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Hallo alle miteinander.
Dies ist mein erster Chat zum Thema Angst.
Ich leide mitterlerwile seit 11 Jahren unter Panikattacken. Meine Angstkrankheit war nicht über den gesamten Zeitraum vorhanden. Ich hatte immer gewisse Phasen.
Aber momentan geht nichts mehr. Seit gut 9 Monaten verlasse ich das Haus nicht mehr. Es geht einfach nicht mehr. Das Problem an der ganzen Sache ist, dass niemand mir helfen kann. Ich hatte eine Einweisung für die Psychatrie, aber wie soll ich dahin kommen, wenn ich nicht mehr raus kann. Psychologen machen keine Hausbesuche.Also bin ich auf mich allein gestellt undsiech so langsam vor mich hin.
gibt es Leute denen es ähnlich geht oder ging?
Bin über jeden Beitrag dankbar.

24.08.2007 21:53 • 27.10.2007 #1


18 Antworten ↓


Hallo Kalle1,

bei mir in der Stadt gibt es den Psychatrischen Dienst. Die würden auf alle Fälle Dich, entweder an eine geeignete Stelle weiterverweisen oder Dich selbst dorthinbingen oder zumindest Hausbesuche machen.
Ich bin bei mir in der Stadt dort in psychatrischer Behandlung und weiß, das mein Arzt Hausbesuche macht. Er führt Gespräche mit den Patienten und verschreibt auch Medikamente, u.a. sogar homöopathische Arznei.
Ich hoffe das hilft Dir weiter.

24.08.2007 22:39 • #2



Zuhause "eingesperrt"

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Hi Schmetterling

Mein Hausarzt macht auch Hausbesuche, aber das hilft mir nicht weiter. Neben Diazepam verschreibt sie mir auch Doxepin. Aber diese ganzen Medikament machen mich krank im Kopf. Durch diese,entschuldige, schei. angst vor der angst lösen diese mittel bei mir fast immer panikattacken aus. anstatt mir zu helfen habe ich das gefühl sie schaden mir.

24.08.2007 22:45 • #3


Hallo Kalle 1,

wie sieht das denn bei Dir genau aus ? Vielleicht blöde Frage, aber wer kauft für Dich ein, wenn Du das Haus nicht mehr verlässt ?
Oder welche Beziehung hast Du zu Deinen Eltern ? Worauf ich hinaus will, gibt es nicht irgend jemanden, dem Du vertraust und der Dich in eine Klinik bingen könnte ?

24.08.2007 22:55 • #4


Meine Mutter hat mich vor einiger Zeit wieder aufgenommen, Sie kauft für mich ein. ausserdem kümmert sich meine freundin um mich. es gibt genug leute die mich in die klinik fahren würden, aber ich kann nicht mehr. Die angst ist mittlerweile einfach zu groß. Meine Ärztin kann mir nur helfen, wenn ich anfange mir selbst zu helfen. Aber ich halte diese gefühle nicht mehr aus. klingt suizid gefährdet, bin ich aber nicht. Ist zwar kein schönes leben mehr das ich habe, aber es ist immerhin noch eins.
Der schlüssel ist mut und selbstvertrauen und beides habe ich nach jahrelangem kampf gegen die angst im moment nicht mehr.
Die letzte panikattacke die die angst wieder ausgelöst hat war einfach zu stark. nie mehr möchte ich das erleben.

24.08.2007 23:13 • #5


Guten Morgen Kalle1,

also es gibt schon einige wenige die Hausbesuche machen zumindest für den Anfang...da müsstest du dir sozusagen die Zeit nehmen und alle mal in deiner Umgebung abtelefonieren ...aber wenn ich ganz ehrlich bin muss ich dir sagen wenn du schon seit 9 Monaten nicht mehr das Haus verlassen hast solltest du in eine Klinik!
Ist die Überweisung für eine Tagesklinik oder für eine Klinik wo du auch übernachten sollst....

Sag deiner Freundin und deiner Mutter das egal wie du rumzickst, wie du heulst, schreist und was auch immer machst sie dich ins Auto verfrachten sollen und dich da hin bringen müssem....du sagst selber das willst du nie wieder erleben..

Ich habe ca. dreieinhalb Monate meine Wohnung nicht verlassen und der Gedanke ind eine Klinik zu gehen und dort auch zu übernachten hat mich fast umgebracht...somit konnte bzw musste ich mich damit auseinandersetzen in die Tagesklinik zu müssen..ja ich schreibe müssen , denn aufgrund dieser Angst und Panik ist ja von wollen keine Rede ...du hast nur diese Angst und Panik....ich bin abgeholt worden, dort hingebracht worden morgens und nachmittags wieder abgeholt worden....denkst du nicht das dich dabei deine Mutter und Freundin auch unterstützen würden?

25.08.2007 10:18 • #6


Hallo linchen.

die überweisung war für einen stationären aufenthalt in einer klinik. Als ich da angerufen hab haben die mir die tagesklinik vorgeschlagen. Aber das macht keinen sinn, da ich nicht glaub das ich rauskomme und das auch noch jeden tag.
Am anfang war ich festen willen dort hinzugehen, hab angerufen und mich auf die warteliste setzen lassen. dann musste ich jede woche dort anrufen um zu fragen ob ein platz frei ist. nach ca. 2 monaten hab ich es dann aufgegeben. mit schwindener zeit war halt auch mein mut dorthin zu gehen geschwunden.
klar sagt einem der gesunde menschenverstand ich muss da hin.aber ich bin halt krank. man würde mich auch dorthinbringen egal was ich sage wenn ich darum bitte, aber ohne freien platz geht da gar nichts. ich müsste mich also wieder auf die liste setzen lassen und dann würde das spiel wieder von vorne los gehen. es muss doch einen anderen weg geben den ersten schritt zu schaffen.

25.08.2007 11:53 • #7


Hallo Kalle1,

warum machst du nicht beides?

Lässt dich wieder auf die Warteliste setzen und in der Zwischenzeit machst du all die andere Dinge und bist dann vielleicht ein schon ein Schrittchen weiter wenn der Platz für dich frei wird?

Könntest Selbsthilfebücher lesen, Entspannungstechniken erarbeiten und anwenden und versuchen vor die Tür zu gehen mit deiner Mutter oder Freundin...weisst du so Schrittchenweise...erstmal nur vor die Haustüre wenn das besser klappt Türe zu machen und Stück in den Vorgarten, dann das alleine üben ohne deine Freundin oder Mutter....

25.08.2007 16:22 • #8


Hi linchen.

Ich habe schon 3 selbsthilfebücher gelesen und kenne ein paar entspannungsübungen. Aber die entspannungsübungen kann ich schlecht auf der straße machen wenn die angst einsetzt. momentan versuche ich mich in selbsthypnose und versuche damit mir zu helfen.
manchmal versuch ich ja rauszugehen aber ich komme nicht weit. ist halt die angst es nicht mehr zurück zu schaffen. ich hab auch schon viel über agoraphobie gelesen und überall steht das die meisten mit begleitung draussen besser klar kommen. auf mich trift das leider nicht zu. ich habs ausprobiert mit meiner freundin. bei mir kommen dann die attacken viel eher. ich denke das kommt weil ich mich dann nicht auf mich selbst konzentrieren kann und dann angst hab die kontrolle zu verlieren oder so.
ich habe vor einigen jahren sogar schon mal eine therapie wegen der angst gemacht, aber geholfen hats nix. damals konnte ich mir noch selbst helfen und hatte die angst für einige zeit besiegt oder einfach vergessen. aber jetzt wo ich nichts mehr machen kann ist es echt schwer sich selbst zu helfen.

25.08.2007 17:19 • #9


Hallo Kalle, ich habe mich hier heute erst angemeldet und ich bin schon ein alter Hase in Sachen Panik und Angst.
Ich habe das Dilemma seit über zehn Jahren hinter mir und möchte anderen Betroffenen helfen.
Bei mir war es genau wie bei Dir. Ich konnte das Haus nicht mehr verlassen, nicht einmal in den Keller gehen. Von einem Zimmer in das andere Zimmer war schon sehr schwer.
Ich habe damals eine Verhaltenstherapie gemacht. Dazu mußte ich in die Praxis der Psychlogin, klar. Alleine hätte ich das nie geschafft. Derzeit hat mich meine Mutter immer zuhause abgeholt und mich in die Praxis gefahren, sie blieb dann auch dort und wartete.
Die ersten zwei Termine waren ziehmlich schlimm aber man merkt und registriert, dass einem nichts passiert. Keine Ohnmacht, kein Herzinfarkt-nichts. Und dann gewinnt man das Vertauen in sich wieder.
Ich hätte allerdings nicht jeden als Fahrer akzeptiert. Es mußte eine Person meines Vertrauens sein, da gab es allerdings nicht viele. Nur meine Eltern und mein damaliger Ehemann. Aber der wollte derzeit nichts von meinen Problemen wissen und ließ mich hängen.
Ich bin so froh, dass ich damals die Therapie gemacht habe. Medis habe ich nie genommen, die hatten ja immer die Nebenwirkungen als Folge, die die gleichen Ängste auslösten, die ich eh schon hatte.
Kalle, ich möchte Dir Mut machen. Man bekommt das alles in den Griff und danach ist das Leben wieder so schön
Es dauert natürlich eine Weile und braucht Kraft.
Alles Gute und viel Erfolg, Gruß Katja

25.08.2007 17:29 • #10


hallo katja.

danke für deine aufmunternen worte.

aber wie schon gesagt ich habe schon mal ne therapie gemacht.
mit der angst habe ich schon seit 11 jahren erfahrung. damals habe ich es irgendwie immer wieder in den griff bekommen, aber jetzt....

irgendwie ist es diesmal ganz anders. waren es damals hauptsächlich körperliche symtome die nach verlassen der angstsituation abgeklungen sind(herzrasen, schwitzen, ohnmachtsgefühl, ect.) so spielt sich jetzt die angst viel mehr in meinem kopf ab. ausserdem habe ich auch zuhause angst. das hatte ich damals so gut wie nie.

du empfiehlst mir ja mehr oder weniger die konfrontationstherapie. sich in die angstsituation begeben, durchstehen und merken das es gar nicht so schlimm ist. damals habe ich es genau so gemacht aber irgendwie habe ich nicht mehr die kraft das durchzustehen. ich trete jetzt immer die totale flucht an. das heist ist nix mit merken, dass es gar nicht so schlimm war. die meisten schreiben ja auch das deren panikattacke nach 15-30 minuten abklingt. diese erfahrung habe ich leider nicht gemacht. die letzte panikattacke die mich in diese lage gebracht dauerte 3std. sie traf mich bei meiner freundin und endete erst als ich erschöpft einschlief. als ich dann nachts aufwachte wollte ich unbedingt nach hause. damit ich den weg im dunkeln fahren kann und mich nicht jemand sehen kann. als ich dann kaum 1 min draussen war hatte ich sofort wieder eine häftige attacke und hab mich dann nach hause gequält wo sie sich dann fortsetzte. die nächsten tage lag ich nur auf der couch. sobald ich aufstand gings mir schlecht.

lange rede kurzer sinn ich trau mich im moment einfach nicht.
aber ich weiss das es so nicht weiter gehen kann.

25.08.2007 18:28 • #11


ZZerRburRuSs
hallo Kalle
ich hatte mehr als 20 jahre angst und panik ,kenne die höhen und tiefen ,weis das warscheinlich die meisten mehrere therapieansätze brauchen, usw. usw.
auch ich hatte wirklich tiefe tiefen kann dich also verstehen.

nach einer therapie in einer tagesklinik bin ich aber schon lange zeit sehr stabil und es geht mir so gut wie nie.

du wirst in deiner jetzigen situation sicherlich auch zeiten haben in denen es dir relativ gut geht (nur im verhältniss gesehen).nutze diese zeiten so gut es geht ,bereite dich gedanklich auf den weg zu einer klinik vor ,gehe oder fahre immer wieder in die klinik (in gedanken),besorge dir bilder von der klinik ,google den weg in die klinik , schau aus dem fenster das auto an ,mit dem du gefahren wirst ,sprich mit deiner mutter freundin oder sonst wem darüber so oft du kannst .lass dich wieder auf wartelisten setzen .das sind erstmal sachen die du tun kannst ohne das haus zu verlassen .
bereite dich langsam aber sicher im kopf darauf vor.

wenn du dir überlegst wieviel energie es kostet eine panikatacke zu haben oder den ganzen tag und die nacht damit zu verbringen voll konzentriert auf dich aufzupassen das dir ja nichts geschieht ,weist du ja warum du dich so kraftlos fühlst!

deine energie geht volles pfund für selbstkontrolle drauf !

es kann sogar soweit gehen dass du anderen leuten energie abzapfst um deine selbstkontrolle zu perfektionieren und aufrecht zu halten.
die brauchen ihre energie aber meistens selbst , selten hat jemand power für 2 ,eigentlich nie.

geh ganz langsam, mach kleine pausen,geh den einfachsten weg und lass dir helfen und denke daran das man beim gehen stärker wird und kondition aufbaut! (ist das eine abgedroschene fars? ja das ist sie!kann das noch jemand hören? warscheinlich nicht! stimmts denn ? dummerweise ja!)


alles gute für dich ZZ

26.08.2007 04:13 • #12


Hallo Kalle;
Auch ich bin seit 18 Jahren von Angst und Panik erfüllt und kann nirgendwo ohne Begleitung hingehen. Zeitweise war ich 3-4 Monate nicht mehr fähig, das Haus zu verlassen. Inzwischen bin ich 45 Jahre alt, verheiratet und habe einen 11 Jährigen Sohn. Ich kann nichts alleine ausser Haus machen, nirgendwo mit meinem Sohn alleine hingehen, da er als Begleitung mit seinen 11 Jahren noch nicht in Frage kommt. Von Verhaltens- und Konfrontationstherapie rate ich Dir ab.
Im Moment mache ich eine sanfte Hypnosetherapie zu Hause mit dem Audiologramm von Frau Krebs vom Institut für Angstüberwindung in Bönningstedt.ich bin schon ruhiger und gelassener geworden,sehe vieles nicht mehr so verkrampft. Aber Begleitung brauche ich noch immer. Aber eine solche Therapie brauch einfach seine Zeit. Leider haben meine Eltern und meine Schwester den Kontakt zu mir abgebrochen, so daß ich ausser meinem Mann selten noch eine weitere Begleitperson habe. Leider haben wir auch nicht viel Geld, sonst würde ich mal mit dem T'axi zu einem kleinen Laden in unserem Dorf fahren. Aber alleine dahin gehen , kann ich nicht, so muß mein Mann überall mit hin und das nervt ihn ganz schön. Leider halten unsere Nachbarn mich auch für psychisch b l ö d, da sie nichts mit mir zu tun haben wollen. Das tut alles so total weh.
Ich kann Dir das Audiologramm nur empfehlen, auch wenn es mit 2.990 Euro sehr teuer ist. Aber diese letzte Chance wollte ich mir noch geben.
Vielleicht hast ja Du dieses Geld und kannst es Dir leisten, dies zu machen. Frau Krebs kommt bezgl der ganzen Therapie auch zu Dir nach Hause, das Audiologramm hörst Du zu Hause und die Therapiegespräche kann man auch zu hause per Telefon führen.
Ich will hier keine Werbung machen, zumal es mir ja auch noch immer (nach jetzt 8Wochen)noch nicht gerade von der Angst her gut geht.

Ich wünsche Dir viel Kraft und daß Du bald Deinen Weg für Dich findest.
LG Tini

13.10.2007 12:17 • #13


Zitat von tini:
Im Moment mache ich eine sanfte Hypnosetherapie zu Hause mit dem Audiologramm von Frau Krebs vom Institut für Angstüberwindung in Bönningstedt.ich bin schon ruhiger und gelassener geworden,sehe vieles nicht mehr so verkrampft


hilft das auch, wenn man nicht dran glaubt ?..

Zitat von tini:
2.990 Euro


ich bin sprachlos...............
das wären - ich schau grade auf meine rechnung - in meinem fall der preis für so ca. 130 therapiesitzungen. dass man aus verzweiflung alles mögliche probiert, verstehe ich allerdings


Zitat von tini:
Von Verhaltens- und Konfrontationstherapie rate ich Dir ab.


findest du es nicht seltsam, dass die gesamte fachwelt dazu rät und selbst die DIA, die dich betreut in ihrem web-auftritt von konfrontation als mittel der wahl schreibt ?

13.10.2007 13:57 • #14


ZZerRburRuSs
hi

ich bin auch nur patient

und rate mal ganz wagemutig von allen sachen ab die 2990 euro kosten !

und finde verhaltenstherapie aus eigener erfahrung super klasse .
für mich gab und gibt es nix besseres .

LG ZZ

13.10.2007 14:13 • #15


Dr. Doris Wolf
Hallo zusammen

kenne dieses Institut nicht, kann also nichts darüber sagen. Sagen kann ich jedoch etwas zu dem, was auf der Startseite deren Homepage steht:

Zitat:
der Wissenschaftliche Beirat Psychotherapie (nach § 11 Psychotherapeutengesetz) stuft Hypnotherapie seit dem 09.02.2006 als wissenschaftlich anerkanntes Verfahren ein.


Das ist nicht richtig. Dort steht nämlich ausdrücklich:
Zum Anwendungsbereich 2 (Angststörungen) wurden 7 Studien vorgelegt. Keine der eingereichten Studien konnte anerkannt werden.

Zumindest also wird mit einer falschen Behauptung geworben. Da kann sich jeder selbst seinen Reim darauf machen.

Grüße Doris Wolf

13.10.2007 14:39 • #16


Mich hat lange Zeit ein Pfleger aus der Psychiatrie besucht. Jede Woche einmal. Gibt es bestimmt auch in anderen Städten. Er kann auch über das in die Klinik kommen mit Dir reden. Versuch es mal. Toll, daß Deine Freundin zu Dir hält. Ich hatte damals niemand.

13.10.2007 16:57 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Hey,

ich leide jetzt seit 8 Jahren an Ängste und Panikattacken und seit 3 Jahren an einer Agoraphobie, auch ich hab einige monate in meiner Wohnung verbracht und dachte ich würde nie wieder vor die tür gehen.

Nach fast 3jähriger Ambulanter Therapie bin ich jetzt seit 2 Monaten in einer Psychatrischen Tagesklinik und fühl mich das erste mal richtig gut aufgehoben und vorallem verstanden ! Ich schaffe es jeden morgen dort hin und zurück... vor kurzem bin ich bus gefahren.. was für meine mit sicherheit keine kleinigkeit war.

Du wirst Dich aufrappeln müssen :/ Aber Du wirst es nicht bereuen

Lg

Mel

16.10.2007 16:36 • #18


Hallo,
hier schreibt Euch heute wieder Tini. Das mit dem Audiologramm war für mich einfach nicht das Richtige. Ich habe es seit 11.08.07 täglich 3x angehört und konnte es nach und nach nicht mehr hören. Leider ging es mir immer eher schlechter als besser, obwohl dies ja kaum noch möglich ist. Auf die 10 telefonischen Gesprächsstunden habe ich dann auch verzichtet und zum Glück die 720 Euro dafür zurückbekommen. Das Ganze war mir echt eine große Lehre. Inzwischen bin ich echt auch Eurer Ansicht, daß man mit dem leid anderer keine Geschäfte und vor allem keine horrende Gewinne machen darf. Und 2.990Euro sind für uns so viel Geld, da mein Mann nur einfacher Arbeiter ist.
Im moment nehme ich Trevilor ein. Mein Psychiater hält viel davon, ich merke nach einer Woche noch keine Besserung. Aber ich brauche halt wohl noch etwas Zeit.
Aber von der ifa methode kann ich inzwischen - nicht nur wegen der Abzocke - nur abraten. Aber ich will auch nicht von mir auf andere schliessen. Vielleicht hilft es ja doch einigen leuten. Mir hingegen hat es ausser dem Geldverlust nichts gebracht.
Hoffentlich hilft Euch meine Erfahrung weiter.
Liebe Grüße

Tini

27.10.2007 15:06 • #19



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