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angsthase254


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Hallo ihr lieben
Ich kenn das auch, was du da beschreibst.
Leide auch unter Panikattacken... Denke auch oft, ich drehe jetzt völlig durch und verliere die Kontrolle. Hab den Mist seit ca 7 Monaten... Mir hilft es auch sehr zu wissen, dass ich nicht die einzige bin. Dennoch: wie geht ihr denn damit um? was macht ihr bei Panikattacken??

02.08.2012 18:16 • #61


Eevy


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Es ist sehr schwierig darauf eine genau Antwort zu finden was man machen kann. Ich denke das ist bei jedem anders.
Ich denke aber in erster Linie ist es wichtig zu kämpfen und nicht aufzugeben. Seinen Alltag zu meistern egal wie schlimm es ist.
Mein Therapeut nennt es Pychohygiene. Einen geregelten Tagesablauf, regelmäßig & gesund essen, schlechte Menschen und Umfeld von einem fern halten.

Wenn die Angst wieder meinen Alltag bestimmt versuche ich es mit einem Lächeln wettzumachen, ihr keine Chance geben, sie als lächerlich darzustellen. Weils Schwachsinn ist! Es ist ganz einfach Schwachsinn!!
Manchmal versuche ich zu tanzen (wenn ich zu Hause bin) oder im Alltag meine Gedanken auf die schönen Momente zu lenken, an die Zeitpunkte zu denken, an denen die Angst verschwunden war. Das mir nichts passieren wird.
Ich weiß selbst das dies alles schwierig ist und auch bei mir klappt es nicht immer.
Manchmal spiele ich Gitarre oder rufe meinen Freund an oder meine Familie und sage denen das sie mir irgendetwas Schönes erzählen sollen.
Man darf nie den Lebensmut verlieren und sein Leben auf anderen Dinge konzentrieren als immer auf diese Angst.

02.08.2012 19:16 • #62


easten


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25.10.2012 19:25 • #63


MiniMaus


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Hallo easten,

ich kann dich soooooooo gut verstehen!

Der Text könnte komplett von mir sein!

Bei mir beziehen sich die Zwangsgedanken auf meine Kinder und ich habe auch unheimliche Angst das ich verrückt werde oder es schon bin!

Es ist die reine Hölle!
Ich denke das ein Aussenstehender sich kaum vorstellen kann wie man sich fühlt wenn man so schreckliche Gedanken hat.

Ich mache auch eine Therapie 1x im Monat und fühle mich nach der Sitzung immer gut, weil mein Thera mich immer wieder überzeugt das es "nur" aggressive Zwangsgedanken sind!

25.10.2012 20:38 • #64


easten


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Hallo MiniMaus, gut zu wissen das man doch nicht verrückt wird, aber die Gedanken sind wirklich sehr schlimm. Ich mache auch eine Gesprächstherapie und hoffe das ich dieses Problem in den Griff kriege.
Es sind wirklich unglaublich schreckliche Gedanken.

25.10.2012 21:01 • #65


Juliachen85


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Hallo. Kenne ich !
Meine Gedanken beziehen sich auf meine Kinder. Ich fühle mich dann wie ein Monster.
Mittlerweile schaffe ich es die Gedanken anzunhemen und sie freundlich zu begrüssen wenn sie kommen. Meisstens verschwinden sie dann.
Es sind nur Gedanken. Sie sind harmlos und nicht gefährlich !

25.10.2012 22:08 • #66


easten


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Hallo Juliachen85
Danke für deine Antwort. Mir ist auch aufgefallen, dass wenn ich über die Gedanken nachdenke und ich Sie zulasse, dass es mir dann richtig schlimm geht. Wenn ich aber ganz ruhig bleibe (was selten gelingt) und ich versuche an etwas positives zu denken, dann ist die Angst und die Gedanken weg. Das gleiche ist, wenn ich abgelenkt bin dann habe ich diese Gedanken auch nicht.
lg

25.10.2012 23:25 • #67


Jenny.Ha


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Zitat:
Hallo Juliachen85
Danke für deine Antwort. Mir ist auch aufgefallen, dass wenn ich über die Gedanken nachdenke und ich Sie zulasse, dass es mir dann richtig schlimm geht. Wenn ich aber ganz ruhig bleibe (was selten gelingt) und ich versuche an etwas positives zu denken, dann ist die Angst und die Gedanken weg. Das gleiche ist, wenn ich abgelenkt bin dann habe ich diese Gedanken auch nicht.
lg


Dann hast du doch schon die Lösung auf dein Problem.

26.10.2012 04:28 • #68


derhimmelmusswa.


Nimmst du Medikamente ein?
Wenn nicht, denke ich auch, dass es nur ein Streßsymptom ist.

26.10.2012 07:50 • #69


easten


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Hallo, nein ich nehme noch keine Medikamente zur Zeit. Ich denke das es irgendwelche Zwangsgedanken sind, was mich schon sehr ängstigt. Ich leide noch an Morbus Wilson und laut Arzt kann es auch sein das es von dem kommt. was ich aber nicht hoffe. Solange ich abgelenkt bin funktioniert es relativ gut und wenn das Hirn Schäden davon getragen hätte würde das mit dem ablenken vermutlich nicht mehr funktionieren.
lg

26.10.2012 11:54 • #70


Juliachen85


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Zitat von Jenny.Ha:
Zitat:
Hallo Juliachen85
Danke für deine Antwort. Mir ist auch aufgefallen, dass wenn ich über die Gedanken nachdenke und ich Sie zulasse, dass es mir dann richtig schlimm geht. Wenn ich aber ganz ruhig bleibe (was selten gelingt) und ich versuche an etwas positives zu denken, dann ist die Angst und die Gedanken weg. Das gleiche ist, wenn ich abgelenkt bin dann habe ich diese Gedanken auch nicht.
lg


Dann hast du doch schon die Lösung auf dein Problem.


ja klar. ich weiss was man tun muss um sie los zu werden. aber es gelingt nicht immer und man erwischt sich immer wieder beim "davor angst haben"
manchmal ist es schwer so zu denken

26.10.2012 12:11 • #71


Juliachen85


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ich kenne die ursache meiner gedanken.jedenfalls vermuten wir es. seitdem ich das weiss kann ich sie verstehen und nachvollziehen warum sie da sind.

26.10.2012 12:14 • #72


derhimmelmusswa.


Es ist verrückt, was Angst alles mit einem machen kann. Wenn man keine richtige Hirnkrankheit hat, ist das aber bestimmt harmlos.

26.10.2012 13:00 • #73


Jenny.Ha


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Zitat:
ja klar. ich weiss was man tun muss um sie los zu werden. aber es gelingt nicht immer und man erwischt sich immer wieder beim "davor angst haben"
manchmal ist es schwer so zu denken


Immer wenn ich an dem Punkt war, dass ich wusste was ich tun musste um ein Problem los zu werden, hatte ich es eigentlich schon hinter mir.

26.10.2012 15:35 • #74


Juliachen85


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13.12.2012 15:49 • #75


starlight22


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hey bei mir ist das ganz genauso, ich habe auch angst verrückt zu werden. sogar so verrückt zu werden dass ich angst hab mir iwann sogar was antun zu können obwohl ich weiß das ich dass ich dass niemals tun werde. hab darüber au schon öfter mit meiner Therapeutin geredet. es is ne normale aber auch beängstigende sache bei dem scheis...

liebe grüße

13.12.2012 22:35 • #76


HeikoEN

HeikoEN


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Die Angst verrückt zu werden, ist mit eine der klassischen Symptome einer Angsterkrankung!

Aber unbegründet.

Und Depressionen gehen schon einher mit einer Angsterkrankung, aber nur dann, wenn man aktiv über längere Zeit NICHTS tut bzw. Maßnahmen einfach nicht helfen, dann verliert man sozusagen den Mut und wird depressiv.

Mir haben damals bei solchen Gedanken die "Verdeutlichung meines Lebens" geholfen! Also klarmachen, was man hat (Familie, Job, Freunde, Hobbies)...

Tipp dazu:

http://www.ratgeber-panik.de/downloads/eigene-ressourcen-finden.pdf

Mit einem solchen Zettel im Küchenschrank, kann man "handfest" lesen, was man gut kann, was gut ist im Leben und das es so gar keinen Grund gibt, psychisch abzudrehen...

14.12.2012 07:56 • x 1 #77


Juliachen85


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starlight : so ist es bei mir auch. ich habe sogar angst wenn ich sowas schreckliches höre wie diese familiendramen dass mir sowas auch passieren könnte. obwohl natürlich voll der quatsch ist. ich würde meinen kindern nie was tun. aber darum gehts irgendwie in dem moment garnicht wo ich angst habe. sondern einfach darum dass ich so verrückt werden könnte das ich so etwas tue. blöd zu erklären, aber ich denke ihr versteht mich.

heiko : das ist einegute idee und hilft mir manchmal auchb ganz gut.
mein therapeut hat mir auch solche tipps gegeben.
ich habe zb ganz extreme verlustängte.
ich bin getsren zb durch zufall auf ein video bei youtube gestoßen, welches eltern ihrer verstorbenen tochter rein gestellt haben. sie ist mit 3 an krebs gestorben.
meine tochter ist auch 3 und ich bin mir sicher, dass ich genau das gleiche gefühlt habe wie die mutter de verstorbenen kindes. ich fühle mich als wäre es mir paiert und dieses gefühl und die gedanken daran lassen mich tagelang nicht mehr los.
meintherapeut sagt immer ich soll meine arme massieren und entspannungsübungen machen, meinen körper spüren und mir klaren machen dass wir nicht betroffen sind.

14.12.2012 11:03 • #78


starlight22


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ich kann duch gut verstehen ich konnte eine sehr lange zeit nicht einmal filme anschauen wo es um tot ging oder horrorfilme o. so was mir damals nichts ausmachte... ich habe meine ängste genommen und versucht mich dennen nach und nach zu stellen zb konnt ich damals nicht allein daheim bleiben. dann brachte uch mich bwusst in die situation. und nach ner zeit gings

14.12.2012 11:56 • #79


Juliachen85


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so ging es mir auch eine sehr lange zeit. ich konnte soweas auch nicht ehen, nicht mal nachrichten. jetzt geht es zeitweise.
es gab ne phase wo ich solche probleme garnicht hatte. aber seitdem wir umgezogen sind ist es wieder schlimmer

14.12.2012 14:36 • #80




Dr. Matthias Nagel

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