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Hallo,
ich bin ganz neu hier und hoffe das ich durch Euch alle etwas aufgebaut werde. Kurz zu meiner Geschichte. 2011 , da war ich 31 habe ich zum ersten Mal eine "Winterdepression" bekommen. Diese wurde durch Citalopram 20mg sehr gut behandelt.

Jetzt, 5 Jahre später hänge ich wieder sehr in den Seilen. Mit allem was dazu gehört. Herzrasen, Panik, Abgeschlagenheit, Traurigkeit, Appetitlosigkeit usw. Nehme seit ca 8 Wochen 30mg Citalopram. Aber vor ca 3 Wochen wurde es wieder so s, das ich einfach das Gefühl habe, das nichts mehr geht.

Heute war ich noch einmal bei meinem Psychologen der sich keinen Reim darauf machen kann, das die Symptome in den letzten Wochen trotz Einnahme von Citalopram so schlimm sind. vielleicht zur Info, nehme seit 2011 Citalopram. Mal mehr, mal weniger. Heute habe ich für den Notfall Lorazepam bekommen und ich soll abends Mitarpazin nehmen.

Waren letzte Woche im Urlaub, selbst dieser konnte meine Stimmung nicht aufhellen, ganz im Gegenteil. Ich habe den Urlaub nach 6 Tagen abgebrochen weil ich nur geheult habe. Habe aktuell das Gefühl das ich für meine Familie (Mann und 1 Sohn 8 Jahren ) nich mehr richtig da sein ksnn. Habt Ihr Tips für mich wie ich diese sch. (Sorry aber es ist so) schnellstmöglich wieder in den Griff bekomme?

Lg und vielen Dank schonmal für Eure Antworten.

15.08.2016 16:46 • 15.08.2016 #1


6 Antworten ↓


Als es mir damals so schlecht ging wie dir und es ging mir wirklich sehr ähnlich, da war ich viel joggen und habe oft klassische Musik gehört. Das hat mir sehr geholfen. Ich wünsche dir ganz viel Kraft. Ich weiß, wie hart das ist. Vielleicht wäre auch ein Klinikaufenthalt was für dich? Mutter-Kind-Kur oder alleine?

15.08.2016 17:38 • x 1 #2



Trotz Medikamenten Panik und Herzrasen - Tipps?

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Sport ist momentan nichts für mich weil mir einfach die Kraft in den Beinen fehlt. Aber ich werde Deinen Tip befolgen und einfach mal klassische Musik hören. Erstmal langsam wieder runter kommen. ..

15.08.2016 18:06 • x 1 #3


Mir wurde vor einigen Jahren gesagt, dass Cipralex eine Verbesserung von Citalopram ist. Wäre schon etwas, was ich in der nächsten Sitzung ansprechen würde. Medikamente sind auch nur eine Unterstützung für eine Therapie. Wenn diese keine Erfolge zeigt, wirst du nach Absetzen der Medikamente wieder die alten Probleme haben, und bei Weiterführung oft eine höhere Dosis brauchen.

Welche konkreten Ängste, Sorgen, Gedanken lösen denn diese Panik/Depressionen aus?

15.08.2016 19:48 • #4


Welche Gedanken usw... Naja. Ich bekomme Herzklopfen. Dann male ich mir sämtliche Dinge aus. Und dann steigere ich mich so richtig rein. MiT dem anderen Medikament werde ich gleich nächste Woche mal nachfragen. Danke für die Info.

15.08.2016 21:22 • #5


Das was du beschreibst ist typisch für eine Panikattacke oder für eine Depression, aber die müssen doch ihre Ursachen/Auslöser haben? Vor allem bei den Panikattacken müsste doch der Auslöser/Ursache auszumachen sein?

15.08.2016 22:56 • #6


Mein Psychologe meint, das ich keine Gesprächstherapie benötige. Ich kenne den Auslöser nicht. Daher denke ich, das es besser wäre wenn ich den Grund wüsste und mich in eine Therapie begebe. Alleine die Medikamente (aktuell nehme ich nur Citalopram ) lösen mein Problem nicht. Habe mich in die Hände eines kinesiologen begeben. Dieser meint mein Problem im 13. Lebensjahr zu sehen. Ob da was dran ist weiss ich nicht. ..

15.08.2016 23:07 • #7




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