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Hallo ihr, ich finde es auch wichtig seine Gedanken an den Freitod zur Sprache zu bringen. Und ich kann Leute verstehen die das gemacht haben, weil sie diese Zustände nicht mehr ausgehalten haben. Es ist einfach der pure Horror, sich tagtäglich schlecht zu fühlen, mit der Panik zu leben.
Ich finde das nicht feige, sondern ein mutiger, letzter Schritt, der aus purer Verzweiflung gemacht wurde. Natürlich ist es wiederum mehr als mutig damit zu leben, jedoch hat nicht jeder diese Kraft.
Ich selber habe mir auch schon tausende Möglichkeiten durchdacht, wie ich es am schmerzlosesten und schnellsten hinter mich bringe. Weil ich einfach keine Lust mehr auf die ganzen Zustände habe.
Oder ist das LEBEN? Nein.
Ich führe ein "normales" Leben, ich gehe alleine einkaufen, alleine raus und bin bei weitem nicht so eingeschränkt durch die PAs wie so manche/r hier, dennoch ist es nicht mehr schön. Ständig diese schei. Angst im Nacken zu haben, das ständige Unwohlsein.
Ich kann an 2 Händen abzählen, wie viele Tage im Jahr es mir RICHTIG gut geht. An denen soll man sich klammern?
Jeder sollte selber entscheiden, ob und wie er den Freitod wählt.Schade nur, das man so verzweifelt sein kann, um daran zu denken. Aber ich verstehe es.
Anders wiederum sollte man die Hoffnung niemals aufgeben, das der Tag kommt an dem der Dreck wieder so schnell weg ist, wie er gekommen ist. Das ist immer mein Gedanke, an dem ich mich halte. Ist halt alles ein blöder Kreislauf, was will man machen
21.07.2008 13:23 •
#27
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