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Äni2026
Wie bereits erwähnt solltest du - wenn auch erneut - alles körperliche abchecken lassen. Natürlich kann es auch dennoch von HWS, Nacken, Verspannungen in dem Bereich oder sogar Nerven kommen. Die Untersuchungen auf dem Notfallweg sind auf die akuten Beschwerden gezielt und d auch wenn du erwähnst, dass du mit anderen Symptomen zu kämpfen hast, schließen die das Wichtigste aus und du kannst nachhause. Wenn du möchtest,dass spezifisch und genau geschaut wird, würde ich so vorgehen wie bereits erwähnt.

Ich bin im Übrigen wirklich ein sehr misstrauischer Patient in allen möglichen Lagen (Untersuchung, Medikamente...) aber habe verstanden, dass ich ohne meinen Arzt nicht weiter komme.

@Zerdenker hat das alles sehr schön geschrieben. Medikamente obwohl du das nicht möchtest, macht keinen Sinn. Da macht es Sinn wenn man dich so zu sagen herantastet damit due deine Angst davor verlierst- wenn die Notwendigkeit überhaupt besteht. Und in deinem Fall finde ich es super wichtig, dass du einen weiteren Arzt besuchst nicht nur wegen der zweiten Meinung.

Wenn du mit einem Arzt zusammen über unvorhersehbare Zeit,besonders bei psychischen Problemen, zusammenarbeiten musst/willst, ist das Vertrauen und wohlfühlen oberstes Gebot!

Hast du denn schon maö geschaut mach einem anderen Arzt bzw einen Termin gemacht?

x 1 #41


DauerVerspannt9
@Äni2026 ich habe am Donnerstag geschaut und ein paar angerufen aber keinen gefunden der mich aufnimmt. Bin in einer Großstadt. Ich werde es morgen noch mal probieren und schauen ob einer in der Nähe ist, der mich aufnimmt.
Ja, genauso dachte ich es mir auch. Wenn ich dann in einer Klinik bin, kann man unter Beobachtung ja sich langsam an Medikamenten ran tasten wenn es nötig ist. Aber finde, sollte wenn dann nur kurzzeitig sein, denn sie lösen zb nicht meine Symptome im kopf und die müssen ja schließlich irgendwo herkommen. Ein paar schließlich auch aus angst und gedankenkreisen, aber sicherlich nicht alles.

#42


A


Werde ich einfach abgestempelt ?

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Zerdenker
@DauerVerspannt9 Dass es unangenehm ist, glaube ich. Tatsächlich ist es nicht unwahrscheinlich, dass manche deiner Verspannungen mit deiner Bauchlage zu begründen sind. Wenn es dir jedoch gerade gut tut und dir Ruhe verschafft, dich auf den Bauch zu legen, stellt sich die Frage, was das größere Übel ist. Lieber mehr Schmerzen und weniger Unruhe oder weniger Schmerzen und mehr Unruhe?

Ich wünsche dir auch, dass es bergauf für dich geht. Es ist ermüdend und frustrierend, wenn nach jeder kleinsten Gipfelerklimmung du sogleich wieder stürzt.
Vergiss die Erklimmungen nicht, denn sie beweisen dir, dass du es schon einmal geschafft hast und du weitaus mehr Kraft hast, als du dir nach einem Sturz zugestehen möchtest.
Ich kann verstehen, dass du dich entmutig fühlst. Hast du aber schon einmal darüber nachgedacht, wie mutig es ist, dass du trotzdem wieder den Berg hochsteigst und nicht unten stehen bleibst?
Ich wünsche dir, dass du die Aussicht auf dem Berg genießen kannst und sie dir die Kraft gibt, nicht aufzugeben.

x 1 #43


DauerVerspannt9
@Zerdenker vielen Dank! Aber jedes mal wieder den Berg hoch kostet immer mehr Kraft. Irgendwann ist die Kraft alle. Und jeden Tag aufs Neue diese Symptome aushalten ist so schon hart genug. Naja, mal sehen wie es weiter geht und wann denn dann ein Platz in der Klinik frei wird.
Bis dahin heißt es wohl durchhalten

#44


Zerdenker
@DauerVerspannt9 Es gibt Tage, an denen man erschöpft ist und einzig Müdigkeit verspürt. Dann ist es schwer, sich aufzuraffen. Das muss auch nicht unentwegt sein. Du musst nicht immer Kraft haben, du darfst auch schwach sein oder alles leid sein. Und ja, auch Männer dürfen alle viere von sich strecken.
Trotzdem denke ich, dass du mehr Kraft hast, als du dir zutraust.
Ich hoffe, dass bald ein Therapieplatz in der Klinik für dich frei wird und du nicht mehr allzu lang warten musst.

x 1 #45


DauerVerspannt9
@Zerdenker der war gut gesagt ^^ das dürfen Männer auch. 👌 Sind die Chancen gut, dass es in 6 Wochen mir so gut geht, dass ich stationär nicht mehr brauche? Ich mein, 6 Wochen sind ne lange Zeit.

#46


Zerdenker
@DauerVerspannt9 Leider hört man als Mann oft, man solle sich doch bitte nicht so anstellen. Deswegen hatte ich es noch einmal betont, dass auch Männer sehr wohl Schwäche zeigen dürfen, ohne dass es sie an Männlichkeit beraubt.
Männlichkeit ist sowieso ein recht obsoletes Konstrukt in den Köpfen der Gesellschaft. (Verzeihung, ich schweife ab.)

Es kann natürlich sein, dass es dir in sechs Wochen besser geht. Jedoch kann es dir in sieben Wochen auch wieder schlechter gehen. Ich würde dir raten, in die Klinik zu gehen. Ein Blick mehr auf dich kann nicht schaden.
Was wäre die Alternative? Du wärst zu Hause und dir würde es vielleicht schlechter gehen, die Schmerzen blieben und die Fragen auch.
Es steht außer Frage, dass ein Klinikaufenthalt einiges an Mut, Kraft, Offenheit und vor allem Vertrauen braucht, doch ein Versuch ist es wert. Du musst bedenken, dass nichts kostbarer ist als die Gesundheit. Du solltest es dir wert sein.

#47


DauerVerspannt9
@Zerdenker ja, hört man leider wirklich oft. Männer sollen stark sein. Frauen wollen jetzt auch Gleichberechtigung, dann wollen wir sie auch ^^
Hab kein Problem damit, offen über meine Probleme zu sprechen..einzig und allein erst mal 6 Wochen quasi eingesperrt zu sein schrecken ab. Ich weiß, man kann sich frei bewegen etc. Aber ist wahrscheinlich sowieso unwahrscheinlich dass es mir in 6 Wochen wieder super gehen wird. Ich sag das, weil immer wenn ich dachte jetzt geht es bergauf, kam der hammer und stampfte mich tiefer rein als sowieso schon. Ich bleib da mittlerweile lieber pessimistisch

#48


Zerdenker
@DauerVerspannt9 Pessimismus schützt vor Enttäuschung, das kann ich verstehen.
Du siehst die Klinik als eine Art Gefängnis. Ist dein gegenwärtiger Zustand aber nicht auch ein Gefängnis?

Wärst du denn in der geschlossenen oder in der offenen Abteilung der Psychiatrie? Kämst du in die geschlossene Abteilung, müsstest du leider erst einmal mit Einschränkungen zurechtkommen. In der offenen Abteilung hättest du mehr Freiheiten, obgleich du dich selbstverständlich an Regeln halten musst. (Ich habe keine Erfahrung mit Klinikaufenthalten, weswegen ich nur aus Erinnerungen an Gespräche oder Dokumentationen schreiben kann.) Ich würde dir raten, einen Klinikaufenthalt zu wagen, wieder gehen kannst du jederzeit.

Ich finde es sehr gut, dass du offen über deine Probleme sprichst. Viele scheuen die Offenheit, sehen sie als Schwäche oder als Beweis ihres Versagens an. Ich hingegen denke, dass Offenheit und Wahrheit Beweise für Mut und Stärke sind. Wären wir alle im Umgang miteinander ehrlicher, würde dies einiges besser machen.

Ich kann und darf nicht für dich entscheiden. Du allein kannst am besten einschätzen, was dir guttun würde und was nicht.

x 1 #49


DauerVerspannt9
@Zerdenker ich würde in eine offene kommen. Aber wie genau es da abläuft keine Ahnung. Man hört ja viel von handyverbot oder man bekommt Tabletten reingezwungen. Kenn auch leider niemanden der aus eigener erfahrung berichten könnte.

#50


Zerdenker
@DauerVerspannt9 Man hört viel, ja. Was davon der Wahrheit entsprechen, was aufgebauscht oder gar ausgedacht ist, mag ich nicht zu beurteilen. Du solltest allerdings bedenken, dass oftmals nur die Schauergeschichten zu uns dringen, weil über das Schlechte mehr gesprochen wird. Viele dieser Geschichten sind Konsequenzen, auch das sollte bedacht werden.

Als Erwachsener darfst du Nein sagen, als Heranwachsender ist das nicht immer so leicht.
Ich würde dir raten, deine eigenen Erfahrungen zu machen.
Nicht jede Klinik ist gut, nicht jeder Pfleger ist freundlich, nicht jeder Arzt hat recht. Manchmal aber schon. Es braucht vielleicht einige Tage, bis du dich an den Klinikalltag gewöhnt hast und vermutlich wirst du zu Beginn oft den Gedanken der Flucht in dir tragen, du solltest dem Ganzen aber eine Chance geben. Solltest du dich in der Klinik wirklich unwohl fühlen, besteht noch immer die Möglichkeit zu gehen und sich nach einer anderen Klinik umzusehen oder Wege einzuschlagen.
Ich hoffe sehr, dass du gute Erfahrungen machen darfst.

x 2 #51


DauerVerspannt9
@Zerdenker vielen lieben dank. Ich werde dem eine Chance geben, sofern keine Wunderheilung stattfindet in der Zeit

x 1 #52


NeonPixie
Zitat von DauerVerspannt9:
@Zerdenker ich würde in eine offene kommen. Aber wie genau es da abläuft keine Ahnung. Man hört ja viel von handyverbot oder man bekommt Tabletten reingezwungen. Kenn auch leider niemanden der aus eigener erfahrung berichten könnte.

Nur bedingt vergleichbar, aber ich war mal auf einem Meditations-Retreat, wo man das Handy abgeben musste, und ich habe da auch ganz schön geschluckt und habe es am Ende, glaube ich, nur gemacht, weil Personen da waren, denen ich vertraute. Eine andere Person ist sogar abgefahren deswegen. Das war eine sehr interessante Erfahrung, aber auch nicht ohne für mich. Man merkt aber, wie süchtig man nach dem doofen Ding ist.

#53


DauerVerspannt9
@NeonPixie naja, was soll man sonst da in seiner Freizeit machen ?^^ die können mich natürlich mit medis zu pumpen und dann ist ruhe

#54


NeonPixie
Zitat von DauerVerspannt9:
@NeonPixie naja, was soll man sonst da in seiner Freizeit machen ?^^ die können mich natürlich mit medis zu pumpen und dann ist ruhe

Natur, Menschen, Heilung, Bücher, usw.

x 1 #55


DauerVerspannt9
@NeonPixie Streber ^^ aber richtig

#56


NeonPixie
Zitat von DauerVerspannt9:
@NeonPixie Streber ^^ aber richtig

Oh yes

#57

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Äni2026
@DauerVerspannt9

Lösen tut keine Pille ein Problem. Diese sollen ja doch eher zum Unterstützen sein. Du kannst dir die Überweisungen vorab ja auch bei deinem Hausarzt geben lassen. Das ein Facharzt dich nicht "aufnimmt" finde ich selbst in einer Großstadt ungewöhnlich. Da es ja ein Termin ist und gar nicht klar ist ob weitere nötig sind. Das man gesagt bekommt man kann im nächsten Jahr einen Termin haben, dass hört man nicht selten aber das man keinen bekommt ist komisch. Ich würde auf jeden Fall dran bleiben. Und falls du einen Hausarzt meinst, ja, das kenne ich. Es gibt allerdings auch die Terminservicestelle unter der Rufnummer 116117 hier kannst du anrufen wenn du einen Termin beim Facharzt oder auch bei einem neuen Hausarzt haben möchtest und die Mitarbeiter weisen dir dann anhand deiner PLZ einen Termin zu. Da wird gar nicht in der Praxis angefragt wie du es machst. Da kannst du dann auch nachher beim Termin entspannt erklären was dein Anliegen ist und musst das nicht vorab am Telefon bereits.

Wenn du einen neuen Hausarzt hast, der mit dir zusammen einen strategischen Plan ausarbeitet, hat dieser auch die Möglichkeit die Dringlichkeit auf der Überweisung zu notieren. Solltest du einen Facharzt aufsuchen. Auch hier kannst du dann die TSS anrufen und den Code angeben, dann geht es schneller. Ob deine Lage einen Code rechtfertigt weiß ich nicht aber ich weiß, dass es das gibt.

x 1 #58


DauerVerspannt9
@Äni2026 also mein Hausarzt hat direkt in der Klinik angerufen und gefragt nach einem Bett für stationär und die sagten dann 4 bis 6 wochen. Dann verschrieb er mir seine wunderpillen pipamperon. Das wars bisher. Ich geh noch mal zu einem anderen arzt, mal sehen ob der oder die dann anders reagiert.

Ja vielen dank! Die 116 117 ist mir bekannt und werde ich nutzen wenn ich nicht weiter komme heute und morgen mit der suche. Will da jedenfalls noch mal ein Hausarzt drüber gucken lassen und dann mal sehen wohin der mich eventuell schicken würde. Seelensorge hab ich mal versucht zu chatten aber da ist nie was frei gewesen.
Also ich hab auch Kontakt Zum gesundheitsamt psychiatrischen Dienst und die finden bzw meinten zu mir, ich solle aufhören Notruf zu rufen oder in die psychiatrische Notaufnahme zu gehen, andere hätten den Platz definitiv dringender und ich solle warten bis ich dran bin ^^ keine ahnung wo ich hier gelandet bin haha

#59


Äni2026
@DauerVerspannt9

Ich bin von mir aus schon immer so ein Mensch, der denkt, solange ich noch reden kann und mich bewegen ruft man keinen RTW oder geht in die Notaufnahme. Ja, es gibt Einsätze, bei denen Menschen um ihr Leben kämpfen und wenn ein RTW einen Menschen abholt, der gerade mit seiner Angst kämpft, kann es sein, das an anderer Stelle ein Mensch gerade ein Herzinfarkt bekommt. ABER, das kann man auch so nicht direkt einer Person sagen, die gerade nach Hilfe sucht. Und dann ist ja auch relevant ob derjenige selbstständig in die Notaufnahme kommen kann. In dieser Lage, hat diese Person gerade auch Angst um ihr Leben und handelt instinktiv.

Ich finde es im Übrigen schon sehr gut, dass du all diese Schritte gemacht hast ohne, dass ein Arzt gesagt hat, dass du das machen sollst und das ist schon sehr viel wert.

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Dr. Christina Wiesemann
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