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Hallo,
Zuerst ein paar Infos über mich:
ich habe seid ungefähr 1 Jahr Panikattacken, zuerst waren sie nur ganz selten da und sehr gering. Das hat sich aber mit der Zeit geändert. Also bin ich zum Arzt. Der hat mir nur so Tropfen verschrieben, haben überhaput nichts gebracht. Als ich nochmal kam hat er mir etwas stärkere Tabletten gegeben bin erst 17 von dem her kann er mir ja nichts starkes geben. Die helfen aber irgendwie auch nicht, da muss sich erst ein Spiegel aufbauen. Aber die nehme jetzt schon eine weile immer wenn ich eine stärkere Panikattacke habe. Bringt aber nichts. Vor allem ist es jetzt seid ca. 4 Monaten sehr schlimm. Da ich beim einschlafen immer aufschrecke. Habe das schon bei paar gelesen. Das ist echt der größte Dreck, oft kann ich stundelang nicht richtig einschlafen. Ich bin total müde, schlafe auch ein aber nach gefühlten 10 Sekunden schrecke ich auf und habe total Panik ( Herzrasen, Zittern, Desorientierungsgefühle, Todesangst...). Also im prinzip ganz normale zustände bei einer Attacke. Ich habe zurzeit diese Zustände jeden Abend. Ich geh ja jetzt auch zum psychologen nächste Woche, wurde vom Arzt dahin gewiesen. So jetzt aber zu meiner Frage:

Gibt es nicht irgendwelche Übungen, oder irgendwas das hilft bei einer Attacke oder das man sie sogar vermeiden kann. Also was sowas wie entspannungen oder so ?
Weil ich habe echt keinen Bock auf diesen Dreck. Ich hab schon einen eher stressigen Alltag und dann abends nicht mal zur Ruhe kommen ist echt mist. Das ist ja auch totaler Stress dann für mich.

29.05.2013 22:19 • 31.05.2013 #1


4 Antworten ↓


Hallo,

ich kenne deine Situation verdammt gut, bin erst vor kurzem 18 geworden und leide unter dem gleichen.
Abends ist es am schlimmsten..nehme Alprazolam aber das macht sehr stark abhängig.
Kann auch nicht zu Ruhe kommen deswegen.

Kauf die Beruhigungstee im Kaufland das hilft verdammt gut. Ist mit Lavendell.

29.05.2013 22:26 • #2



Übungen / Entspannung bei einer Panikattacke oder ganz vermeiden?

x 3


Ok danke, ich kaufs mir mal. Tabletten will ich halt nicht nehmen also die abhängig machen.

30.05.2013 12:07 • #3


leider habe ich keinen ultimativen Tipp für dich, aber vielleicht könnte dir die 5-4-3-2-1 Übung helfen.
Die ist ganz einfach. Du fixierst einen Punkt und sagt fünf Dinge, die du um dich herum sehen kannst, also aus den Augenwinkeln. Dann sagst du fünf Dinge die du hörst ( das Ticken der Uhr, das Auto auf der Straße etc (das kann sich auch gerne Wiederholen, wenn es gerade recht still ist)). Fünf Dinge die du fühlst (z.B. die Hand auf der Bettdeck, das Kissen unter meinem Kopf, die Socke an meinem Fuß, den Pullover an meinem Arm.) Wenn du das fertig hast, sagst du vier Dinge die du siehst, hörst und fühlst, dann zwei Dinge und am Ende eins.
Mir hat das schon geholfen, aber ob es dir in einer akuten Paniksituation hilft, also ob du dich darauf einlassen kannst, das weiß ich nicht. Aber ich drücke dir die Daumen!

Viel Glück und alles Gute, in der Therapie kann man dir bestimmt helfen!

30.05.2013 12:22 • #4


Ok vielen Dank. Ich probiers mal, wenn ich wieder eine hab.

31.05.2013 15:02 • #5




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