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Hi,

übernächste Woche fängt mein Studium an. Hab Angst, dass ich das nicht schaffe, wegen meiner Angst.
Hab schon seit vielen Jahren PAs und vor einem Jahr, als es besonders schlimm war, war ich sogar kurz davor die Schule zu schmeißen. Habs aba dann doch fertig gemacht.
Habt ihr Erfahrungen mit einem Studium trotz Angst, oder sind vllt auch ein paar Erstis hier?
Ich will mir von meiner Angst nicht mein Studium versauen lassen, aba mir graut es schon vor den riesigen Höhrsälen mit paarhundert Leuten (ka wie viel da reinpassen^^)...
Und dann bin ich ganz alleine da...

Wär lieb, wenn ihr mich bisschen aufbauen könntet.

Liebe Grüße

02.10.2008 12:08 • 16.10.2008 #1


14 Antworten ↓


laika
Hallo Angsthase!

ich studiere im 9ten Semester und hab eine Panikstörung in Verbindung mit Agoraphobie! Die Ängste begleiten mich durch mein ganzes Studium, es ist nicht immer einfach aber ich kämpfe und versuche es, so gut es geht! Klar hab auch meine Tricks (imer am Rand sitzen, Tür in der Nähe u.s.w.)

Was ist deine Angst und bist du in Therapie?

02.10.2008 12:19 • #2



Studieren mit der Angst

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Ich hab auch eine Panikstörung mit Agoraphobie (zumindest meine Eigendiagnose ), also eigentlich hab ich immer Angst umzukippen...

Bin seit nem Vierteljahr in Therapie. Dabei geht es aber mehr um mich und die Gründe meiner Angst als um die Angst selbst, deswegen weiß ich auch nich so genau was ich habe^^

Hattest du schon von Anfang an Ängste, oder kam das während dem Studium?
Hast du sonst noch ein paar Tipps und Tricks für mich?

Ich stell mir das nich so einfach vor, während der Uni den ganzen Stoff mitzukriegen, hab schon in der Schule nicht immer alles mitgekriegt, weil ich oft mehr mit meiner Angst als mit dem Unterricht beschäftigt war...
Naja, muss ich halt zuhause bisschen mehr machen, da bin ich ja zum Glück meistens angstfrei.

02.10.2008 13:17 • #3


laika
also bei mir haben die Ängste während dem Abi angefangen! hab das so mit ach und krach durchgezogen, dann ne ausbildung angefangen, die aber wegen der Ängste abgebrochen! Bin vor allem davongerannt und habe in einer neuen Stadt neu angefangen und mich an der Uni eingeschrieben!

Also in den Pflichtveranstaltungen ist es bei mir am schlimmsten! Ich versuche dann immer vorher keinen Kaffee zu trinken, habe immer Notfalldrops bei mir! Im Moment sind ja noch Ferien und ich bringe mir gerade selbst E.F.T. bei! Das hilft mir schon sehr! Es gibt einige gute Bücher dazu! Ich will in 2 Semestern fertig werden und deswegen brauche ich jetzt etwas, das mir durch die letzte Zeit hilft!

Bei den Vorlesungen ist es zum Glück so, dass die meisten Sachen online verfügbar sind und ich da nicht hin muss
wenn doch, dann fahre ich immer lange bevor die vl anfängt, so dass ich am Rand sitzen kann und zwar ganz oben, in der Nähe der Tür!

02.10.2008 13:43 • #4


Schokokeks
Hey erstmal einen riesen Daumen hoch für euch beide, das ihr studiert obwohl ihr solche Probleme habt...

Ich hab mich das dieses Jahr nicht getraut
Ich hatte meine Zusage und war schon auf Whg.suche als ich gemerkt habe, das ich es nicht kann, soweit weg und allein zu sein... Und dann ahb ich daraufhin entschieden in eine tagesklinik zu gehen und mein problem richtig anzupacken!
Wenn ich studier will ich 1. Freude daran haben und 2. meine komplette Leistung bringen

Also hab ich im Endeffekt erstmal genkiffen
Ihr seit da schon ein ganzen Stück weiter... ihr werdet das schon schaffen!!

Ganz liebe Grüße und viel Durchhaltevermögen

03.10.2008 11:23 • #5


Hallo,

als ich die Angststörung bekam, war ich mitten im Studium. Ich habe auch gedacht ich schaffe das nicht. Aber ich musste ja. Eine Woche hab ich mich krank schreiben lassen. Ich musste auch noch eine Übungsgruppe halten. Im Höhrsaal vor etwa 50 Studenten, musste ich ihnen an der Tafel die Lösungen der Übungsaufgaben erklären.

Ich dachte ich packe das nicht.
Aber ich musste und ... ich habe es geschafft... ich weiß nicht mehr wie, aber ich hab es geschafft. Es sieht ja niemand wenn einem das Herz schlägt wie irre und ob man Schmerzen in der Brust hat. Und wenn man sich konzentrieren muss, dann sind die Gedanken wenigstens klar.

Ich habe sogar die 4 mündlichen Prüfungen geschafft, einfach weil ich musste. Ich hatte auch immer das Gefühl das nie zu schaffen.. aber das Gefühl lügt einfach. Man kann genau das selbe machen wie ohne Angst, es fühlt sich nur 1000 mal anstrengender an.

Es gibt so einen Satz den ich sehr klug finde:
Nicht weil etwas schwierig ist fürchten wir es, sondern es ist schwierig weil wir es füchten.

03.10.2008 11:39 • #6


laika
Schokokeks, ich finde, du hast es richtig gemacht!

Ich hätte mir besser auch sofort Hilfe suchen sollen, statt mir einureden, das würde sich irgendwann alles von selbst erledigen, denn jetzt steh ich kurz vorm Ende des Studiums und fühle mich mit allem überfordert!

Auch wenn ich es wie Artin schaffe, ein 90min Referat zu halten, empfinde ich nicht das geringste Gefühl von Erfog! Es stellt sich einfach nicht ein, obwohl ich mich immer wieder mit meiner Angst konfrontiere

ich wünsche dir, dass du das schaffst was du dir wünschst: mit Freude das Studentenleben geniessen!
Alles Liebe

03.10.2008 17:11 • #7


Hallo zusammen!

Ich studiere im 5. Semester und hatte meine Agoraphobie und die Panikattacken bereits vorm Studium, allerdings nicht so schlimm wie im letzten Jahr, eigentlich konnte ich damit einigermaßen meinen Alltag bestreiten.
Im Studium bin ich dann aber an meine Grenzen gestoßen, das hat mich alles ganz schön überfordert, die vielen neuen Leute, die ständigen Leistungsüberprüfungen und vor allem meine eigenen Erwartungen, nur gute Noten schreiben zu müssen (war ich seit Beginn der Schulzeit so gewöhnt).
Anwesenheitspflicht war auch immer ein Horror für mich, aber irgendwie hats geklappt

Vorletztes Semester ging bei mir gar nichts mehr, da musste ich mich beurlauben lassen, weil die Angst so stark war (nicht nur in Bezug auf die Uni)

Letztes Semester bin ich dann wieder hingefahren und hab auch ein paar Scheine gemacht, worauf ich auch sehr stolz bin, denn die Angst vor der Angst ist nach wie vor sehr groß

Die Angst, umzufallen, ist auch mein großes Problem (neben der Angst, mich übergeben zu müssen, was bei starken Panikattacken schon oft der Fall war).

Gemeinsam mit meinem Therapeuten habe ich dann rausgefunden, dass ich meine Angst vorm Alleinsein / Alleingelassenwerden auf "harmlose", relativ ungefährliche Situationen im Alltag übertragen habe...
In meiner Vorstellung hilft mir dann nämlich auch niemand, wenn ich irgendwo (ob in der Stadt oder der Uni) umfalle, ich seh mich dann immer total hilflos und allein am Boden liegen...
Was aber wohl sehr unwahrscheinlich ist, denn ich hab schon öfter erlebt, dass jemand in meiner Gegenwart umgefallen ist, und die meisten Leute sind dann doch sehr besorgt und kümmern sich

Seitdem ich das erkannt habe, geht es mir viel besser mit der Angst vorm Umfallen
Klar ist das nach wie vor kein angenehmer Gedanke, und es wär mir bestimmt auch megapeinlich (wo meine Angst vor Ablehnung auch wieder zum tragen kommt ) - aber ich sage mir jetzt immer "egal was passiert, ich werde eine Lösung finden!" oder "Ich bin sicher. Ich habe die Kontrolle".

Da ich in einer anderen Stadt studiere als ich wohne, hab ich auch immer Angst, nicht mehr nach Hause zu kommen, wenn ich irgendwo umfalle. Aber dann sage ich mir, dass ich mich selbst bisher noch nie im Stich gelassen habe und mich immer auf mich selbst verlassen konnte, wenn es nötig war, und dass ich mich selbst sicher nach Hause bringen werde...Das beruhigt mich dann immer erstmal

Kommendes Semester hab ich noch 2 schwere Klausuren und eine mündliche Prüfung vor mir - davor grauts mir jetzt schon ein bisschen
Referate hab ich nur in den ersten beiden Semestern gehalten, danach hab ich sie meist vermieden, wenn es nur irgendwie ging...Nicht die beste Lösung, aber mir reichten schon die ganzen Klausuren...

Wünsche euch alles Gute fürs kommende Semester! Wir schaffen das!

03.10.2008 22:54 • #8


Miss Sixty, den einen Satz von dir fand ich echt gut: "Aber dann sage ich mir, dass ich mich selbst bisher noch nie im Stich gelassen habe und mich immer auf mich selbst verlassen konnte, wenn es nötig war..."
Egal was ich für Symptome hatte und wie oft ich auch gedacht hab, ich überleb das nicht, ich bin doch immer wieder heil zuhause angekommen.
Und bei Panikattacken kann man ja auch garnicht umkippen, weil der Körper ja auf Hochtouren läuft.
...solange man keine Angst hat und klar denken kann, ist das eigentlich alles sooo einfach, aber meine Angst schafft es zu oft mich zu überzeugen, dass die Situation doch gefährlich ist, obwohl ichs doch eigentlich besser weiß, schon alleine aus der Erfahrung der letzten Jahre, wo nie was passiert ist.

Bei mir geht die Uni doch schon nächste Woche Mittwoch mit den Einführungstagen los, nur noch 4 Tage
Aber ich hoffe doch, dass ich das irgendwie schaffe. Und hinterher kann ich dann stolz auf mich sein

Liebe Grüße an alle
Wir dürfen uns von unsrer Angst nicht unterkriegen lassen!

04.10.2008 18:18 • #9


Hallo Angsthase

Ich studiere nun seit 3 Jahren. Die Panikattacken begleiten mich seit 30 Jahren.
Obwohl es mir in diesen 30 Jahre manchmal sowas von mies gegangen ist, ich habe bis heute nicht aufgegeben.
Ich habe Ausbildung im Büro gemacht, habe eine Familie gegründet, habe mich wieder scheiden lassen, habe wieder geheiratet und nun vor 3 Jahren mit einem Studium angefangen.
Klar, manchmal schaffe ich es nicht, hinzugehen. Dann musst du halt einfach extrem fleissig sein und dir das Wissen anderweitig besorgen.

Ich stehe nun kurz vor meinem Abschluss (siehe meinen Beitrag)

kummerecke-f31/brauche-eure-hilfe-t15591.html

und bin mega-stolz auf mich. Und ich würde wieder so entscheiden. Sobald du aufgibst, nehmen deine Aengste Ueberhand und du findest der Einstieg ins "normale" Leben fast nicht mehr.

Strategien:
Immer nur Aussen sitzen, gleich neben der Türe.
Notfalltropfen von Dr. Bach
Magen immer zu 1/3 leer lassen
Keinen Kaffee trinken
Keine Cola oder Energiedrinks
Habe auch immer Wachsmalstifte dabei. Damit kann ich mich mit zeichnen etwas ablenken.
Kaltes Wasser dabei haben, schluckweise trinken
Verveine-Tee (Eisenkraut-Tee) hilft auch etwas zur Beruhigung.
Nur kleine Mengen leichtverdauliche Nahrungsmittel essen.
Pausen an der frischen Luft verbringen.

Hoffe, ich konnte dir etwas helfen.

Grüessli
Brevis

07.10.2008 16:05 • #10


Ich hab meine Panikattacken erst am Ende des Studium bekommen und habe trotzdem eine 1 in der mündlichen Abschlußprüfung geschafft, es ist alles machbar, nur Mut.

Danach habe ich auch noch einen Ausbildung gemacht und auch dort eine sehr gute Note erzielt, mündlich sogar eine 1 (wobei ich da etwas "gedopt" war)

Ich denke es ist wichtig, es einfach durchzuziehen und nicht davor wegzulaufen, denn das macht alles nur noch schlimmer.

09.10.2008 20:03 • #11


mimi26
Gut zu wissen daß es mehrere von euch gibt die studieren und irgendwie klar kommen. Ihr könnt sehr stolz auf euch sein....ich fange MORGEN AN !!! Ich hatte vor 2 tagen noch Einführungsveranstaltung und ich habe es geschafft ohne panik attake aber nervös war ich extrem.....aber morgen wird es ernst und es gibt kein zurück mehr,ich muss die chance nutzen dass ich den Studiumplatz bekomemn habe...
Ich stehe momentan neben mir,kann nicht klar denken,male mir alles mögliche aus,ein absoluter chaos im kopf,hoffentlich werde ich überhaupt schlafen...
Na ja,ich trinke jetzt mal ein glas wein.
Danke für die tipps,auf den Kaffe werde ich verziechten,noch mehr zittern brauche ich nicht...
Ich würde gerne auch was aufmunteres schreiben,auch irgendwelche Tipps geben aber momentan fällt mir nicht viel positives ein
Ich hoffe,daß es nicht so schlilmm sein wird wie ich mir das vorstelle
Na dann bis demnächst Leute!

Grüße an alle!

12.10.2008 21:43 • #12


Hallo Leute ich bin neu hier im Forum und wollte mal zu Wort geben, dass mir die Ausführung von Miss Sixty als sehr hilfreich erscheint.
Ich habe mir auch desöfteren vorgestellt umzukippen, das mir keiner hilft, etc.
Ich habe Momente eher als total negativ bewertet in denen jemand umgekippt ist und war dann ängstlich und wollte helfen, aber da waren schon so viele vor mir ^^. In meiner Erinnerung kam eigentlich immer jemand und hat sein Bestes gegeben, um diesem Menschen zu helfen. Es ist zwar nicht schön wenn soetwas passiert, nein das will ich ja gar nicht sagen, aber es ist schön zu sehen dass man sich auf seine Umwelt verlassen kann und dass sie für einen da ist. Das war vorher etwas was ich nicht kapiert habe, ich glaube auch das die Medien zum Grossteil mir das Vertrauen in meine Umwelt genommen haben, ist ja auch nur ne Vermutung. Ich meine alleine die Talkshows, wie die Menschen sich gegenseitig zerreissen und sich gegenseitig ruinieren, koste es was es wolle. Oft ist einem gar nicht bewusst was das Fernsehen so alles anrichten kann, ich vermute da noch nicht einmal Absicht hinter. Aber diese bestialisierung der Bevölkerung lässt sich zum Teil nicht abstreiten. U-Bahnschläger, Pennerklatschen (der neue Trend), usw...

Ich studiere auch mit Angst und es klappt, bin jetzt im 3. Semster, muss zwar eine Nachprüfung machen. Aber alle anderen Scheine habe ich schon ^^. Ich war jetzt vor zwei Wochen bei einem Arzt der auch gleichzeitig Psychotherapeut ist, er ist sehr klug und weiss was man sagen bzw. machen muss um jemandens inneren Schweineangsthund zu besänftigen. Als er meine Blutwerte und die Ergebnisse meiner Stuhlprobe mir entgegnete sagte er alles in Ordnung von A-Z, in Bester sogar. Ich sagte daraufhin: Und wurde mein Blut mit Tumormarkern untersucht ? Er (sehr energisch): Nein Herr *****, sie sind kerngesund und ich werde ihr Blut nicht mit Tumormarkern untersuchen lassen.
Krebserkrankungen sind für sie die nächsten 30-40 Jahre nicht vorgesehen...
Ein anderer Arzt meinte zu mir, wenn sie Krebs hätten, dann würde man ihnen das ansehen und ich habe Leute mit krebs bei mir in der Praxis gesehen mit Blähbäuchen und Schmerzen, glauben sie mir sie sind gesund, es ist etwas psychsiches. Hmm und jetzt im Moment komme ich mir mal wieder total bescheuert vor, es liegt doch auf der Hand dass ich gesund bin, nur bin ich noch etwas traumatisiert. Aber es bessert sich.
Ich gehe oft morgens Brötchen holen und gehe einkaufen. Das ist für mich ein riesiger Fortschritt, glaubt mir. Jemand meinte mal, dass so eine Angsterkrankung auch von alleine verfliegen kann, man muss sich nur jedes mal wieder wachrütteln. Vorgestern hatte ich wieder Blut im Stuhl, Reaktion: anfängliches Zittern und dann Cooldown so leicht stirbts sich nicht, wie ein guter Bekannter sagt. Und der ist auch eisenhart. Hat viel erlebt und so.
Ein kleiner Tipp:
"THINK RAMBO !"

Also, machts gut und gute Besserung.

16.10.2008 03:49 • #13


Ich hatte vor meinen PAs mal ne Phase, in der ich mir hartnäckig Brustkrebs eingebildet hab _ bin aber nie zur Untersuchung, halt nur ein Hypochonder wie er leibt und lebt. Das war während des Studium, bin dann immer aufs Klo geflüchtet zum Überprüfen.

Man muß das einfach ausblenden. Jetzt denk ich nicht mehr, dass ich Krebs hab, aber dafür hab ich PAs. Man fragt sich was besser ist.

16.10.2008 21:02 • #14


Guten Abend

ich freue mich für dich, dass du kein Krebs hast, na immerhin und ich hoffe, dass sich das mit deinen PAs wieder einrenkt
Was du erlebt hattest kenne ich nur zu gut, ich habe damlas gedacht, dass ich Hodenkrebs hätte, bis ich dann beim Urologen war.
Der meinte ich hätte auf jeden Fall keinen, nach der Untersuchung.
Da war ich ziemlich erleichtert. Ich hatte bloss im Januar ein dummes traumatisches Erlebnis gehabt, ich war vorher eher nicht ängstlich, sondern ein ziemlicher Draufgänger
Ich war im Zug mit meiner Freundin und ich hatte bei meiner Grossmutter zuvor etwas schlechtes gegessen. Mir war schlecht, ich hatte Hitzewallungen, mir wurde schwindelig und außerdem hatte ich Brechdurchfall. Mir ging es so mies dass ich dachte ich müsste sterben, war vielleicht eine Fleischvergiftung, weiss der Geier was
Ich war irgendwie in dem Zug gefangen und ich dachte ich müsse sterben, als würde jetzt krebs bei mir ausbrechen oder ich wäre vergiftet worden. Ich dachte gleich ist es vorbei, am liebsten hätte ich einen Notarzt gerufen, aber wie sollte der denn dem fahrenden Zug hinterherkommen ? Meine Freundin hat mich dann mit nach Hause genommen, im Bus wurde mir so schlecht dass ich wieder aussteigen musste um mich zu übergeben, das war die Hölle und andauernd musste ich an Hodenkrebs denken, und dass ich eventuell irgendetwas ganz dramatisches hätte. Influenza oder H5N1. Irgendeine Todbringende Seuche, denn anders konnte ich mir meinen Zustand gar nicht erklären.
Es war schon ein kleiner Alptraum, 5 Tage habe ich mich geschont um dann wieder zur Uni zu gehen usw., bloss kamen dann wieder die Ängste auf, alles war genauso wie im Zug. Es ist die Hölle gewesen.
Jetzt bin ich wieder einigermassen auf dem Damm. Hurra !
Morgen muss ich 3 Kilometer hin und 3 Kilometer zurück mit dem Bus fahren, eigentlich eine Qual. Autofahren bzw. chauffiert werden halte ich sehr gut aus, nur Busfahren erinnert mich halt immer noch an dieses Ereignis (20.Januar 2008). Ich hoffe dass ich es überlebe, ich melde mich dann morgen Leuts. (falls ich es überlebe)
Wir müssen uns alle mal am Riemen reissen.
! LET US THINK RAMBO !


In diesem Sinne, machts gut
und ich hoffe auf Wiederschreiben ^^

16.10.2008 22:43 • #15



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Dr. Hans Morschitzky