App im Playstore
Pfeil rechts
×

Lieber Forenbesucher,

dieses Forum dient dazu, Menschen zu unterstützen und Austausch zu ermöglichen. Wer Hilfe braucht, findet sie hier, und wer helfen möchte, ist willkommen. Moderatoren achten darauf, dass der Umgang respektvoll bleibt. Für eine angenehme Atmosphäre sind verständnisvolle, ermutigende und einfühlsame Beiträge explizit erwünscht. Verletzende oder verurteilende Beiträge sind nicht erlaubt.

57

E
Zitat von DauerVerspannt9:
@Äni2026 haha, guter Arzt den du da hast ^^ Ja, es muss ja nicht komplett nach meiner Mütze laufen, bin ja auch kein arzt. Aber da fühlte ich mich total abgefrühstückt. Und erst meinte er noch wärme und physiob bzw Schmerzmittel. Hätte wohl nur die Klappe halten müssen, dass ich samstag in der psychiatrischen ...

Ich kann dich gut verstehen, besonders wenn man gerade Körperliche Beschwerden hat und dies die Angst noch verstärkt, dann hat man so wie so bereits so viel Anspannung und leidet gerade genug, dass man alles vermeidet was es eventuell noch schlimmer machen könnte, wie irgend welche Medikamente die eine einschleiche Phase benötigen, das kann einen dann bereits den Rest geben. Wie bist du zu der Verspannung gekommen, hast du Sport gemacht oder bist du zur Zeit psychisch so sehr belastet, dass sich gerade alle Muskeln zusammen ziehen durch die Anspannung?

x 1 #21


DauerVerspannt9
@Elemente das mit den medis sehe ich definitiv so wie du, wer weiß wie man danach noch drauf ist..Außerdem sind die meisten genau diese Nebenwirkungen, die ich schon als Symptome habe, und bin mittlerweile so sensibel dass ich sogar merke wie der puls hoch oder runter geht ohne zu messen oder zu fühlen. Jetzt kommt das paradoxe, wie ich zu meinen Verspannungen gekommen bin. Ich hab vor 12 Wochen Alk. und Canna. abgesetzt nachdem es mir tage lang dreckig ging nach mischkonsum. Ja ich weiß, und nun keine Tabletten nehmen wollen xD bin seit dem aber so sensibel dass ich direkt alles abgesetzt habe. Hatte sogar Koffein und Nikotin abgesetzt. Zig. wieder angefangen aber grade wieder pause weil ich so unruhig bin. Ich hatte erst 4 Wochen lang mega nackenverspannungen und kam da langsam aus der phase raus, dann fing es plötzlich in der brust an. Seit dem wurde es immer nur schlimmer. Dann hab ich die brustschmerzen akzeptiert dann kamen arm ziehen dazu, dann das akzeptiert dann atemnot. Da wird man zwangsläufig auch verrückt

#22


A


Werde ich einfach abgestempelt ?

x 3


DauerVerspannt9
Am meisten machen mich diese kopf sachen fertig. Und so richtig kann mir keiner erklären warum sie da sind und was es ist. Klar, schwindel und Benommenheit durch nackenverspannungen und angst. Aber diese Blitze manchmal im kopf und dann wackelt kurz alles und als würde ich eine Stufe verfehlen und alles auf einmal so unreal ist das was am meisten angst macht momentan

#23


E
Zitat von DauerVerspannt9:
@Elemente das mit den medis sehe ich definitiv so wie du, wer weiß wie man danach noch drauf ist..Außerdem sind die meisten genau diese Nebenwirkungen, die ich schon als Symptome habe, und bin mittlerweile so sensibel dass ich sogar merke wie der puls hoch oder runter geht ohne zu messen oder zu fühlen. Jetzt kommt ...

Vielleicht hast du auch gerade noch so etwas wie Entzugserscheinungen, einfach Mental, kann ja sein und dein Körper muss sich wieder an dein normalen Biorhythmus anpassen und nun ist gerade alles durcheinander und du spürst dein Körper neu und wenn du sensibel bist können kleinste Veränderungen einem bereits Ängste auslösen. Dass wir bestimmt mit der Zeit wieder besser.

Hattest du schon mal Ängste in deinem Leben, zum Beispiel als Kind, eventuell auf eine andere Art, als Kind haben sich meine Ängste oft mit Bauchschmerzen und Übelkeit, Appetitlosigkeit gezeigt, ich war auch kurzatmig und mein Herz pochte vor Aufregung, aber ich hatte da noch keine solche Panikattacken, die kamen erst im Erwachsenen alter hoch.

x 1 #24


E
Zitat von DauerVerspannt9:
Am meisten machen mich diese kopf sachen fertig. Und so richtig kann mir keiner erklären warum sie da sind und was es ist. Klar, schwindel und Benommenheit durch nackenverspannungen und angst. Aber diese Blitze manchmal im kopf und dann wackelt kurz alles und als würde ich eine Stufe verfehlen und alles auf einmal ...

Das mit den Blitzen passt zu deiner Verspannung, das sind eventuell kurze Brain Zaps, kommt vom Nervensystem oder Innenohr.

x 1 #25


DauerVerspannt9
@Elemente hab dann auch direkt so ein hitzeschub, bin danach total Benommen, kopf fühlt sich leer aber auch irgendwie etwas drückend an am Hinterkopf.. Und krasser schwindel sehr beängstigend. Und dann soll ich die Pillen nehmen die das noch verstärken?

#26


DauerVerspannt9
@Elemente keine ahnung wegen noch entzug nach fast 13 wochen.
Ängste hatte ich eigentlich nie. Denke diese Verspannungen haben das alles ausgelöst

x 1 #27


E
Das kann gut möglich sein, eventuell haben sich auch Sachen über die Jahren angesammelt und die Verspannung war dann zu viel.

x 2 #28


DauerVerspannt9
@Elemente ja hatte vor entzug schon öfter gemerkt das ich verspannt bin.

#29


sandracookie
Vllt machst du nochmal extra einen Termin beim Hausarzt zu dem Thema Verspannungen (evtl. ist es nach der Sache mit dem Arztbrief von der Notaufnahme in den Hintergrund gerückt und dann hatte er es nicht mehr auf dem Schirm).
Der Hausarzt könnte dir Physiotherapie verschreiben oder Muskelrelaxantien (Tabletten, die die Verspannungen lösen, wenn Dehnen/Bewegen/Wärme nicht ausreichen).
Alternativ kannst du einen Orthopäden aufsuchen (manche bieten offene Sprechstunden an, dann muss man nicht ewig auf den Termin warten). Der kann bspw. beurteilen, ob Fehlhaltungen/Fehlstellungen auf körperlicher-/Skelett Ebene die Verspannungen verursachen.
Alternativ zur Physio und zum Orthopäden kann der Besuch bei einem Osteopathen sinnvoll sein, die sind letztendlich Experten für's Gewebe bei solchen Sachen wie Verspannungen oder Blockaden, wie verklemmten Wirbeln und können sowas lösen, auch eine gute Mass. wäre denkbar - die letzten beiden Optionen sind leider Selbstzahler Sachen, auch wenn manche Krankenkassen zumindest teilweise das Geld erstatten.
Aber ich habe in einem deiner Posts was von obdachlos und Jobcenter gelesen, da wird das dann vermutlich schwierig Behandlungen selbst zahlen zu müssen.
Ich denke es wäre schon sinnvoll auch körperlich abzuklären, was letztendlich die Ursachen der Verspannungen sind und sie dann entsprechend behandeln zu lassen. Wenn dennoch eine Angststörung vorliegt, wird es aber wahrscheinlich nicht so sein, dass die einfach wieder verschwindet, auch wenn die Verspannungen sich lösen. Hier würde ich tatsächlich empfehlen sich nochmal genauer Gedanken darüber zu machen, welche Optionen es gibt und die dann aber auch annehmen/konkret planen, auch wenn man Wartezeiten hat. Also entweder doch stationär gehen oder teilstationär mit Tagesklinik.

x 1 #30


N
@DauerVerspannt9 es ist einfach manchmal alles in Allem. Ich kann nicht tief einatmen und dachte auch ich hab was neues Schlimmes. Mein Arzt hat auch keine Untersuchungen vorgenommen und gesagt "Verspannungen". Für mich unfassbar, weil ich das nicht glauben kann. Aber inzwischen denke ich, das hängt alles zusammen. Auch eine Angststörung verursacht Verspannung im ganzen Körper. Je länger desto mehr Folgen. Und wie gesagt, mach einen Termin bei einem anderen Arzt für eine weitere Meinung, vielleicht fühlst du dich da wohler und wechselst. Ich würde Fachärzte (auch Kardiologen) aufsuchen einfach um alles mal gecheckt zu haben und dadurch auch eine andere Meinung zu hören. Bis dahin versuch dich an Eigeninitiative.

x 1 #31


DauerVerspannt9
@Äni2026 finde es halt schade. Es wird sich nicht mehr wirklich Zeit für jemanden genommen und direkt der pillenblock gezückt. Ich werde mir nach dem Wochenende noch mal einen Termin bei einem anderen Arzt machen, aber wird sicher das selbe raus kommen. Und jeder der mich sieht sagt, es ist super offensichtlich. Wahrscheinlich Paradebeispiel. Trotzdem möchte ich erst mal noch Abstand nehmen von diesen "harten" Medikamenten. Ich achte auf jedes kleine Detail In meinem Körper, merke ob puls steigt oder niedriger wird ohen zu messen und bin momentan mega sensibel. Grade auch was dieses Kopfgef!..e angeht mit schwindel, unreal, Benommenheit, ruck Im kopf mit innerliche ersxhrecken usw. Da baller ich mir nicht sachen rein, die das alles noch sehr sicher verschlimmern. Jemand der sich da weniger nen kopf drüber macht, dem mag es helfen. Ich möchte dann aber wenn ich sowas ausprobiere lieber in der Klinik sein und überwacht sein. Dann haben die das Problem. ^^ normal müsste sich doch jemand mit einem erst mal etwas befassen mit einem und dann entscheiden wie oder was gemacht wird , und nicht in einem 10 minuten Gespräch feststellen, dass es eine Angststörung ist und einfach was verschreiben und dann warte mal noch 6 Wochen zu Hause..Und mir wird gesagt ruf ja nicht den Notruf. Ok, ich nehme die pillen und mit wird komisch, wie hoch ist die Chance dass ich da den Notruf wähle ? Aber eventuell ist es auch einfach meine Sicht der Dinge die nicht stimmt.
Meine Sozialarbeiterin die auch Psychologin ist, meinte ich solle mal mehr mit arbeiten und nicht gegen alles anstinken? Nur weil ich Nebenwirkungen hinterfrage und nicht von der Brücke springe weil jemand sagt spring? 😆

x 1 #32


N
Ist ja auch richtig. Aber ein bisschen Vertrauen in die Mediziner muss man schon setzen. Obwohl ich auch wirklich mega misstrauisch bin. Und man muss/darf auch hinterfragen. Aber zumindest ein Versuch - wäre es wert 😉

x 1 #33


Zerdenker
Was du schreibst, klingt für mich nach einer somatoformen Störung.

Häufig wird diese erst später oder gar nicht erkannt, weil man keinerlei Ursachen findet und Ärzte oder Rettungsdienste Betroffene nicht ernst nehmen oder ihnen nicht glauben. Ich finde das sehr bedauerlich und finde, dass gerade jene, die mit Patienten im beruflichen Kontext zutun haben, geschult werden oder zumindest einfühlsamer mit den Leidenden umgehen sollten. Ablehnung oder die Bezichtigung der Lüge verschlimmert meist die Symptome weiter.

Sollte es sich in deinem Fall um eine somatoforme Störung halten, wäre ein Klinikaufenthalt zu überlegen. Diese Entscheidung kann und möchte ich dir aber nicht abnehmen.
Wichtig ist, dass man dir als Patient zuhört und andere möglichen Ursachen ausschließt.

x 3 #34


DauerVerspannt9
@Zerdenker denke ich auch, woraus sich die angst wahrscheinlich entwickelt hat. In der Klinik ist erst in 4 bis 6 wochen ein Bett frei. So lange muss ich wohl noch warten. Sollte es in der Zeit besser werden (wahrscheinlich wird es das eh nicht xD), dann wäre ambulant eventuell noch eine Option.
Das mit dem zuhören ist so eine Sache. Da hab ich das Gefühl, da will Mir keiner zuhören. Wenn ich Ideen oder meine Meinung einzuwenden habe, dann kommt meistens sowas wie "sie müssen uns und der Medizin schon vertrauen und sich nicht quer stellen"
Und das von jemanden den ich 10 bis 15 Minuten kenne finde ich ziemlich krass. Erst recht wenn ich nicht mal körperlich angeschaut werde. Mir ist zb aufgefallen dass mein Schlüsselbein an der Schulter etwas raus steht. Nix schlimmes, aber tut weh an der Stelle. Würde man mich ernst nehmen und anschauen und nicht alles auf angststörung schieben (ich hab eine, aber ausgelöst von den Verspannungen die kamen nach entzug) , hätte man das gesehen. Naja, kann man nur von arzt zu arzt rennen und hoffen. Die Psychiatrie wo ich hin soll hat auch nur 2 bis 3 Sterne auf google je nach Station bekommen und gefühlt steht da am meisten "bin mehr kaputt nach dem aufenthalt als vorher" naja. Mal sehen wie es weiter geht. Hab Medikamente verschrieben bekommen, aber noch nix genommen.. Bin viel zu sensibel momentan Und würde noch mehr durchdrehen bei den Nebenwirkungen
Danke aber für den Zuspruch

#35


Zerdenker
Es gibt leider viele Patienten, die denken, sie wüssten alles besser oder die zu großer Dramatik neigen. Trotzdem sollte man deswegen nicht aus den Augen verlieren, dass jeder Patient anders ist und so auch du. Wenn dir ein Arzt oder Sanitäter nicht einmal zuhört, finde ich das sehr bedauerlich. So wie bei übergewichtigen Menschen sämtliche Beschwerden mit dem Gewicht begründet werden, ist es bei psychisch Kranken der Kopf.
Sollte sich mein Verdacht bestätigen, wäre es bei dir zwar auch der Kopf, trotzdem sollte man sein Gegenüber ernst nehmen und ihm zuhören. Allein das hilft zu Beginn einer eventuellen Behandlung, den Patienten zu beruhigen.
Du kannst dir auch immer eine zweite Meinung eines anderen Arztes einholen. Dein Schlüsselbein könntest du einem Arzt zeigen und deine Befürchtungen äußern. Dir sollte zugehört werden.

Wenn man Angst hat oder nicht weiß, was mit einem, in einem und dem eigenen Körper geschieht, ist es schwer, Ruhe zu bewahren, einen klaren Gedanken zu fassen oder immer die richtigen Worte zu finden. Auch dafür sollte man Verständnis aufbringen.
Ganz wichtig finde ich, dass ein Arzt immer irren kann und man auch gegen jedes Vorurteil und jede Vermutung bei einem Patienten genau hinsehen sollte, denn es besteht immer die Möglichkeit, dass etwas von Bedeutung nicht erkannt wird.

Dass eine psychiatrische Einrichtung im Internet keine guten Bewertungen erhält, ist leider nicht unüblich. Patienten, denen die Behandlung half, denken nicht mehr an eine lobende Erwähnung, weil sie ihr Wohlbefinden genießen. Außerdem ist vielen auch die Anonymität wichtig, weil man zu meinem Unverständnis nach wie vor verurteilt wird, wenn man sich offen zu mentalen Problemen bekennt. Die Patienten, denen die Behandlung nicht geholfen haben, machen dafür hingegen gerne den Arzt oder die Klinik verantwortlich, was sich in schlechten Bewertungen äußert. Deswegen ist es nicht selten, dass Klinik oder Ärzte im Bereich der psychischen Gesundheit schlechtere Bewertungen im Internet erhalten.
Ich denke, man sollte eigene Erfahrungen machen.
Zu Schulzeiten gab es manchen Lehrer, von dem nicht gut gesprochen wurde, ich aber kam sehr gut mit ihm zurecht. Ich habe nämlich nicht auf die anderen gehört, weil es mir wichtig war, mir selbst ein Bild von der Person machen zu können. Bei manchem Lehrer teilte ich die Meinung der anderen Schüler, bei anderen wiederum nicht.
Neben einem stationären Aufenthalt in einer Klinik könnte dir vielleicht auch eine Tagesklinik guttun. Du würdest nicht ganz deinen Alltag verlieren und hättest trotzdem Struktur und eine psychiatrische Betretung. Was dir am besten helfen könnte, vermag ich allerdings nicht zu beurteilen.

Bei Medikamenten würde ich dir immer raten, zum einen auf dich und zum anderen auf eine ärztliche Meinung zu hören. Wenn du anfällig für Nebenwirkungen bist oder diese sehr stark sind, ist es verständlich, dass du die Tabletten nicht nehmen möchtest. Hinzu kommt deine eigene Überzeugung. Wenn du grundsätzlich gegen Medikamente bist, obliegt es deiner eigenen Entscheidung, dich für oder gegen sie zu entscheiden. Ich finde, man sollte jemanden nicht zu einer Medikation zwingen. (In Ausnahmefällen ist dies selbstverständlich angebracht oder notwendig.)

Ich kann dir zu Atemtechniken raten, diese helfen auch mir immer wieder. Hast du für dich denn Hilfen, die du anwenden kannst, wenn die innere Unruhe und Anspannung zu groß wird und du Schmerzen verspürst?

x 3 #36


Zerdenker
@DauerVerspannt9 Ich hoffe, dass du die richtige Hilfe erhältst und du erfährst, was dir fehlt oder du brauchst.

x 2 #37

Mitglied werden - kostenlos & anonym

DauerVerspannt9
@Zerdenker vielen Dank für deine Worte. lachen
Ja auf jedenfall! Ich würde auch immer erst meinen Gegenüber zuhören und auf ihn eingehen, bevor ich ein Urteil fälle.
Ich werde definitiv noch die Meinung eines zweiten Arztes einholen, und diesmal nix von angst etc sagen..nur dass ich ei mal in der Notaufnahme war und alles ok war. Aber ja, es ist offensichtlich, dass ich eine Angststörung entwickelt habe, durch meinen entzug und deren körperlichen Symptomen. Manchmal kann ich es aber trotzdem kaum glauben, wenn es in meinem Kopf spuckt mit diesen Gefühlen, schwindel, Benommenheit, kippweg Gefühlen, manchmal einfach komisch und leer, unreal, oder dieses Gefühl eine Stufe zu verfehlen und man hat hat das Gefühl man fällt hin und alles wackelt im kopf. Da denk ich manchmal, normal kann das ja nicht sein. Und wenn andere mit Angst das auch so durch machen, dann Respekt. Da kann man bestimmt schnell irre werden und dann kein Wunder wenn jemand in solcher Situation ständig den Notruf wählt.
Thema medis:
Ja, ich bin halt mega sensibel, mir würden sie momentan wahrscheinlich eher nicht helfen, weil ich wegen den Nebenwirkungen angst habe. Da würd ich wahrscheinlich Sachen spüren die gar nicht sind.
Schade, dass ich hab alles so außer Kontrolle hab gehen lassen, und nicht vorher bemerkt hab was los ist mit mir.

#38


Zerdenker
@DauerVerspannt9 Gerne!
Ich denke auch, dass es gut ist, noch einen zweiten Arzt zu konsultieren. Es geht um deine Gesundheit und diese ist unersetzbar. Eine Angststörung bedeutet nicht, dass du dir alles arbeitest. Niemand würde jemandem mit gebrochenen Bein vorwerfen, es wäre ihm wegen der Angst schwarz vor Augen geworden.
Es kann aber auch wirklich "nur" die Angst sein. Das gilt es, herauszufinden.

Was du beschreibst, klingt unglaublich unangenehm. Deine Symptome lesen sich wie die einer Panikattacke, jedoch noch stärker. Auch würden sie zu meiner Vermutung der Somatoformen Störung passen. Als Laie und Nicht-Mediziner möchte ich mir allerdings kein Urteil erlauben, dafür sind Ärzte zuständig.

Ich finde, es ist verständlich, wenn man in solch einer nicht einschätzbaren Lage zum Hörer greift und den Notruf alarmiert. Dies sollte kein Vorwurf anderer ein dürfen.
Zwar gibt es leider auch Menschen, die den Notruf und Ärzte ausnutzen, aber es ist ein Unterschied, ob man aus Sorge und Panik "ein Mal zu viel" anruft oder aus minderen Gründen.

Wenn du auf Medikamente sehr stark reagierst und anfällig für Nebenwirkungen bist, ist deine Entscheidung gegen Medikation nachvollziehbar. Vielleicht könntest du aber auch in einem betreuten Rahmen ein Medikament ausprobieren, du wärst dann medizinisch überwacht, könntest die Angst außer Acht lassen und jemand wäre bei Nebenwirkungen an deiner Seite.

Ja, es ist schade, dass du vieles außer Kontrolle geraten lassen hast und nun dein spätes Begreifen bereust. Trotzdem ist das kein Grund der Selbstvorwürfe. Du kannst die Vergangenheit nicht ändern, aber aus ihr für dich Lehren ziehen. Das scheinst du gegenwärtig zu tun und das ist gut. Du bist gewillt, herauszufinden, was dir fehlt oder du brauchst. Und das ist gut.
Es ist verständlich und nachvollziehbar, dass du Reue gegenüber dir selbst empfindest, dies zeugt von einem Willen zur Veränderung. Wichtig für dich ist, dass du diesen Willen hast, weil er dir hilft.
Niemand ist ohne Fehler. Wir alle bemerken manchmal erst spät, was wir vielleicht schon vorher hätten merken können oder vermeintlich sollen. Manche merken es gar nicht. Du hingegen schon.
Du bist nur ein Mensch und ein Mensch braucht seine Zeit.

x 2 #39


DauerVerspannt9
@Zerdenker ist wirklich sehr unangenehm. Wobei ich mittlerweile glaube, dass die meisten Symptome davon vom Nacken, Schultern und rücken kommen. Ich liege momentan viel auf dem bauch, weil diese Position ist die einzige die mich momentan beruigt. Morgens wache ich aber mit sehr dumpfen kopf auf und der ganze Nacken tut weh. Würde jedenfalls ein wenig davon erklären. Vielleicht nicht alles, aber einiges.
Stimmt, selbst geißeln bringt es jetzt auch nicht mehr. Ich hoffe und wünsche mir nur, dass es jetzt mal bergauf geht. Denn immer wenn ich denke es geht bergauf, kommt der nächste große Hammer. Sehr entmutigend.

#40


A


x 4


Pfeil rechts



Youtube Video

Dr. Christina Wiesemann
App im Playstore