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Dini58091
Hallo meine Lieben

Ich wollte mal wissen, wie es euch mittlerweile mit euren Panikattacken ergeht und ob ihr Fortschritte gemacht habt? (auch wenn es nur kleine sind!)
Mir gehts zur Zeit bestens! Hatte jetzt seit längerem KEINE Panikattacke!
Evtl mal ein Unwohlsein für einen Moment, aber sonst nix! Ich hoffe, es geht bergauf, denn
wer regelmässig an Panikattacken leidet, erlebt echt den Horror
Ich bin zur Zeit zwar bestens mit meiner Nesselsucht abgelenkt, aber ich hoffe wenn diese vorbei ist,
dass es genau so positiv weiter geht, wie bisher. Ich habe im August einen Termin in einer Uniklinik, wo ich wegen meinen Allergien richtig durchgecheckt werde. Ich erhoffe mir dadurch, wenn ich genau weiss wogegen ich allergisch bin, in Zukunft nicht mehr ganz so penibel zu sein (was das Essen angeht oder Insektenstiche)!
Opipramol nehme ich allerdings immer noch! Soll ich laut Psychologin auch noch!

Ich hoffe, dass ihr auch kleine Erfolge habt oder es euch viel besser geht

Gaaaanz liebe Grüße

06.06.2014 16:49 • 07.06.2014 #1


13 Antworten ↓


L
Huhu

Mir geht es ähnlich wie dir: Ich hatte seit längerem keine Panikattacke mehr.
Zwar hab ich weiterhin Ängste, aber eben keine richtige Panik(attacken) mehr. Ich hoffe das bleibt so, weil es mir dadurch ganz gut gelungen ist, meine Angst beim Auto fahren und in Geschäften in den Griff zu bekommen. Ich arbeite jetzt am Allein sein daheim, das nimmt mich noch ziemlich mit, aber ich bin mir sicher dass ich das auch irgendwann schaffe.
Heute war ich sogar eine Stunde lang total entspannt einkaufen, das war lange Zeit undenkbar für mich.
Wenn mir mein Magen (ab und zu mal so Reizmagen - Symptome) einen Strich durch die Rechnung macht, dann hab ich ziemliche depri-Tage, aber das krieg ich mit Iberogast und Magentee recht gut in den Griff.

Dir weiterhin alles Gute!

06.06.2014 16:54 • #2


A


Wie geht es euch mittlerweile so? Kleine Erfolge?

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kyra96
Ich war ein halbes Jahr ohne PA und gestern morgen kam dann eine voller Wucht... Bin dann gleich zum Arzt runter und der hatte mir dann Tabletten gegeben. Gleich eine genommen und heute bin ich noch müde und platt und hoffe, dass es morgen besser ist

06.06.2014 16:57 • #3


D
Also ich habe jeden Tag Erfolge, jedes herzhafte Lachen, jeder glückliche Moment ist ein Erfolg, Panikattacken empfinde ich als nicht so schlimm, weil sie ja auch das Ende der Angst bedeuten.

Wenn es einem richtig schlecht geht, denkt man immer das wenn es einem irgendwann mal gut geht, müssten die Engel singen und das Leben müsste sich total toll anfühlen, es fühlt sich aber einfach nur normal an.

Und da ich mich jetzt öfter Normal, als krank fühle, muss ich dir sagen ja ich habe Erfolge, und eine Menge davon.

06.06.2014 17:10 • #4


B
Schöm zu lesen, dass es einigen von euch wieder gut geht ! Ich dagegeb arbeite nun erst dran meine Ängste in den Griff zubekommen bzw Panikattacken in Geschäften, öffentl. Verkehrsmittel, Kino usw. Aber in 2 Wochen ein Termin bei einem Facharzt für Psychosomatik. Mal sehen wie es weiter geht.

Ich arbeite mit jedem Tag daran mich meinen Ängsten zu stellen. Therapiere mich sozusagen gerade beim Einkaufen ja schon fast selbst.

Habt ihr denn hilfreiche Tips wie ihr es geschafft habt ? Lg

07.06.2014 16:12 • #5


L
Also ich hab das Gefühl dass das Absetzen der Pille bei mir positive Auswirkungen hatte, seitdem hatte ich nämlich keine Panikattacke mehr. Mal sehen ob das so bleibt.
Ansonsten hab ich mir klar gemacht dass die Angst in meinem Kopf ist und ich deshalb die Gedanken stoppen kann bevor sie in Panik enden. Es hat bei mir über 6 Monate gedauert bis das außerhalb der Wohnung geklappt hat, aber momentan funktioniert es. Man braucht Zeit, viel Übung und positive Gedanken. Und es bleibt immer noch Arbeit. Jedes Einkaufen, jedes Mal Auto fahren usw.
Du schaffst das sicher auch man muss nur für sich die richtigen Mittel und Wege finden.

07.06.2014 16:56 • #6


B
Ich habe von einigen schon lesen dürfen das sie durch das Absetzen der Pille ruhiger wurden. Macht das denn wirklich so viel aus ?

Ich hab als Tennie die Pille genommen immer wieder mal abgesetzt. Da ich sie bzw kaum welche vertragen habe. Sommer 2012 hab ich mir dann die 3 Monatsspritze geben lassen. Allerdings letztes Jahr im September durch die Pille ersetzt. Da ich gerne noch Kinder bekommen will :p

Wenn ich nun zurück denke .. Kämpfe ich seit Januar 2013 immer mal wieder mit PA'S aber seit September/Oktober noch dramatischer und jetzt häng ich ganz in der Kriese.

07.06.2014 18:29 • #7


L
Die Pille kann einen Einfluss auf die Psyche haben. Muss aber nicht. Deswegen hat meine Frauenärztin mir geraten es einfach mal auszuprobieren und bis jetzt bin ich sehr froh dass ich es gemacht hab.
Muss jeder selbst abwägen: Braucht man die Pille momentan oder sowieso nicht? Man muss sie dann aber schon mindestens für 1 Jahr weglassen, wurde mir gesagt. Kann nämlich dauern bis sich das Hormonchaos legt...

07.06.2014 18:43 • #8


B
In nem Hormonchaos steck ich wohl schon seit 2 Jahren. Durch den Wechsel der ganzen Pillen auf die Spritze und dann wieder auf die Pille.

Wollte mir auch unbedingt die Schilddrüse untersuchen lassen weil wohl diese auch ganz häufig mit Panikattacken zusammen hängen. Nehm nämlich nie zu, egal wie viel ich Futter. Und einen so guten Stoffwechsel kann ich ja nicht haben

Nur hab ich Angst vor der Blutabnahme

07.06.2014 18:56 • #9


L
Ich nehm auch nie zu, egal was und wie viel ich esse. Meine Schilddrüse hat bis jetzt aber gepasst. Muss demnächst auch wieder Blut abnehmen und hab ziemliche Angst davor, weil beim letzten Mal hatte ich eine schlimme Panikattacke danach und lag noch eine Stunde beim Arzt rum ...

07.06.2014 19:35 • #10


B
Und genau davor habe ich Angst ! Das schlimme ist ich kann ohne Essen NIE das Haus verlassen. Erstens der Hunger und zweitens die Angst ohne Essen das der Kreislauf abkacken könnte deshalb geh ich da nie hin !

07.06.2014 19:38 • #11


L
Also ich geh fast nie nüchtern zur Blutabnahme, trinke meistens ein bisschen Saft davor. Eine Ärztin meinte mal zu mir das wäre nicht so schlimm wenn es nicht um den Blutzucker/Cholesterinwert geht bei der Blutabnahme, und das man das davor aber unbedingt sagen muss, wenn man nicht ganz nüchtern war. Aber das müsstest du eventuell selbst mal beim Arzt erfragen wenn es bei dir z.B. nur um die Schilddrüse geht.
Mein Kreislauf hält das komischerweise ganz gut durch, obwohl ich normalerweise schnell Kreislaufprobleme bekomme. Ich ess/trink dann sofort nach dem Blut abnehmen eine Kleinigkeit. Oftmals hilft da schon Saft oder ein bisschen Traubenzucker und Wasser.

07.06.2014 19:44 • #12


B
Das muss ich auf jeden Fall mal hinterfragen. Geht ja um einen ganz anderen Wert. Ich hab mich nämlich noch gar nicht richtig durch checken lassen. Was ja normalerweise der erste Schritt ist um krankheiten aus zu schließen.

Meine erste und auch letzte Blutabnahne darf jetzt über 14 Jahre her sein. War auch zuvor kein großer Fall bei meinem Hausarzt das kam nun alles durch die Panikattacken das ich da ständig hin renne.

Du hast Kreislaufprobleme ? Ist es dann nicht noch etwas schlimmer mit den Attacken ? Man verspührt ja fast bzw die gleichen Symptome ..

Hast du irgendwelche Tricks und Tips gegen Antriebslosigkeit ?

07.06.2014 20:35 • #13


L
Ich hab aus Angst auch jahrelang kein Blut abnehmen lassen aber an sich ist das echt überhaupt nicht schlimm. Nur mit den Panikattacken ist es bei mir unangenehm, weil ich einerseits Panik hab und andererseits mein Körper schwach ist weil ich fast nüchtern bin.
Aber lass das unbedingt mal machen! Du wirst es auf jeden Fall gut überstehen und sag dem Arzt ruhig dass du Angst hast und danach noch ein bisschen liegen bleiben möchtest zb, das hilft.

Ab und zu hab ich Kreislaufprobleme, aber nicht so dass es mich stört. Durch die PAs ist es nicht schlimmer geworden, mag aber wohl daran liegen dass ich mich nur auf das Symptom der Übelkeit konzentriert hab während den PAs. Hab Emetophobie ...
Dieses Schwächegefühl während den Panikattacken ist völlig normal und nicht gefährlich

Mit der Antriebslosigkeit hab ich selbst oft zu kämpfen, ich lass mich manchmal regelrecht von anderen aus dem Haus zerren aber manchmal hab ich gute Tage und dann geh ich sehr gern raus und es klappt dann auch umso besser. Aber es dauert manchmal einfach bis man an dem Punkt ist an dem man die Depri-Phasen so satt hat, dass man wieder anfängt Lebenslust zu verspüren.

07.06.2014 20:41 • #14


A


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