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Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

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L
Ich habe halt oft total "kranke Gedanken" die mich ängstigen. Habe dann angst eine Krankheit zu haben (Psychose) bei der mein Gefühl von Kontrollverlust tatsächlich gerechtfertigt ist und ich mich besser zuhause einschließe.

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L
Liebe Nina, genau diese Angst verrückt zu werden, kenn ich auch. Völlig wirres Kopfkino. Ich lege mich abends ins Bett, und in der Phase wo ich runterfahren will, kurz vorm Einschlafen, quälen mich alle möglichen absurden Gedanken. Wie Alpträume im Wachzustand. Ich habe dann auch Angst, dass ich was ganz dummes anstelle (z. B. meine Katze absichtlich quäle, obwohl ich sie über alles liebe). Aber ich möchte mich meinen Vorgängern anschließen. Wenn man wirklich verrückt ist, merkt man es nicht mehr. Das hat mir auch mein Neurologe bestätigt. Ich hatte schon die Befürchtung, der schickt mich in die Psychatrie deswegen. Vermute, dass es bei mir auch an den Wechseljahren liegen könnte. Wie geht es dir, wenn du dich ablenkst (z.B. spazierengehen)? Alles Gute für dich. LG Lena.

#42


A


Angst verrückt zu werden

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L
Danke Lena, das ermutigt mich. Ich bin jetzt heute trotzdem in die Stadt gegangen obwohl ich dachte ich verliere dort,so ganz alleine ohne das jemand auf mich aufpasst, die Kontrolle über mich. Aber siehe da es hat geklappt
Kann schon sein,dass die Wechseljahre bei dir eine Rolle spielen, bei mir definitiv nicht bin erst 19 . Dir auch alles Gute :-*

#43


D
Hallo zusammen,

ich hoffe ihr könnt mir bei meinem etwas schwer verständlichen Problem behilflich sein.

Seit 2 Tage denke ich die ganze Zeit darüber nach wieso ich manche Sachen sage bzw. ich denke über das ausgesprochen bevor ich es sage nach. Das klingt jetzt komisch, aber es beunruhigt mich total...da ich mich gar nicht mehr normal unterhalten kann, weil ich über alles vorher nachdenke. Ich neige dazu mich in Gedanken reinzusteigern.

Ich bin momentan in einer Tagesklinik und nehme 20mg Paroxetin, mein Zustand wird dadurch aber eher schlechter.

Hab wahnsinnige Angst vor Shizophrenie und einer Psychose. Könnt ihr mich beruhigen?

#44


D
Kann mir keiner helfen, hab echt Panik...

#45


S
alter alter...

kenn ich zur genüge auch...
und ist noch nie was passiert!!

vielleicht liegts auch an dem medikament...
keine ahnung was die für nebenwirkungen haben.

bei mir hat´s schon mal bei antibiotika solche und andere psych. Neben wirkungen gehabt... nur mal so

#46


Schlaflose
Hallo delpiero,

du bist doch in der Tagesklinik. Warum sprichst du denn dein Problem nicht dort an, wo die Fachleute sind? Die können dir doch kompetentere Antworten zu deinen Problemen geben als wir Laien hier im Forum. Ich verstehe das ehrlich nicht!

Viele Grüße

#47


S

Angst verrückt zu werden!

Kennt das jemand von euch zufällig?

Ich habe keine Angst vor körperlichen Krankheiten, dafür aber Angst verrückt zu werden.
Wenn ich Panikattaken habe, dann ist alles so verwirrend und unwirklich!

... fühle mich so unreal!!

#48


K
Irgendwo hier hatten wir schon mal ein ähnliches Thema.

Das was du beschreibst ist so eine Art Schutzreaktion,vergleichbar mit dem was Leute erleben, wenn sie Zeuge eines schweren Unfalls werden.
Man empfindet das geschehene so, als würde man es außer halb seines eigenen Körpers erleben.
Damit eine gewisse Abgrenzung statt findet.

Ich kenne den Fachausdruck dafür nicht ,ist hier m Forum aber auch zu finden.

#49


S
Derealisation!

Kenn ich auch!

Stimmt das Thema war hier schon mal.
Einfach die Suche dazu bemühen...

#50


S
Ach ja, und dass es eine Schutzreaktion des Unterbewusstseins ist, sagt auch mein Psychologe...

#51


Harmony_87
Kenn ich leider zu gut :/ Hatte schon oft das Gefühl, dass ich kurz vorm Durchdrehen bin oder irgendwas total verrücktes tue - ist aber alles nie passiert. Ich wurd auch darüber aufgeklärt, dass es sich dabei um Derealisation handelt und mir keine Angst machen muss.

#52


S
Also, nachdem es ja eine Schutzfunktion unseres Unterbewusstseins/Körpers ist, sollten wir dem ganzen ja auch eigentlich dankbar sein!
Auch wenn es sich sch**** anfühlt.
Aber es hat alles seinen Sinn und Zweck!

#53


B
Hallo Lieben Leidensgenossen,

ich suche seit Monaten bzw. Jahren irgendwie hilfe bzw. einen Forumsbeitrag der mich ein wenig beruhigen tut.

Es geht um folgendes. Ich bin 21 Jahre alt und leide seit ich 8 jahre alt bin unter Panikattacken. Am Anfang dachte ich es wäre mein Herz, Bluthochdruck und die Schilddrüse. Alles checken lassen alles ok !

Habe mir vor 3 Monaten einen Psychotherapeuten ausgesucht welcher sehr gut ist allerdings war nach 2 Sitzungen schluss, weil ich dachte es würde mir völlig ausreichen zu wissen was ich habe PANIKSTÖRUNGEN.

Nun meine Sorge bzw. eigentliche Angst.

meine Freundin hat vor 2 Monaten mit mir schluss gemacht gehabt es war das schlimmste das mir je passieren konnte sie war und ist meine 1e große Liebe am Anfang habe ich das ncih so regestriert war traurig aber es war alles ok

BIS eines abends meine Gedanken (meiner meinung nach) überhand über mich genommen haben ich nenne es Gedankenzapping es schießen mir 100000000000 Gedanken durch den kopf an die ich nich mal denke mal is es ein lied, dann ein Gedanke dann das Gefühl die Kontrolle über mich zu verlieren dann denke ich das ich in der Psychatrie lande ich bekomme extremste Adrenalinstöße die mit wut bzw hass verbunden sind ich habe ein druckgefühl in meinem kopf und habe extremst Angst. Früher hatte ich "NUR" probleme mit meinem Herz und und meinem Blutdruck das is jetzt VÖLLIG vorbei überhaupt keine Probleme mehr mit meinem herz und Blutdruck sondern einfach nur wie oben beschrieben diese Sachen. Ich lese im Internet wie ein idiot rum und habe richtig schiss Schizophren zu sein oder das Borderlinesyndrom zu haben oder was auch immer. Denn es könnte ja sein das es keine Panikstörungen mehr sind, sondern wirklich was übeles. Inzwischen bin ich wieder mit meiner Freundin zusammen seit 1 woche aber mir gehts immernoch schei.. BITTE sagt mir ob ihr euch mal auchso gefühlt habt oder ähnliches erlebt habt .

Ich danke im Voraus

#54


A
Hallo,

ich weiß genau was du durchmachst! Du bist also nicht allein.
Zwar ist der Auslöser meiner Panik ein anderer als bei dir, aber ich kenne dieses wie du schon sagst 'Gedankenzapping'... man denkt und denkt und dann kommt eins zum anderen. Und irgendwann steigert man sich so hinein, dass man das Gefühl hat bekloppt zu werden. Herzrasen, Schweißausbrüche usw usw
Du bist nicht verrückt!! Das ist einfach so bei dieser Krankheit.
Eine Panikstörung ist eine Krankheit wie jede andere auch, nur kannst du sie nicht so leicht behandeln wie einen Schnupfen. Du musst lernen diese Attacken zu kontrollieren und Gründe für deine Angst finden.
Du sagst das du jetzt wieder mit deiner Freundin zusammen bist hilft dir auch nicht das es dir wieder gut geht.. Ja das liegt wahrscheinlich einfach daran das sie nicht der Grund war das du diese Angstzustände entwickelt hast. Zwar war die Trennung eine Art Auslöser, aber es gibt in deinem Unterbewusstsein vielleicht auch noch andere Dinge die dich extrem beschäftigen.
Vielleicht hast du Angst das es wieder passiert, das du wieder verlassen wirst... vielleicht hast du aus diesem Grund auch dein Verhalten ihr gegenüber geändert?

Du solltest unbedingt zu einer Neurologin gehen. Gegen diese Attacken gibt es Medikamente. Ich nehme zum Beispiel Beruhigungsmittel. Das hilft mir in besonders schweren Phasen.

Achso: ich bin auch 21 und leide seit 3 Jahren darunter

Liebe Grüße

#55


B
Hi,

vielen Dank für deine Antwort. Bin irgendwie erleichter wirklich. Ja ich habe auch schon Opipramentol 50 oder so verschrieben bekommen aber die machen mich total doof bzw. ich bin voll neben der kappe und das tut mir gar nicht gut, da ich schon ab und zu wegen den sachen sowieso total neben mir stehe. Habe bald wieder einen Termin bei meinem Psychotherapeuten und ziehe es diesmal auch durch. Du hast es "ERST" seit 3 jahren ich schon seit 13 -.-.. Kopf hoch es gibt schlimmeres. stell dir mal die leute vor die wirklich was ganz übeles haben mit der psyche :S die tun mir echt übelst leid.

Nochmal danke für die Antwort Kopf hoch das packen wir schon

#56


A
Sehe ich genauso...
Es gibt schlimmeres. Wir müssen einfach nur immer dran denken das es eine Kranheit ist die fast immer geheilt werden kann, WENN man sich auch aufrafft und es anpackt.
Niemals aufgeben und vorallem: zieh die Therapie durch! Erst heute hat mir meine Ärsztin gesagt das die Heilungschancen durch eine Therapie enorm hoch sind.
Ich zieh das durch, allein schon weil ich es meinen Eltern und meinem Partner nicht antun könnte mich umzubringen. Sie alle stehen hinter mir und ich hoffe und denke das auch deine Liebsten immer hinter dir stehen und dir stets den Rücken stärken
Alles Gute!

#57

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E
..dies ist mein erster Beitrag hier. Ich habe mich vor kurzem hier angemeldet und mir schon einiges durchgelesen.
Mir hat es bis jetzt schon geholfen einfach zu wissen das ich nicht die einzige bin.
Alles fing vor ca. 2 Monaten an, als ich in der Berufsschule meine erste Panikattacke bekam. Ich wusste überhaupt nicht was mit mir passiert und ich dachte in diesem Moment ich verliere die Kontrolle über mich, das ich wahnsinnig werde. Alles verschwamm in diesem Moment, meine Wahrnehmung veränderte sich und ich konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen. Ich musste mich sehr zusammenreißen. Nach 20 Minuten war dann alles vorbei, aber die Angst das so etwas passieren konnte blieb -bis heute.
Ich lebe nun mit meiner Angst, mal ist sie etwas besser und mal sehr schlimm wieder bis hin zu einer fiesen Attacke.
Ich bilde mir ein ich werde Schizophren, das die Menschen um mich herum nur ein Spiel mit mir spielen, obwohl ich eigentlich weiß dass das nicht sein kann.
Die Welt um mich gerum gleicht manchmal einem Gruselfilm. Alles wirkt so verwischt und ich fühle mich benommen. Ich habe Angst das ich mir selbst etwas antun könnte weil ich manchmal einfach keinen Ausweg mehr erkenne. Ich würde so gerne einfach ein normales Leben führen. Denn eigentlich ist mein Leben schön und ich mag es. Früher war das gar nicht so aber nun, wo ich wirklich glücklich bin kommt diese Angst aus dem Nichts und ich weiß einfach nicht woher und warum.
Aber ich kämpfe. Tag für Tag

Kennt ihr auch ähnliche Gefühle?
Wenn ja, was tut ihr dagegen um euch nicht so viel schlimmes einzubilden?

Liebe Grüße,
Eevy

#58


C
hallo liebe eevy , ich denke vielen von uns geht es so und wir kämpfen auch, hast du denn nochmal eine atacke bekommen auser der in der berufsschule ?
du schreibst dein leben ist jetzt schön, und vorher war es nicht so, das kann damit zusammen hängen, unverarbeitetes aus der jugend und kind, mir geht es auch so bin auch noch nicht dahinter gekommen was es ist, ich leide seit 25 jahren daran wusste jedoch bis vor 4 wochen nicht was es ist, nun seit dem ich hier bin geht es mir esser da ich immer dachte ich bin die einzige der es so geht , hast du noch andere symtome , so tagsüber ?

#59


E
Ja, leider habe ich diese Panik am häufigsten auf der Arbeit. (Ich mache derzeit eine Ausbildung.) Dann ist es schwierig mich noch auf irgendetwas zu konzentrieren. Und ich habe Angst das ich nichts mehr schaffe. Aber ich raff mich immer wieder auf, so schwer es auch ist.
Ich bin schon seit längerem in Therapie und leide schon seit Jugendtagen unter Borderline und Depressionen. Diese Angststörung ist dann jetzt auch noch hinzu gekommen, aber sie verdrängt einige andere Probleme, komischerweise.
Seit 25 Jahren, das ist eine lange Zeit! und vor allem, wenn man nicht weiß was es ist, dann macht es einem noch mehr Angst.
Andere Symptome sind Lebens -und Zukunftsängste. Übelkeit, ich habe (das ist mir jetzt peinlich) in er Schule ständig das Gefühl mir in die Hose zu machen oder in Ohnmacht zu fallen.
Und bei dir?
Grüße

#60


A


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Dr. Matthias Nagel
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