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kyra96
Hallo,
mich würde mal interessieren, wie Eure Vorgesetzten mit Euch umgehen.
Wie reagieren Sie, wenn Ihr Therapiesitzungen oder Arztbesuche während der Arbeitszeit habt.
Meine Firma ist da eigentlich ganz locker wenn man mal später kommt oder mal eher nach Hause geht.
Jetzt wo ich wöchentlich beim Psychologen bin und diese Termine leider so fallen dass ich ca. bis zu 2 Std später anfange, hab ich
schon ein schlechtes Gewissen. Zumal ich von meinem Vorgesetzten angesprochen wurde, ob man die Termine nicht auf den Feierabend legen kann.
Kann ich leider nicht, das der Psychologe seine letzte Sitzung kurz nach 16 Uhr hat.
Noch dazu arbeite ich die fehlenden Stunden vor, so dass man mir hier nichts nachsagen kann.
Ich gehöre zu den Arbeitnehmern, sie einen kleinen Krankheitsstand haben.
Ausnahme letztes Jahr als meine Krankheit ausbrach, da war ich 6 Wochen am Stück krank geschrieben-
Ich leide an Herzphobie mit Todesangst und Panikattacken.
LG

20.08.2013 19:22 • 21.08.2013 #1


8 Antworten ↓


Ich habe mit meiner Vorgesetzten ganz offen drüber gesprochen. Meine Therapiesitzungen sind immer Freitags morgens um 8 Uhr, so daß ich dann erst gegen 9:30 Uhr im Büro bin. Sie hat damit keine Probleme, worüber ich natürlich ganz froh bin. Allerdings bin ich, auf die letzten 1,5 Jahre gesehen, inzwischen auch der 6. in einem Team von 10 Mitarbeitern, der mit Burn Out-Symptomen ausfällt.

21.08.2013 08:47 • #2



Wie reagieren Eure Vorgesetzten auf diese "Krankheit"

x 3


Sollte die Firma sich da nicht mal Gedanken über die Arbeitsbedinungen machen anstatt in Kauf zu nehmen, dass 60 % der ARbeitnehmer erkranken?!

21.08.2013 08:55 • #3


Ja, sollte sie

Drei Kollegen davon sind inzwischen nicht mehr im Unternehmen und ein weiterer hat sich intern versetzen lassen. Betrifft aber nicht nur unser Team, sondern das Gesamtunternehmen. Wir sind inzwischen bei den Ärzten in unserer Stadt bekannt.

21.08.2013 09:17 • #4


Schlaflose
Zitat von kyra96:
Noch dazu arbeite ich die fehlenden Stunden vor,


Dann verstehe ich nicht, warum dein Arbeitgeber Ärger macht.
Viele Therapeuten sind aber auf Arbeitnehmer eingestellt und bieten bis 19-20 Uhr Termine an.

21.08.2013 13:49 • #5


kyra96
Hallo,

danke für die Antworten.
Leider hat mein Therapeut keine Termine in den Abendstunden.
Aber ich sehe es auch mal so, dass es um meine Gesundheit geht.
Bei mir in der Firma leiden auch sehr viele an einer psychischen Krankheit. Ich muss aber dazu sagen, dass mir mein Job wirklich Spaß macht und es bei mir nicht von der Arbeit kommt. Vlt. war es der Tropfen auf dem heißen Stein.
Bei mir soll es daran liegen, dass ich meine Vollnarkose letztes Jahr nicht vertragen habe. Vermuten die Ärzte.

LG

21.08.2013 19:13 • #6


Ich hab meinem Chef auch klipp und klar die Wahrheit gesagt,
auch auf die Gefahr hin rauszufliegen.
Dann kam die große Überraschung,denn er hat mir gesagt,dass er selber schon
2 mal eine Panikattacke hatte und sich gut reinversetzen kann,
ich war ganz geplättet....
Ich habe ein tolles Klima in der Firma und ich fühl mich sehr wohl da,
meine Kolleg/Innen sind alle super und es passt echt,auch wenn wir manchmal Streß
haben,wegen Zeitdruck und Terminabgaben,
es ist trotzdem immer locker,
Mann hab ich ein Glück!

21.08.2013 19:22 • #7


kyra96
...ich noch mal.
Mein Chef und meine Kollegen wissen auch bescheid und unterstützen mich auch.
Trotzdem ist da so ein bitterer Geschmack wg den Therapieterminen.
Aber was soll man machen.
Gesundheit geht vor. Und nur ein gesunder Mitarbeiter kann super Leistung bringen.
LG

21.08.2013 19:25 • #8


Nun hab ich ja schon sehr lange keine Panikattacken mehr ... aber damals hab ich es einfach gesagt, so ganz nebenbei.
Chef hat gerade in sein Brot gebissen und ich so: Ich krieg manchmal Panikattacken!
Chef,: Wieso? Hab ihm den Hergang kurz erzählt und er so,: Ja, ist doof! Kenne ich auch!
Thema durch!

21.08.2013 20:02 • #9




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