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Aus meinen Erfahrungen der DP und DR kann ich dir sagen...Ja es wird irgendwann besser! Ich habe in meinen Phasen der Angststörung immer dieses fiese DP und DR gehabt. Das liegt daran das du die Aufmerksamkeit um dich herum verloren hast und lange Zeit nur mit deinen Angstgedanken beschäftigt hast. Der Körper hat sich einen Art Schutzfunktion gebaut in der Zeit. Es ist beängstigend das weiß ich, aber davor brauchst du keine Angst haben. Ich weiß nur zu gut wie das ist, daß sagt sich so leicht. Aber du kannst das schaffen da raus zu kommen und wirst es auch irgendwann. Auch wenn du es jetzt nicht glaubst.
Du darfst dich halt nicht mit anderen hier im Forum vergleichen wo z. B steht das es bei demjenigen nicht gerade weg geht oder das jahrelang hat. Dann geht es den Leuten akut auch gerade sehr schlecht, aber jeder hat dazu eine andere Geschichte und andere Ängste die das ausgelöst haben. Versuche dir postive Dinge zu erlesen... Das versuche ich auch gerade auch wenn es schwer fällt und man trotzdem irgend einen Satz liest der auf einen zutrifft und dann doch heimlich schmult. So geht es mir leider gerade und das ärgert mich enorm das Triggert dann wieder und meinen Gedanken fangen dann zu arbeiten.
Versuche zu lesen oder einzugeben über postive Berichte. Wie man damit umgehen kann oder wie es eventuell bei anderen sogar weg gegangen ist. Zumindest die Angst und Symptome.
So ist das mit jeder anderen Krankheit auch. Niemand kann vorher sagen wann es weg geht. Sonst wären wir alle ja voll die Hellseher. Und würden auch nicht hier im Forum sein
Was mir geholfen hat oder hilft in der DP und DR Phase... Achtsamkeitsübung! 5 Dinge die du siehst, 5 die du hörst und 5 die du spürst (keine Gefühle aber bzw: ich spüre gerade den Boden unter meinen Füßen) und das laut aussprechen zuhause... Egal wie doof daS für andere erscheint. Es geht ja um dich und du bist gerade wichtig das es dir besser gehen soll.
Ich spiele das zum Beispiel gern mit meiner Tochter. Ist ja so ähnlich wie: ich sehe was, was du nicht siehst
Kleiner tip dazu: danach sollte man was anderes machen sich mit etwas anderes für eine Weile beschäftigen um nicht wieder hinein zu fallen.
Das muss man immer und immer wieder machen zwischendurch, je nach Bedarf wenn du merkst dir geht es gerade schlecht oder du driftest ab.
Wichtig ist immer: Lieber viel darüber reden. Das tut enorm gut.
Was mit zb bei der Angst hilft wenn Gedanken hoch kommen: das Stopschild! Immer wieder sagen wenn du merkst es wird im Kopf unangenehm: Stop! Egal wie oft am Tag völlig egal muss dir nicht unangenehm sein. Ich mach das wenn ich Hausarbeit mache, da Routinesachen das bei mir verstärken und ich schon immer bei solchen Sachen besser nachdenken konnte... Klappt das da mit dem Stopschild bei Bewegung am besten.
Dann habe ich mir ein enges Haarband zugelegt das um mein Handgelenk ist, wenn ich merke es wird wieder unreal...zieh ich daran und lass es los bis es zeckt. Natürlich nicht so das ich mich extrem verletze. Aber zumindest so das ich merke... Hey du bist wieder im Hier und jetzt.
Ich freue mich das du bald in Therapie gehst, das ist schon mal der erste Schritt der Besserung. Fühl dich gedrückt.