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DauerVerspannt9

DauerVerspannt9
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Es geht darum, dass ich eine Angststörung habe, welch wunder.
Hab es Samstag wieder mal nicht ausgehalten und habe den Notruf gewählt. Die haben mich in die psychiatrische Notaufnahme gebracht. Da keine Betten mehr frei waren, haben die mich mit zwei Tabletten pipamperon gehen lassen. Habe ich nicht genommen bisher, weil ich gelesen habe, grade zu Beginn der Einnahme kommt es zu Nebenwirkungen die ich nicht toll finde. Komisch lm kopf, schwindel, Benommenheit, Gangunsicherheit, herzrasen. Alles sachen die ich momentan eh schon habe, und wenn ich das dann nehme hab ich angst direkt wieder den Notruf zu wählen weil ich so sensibel bin und momentan jede Veränderung in meinem Körper wahrnehme.
Heute war ich beim Hausarzt, in der Hoffnung sich meine Verspannungen anzusehen (brust, Nacken, Schultern, Arme, Rücken) um gegebenenfalls mit Schmerzmittel und Salben und physio zu arbeiten. Der wollte dann den Arztbrief aus der psychiatrischen Notaufnahme und hat dann direkt mir wieder diese Pillen verschrieben und mich nicht mal angesehen.
Warum arbeitet man da nicht an den Verspannungen statt wie in meinem Fall mir direkt zu einer stationären Therapie zu raten? Die aber erst in 4 bis 6 wochen los gehen kann weil keine Betten frei sind ? Was soll sowas denn ? Und jetzt erst mal 6 wochen aushalten mit den Pillen?
Ich bin mir sicher wenn man meine Verspannungen angeht und eventuell eine ambulante Therapie in einer tagesklinik angeht würden meine körperlichen Beschwerden zurückgehen, würde ich selbst auch wieder ruhiger werden. Oder irre ich mich komplett?
Meine Beschwerden sind , Benommenheit, schwindel, kippweg Gefühle, manchmal als wenn ein Blitz durch meinen Kopf geht und alles wackelt in meinem Kopf, brustverspannungen wodurch ich aufschrecke wenn es zieht und Atemnot fast den ganzen tag die sich so langsam eingeschlichen hat ? Oder doch stationär ? Und muss ich zwingend diese Pillen nehmen, geht es nicht auch anders?

Danke schon mal
Mit freundlichen Grüßen

06.05.2026 #1


62 Antworten ↓
Zerdenker

Zerdenker
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Es gibt leider viele Patienten, die denken, sie wüssten alles besser oder die zu großer Dramatik neigen. Trotzdem sollte man deswegen nicht aus den Augen verlieren, dass jeder Patient anders ist und so auch du. Wenn dir ein Arzt oder Sanitäter nicht einmal zuhört, finde ich das sehr bedauerlich. So wie bei übergewichtigen Menschen sämtliche Beschwerden mit dem Gewicht begründet werden, ist es bei psychisch Kranken der Kopf.
Sollte sich mein Verdacht bestätigen, wäre es bei dir zwar auch der Kopf, trotzdem sollte man sein Gegenüber ernst nehmen und ihm zuhören. Allein das hilft zu Beginn einer eventuellen Behandlung, den Patienten zu beruhigen.
Du kannst dir auch immer eine zweite Meinung eines anderen Arztes einholen. Dein Schlüsselbein könntest du einem Arzt zeigen und deine Befürchtungen äußern. Dir sollte zugehört werden.

Wenn man Angst hat oder nicht weiß, was mit einem, in einem und dem eigenen Körper geschieht, ist es schwer, Ruhe zu bewahren, einen klaren Gedanken zu fassen oder immer die richtigen Worte zu finden. Auch dafür sollte man Verständnis aufbringen.
Ganz wichtig finde ich, dass ein Arzt immer irren kann und man auch gegen jedes Vorurteil und jede Vermutung bei einem Patienten genau hinsehen sollte, denn es besteht immer die Möglichkeit, dass etwas von Bedeutung nicht erkannt wird.

Dass eine psychiatrische Einrichtung im Internet keine guten Bewertungen erhält, ist leider nicht unüblich. Patienten, denen die Behandlung half, denken nicht mehr an eine lobende Erwähnung, weil sie ihr Wohlbefinden genießen. Außerdem ist vielen auch die Anonymität wichtig, weil man zu meinem Unverständnis nach wie vor verurteilt wird, wenn man sich offen zu mentalen Problemen bekennt. Die Patienten, denen die Behandlung nicht geholfen haben, machen dafür hingegen gerne den Arzt oder die Klinik verantwortlich, was sich in schlechten Bewertungen äußert. Deswegen ist es nicht selten, dass Klinik oder Ärzte im Bereich der psychischen Gesundheit schlechtere Bewertungen im Internet erhalten.
Ich denke, man sollte eigene Erfahrungen machen.
Zu Schulzeiten gab es manchen Lehrer, von dem nicht gut gesprochen wurde, ich aber kam sehr gut mit ihm zurecht. Ich habe nämlich nicht auf die anderen gehört, weil es mir wichtig war, mir selbst ein Bild von der Person machen zu können. Bei manchem Lehrer teilte ich die Meinung der anderen Schüler, bei anderen wiederum nicht.
Neben einem stationären Aufenthalt in einer Klinik könnte dir vielleicht auch eine Tagesklinik guttun. Du würdest nicht ganz deinen Alltag verlieren und hättest trotzdem Struktur und eine psychiatrische Betretung. Was dir am besten helfen könnte, vermag ich allerdings nicht zu beurteilen.

Bei Medikamenten würde ich dir immer raten, zum einen auf dich und zum anderen auf eine ärztliche Meinung zu hören. Wenn du anfällig für Nebenwirkungen bist oder diese sehr stark sind, ist es verständlich, dass du die Tabletten nicht nehmen möchtest. Hinzu kommt deine eigene Überzeugung. Wenn du grundsätzlich gegen Medikamente bist, obliegt es deiner eigenen Entscheidung, dich für oder gegen sie zu entscheiden. Ich finde, man sollte jemanden nicht zu einer Medikation zwingen. (In Ausnahmefällen ist dies selbstverständlich angebracht oder notwendig.)

Ich kann dir zu Atemtechniken raten, diese helfen auch mir immer wieder. Hast du für dich denn Hilfen, die du anwenden kannst, wenn die innere Unruhe und Anspannung zu groß wird und du Schmerzen verspürst?

02.05.2026 01:38 • x 3 #36


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A


Werde ich einfach abgestempelt ?

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Zerdenker

Zerdenker
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@DauerVerspannt9 Gerne!
Ich denke auch, dass es gut ist, noch einen zweiten Arzt zu konsultieren. Es geht um deine Gesundheit und diese ist unersetzbar. Eine Angststörung bedeutet nicht, dass du dir alles arbeitest. Niemand würde jemandem mit gebrochenen Bein vorwerfen, es wäre ihm wegen der Angst schwarz vor Augen geworden.
Es kann aber auch wirklich "nur" die Angst sein. Das gilt es, herauszufinden.

Was du beschreibst, klingt unglaublich unangenehm. Deine Symptome lesen sich wie die einer Panikattacke, jedoch noch stärker. Auch würden sie zu meiner Vermutung der Somatoformen Störung passen. Als Laie und Nicht-Mediziner möchte ich mir allerdings kein Urteil erlauben, dafür sind Ärzte zuständig.

Ich finde, es ist verständlich, wenn man in solch einer nicht einschätzbaren Lage zum Hörer greift und den Notruf alarmiert. Dies sollte kein Vorwurf anderer ein dürfen.
Zwar gibt es leider auch Menschen, die den Notruf und Ärzte ausnutzen, aber es ist ein Unterschied, ob man aus Sorge und Panik "ein Mal zu viel" anruft oder aus minderen Gründen.

Wenn du auf Medikamente sehr stark reagierst und anfällig für Nebenwirkungen bist, ist deine Entscheidung gegen Medikation nachvollziehbar. Vielleicht könntest du aber auch in einem betreuten Rahmen ein Medikament ausprobieren, du wärst dann medizinisch überwacht, könntest die Angst außer Acht lassen und jemand wäre bei Nebenwirkungen an deiner Seite.

Ja, es ist schade, dass du vieles außer Kontrolle geraten lassen hast und nun dein spätes Begreifen bereust. Trotzdem ist das kein Grund der Selbstvorwürfe. Du kannst die Vergangenheit nicht ändern, aber aus ihr für dich Lehren ziehen. Das scheinst du gegenwärtig zu tun und das ist gut. Du bist gewillt, herauszufinden, was dir fehlt oder du brauchst. Und das ist gut.
Es ist verständlich und nachvollziehbar, dass du Reue gegenüber dir selbst empfindest, dies zeugt von einem Willen zur Veränderung. Wichtig für dich ist, dass du diesen Willen hast, weil er dir hilft.
Niemand ist ohne Fehler. Wir alle bemerken manchmal erst spät, was wir vielleicht schon vorher hätten merken können oder vermeintlich sollen. Manche merken es gar nicht. Du hingegen schon.
Du bist nur ein Mensch und ein Mensch braucht seine Zeit.

02.05.2026 23:03 • x 2 #39


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N
@DauerVerspannt9

Hi,

also meiner Meinung nach, würde ich mal darüber nachdenken, ob ich in deiner Situation nicht den Arzt wechsle. Die sind vom Fach und man sollte annehmen, dass deren Entscheidung medizinisch gesehen Hand und Fuß haben aber zum einen ist das nicht immer so und zum anderen finde ich viel wichtiger (ich will nämlich nicht die Kompetenz deines Arztes anzweifeln), das zu erkennen ist, das du dich nicht wohl und verstanden fühlst.

Wenn du deine Bedenken beim Arzt ggü. den verschriebenen Medikamenten äußert sollte dieser sich die Zeit nehmen dir dazu mehr zu erklären und alternativ auf ein anderes Medikament zurückgreifen. Deine Bedenken auch bezogen auf deine körperlichen Beschwerden und die damit verbundene Angst, ist absolut verständlich und sicher bei vielen hier nachvollziehbar, gerade dann, sollte es mit dem Arzt passen, dass man sich sicher fühlt und das Vertrauen hat in seine Maßnahmen. Eine stationäre Therapie - klar, ist gut. Sollte man nicht grundsätzlich verweigern aber vielleicht sollte man gemeinsam eine gewisse Stabilität vorerst schaffen, damit du dich bei diesem Schritt sicher fühlen kannst.

x 2 #2


Schlaflose
Zitat von DauerVerspannt9:
Warum arbeitet man da nicht an den Verspannungen statt wie in meinem Fall mir direkt zu einer stationären Therapie zu raten?

Das kannst du doch selbst machen, indem du dir Übungen gegen Verspannungen aus dem Internet suchst und sie regelmäßig machst. Und sich insgesamt mehr bewegen und weniger sitzen. Du stellst dir das irgendwo so vor, dass der Arzt einen Zauberstab schwingt und dich von den Verspannungen heilt. Das ist nicht möglich. Und auch Schmerzmittel können nichts gegen Vetspannungen ausrichten, die helfen nur gegen die Schmerzen. Die Verspannungen bleiben umd verursachen erneut Schmerzen.

x 4 #3


DauerVerspannt9
@Äni2026 ja ich will Mir definitiv noch ne zweite Meinung einholen, nur diesmal ohne Arztbriefe. Ich finde es halt sehr traurig. Man geht voller Hoffnung hin, und er macht nicht mal EKG. Klar, ich weiß dass es gut sein würde. Aber geht ums Prinzip. Man muss doch erst mal alle körperliche Sachen ausschließen. Und HWS zb hat sich noch keiner angesehen zb.
Ja, stationär ist vielleicht nicht verkehrt, aber was mach ich weiter die 4 bis 6 Wochen? Notruf rufen xD ?

#4


DauerVerspannt9
@Schlaflose ja verstehe. Ich weiß ich brauche Bewegung. Aber gefühlt hilft es momentan nix

#5


N
@DauerVerspannt9

Also ich muss meinen alten Arzt ( lachen ) auch hin und wieder auf etwas anhauen und sagen das wir das mal machen sollten. Er antwortet dann immer locker damit, dass wenn ich meine, dann machen wir das eben... lach

Aber bei mir wurde auch bis Heute nicht nach der HWS geschaut und das ist bei meinen Beschwerden eigentlich der erste Schritt.... meine ich... letztlich, ist er der Arzt meines Vertrauens, weil er bis heute immer recht hatte mit seiner Aussage. Du kannst dir auch eine Überweisung ausstellen lassen selbst wenn dein Arzt nicht der Meinung ist, das von sich aus machen zu müssen. Oder du schaust mal in deiner Umgebung ob eine Überweisung überhaupt nötig ist. Aber wie gesagt, ich würde komplett wechseln weil ich mich schon gut aufgehoben fühlen möchte. Eine zweite Meinung wäre eher was für eine Facharztdiagnose bei der ich mir nicht sicher bin. Aber ein Hausarzt sollte schon der Richtige sein.

Vielleicht kannst du mit dem erst einmal Schritt für Schritt mögliche körperliche Beschwerden ausschließen und dann auch parallel die psychischen Beschwerden angehen.

Das mit den Übungen ist tatsächlich wie bereits geschrieben hilfreich aber auch kann da ärztlich unterstützt werden mit Medikamenten oder Tems. Zumindest in der Anfangszeit und je nach dem welche Verspannung, wo und in welchem Ausmaß diese vorhanden sind. Manchmal reichen da Übungen aus dem Internet nicht und erst recht nicht, wenn sie falsch angewandt werden - da gibt es ja leider genügend Erfahrungswerte. Daher vielleicht eine Physio oder RehaSport etc., bei der man die saubere Ausführung kontrolliert beigebracht bekommt.

x 1 #6


N
@DauerVerspannt9

Ich hatte als Beispiel im Übrigen nach mehrfachen Versuchen durch Übungen ein MS Medikament bekommen welches die Muskulatur überhaupt erst mal entspannt, da reine Verspannungsübungen nicht ausgereicht haben. Also Versuchen - auf jeden Fall - es gibt viele nützliche Videos dazu aber parallel würde ich das mit dem Arzt besprechen und den Verlauf notieren, dass man fachlich unterstützen kann. Ich denke, dass wäre eine gute Idee.

x 2 #7


DauerVerspannt9
@Äni2026 haha, guter Arzt den du da hast ^^
Ja, es muss ja nicht komplett nach meiner Mütze laufen, bin ja auch kein arzt. Aber da fühlte ich mich total abgefrühstückt. Und erst meinte er noch wärme und physiob bzw Schmerzmittel. Hätte wohl nur die Klappe halten müssen, dass ich samstag in der psychiatrischen Notaufnahme war, dann hätte er wohl auch mal was gecheckt. Naja, kann man nix machen..finde halt, man muss nicht alles gleich mit der Chemiekeule behandeln, bzw man kann es vorher vielleicht auch mal anders probieren. Wenn es dann nicht klappt, bin ich der letzte der den Rat nicht annimmt stationär in Behandlung zu gehen.

#8


N
@DauerVerspannt9

Ich bin auch kein Tablettenfreund und ja, du kannst sehr viel selbst versuchen wie @Schlaflose bereits geschrieben hat. Das würde ich auch erstmal machen. Aber ich würde eben auch den Arzt einmal wechseln da es auch einige Ärzte gibt, die wie am Fließband arbeiten (leider manchmal gezwungenermaßen) und dann keinerlei Spielraum für das Bedürfnis des Patienten lassen. Bei Verspannung, Wärme, Tems, Übungen und auf deine Haltung im Alltag achten, dass kannst du ohne Arzt auch. Lass die Überweisungen geben zum Facharzt damit du für dich ausschließen kannst, das ein anderer Auslöser der Grund ist und dann wie gesagt, vielleicht einfach mal einen anderen Hausarzt suchen, der sich Zeit nimmt und mit dir zusammen eine Behandlung in einem sinnvollen Schritt ausarbeitet.

x 1 #9


C
Ich verstehe deinen Punkt, du hast auch recht aber was die Verspannungen angeht, kann sie dir keiner abnehmen. Dazu kannst du, bzw. MUSST du, selbst aktiv werden. Seele und Körper müssen daran teil haben. Meditation + körperliche Aktivität, das kann Wunder bewirken. Dazu noch auf ungesunde Sachen verzichten (Ernährung, etc) und Trigger vermeiden. Informiere dich. Damit dir deine Symptome keine Angst mehr bereiten. Das wären die erste Schritte

x 3 #10


DauerVerspannt9
@Äni2026 also herz wurde mehrfach ausgeschlossen in der Notaufnahme. Könnte höchstens zum Kardiologen, aber bringt das was ? Eher zur Sicherheit, aber im inneren weiß ich, dass es angststörungen sind. Symptome passen wie Faust aufs Auge, sind nur oft sehr beängstigend, grade diese kopfsachen. Und die atemnot macht mich auch rasend, keine Ahnung wann das angefangen hat sich einzuschleichen. Wollte es auch erst mal mit ner Salbe, Schmerzmittel, wärme und Bewegung probieren. Und mir bevor ich irgendwo hingehe Klamotten besorgen. Bin nämlich obdachlos und mein antrag beim jobcenter ist grad erst durch, und möchte nicht stinkend irgendwo hin..Außerdem hab ich die Hoffnung dass sowas wie Baldrian Tropfen oder Tee helfen ? Oder neurexan? Da hab ich aber gelesen ist für Leute mit Lactose Intoleranz nicht so gut ? Bin da nämlich etwas empfindlich gegen.

#11


DauerVerspannt9
@Clown ja klingt alles logisch ^^ aber in der Praxis hapert es. Gesund essen und trinken tue ich schon. Bei bewegung fängt es dann an. Es ist eng in der brust und dann geht direkt die schnappatmung los, obwohl ich mehrfach gecheckt wurde und weiß, dass es nix am Herzen sein kann.

#12


C
@DauerVerspannt9 ich kenne diese Atmung. Ich weiß was du meinst. Aber Vermeidung macht es schlimmer. Also: dagegen ankämpfen, und noch mehr Sport machen! lachen das würde ich dir empfehlen

x 2 #13


DauerVerspannt9
@Clown

Sport wurde mir schon öfter geraten aber daran ist momentan überhaupt nicht zu denken. Bin manchmal froh wenn ich es durch den lidl schaffe xD
Heute war ich 3 Stunden unterwegs, auch mit sitzen zwischen durch, aber ich war unterwegs, das war schon krass. Dachte paar mal ich kipp um.
Du kennst das mit der Atmung? Wie kommt man denn davon wieder runter ? Ich versuche oft einfach länger aus als ein zu atmen. Aber triggert es oft nur noch mehr. Ich versuche es mittlerweile einfach laufen zu lassen, aber macht dann wieder mehr komisch im kopf. Auch nicht toll ^^

#14


Phaedra
Ich bring es grad nicht ganz zusammen - Du wolltest, dass dein Arzt gegen die Verspannungen vorgeht, erwähnst aber, dass "nichtmal ein EKG" gemacht wurde. Warum sollte er das machen, wenn es um Verspannungen geht? Welche Symptomatik hast Du ihm denn vorgestellt?

x 3 #15


DauerVerspannt9
@Phaedra mir ging es nur darum, dass er nix gemacht hat, es war nur ein beispiel. Er hat mich ja nicht mal abgeklopft oder ähnliches.

#16


Phaedra
Vielleicht ist er der Meinung, dass zuerst die Angstsymptomatik mit den Medikamenten behandelt werden sollte, damit im Zuge dessen auch die Verspannungen besser werden. Wer dauerhaft Angst hat, verspannt sich unbewusst, was irgendwann zu einem Dauerzustand wird.
Ansonsten gebe ich den Vorschreibern Recht: gegen Verspannungen muß man selbst vorgehen - gezielte Übungen, Bewegung, Vermeiden von Fehlhaltungen. Die Brustenge und Atemnot kommt von Rückenverspannungen und lässt sich durch Rückenübungen und viel Dehnen lösen. Yoga ist da ein super Ansatz.

x 2 #17

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DauerVerspannt9
@Phaedra sei mir verziehen. Ich bin erst seit gut 4 wochen in dieser Thematik drin. Habe vorher nie was damit zu tun gehabt.
Finde dennoch, kann man mal eben rüber gucken und sich seine eigene Meinung bilden. Denn der Hausarzt hat anfangs ganz anders geredet als er noch nicht meinen Arztbrief gelesen hat. Das kommt mir eher wie nach labern vor. Und ja, Pillen können sicherlich helfen wieder etwas runter zu kommen, behandeln aber auf Dauer nicht die angst. Und da meine angst durch Verspannungen getriggert werden, müsste man da auch auch zum Teil ansetzen..ist halt nur meine meinung. Das ich natürlich in Therapie muss und möchte, und vieles aufzuarbeiten habe, ist wohl klar. Dennoch glaube ich kaum, dass immer alles mit Pillen gelöst ist.

#18


C
Zitat von DauerVerspannt9:
@Clown Sport wurde mir schon öfter geraten aber daran ist momentan überhaupt nicht zu denken. Bin manchmal froh wenn ich es durch den lidl schaffe ...

Als mir bewusst wurde, dass es von der Psyche kommt, habe ich es so gut es ging ignoriert. Angst hatte ich dann keine mehr, wozu auch? Man merkt, bei Ablenkung wird es besser, JEDER sagt dass es von der Psyche kommt, dann gibt es für mich keinen Grund mehr Angst zu haben, oder etwa doch?

x 2 #19


DauerVerspannt9
@Clown dann bin ich vielleicht noch nicht so weit. Weil jedes ziehen und gefühl im kopf (zb als wenn ich ne Stufe verfehle und mich ein Blitz trifft) mich direkt aus der bahn wirft. Ich versuche mir immer einzureden, dass es nur angst ist, und wenn ich die Symptome alle vergleiche, passt alles 1 zu 1 zu angststörung. Verstehe dann selber nicht wieso ich dann noch angst habe. Kann mir auch gut vorstellen dass meine ganzen Besuche in der Notaufnahme auch noch in mir hängen und nach zittern. Letzte ist 3 Tage her zb.

#20


A


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