sie nur kurz Beruhigung.
Jetzt bilde ich mir nämlich noch dazu ein es wäre gewachsen...Naja....ich darf morgen zum Arzt auch wenn ich immer noch überlege ob ich wirklich gehen soll denn kurz vorher schiebe ich immer extreme Panik. Die Angst dass er nur sagt "ja dann schneiden wir besser raus" macht mich wahnsinnig.. Die Warterei dann auf das Ergebnis..oh ne...in der Zeit bin ich zu garnichts zu gebrauchen

03.04.2018 14:12 • x 1 #10


Aber wenn es rausgeschnitten wird, hast du ab da nur noch 1 bis 2 Wochen zu überstehen. Wenn du gar nicht hingehst, geht das jetzt wochenlang, wenn nicht gar monatelang so weiter. Da würde ich lieber die 2 Wochen in Kauf nehmen Ich weiß, dass Fakten nicht das Allheilmittel sind, man muss seiner Angst auch entgegentreten und sich dagegen wehren. Es braucht unfassbare Disziplin, sich immer wieder umzudrehen und der Angst den Rücken zuzukehren. Ich weiß das. Aber Fakten sind bei mir das Einzige, womit ich meine Angst (meist) zum Schweigen bekomme. Ich bin ein ziemlich rationaler Mensch und versuche einfach, meine Vernunft stärker zu machen als die Angst, indem ich sie mit Wissen ausstatte.

03.04.2018 14:40 • #11


Zitat von MaedchenNr1:
Fakten sind bei mir das Einzige, womit ich meine Angst (meist) zum Schweigen bekomme. Ich bin ein ziemlich rationaler Mensch und versuche einfach, meine Vernunft stärker zu machen als die Angst, indem ich sie mit Wissen ausstatte.


Das ist bei mir genauso.

Und im Grunde ist das auch in meinen Augen der mit Abstand beste Weg, seinen Ängsten zu begegnen.

03.04.2018 14:45 • x 1 #12


Zitat von MaedchenNr1:
Aber wenn es rausgeschnitten wird, hast du ab da nur noch 1 bis 2 Wochen zu überstehen. Wenn du gar nicht hingehst, geht das jetzt wochenlang, wenn nicht gar monatelang so weiter. Da würde ich lieber die 2 Wochen in Kauf nehmen Ich weiß, dass Fakten nicht das Allheilmittel sind, man muss seiner Angst auch entgegentreten und sich dagegen wehren. Es braucht unfassbare Disziplin, sich immer wieder umzudrehen und der Angst den Rücken zuzukehren. Ich weiß das. Aber Fakten sind bei mir das Einzige, womit ich meine Angst (meist) zum Schweigen bekomme. Ich bin ein ziemlich rationaler Mensch und versuche einfach, meine Vernunft stärker zu machen als die Angst, indem ich sie mit Wissen ausstatte.



Du hast schon recht und ich werde morgen dann gehen!

Darf ich dich mal fragen wie du das im Sommer machst? Gehst du normal in die Sonne? Sind wir da jetzt irgendwas besonderes? Wegen der dysplastischen Muttermale? Meine damalige Ärztin (ich muss allerdings sagen, es war keine gute Ärztin) meinte man sollte damit am besten garnicht mehr in die Sonne.
Aber im Sommer möchte ich mit meinen Kindern doch gerne auf den Spielplatz.. natürlich eincremen aber sonst?

03.04.2018 19:32 • #13


Also meine beide Ärzte, die ich jetzt in der Praxis kennengelernt habe, haben mir gesagt, dass ich den Rumpf möglichst bedecken soll (weil da die meisten dysplastischen Male sind) und ansonsten ganz normal in die Sonne gehen kann und auch soll, weil der Körper Sonne braucht. Das Ganze natürlich mit entsprechendem Sonnenschutz, aber sie hat mich, ohne dass ich sie gefragt hätte, extra darauf hingewiesen, dass ich die Sonne nicht meiden soll. Ich würde demzufolge also an deiner Stelle schauen, dass ich die stärker betroffenen Stellen mit Kleidung bedecken (sofern das geht) und den Rest einfach eincremen und regelmäßig nachcremen, wenn du länger draußen bist. Ich muss allerdings gestehen, dass ich da auch eher nachlässig bin. Richtig dumm eigentlich

03.04.2018 19:47 • #14


Zitat von MaedchenNr1:
Also meine beide Ärzte, die ich jetzt in der Praxis kennengelernt habe, haben mir gesagt, dass ich den Rumpf möglichst bedecken soll (weil da die meisten dysplastischen Male sind) und ansonsten ganz normal in die Sonne gehen kann und auch soll, weil der Körper Sonne braucht. Das Ganze natürlich mit entsprechendem Sonnenschutz, aber sie hat mich, ohne dass ich sie gefragt hätte, extra darauf hingewiesen, dass ich die Sonne nicht meiden soll. Ich würde demzufolge also an deiner Stelle schauen, dass ich die stärker betroffenen Stellen mit Kleidung bedecken (sofern das geht) und den Rest einfach eincremen und regelmäßig nachcremen, wenn du länger draußen bist. Ich muss allerdings gestehen, dass ich da auch eher nachlässig bin. Richtig dumm eigentlich


Ach man denkt ja auch nicht mehr wirklich dran wenn es schnell gehen muss. Aber gut zu wissen das man die Sonne eben nicht melden soll! Ich hatte schon Angst ich müsste meine Sommertage in der Wohnung verbringen

03.04.2018 20:45 • #15


Nein, das auf keinen Fall. Selbst bei meiner Therapeutin, die schon schwarzen Hautkrebs hatte (welche Ironie, oder? ), ist das nicht so, dass sie die Sonne komplett meiden muss. Die war danach sogar in Australien - das Hautkrebsland schlechthin

03.04.2018 21:11 • #16


Zitat von MaedchenNr1:
Nein, das auf keinen Fall. Selbst bei meiner Therapeutin, die schon schwarzen Hautkrebs hatte (welche Ironie, oder? ), ist das nicht so, dass sie die Sonne komplett meiden muss. Die war danach sogar in Australien - das Hautkrebsland schlechthin


Wow! Sie scheint eine ganz tolle Einstellung zu haben

03.04.2018 21:19 • #17


Zitat von Magic_farytale:

Wow! Sie scheint eine ganz tolle Einstellung zu haben


Ey, ohne Witz - ich beneide sie richtig um ihre Einstellung. Sie ist total gechillt, obwohl der Krebs bei ihr sogar schon gestreut hatte Richtiger Alptraum! Aber sie hat a) keine Angst, weil sie sagt, es bringe sie eh nicht weiter Angst zu haben und b) ist sie davon überzeugt, dass sie durch ihre positive Einstellung gesund bleiben wird - funktioniert jetzt auch schon seit drei Jahren. Ich wäre völlig durchgedreht an ihrer Stelle.

03.04.2018 21:22 • #18


Zitat von MaedchenNr1:

Ey, ohne Witz - ich beneide sie richtig um ihre Einstellung. Sie ist total gechillt, obwohl der Krebs bei ihr sogar schon gestreut hatte Richtiger Alptraum! Aber sie hat a) keine Angst, weil sie sagt, es bringe sie eh nicht weiter Angst zu haben und b) ist sie davon überzeugt, dass sie durch ihre positive Einstellung gesund bleiben wird - funktioniert jetzt auch schon seit drei Jahren. Ich wäre völlig durchgedreht an ihrer Stelle.



Ohja ich auch!
Aber positives denken soll tatsächlich viel ausmachen. Weißt du was autosuggestion ist? Ich beschäftige mich gerade ein bisschen damit um meine Gedanken ein wenig umzupolen ... sodass ich zum Beispiel nicht bei jedem komischen Muttermal gleich das schlimmste denke sondern mir einfach sicher bin, das ich gesund bin... ist aber extrem schwer

03.04.2018 21:33 • #19


Ja, ich hab das auch mal versucht - Klaus Bernhardt hat ein sehr interessantes Buch zu dem Thema Neuroplastizität geschrieben, in dem er sehr exakte Vorgehensweisen, die Autosuggestion gleichen, anleitet, die wohl auch sehr gut helfen sollen. Ich hab's nur nicht durchgehalten, das jeden Tag zu machen. Aber laut vielen Usern scheint das sehr effizient zu sein und es leuchtet auch ein, dass es funktionieren kann. Man kann sein Gehirn tatsächlich "umprogrammieren".

03.04.2018 21:50 • #20



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Dr. Matthias Nagel