Pfeil rechts
1

Hallo,

BITTE NICHT WEITER LESEN, WENN MAN SICH SCHNELL IN ETWAS REINSTEIGERT.

Vor ein paar Wochen ist in meinem Ort ein 36 Jahre junger Mann an einer Aortendissektion oder den daraus resultierenden Folgen verstorben.

Bei mir herrscht nun blanke Panik, so was auch zu bekommen.

Natürlich weiß ich nicht ob bei dem Mann Vorerkrankungen sprich Bluthochdruck usw bestanden, trotzdem steiger ich mich sowas von rein.

Von den bekannten Ursachen, die dazu führen könnten, habe ich keine.

Auch wurde ich, wie viele andere hier, mehrfach kardiologisch untersucht, zuletzt 2015. Nur heißt es oft, dass man Veränderungen der aufsteigenden Aorta nur im CT oder MRT erkennen kann.
Ich kann ja nun schlecht zum Arzt rennen und sagen ich will ein CT oder MRT.

Ist hier jemand der sich mit der Thematik auskennt und mir sagen kann ob meine Angst irreal ist?

Danke

02.06.2018 13:42 • 03.06.2018 #1


15 Antworten ↓


petrus57
Aortendissektionen können auch von einigen Antibiotika ausgelöst werden. Als ich Antibiotika nehmen musste hatte ich auch später Angst davor, so was zu bekommen. Hatte mir natürlich nicht vorher die Nebenwirkungen durchgelesen.

02.06.2018 13:50 • #2



Angst vor Aneurysma / Dissektion Vorsicht Trigger

x 3


Zitat von petrus57:
Aortendissektionen können auch von einigen Antibiotika ausgelöst werden. Als ich Antibiotika nehmen musste hatte ich auch später Angst davor, so was zu bekommen. Hatte mir natürlich nicht vorher die Nebenwirkungen durchgelesen.



Ich überlege gerade ob ich deine Antwort beruhigend oder beängstigend finden soll

02.06.2018 13:52 • #3


Icefalki
Bella, das Leben ist nie 100% sicher. Genauso gut hättest du von den vielen Unfallopfer im Strassenverkehr schreiben können. Auch da hat keiner damit gerechnet, dass ihm oder ihr was passieren könnte. Komischerweise hab ich von dieser Angst hier im Forum noch nie gelesen.

Im Prinzip geht es bei Ängsten viel um Selbstvertrauen. Das ist nämlich ziemlich wenig vorhanden. Hypochonder suchen nach Bestätigung von anderen. Jemand soll sagen, ist alles gut. Doch selbst wenn das passiert, traut man trotzdem nicht, weil, es könnte ja was übersehen worden sein. Fragt man sich doch, wie kommt es zu solchen Gedanken? Was ist da mal schiefgelaufen?

Ich würde in diese Richtung denken.

02.06.2018 13:59 • #4


Zitat von Icefalki:
Bella, das Leben ist nie 100% sicher. Genauso gut hättest du von den vielen Unfallopfer im Strassenverkehr schreiben können. Auch da hat keiner damit gerechnet, dass ihm oder ihr was passieren könnte. Komischerweise hab ich von dieser Angst hier im Forum noch nie gelesen.

Im Prinzip geht es bei Ängsten viel um Selbstvertrauen. Das ist nämlich ziemlich wenig vorhanden. Hypochonder suchen nach Bestätigung von anderen. Jemand soll sagen, ist alles gut. Doch selbst wenn das passiert, traut man trotzdem nicht, weil, es könnte ja was übersehen worden sein. Fragt man sich doch, wie kommt es zu solchen Gedanken? Was ist da mal schiefgelaufen?

Ich würde in diese Richtung denken.


Ich finde nicht, dass man das mit Unfällen vergleichen kann.

Du meinst ich bin ein Hypochonder? Ok auf diese spezielle Angst bezogen schon.

In meinem speziellen Fall hab ich nicht Angst, dass was übersehen wurde, sondern, dass man es nicht immer sehen kann, aber das ist wohl Jacke wie Hose.

Klar sucht man ne Bestätigung bzw die Aussage das ist bescheuert.
Klar gibt es keine 100% Sicherheit, aber vieles was man vorher entdecken könnte

Und ja, ich gehe mit dir konform, dass solche Gedanken falsch sind

Aber würde bei mir alles richtig laufen und mich hätte der oben genannte Fall nicht ängstlich gemacht, wäre ich ja nicht hier.

02.06.2018 14:08 • #5


Icefalki
Zitat von Bella1980:
Und ja, ich gehe mit dir konform, dass solche Gedanken falsch sind


Wie alle übertriebenen Ängste, unter denen wir leiden. Theoretisch weiss man das, kann sie nur nicht abschalten. Drum mein ich ja, es bringt mehr, sich mit den Hintergründen der Angst zu beschäftigen.

02.06.2018 14:18 • #6


Zitat von Icefalki:

Wie alle übertriebenen Ängste, unter denen wir leiden. Theoretisch weiss man das, kann sie nur nicht abschalten. Drum mein ich ja, es bringt mehr, sich mit den Hintergründen der Angst zu beschäftigen.


Auch dies tue ich. Lange sogar erfolgreich, bis zu dem oben genannten Vorfall.

02.06.2018 14:21 • #7


Icefalki
Zitat von Bella1980:
bis zu dem oben genannten Vorfall.


Dann bleib doch bei deinen erfolgreichen Strategien und lass dich nicht runterziehen. Millionen Menschen haben das nicht.

02.06.2018 14:35 • #8


Schlaflose
Zitat von Icefalki:
Komischerweise hab ich von dieser Angst hier im Forum noch nie gelesen.


Doch schon, von mir Ich habe Angst vor dem Autofahren und zwar hauptsächlich, dass ich einen Unfall haben könnte.

02.06.2018 14:48 • #9


Uropanoel
Zitat von Schlaflose:
Doch schon, von mir Ich habe Angst vor dem Autofahren und zwar hauptsächlich, dass ich einen Unfall haben könnte.


Dann fahr doch kein Auto, fahr Bus oder Straßenbahn, aber da kann auch ein Unfall passieren, oder nur über die Straße gehen.
Wir sind vor nix sicher.

02.06.2018 14:59 • #10


Icefalki
Zitat von Schlaflose:
Doch schon, von mir Ich habe Angst vor dem Autofahren und zwar hauptsächlich, dass ich einen Unfall haben könnte.


Ist aber rationaler, finde ich. Und hindert dich nicht, wenn's sein muss, trotzdem zu fahren. Wenn auch mit mulmigem Gefühl. Mich bringt ja auch keiner als Selbstfahrer auf die Autobahn. Bei mir ist es, dass ich dort nicht abhauen kann. Deswegen kann ich aber trotzdem gut leben.

@Bella leidet aber unter ihren Ängsten. Wir wissen, was wir abkönnen, und was nicht. Könnte Bella den Trigger verdrängen, ginge es ihr auch besser.

02.06.2018 15:02 • #11


Schlaflose
Zitat von Icefalki:
Deswegen kann ich aber trotzdem gut leben.



Ich auch

02.06.2018 15:04 • x 1 #12


Zitat von Icefalki:

@Bella leidet aber unter ihren Ängsten. Wir wissen, was wir abkönnen, und was nicht. Könnte Bella den Trigger verdrängen, ginge es ihr auch besser.


Richtig
Oder sich eingehend untersuchen lassen.
Macht ihr so was nie?

02.06.2018 15:34 • #13


Icefalki
Zitat von Bella1980:
Oder sich eingehend untersuchen lassen.
Macht ihr so was nie?


Nein, ich geh so gut wie gar nicht zum Arzt. Allerdings arbeite ich beim HNO. Sollte ich tatsächlich wirkliche Probleme haben, dann würde ich gehen. Aber solange alles ok ist, geh ich da nicht hin Nur regelmässig zum Zahnarzt, die rufen mich aber zwecks Termin an. Und dort gibt es keine Wartezeiten. Die haben ihr System Im Griff.

02.06.2018 16:26 • #14


Das freut mich für dich

02.06.2018 16:37 • #15


Ich habeeines direkt beim Herzen. Ist in den letzten 6 Monaten um 5 mm angewachsen. Mussnächste Woche ins ct.

Da Ich noch keine 50 Bin, sollte die op so spät wie möglich passieren. Denn nach 10 Jahren leben noch 50 und nach 20 25 %

Ich darf wohlnichtmehr arbeiten, nix mehr heben, ,nicht ins Pool springen, dafür e bike fahren, sonst keinen Sport.


Amen.
Fazit,genieße das Leben es macht eh was es will.

03.06.2018 14:49 • #16



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. Matthias Nagel