Pfeil rechts

Hallo!

Erstmal ein Hallo an alle. Ich bin neu hier. Vor ein paar Jahren habe ich an Agoraphobie gelitten. Über einen langen, schweren Weg habe ich sie besiegt und bin im Alltag eigentlich frei von Angst. Nur in besonderen Situationen wie neuer Job, allein Reisen usw. kommt sie gelegentlich wieder durch. Nun habe ich an euch mal eine konkrete Frage zu Muskelanspannung im Schlaf.

Und zwar leide ich wie sicher viele hier vor eben solchen Situationen unter Schlafstörugen. Die äußern sich bei mir so, dass ich zwar gut einschlafen kann, allerdings zu früh aufwache und wegen sofort einsetzender Muskelanspannung wach bleibe. Das an sich wäre noch zu ertragen. Leider hat das aber die blöde Folge, dass ich von Tag zu Tag immer müder werde und sich deshalb auch meine Angst wieder stärker zeigt. Bzw. umgekehrt: Wenn ich ausgeruht bin, mit Panikgefühlen deutlich besser umgehen kann.

Mich würde interessieren, ob hier jemand solche Probleme mit dem Schlaf erfolgreich in den Griff bekommen hat. Ich hatte es mal mit progressiver Muskelentspannung versucht, war aber vielleicht zu ungeduldig. Jedenfalls hat es nicht gewirkt. Das absurde ist noch: Wenn ich zum Beispiel aufstehe, bin ich plötzlich hundemüde. Lege ich mich dann wieder hin, bin ich wieder angespannt und so gehts dann hin und her. Würde mich freuen, wenn dazu jemand was hilfreiches schreiben könnte.

Thomas

18.02.2008 10:44 • 20.02.2008 #1


3 Antworten ↓


Christina
Hallo Thomas,

ich habe (hatte) das auch, sogar richtige Rückenschmerzen, so dass ich gar nicht liegen bleiben kann. Was mir hilft, sind Kraftübungen - notfalls mitten in der Nacht. Das ist nachts zwar ätzend, aber es hilft unmittelbar. Und auf lange Sichte beugt ein richtiges Muskeltraining den Verspannungen vor, so dass man die Übungen nicht mehr nachts braucht. War bei mir viel effektiver als PME.

Liebe Grüße
Christina

18.02.2008 11:45 • #2



Wie Schlafstörung durch Muskelanspannung angehen?

x 3


ich habe mir angewöhnt wenn ich diese schlimmen Verspannungen und die Unruhe Nachts habe bleibe ich nicht liegen sondern stehe auf und mache mir fernseher an oder lese etwas Hauptsache Beschäftigung .sage mir gut wenn du keinen Schlaf brauchst dann eben nicht irgend wann kommt die Müdigkeit schon und dann schläft man auch .Sobald ich morgens wach werde und Anngespannt bin bleibe ich auch nicht mehr liegen stehe auf egal wie früh es ist wenn ich mich zwinge liegen zu bleiben wird es eh immer schlimmer


LG.Tini

18.02.2008 12:21 • #3


Meistens bleibe ich deshalb im Bett, weil ich die ganze Zeit die Hoffnung habe, doch wieder einzuschlafen. Auch, wenn das selten klappt. Ich drehe mich dann hin und her. Dabei geht es dann erstmal für ein paar Minuten wieder und dann kehrt die Anspannung zurück. Wenn ich aufstehe, merke ich plötzlich, wie müde ich bin. Wieder hinlegen (auch tagsüber) bringt gar nichts. Weil ich das Gefühl nur auf der Vorderseite habe, lege ich mich manchmal auf den Bauch. Das hilft manchmal.

Leider hält die Anspannung bis zum späten Vormittag an, dann gehts wieder. Wie gesagt, zum Glück habe ich das nur noch vor schwierigen Situationen. Aber es nervt schon sehr, gerade dann immer so müde zu sein, wenn man eigentlich seine ganzen Kräfte bräuchte. Ich frage mich vor allem, woher das kommt und wieso der Körper so einen Quatsch macht. Ich hatte damals auch mal eine Neurologin gefragt. Die meinte aber, ich müsse damit leben.

Thomas

20.02.2008 13:27 • #4




Dr. Hans Morschitzky