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Ich kämpfe seit einiger Zeit mit Angst beziehungsweise Panikattacken. Ich wollte euch einmal fragen ob es eigentlich einen Unterschied gibt zwischen einer Panikstörung und einer Angststörung. Ich bin bis jetzt nur in psychologische Therapie und habe mich noch nicht wirklich über Medikamente drüber getraut. Meine Symptome waren eigentlich bis letzte Woche komplett verschwunden. Es war natürlich die Angst vor der Angst aber ich hatte keine außergewöhnlichen Panikattacken mehr sondern konnte eigentlich mein Leben schon wieder ganz gut bestreiten. Seit letzten Freitag habe ich aber plötzlich wieder Panikattacken. Es ist so schlimm wie zum Beginn vor einem halben Jahr. Ich habe Angst davor ich könnte gleich umfallen oder mein Herz würde kaputtgehen. Ich war natürlich schon bei zahlreichen Tests habe ich Sport gemacht unter Aufsicht und es liegt keine Erkrankung des Herzens vor. Ich habe mit meiner Angst Erkrankung ganz gut um Seit letzten Freitag habe ich aber plötzlich wieder Panikattacken. Es ist so schlimm wie zum Beginn vor einem halben Jahr. Ich habe Angst davor ich könnte gleich umfallen oder mein Herz würde kaputtgehen. Ich war natürlich schon bei zahlreichen Tests habe ich Sport gemacht unter Aufsicht und es liegt keine Erkrankung des Herzens vor. Ich habe mit meiner Angst Erkrankung ganz gut gelernt umzugehen. Diese Panikattacken wiederum macht mich völlig fertig. Ich bin danach müde und brauche einige Zeit bis ich mich wieder erholt habe. Es gab letzten Freitag keinen konkreten Auslöser der eine Panikattacke hervor bringen konnte. Ich habe morgen wieder einen Termin bei meinem Psychiater und würde gerne mit ihm besprechen wie das ganze weitergeht. Es hat sich Aufgrund meiner Recherchen im Internet folgende Frage ergeben. Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen einer generalisierten Angststörung und Panikattacken beziehungsweise einer Panikstörung.

24.09.2019 17:24 • 25.09.2019 #1


6 Antworten ↓


Lottaluft
Bei der generalisierten Angst zeigt sich deine Angst leider irgendwann durch körperliche symptome psychosomatischer Natur
Die Klassiker da sind Schwindel,herzrasen etc.
Je nachdem welche Symptome man hat sind die mehr oder minder da
Das liegt daran das die Angst sich einfach ein Ventil sucht

Bei einer Panikattacke tritt wie der Name schon sagt eine Attacke auf
Da treten gebündelt starke Gefühle wie atmennot,herzrasen,schwitzen etc auf
Die für den Betroffenen eine massive Bedrohung darstellen

24.09.2019 17:37 • x 3 #2



Unterschied zwischen Panikattacken und Angststörung

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danke für deine Antwort....
ich bin hier langsam etwas am verzweifeln... Es hat bei mir eigentlich mit Panikattacken begonnen. Ich habe damals Herzrasen bekommen und einen Druck in der Brust. Ich wurde mehrfach durchgecheckt und es kam dabei nichts raus. Es ging mir in der Zwischenzeit auch schon wieder besser. Es war immer eine gewisse Anspannung da und ich konnte mit dieser ab sehr gut umgehen. Am Freitagabend war alles lustig und plötzlich kam von einer zu anderen Sekunde eine Panikattacke. Mir wurde schindlig ich hatte Angst, dass ich gleich umfallen würde. Seit Freitag hatte ich diese Attacken wieder öfters. Mein Psychiater hat mir beim letzten Mal Lyrica aufgeschrieben mit 25 mg. Ich habe aber wirklich Angst davor solche Tabletten zu nehmen. Mein Wunsch wäre etwas, dass mir einfach die Ruhe bringt und diese Spitzen gar nicht zulässt. Vielleich hat jemand von euch eine Idee für mich...

24.09.2019 19:46 • #3


Lottaluft
Zitat von Florian188:
danke für deine Antwort....ich bin hier langsam etwas am verzweifeln... Es hat bei mir eigentlich mit Panikattacken begonnen. Ich habe damals Herzrasen bekommen und einen Druck in der Brust. Ich wurde mehrfach durchgecheckt und es kam dabei nichts raus. Es ging mir in der Zwischenzeit auch schon wieder besser. Es war immer eine gewisse Anspannung da und ich konnte mit dieser ab sehr gut umgehen. Am Freitagabend war alles lustig und plötzlich kam von einer zu anderen Sekunde eine Panikattacke. Mir wurde schindlig ich hatte Angst, dass ich gleich umfallen würde. Seit Freitag hatte ich diese Attacken wieder öfters. Mein Psychiater hat mir beim letzten Mal Lyrica aufgeschrieben mit 25 mg. Ich habe aber wirklich Angst davor solche Tabletten zu nehmen. Mein Wunsch wäre etwas, dass mir einfach die Ruhe bringt und diese Spitzen gar nicht zulässt. Vielleich hat jemand von euch eine Idee für mich...



Lyrica gehört soweit ich mich recht erinnere zu den eher starken Medikamenten
Vielleicht sprichst du einen Psychiater nochmal an und fragst nach einer leichteren Alternative es gibt da ja zum Glück sehr viele Möglichkeiten
Hast du ein bedarfsmedikament das du nur dann nimmst wenn du merkt das du aus der Attacke nicht heraus kommst ?

24.09.2019 19:49 • x 1 #4


Nein ich habe hier kein Bedarfsmedikament bekommen von ihm. Er hat gemeint Anti Depressiva oder eben Lyrica. Hast du irgendeine Erfahrung mit Bedarfsmedikamenten. Kannst du mir da etwas empfehlen?

24.09.2019 19:50 • #5


Lottaluft
Empfehlen kann und möchte ich dir nichts weil ich nicht deine Ärztin bin und was bei einem wirkt muss nicht beim anderen genauso wirken
Ich persönlich nehme als Standard Medikation opipramol das ist ein eher leichtes aber nicht klassisches antdepressiva das zur Behandlung von Schlafstörungen und spannungszuständek verschrieben wird
Als bedarf habe ich lorazepam (tavor) was aber ein benzodiazapin ist und somit ein hohes Suchtpotential mit sich bringt deswegen halt bedarf

24.09.2019 19:58 • x 1 #6


Schlaflose
Angststörung ist der Oberbegriff für alle Formen von Ängsten. Panikattacken sind eine Form der Angststörung.

25.09.2019 06:59 • x 1 #7




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