Hallo Sentinel,
willkommen hier im Forum.
Zitat von Sentinel2003: ich bin neu hier, leide unter Depressionen und starken Ängsten! Seit einiger Zeit stelle ich fest, dass ich öfter Wortfindungsstörungen habe und, deshalb jetzt seit Montag wieder 24/7 Zwangs Gedanken
Im Grunde sprichst Du hier kein unbekanntes Thema an.
Zuerst häufig Ängste, dann sehr starke Ängste, dann sogenannte Zwangsgedanken und obendrauf
depressive Gedanken, die in einer Depression enden.
Viele Menschen kennen einen solchen Verlauf. Vielleicht ist es bei Dir so ähnlich.
Zitat von Sentinel2003: Allerdings habe ich heute festgestellt, dass ich in meiner gesamten Arbeitszeit kaum Wort findungsprobleme hatte.
Das wundert mich nicht.
Also hast Du nichts, was auf Alzheimer oder Demenz hinweisen könnte.
Deswegen kannst Du hoffentlich nachts schon mal ruhig schlafen und Dich im Schlaf
wieder auftanken.
Welche Ängste trägst Du aber jeden Tag mit Dir herum? Sind das Ängste von derzeitigen,
aktuellen Problemen?
Oder sind es Sachen aus der Vergangenheit, welche Dich immer wieder belasten?
Kannst Du darüber sprechen?
Zitat von Sentinel2003: sobald ich nix mehr zu tun habe oder Feierabend habe, geht diese Rotation der Zwangsgedanken an Alzheimer wieder los!
So ungewöhnlich, wie Du es vermutlich glaubst ist das gar nicht. Es lässt sich einfach erklären.
Du möchtest Ruhe haben. Und immer dann, wenn Du Dein bewusstes Denken ruhen lassen möchtest,
fängt Dein unterbewusstes Denken an mit Dauerreden, gefüllt mit dutzenden von Ängsten.
Schaltest Du Dein sachliches bewusstes Denken wieder ein, hört Dein unterbewusstes Denken mit
dem Dauerreden oft auf und es beruhigt sich dann meistens, zumindest etwas.Kannst Du das, was ich hier sage bestätigen?
Lebst Du allein? Hast Du eine Familie? Hast Du Kinder, einen Partner oder wen gibt es
in Deiner persönlichen Nähe als Deine Vertrauensperson?
Viele Grüße
Bernhard