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Hallo, war heute bei meiner Therapeutin. Sie meinte ich hätte Realitätsängste weil ich mir immer vor Sachen die ich angehen muss so viel Angst habe und mir das schlimmste ausmale.
Zu welchen Ängsten gehört die Realitätsangst? Hat das noch jemand hier?
Würde mich über Antworten freuen.
Gruß Sterntaler

28.02.2014 15:48 • 01.03.2014 #1


7 Antworten ↓


Schlaflose
Mir geht es auch oft so. Mein Therapeut hat es aber nicht als Realitätsangst bezeichnet, sondern als Katastrophisierungsgedanken.

28.02.2014 16:01 • #2



Realitätsängste / vor Sachen die angehen

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Das wird ja immer doller. So was hab ich noch nicht gehört.

28.02.2014 16:49 • #3


Schlaflose
Doch, das ist ein sehr gängiger Begriff. Ich war auch schon in einer 8-wöchigen psychosmatischen Reha und dort wurde der Begriff auch verwendet.

28.02.2014 18:33 • #4


Seltsam bei mir in der Psychosomatik haben die so was nicht gesagt. Aber ich werde es mir mal an schauen ob es darüber was im Internet gibt. Über Realitätsängste habe ich jedenfalls nichts gefunden.

28.02.2014 19:10 • #5


~Zoe~
Den Begriff "Realitätsangst" hat der gute, alte Sigmund Freud damals ins Leben gerufen. Dahinter steckt wohl die Angst vor den Konsequenzen, die auf das eigene Handeln folgen. Es ist also weniger die Angst davor etwas anzugehen, sondern die Angst vor den Folgen. Ich denke Realtitätsängste und Katastrophisierungsgedanken gehen Hand in Hand. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Art von Angst häufig eine Begleiterscheinung bei der Generalisierten Angststörung ist und mit einem starken Selbstzweifel verbunden ist.

01.03.2014 10:17 • x 1 #6


Hallo Zoe, danke für Deine Antwort. Jetzt verstehe ich endlich was gemeint ist. Hab gestern wie blöd gesucht aber nichts gescheites gefunden.

01.03.2014 10:33 • #7


~Zoe~
Nichts zu danken. Ich würde dir aber empfehlen, dass du deine Therapeutin demnächst direkt fragst, wenn du etwas nicht verstehst, denn nur so kann eine Therapie Früchte tragen. Trau dich ruhig. Das ist nur förderlich für die "Beziehung" und führt dazu, dass man einen intensiveren Austausch hat. Auch die Therapeutin kann dir erst mal nur vor den Kopf gucken und versucht durch die Gespräche herauszufinden, was sich dahinter verbirgt. Je mehr du also von dir zeigst, desto effektiver kann an den Grundproblematiken gearbeitet werden.

Lieben Gruß,

~Zoe~

01.03.2014 11:01 • x 1 #8




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