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hallo,

ich bin neu hier und weiss gar nicht ob ich im richtigen Bereich schreibe:)
Mal kurz zu mir heisse Sebastian bin 34 Jahre alt und momentan irgendwie am verzweifeln!
Mich plagen momentan Ängste Atacken Unwohlsein Grübel hier Grübel da usw, daher hab ich mich hier angemeldet um einfach mal Meinungen und vlt Berichte zu hören wie man damit umgeht, was mann machen kann.
Seit ca 1 jahr beschäftige ich mich einfach zu viel mit mir und komm aus dem Teufelskreis nicht mehr raus, klar habe gut auf der Überholspur gelebt letzte Zeit viel Party viel Alk. usw, und dann kam dieser schleichende Prozess, liege halt in Momenten da das Unwohlsein fängt an usw und inzw hat sich das so hochgeschaukelt, obwohl ich beim Arzt war und mir (eigentlich nix böses zu Ohren kam ) alles ok ekg,blutwerte usw bin ich jetzt da angekommen das ich kaum noch tage habe an den ich mal sagen kann, wow mir geht's richtig gut.
Meine Gedanken kreisen immer hab ich was ist irgendwas und so weiter es muss nur mal zwicken in der brust und schon geht ein kleiner Schock Moment los. Ich denke dann mann warum bekomm ich keine luft richtig alles zieht sich zusammen, dass ist auch momentan wiegesagt immer mein denken ich bekomm nicht richtig Luft der rücken schmerzt ich fühl mich unwohl und steiger mich zu doll rein und der versuch das zu unterlassen gelingt einfach nicht.
Ich versuche mit Atemübungen gegenzusteuern, gelingt nur Teilweise, ich liege manchmal nur da aufeinmal schweiss ausbrüche kalte Stirn leichtes zittern dann wieder dieses reinsteigern und und und.
Ich denke und versuche mir einzureden man du hast doch nix vieles lässt sich auf Psyche und Verspannungen zurückführen aber wieso beklemmt es mich immer so extrem ?
Was macht ihr mit sowas wie geht ihr damit um was sind das für ansätze ?

23.09.2015 13:55 • 24.09.2015 #1


20 Antworten ↓


Vergissmeinicht
Hallo Sebastian,

nun, hat ja geklappt und heiße Dich herzlich Willkommen hier bei uns und denke, hier bist Du richtig, schaue ich mir Deine Überschrift an.

Ist irgendetwas vor 1 Jahr geschehen, da Du anfingst Dich mit Dir zu beschäftigen?

Nun, die Angst lässt uns fach atmen und wir verspannen dabei. Daher auch schonmal ein Zwicken in der Brust und das Gefühl nicht genug Luft zu bekommen.

Wie lebst Du, was arbeitest Du ?

23.09.2015 13:58 • #2



Warum wird Angst zur Angst? und was können wir tun ?

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Dowoop Queen
Hallo , genauso geht es mir.
Anfang des Jahres die erste Panikattacke , gegooglet .... HERZINFARKT.
Den hab ich natürlich nicht .
Seitdem bin ich drauf hängen geblieben ....alles ist das Herz . Stechen in der Brust , Reizmagen ,Atemnot.... ob ich wirklich Reizmagen habe weißich nicht ,oder ob es alles nur die Anspannung und Angst ist.

23.09.2015 14:05 • #3


ja und das is einfach so bähhhhhhhh und will es abstellen doch es geht nicht und genau dieses grübeln warum ? warum

23.09.2015 14:09 • #4


und zu meinem Leben mhhhhhhhhhhhh

höhen und tiefen klar nur letzten 3 Jahren waren echt etwas extrem krassen Unfall gehabt usw zwar gut erholt und so hab eigentlich immer spass am leben gehabt hab gut gefeiert spass gehabt alles erlebt und war sonnst nie so das mich kopfkino so fertig gemacht hat

23.09.2015 14:11 • #5


Vergissmeinicht
Hey Sebastian,

nun, dann scheint nicht alles im Leben rund gelaufen zu sein. Schaffst Du es zu arbeiten?

23.09.2015 14:24 • #6


ja mehr schlecht als recht, ich gehe hin klar, aber selbst hier sitz ich und meine Gedanken kreisen immer nur darum, hab ich was warum ist das so und wie gesagt dann lese ich was nach, was natürlich falsch ist dann denk ich gleich die Symptome treffen auch zu, aber hey dann schraub ich mich wieder runter dann geht's etwas und dann geht's wieder los und das ist das was mich so extrem nervt.
Ja einiges ist vlt auch nicht wirklich ganz gerade gelaufen aber ich frage mich warum ich damit angefangen habe mir solch sorgen zu machen das ich irgendwas habe und dieser ständige Kreislauf halt.
Ich hab ne Familie die hinter mir steht gute wahre freunde ne Freundin gerade ne arbeit also eigentlich sollte es mir gut gehen

23.09.2015 14:30 • #7


Vergissmeinicht
Hey Sebastian,

ja, nach außen scheint alles zu stimmen. Unsere Psyche/Seele hat aber so ihre ganz eigenen Gesetze und macht sich dann so bemerkbar, das wir erstmal Angst kriegen, nach innen horchen ... Bislang war alles so easy und selbstverständlich.

Bleibt die Frage, was nicht stimmt?! Dies rauszufinden ist mitunter ein langer Prozess. Schonmal daran gedacht Dir Hilfe zu holen oder meinst Du Du schaffst das alleine?

23.09.2015 14:37 • #8


also hab mit dem Gedanken gespielt, hoffe noch es allein zu schaffen nur sollte es weiter so gehen werde ich mir aufjedenfall rat holen.
Deswegen habe ich es auch hier jetzt probiert erstmal um vlt Erfahrungen auszutauschen und vlt hilft das ja zu wissen ich bin nicht allein mit sowas und vlt hilft ja schon der austausch

23.09.2015 14:45 • #9


Vergissmeinicht
Hey Sebastian,

denke, es ist schonmal ein Weg und Du wirst hier vielerorts sehen, das Du ganz und garnicht der Einzigste bist. Vielfach konnte die Plattform schon helfen; vielleicht auch Dir; würde mich für Dich freuen.

23.09.2015 14:47 • x 1 #10


Ja ich hoffe auch will endlich meine gute laune wieder haben

23.09.2015 14:59 • #11


Vergissmeinicht
Ist mir schon klar Sebastian, das wollen wir alle hier.

Dazwischen liegt wohl einiges an Arbeit; so siehts aus.

23.09.2015 15:00 • x 1 #12


Perle
Hallo Sebastian,

das Leben ist leider nicht immer nur Party aber das weißt Du selbst. Du bist jetzt 34 Jahre, also noch nicht alt aber eben auch nicht mehr gaaanz jung (bitte nicht fehl interpretieren). Mehr und mehr nimmst Du Deine Umwelt wahr und auch Dein eigenes Handeln. Vielleicht gibt es Freunde, die ihr Leben bereits verändert haben, z.B. in dem sie Eltern geworden sind. Eventuell bist Du schon mit dem Tod in Berührung gekommen. All diese Erfahrungen und Beobachtungen machen ja etwas mit Dir, auch wenn Du das bewusst noch gar nicht wahr nimmst.

Du hast von einem "echt krassen Unfall" geschrieben. Wann war der und was ist geschehen? Welche Gedanke hast Du, wenn Du Dich daran zurück erinnerst?

LG, Martina

23.09.2015 15:27 • x 2 #13


Ja habe alles erlebt viele Familien Mitglieder verloren viele Bekanntschaften auch Freunde und ja im sep13 habe ich mir beide patella sehnen gerissen und war halbes Jahr im Rollstuhl so von heute auf morgen Ausm normalen Leben gerissen und mit dem unfall ging das so langsam los!
Ja hab mich Vlt etwas ins party Leben gestürzt danach um das zu vergessen und ja, ich gehe davon aus das das nen Knall hinterlassen hat

23.09.2015 16:17 • #14


Und alles gut interpretiere das nicht falsch ist ja nun mal so das wa keine 20 mehr sind

23.09.2015 16:20 • #15


Perle
Ich glaube, Du hast Dir die Antwort selbst gegeben. Du hast viel erlebt, viel Schmerzliches war dabei und ich könnte mir vorstellen, dass Du das eventuell nicht ganz verarbeitet hast. Dann kam der Unfall mit der schwierigen Folgezeit und hat Dir "den Rest gegeben".

Wenn möglich, schalte mal einen Gang zurück, entspanne Dich, tue Dir Gutes. Kannst auch ruhig mal Party machen, nur eben in Maßen. Es geht jetzt um Dich und dass Du Dein Gleichgewicht wieder findest. Wenn Du in den nächsten Wochen aber bemerken solltest, dass Du nicht recht voran kommst, dann suche Dir bitte therapeutische Hilfestellung. Mit einer Angsterkrankung ist nicht zu spaßen und je eher Du Dich dann behandeln lässt, desto besser sind die langfristigen Heilungschancen.

Wünsche Dir alles Gute, Martina

23.09.2015 17:02 • #16


Das ist lieb danke und ja werde darauf achten wie es verläuft und ja scheue mich auch nicht davor mir dann Hilfe zu nehmen weil will das nicht zum Bestandteil meines Lebens machen !

23.09.2015 17:08 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Klingt wie bei mir. Wochenende oft und ausgiebig gefeiert, gekickt, sehr fröhlich, nie irgendwelche gesundheitlichen Probleme, keine Gedanken gemacht...kurz gesagt, dass Leben genossen.
Dann schwere Fußverletzung und zack von heute auf morgen so gut wie keine Bewegung. Dann fing es langsam an. Trotzdem weiter bspw ins Stadion etc Bis ich dann irgendwann ne schöne Panikattacke hatte und seitdem drehen sich die Gedanken sehr oft um Herz, Magen und sonstige Körperteile.

Ein, zwei Tipps: ab sofort nichts mehr googeln...das macht die Sache nur schlimmer. Und habe Geduld mit dir selbst. Leider wird das nicht so schnell wieder weggehen.

Hier wirst du aber viele nützliche Tipps und Erfahrungen finden.

23.09.2015 19:31 • x 1 #18


Vergissmeinicht
Lieber Sebastian,

ja, sehe es wie Martina. Du hast Dir die Antworten bereits selber gegeben. Und, einfach mal so 1/2 Jahr im Rollstuhl macht nachdenklich. Es ist ein Einschnitt in das Leben, was man bis dato kannte.

Wenn Du es alleine nicht auf die Reihe kriegst, hole Dir wirklich Hilfe.

23.09.2015 20:23 • #19


morgen

und ja wirklich der böse feind Google, du sprichst mir aus der seele, dass ist was womit ich wirklich aufhören muss ! aber schonmal danke für die ersten tipps usw und fürs zuhören und antworten, dass hat mich gestern schon leicht beruhigt und denke mal wirklich das hier kann wirklich ne grosse hilfe sein.

24.09.2015 08:53 • #20



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Dr. Reinhard Pichler