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M
hallo Guten abend

ich habe ein grosses problem.
ich habe seid 2 jahren unheimiche panickattacken die sind unerträglich sie zereissen mich förmlich
Alles hat angefangen als ich 2010 beim bestatter gearbeitet habe und alles schlagartig zum albtraum wurde.ich ging in die stadt mit meinem sohn hatte ein komiches gefühl im kopf,als ob sie alles dreht oder als würde ich auch zur seite fallen der boden war wie watte es war grausam,dazu kam noch das sich mein herz meinte es müsste förmlich übertreiben und da fing es richtig an ich hatte einen tunnel blick und lief mit meinem sohn einfach irgendwo hin zur nächsten apotheke ich hab geweint gebettelt sie sollen mir doch helfen ich würde sterben mein blutdruck war auf 146/80 und der puls auf 120 über eiine std lag ich in der apotheke sie rat mit so ein komiches beruhigungs bonbon zu lutsche,ich dachte nur ich brauch einen arzt und keine süssigkeiten.
na gut nach ner weile hatte es sich wieder beruhigt und mir ging es super

Naja bis die weiteren tage als ich arbeiten musste zur qual wurden!dinge sind da geschehen die einfach nur krank waren sie haben mich aus spass einmal eingesperrt im kühlhaus und riefen dann mit verzerrteer stimme "HALLO"HIIIILFE" und da hörte der spass auf ich alleine zwichen den ganzen toten und zu dem zeitpunkt waren auch leider kleine kinder dort,und da hatte ich den nächsten zusammenbruch.ich sah mein kind da liegen es war der horror ich bin früher abgehauen ich konnte das nicht mehr ertragen ich war nicht der mensch für diese arbeit.
als ich nun zu hause war völlig aufgelöst bin ich zum hausarzt gefahren und hatte gesagt oich habe einen herzinfakt helfen sie mir und da war die erste diagnose Panickattacke ich dachte nur nein das kann nicht sein das bilde ich mir nicht ein die symptome sind da warum hilft er mir nicht?!hmm na gut also gab er mir irgendwelche tabletten die ich aber nicht egnohmmen haben benzo dinger ganz schlimme dinger ....
ich habe noch erwähnt was man da machen kann ? er meinte nur therapie nun gut also gab er mir eine überweisung und ich lief dann damit in die lala klinik ich hab auch sofort einen platz bekommen es war ein montag ich war ganze 7 wochen dort mit meinem sohn und es war der pure horror es war grausam alle redeten von tod und herzinfakte das wollte ich nicht hören und jedesmal bekamm ich diese attacken,aber zum glück ging es nach ca 7 woche wieder ,und ich durtfte nach hause.eine zeit lang ging es auch zu hause gut mein mann war da meine mutter sie halfen mir damit um zugehen ...


bis zum nächsten rückschlag jedesmal herzrasen herzstolpern schwindel schneller puls wackelig selbst wenn ich nur zum supermarkt ging es war nicht mehr schoen.ich bin auch immer wieder in die ambulanz gefahren doch alles inordung der nerologe hat es auch bestätigt aber diese symptome woher kommen die den wenn nix ist?das es mit der arbeit zu tun hatte wurde mir nicht klar auch nicht in der therapie es war zum kotzen ...

naja ein jahr später wurde ich wieder schwanger es war soweit eine schoene schwangerschaft ausser dieses heerzrasen dieseer sschwindel und diese angst zu sterben mein 1 sohn kam per kaiserschnitt auf die welt und den 2 wollte ich auch per kaiserschnitt zur welt holen doch diese angst das ich auf dem op tisch verbluten werden sterben werde eine lungenembolie bekommen würden war nicht mehr auszuhalten aber zum glück kam mein mann mit der mich ein wenig beruhigte.paar tage voher hatte ich schon ein testerment für meine kinder geschriben falls ich es nicht überlebe .

fazit ist ich habe ständig angst jeden tag jede std jede minuten ich habe angst die treppen zu gehen weil ich villt einen plötzlichen herztod erleide oder schlaganfall bekommen könnte mich keine findet und ich sterben muss oder der gedanke alleine raus zu gehen man mich ganz verrückt weil mir dann immer komich im kopf wird alles so undwirklich und schwindelig ich habe angst alleine baden weil ich mir jedesmal das schlimmste ausmale Bin ich wilrklcih so verrückt?
+endschuldigung für den langen text ich kann einfach nicht mehr keiner versteht mich ich sollte mich nicht so anstellen aber es geht nicht! die angst ich IMMER DA ;(


seid ihr auch so wie ich oder bin ich die einzigste ?
mfg

#21


F
nein du bist nicht alleine mit der angst..............

#22


A


Ständig Angst

x 3


N
Hallo!

Das war wirklich krank was man Dir da angetan hat. Was Deine erste Attake ausgelöst hat, kann ich nicht sagen. Vielleicht hat man Dich zuvor schon mal geärgert auf der Arbeit, ich denke der Beruf war absolut nichts für Dich.
Aber das man Dich im Kühlhaus zwischen den Toten und den toten Kindern eingesperrt hat und dann noch gerufen hat, das hat Dich 100%ig traumatisiert. Es ist kein Wunder das es Dir jetzt so geht.
Normalerweise müßte man die Typen die das gemacht haben anzeigen.
Das was Du hast sind Panikattaken. Du kannst noch so vernünftig denken und willst ruhig bleiben, es nützt nichts, Dein Körper macht was er will.
Du kannst das nicht beeinflussen, Dein Körper will raus aus der Situation und dann geht das Adrenalin hoch, Du fängst an zu schwitzen, Dein Herz rast. Dein Körper läuft auf Hochturen um zu Fliehen oder um zu kämpfen.
Fliehen konntest Du nicht. Du warst ja eingesperrt, und kämpfen konntest Du auch nicht... mit wem denn? Du konntest nur abwarten und wusstest nicht was da mit Dir los ist.
Ein überaus unangenehmes und beängstigendes Gefühl.
Dieses Gefühl hat Dein Unterbewußtsein gespeichert. Und wenn Dich irgendwas an dieses Erlebnis erinnert reagierst Du mit dieser Panik.

Eine Therapie ist da wirklich das Beste, aber eine ambulante Einzeltherapie. Mir hat ein Verhaltenstherapeut geholfen und so einen würde ich Dir empfehlen. Dieser kann Dir auch Medikamente verschreiben, die Deine Angstgefühle unterdrücken.

Es ist, wenn Du dich körperlich hast untersuchen lassen und dabei nichts rauskam, wirklich seelich. Wenn Dich was an dieses Erlebnis erinnert reagiert Dein Körper mit Panik. Das kann auch beim einkaufen passieren, auch beim treppen steigen oder Auto fahren.
Du reagierst hochgradig sensibel, aber da ist keine Gefahr mehr. Ein Therapeut kann Dir helfen das Du wieder normal reagierst.
Je schneller Du Dich behandeln lässt, um so besser ist es. Hast Du die Ängste lange, wird es auch länger dauern die wieder weg zu bekommen.

Der Apotheker hätte einen Arzt rufen sollen. Dieser hätte Dir das mit der Panik erklähren sollen und Dir was zur Beruhigung geben sollen. Das hätte Dir besser geholfen als ein Beruhigungsbonbon.

Du wirst wieder gesund. Alles Gute, Nachtschatten

#23


A
Sowas geht ja mal überhaupt nicht was die mit dir gemacht haben. Wie kann man nur so sch... sein. Sorry ist aber echt so.

Ich würde ganz schnell zum Arzt gehen, oder zum Psychologe und dann anzeige mit Attest.

#24


C
Hallo du , das was du da schreibst erinnert mich genau an mich und wie es mir geht, siehst du du bist da nicht alleine, ich habe das auch erst vor ein paar tagen seit dem ich hier bin erkannt und bin so froh das ich nicht die einzige bin der es so geht, weißt du , ich weiß nicht meinen grundwarum es so ist , ich wusste auch nie das es so etwas giebt.
aber jetzt seit ein paar tagen weiß ich es und ich muss dir wirklich sagen ich bin so froh darüber es zu wissen , zu wissn nicht die einzige zu sein, manchmal dachte ich ich bin verrückt, und das ich mir doch den schwindel und all die anderen symtome nicht einbilde, sie sind da und ich spüre sie , aber das der körper das einafch so macht wie er will, das habe ich erst jetzt verstanden, bei mir fing es vor 25 jahren an, kurz nach der geburt meines 1. sohnes, in den beiden anderen schwangerschaften gig es mir immer gut in den 9 monaten, ich fühlte mich klasse.
ich konnte einigermaßen damit leben , ich wusste ja bis dato nicht was es ist, ich habe immer versucht alleine damit fertig zu werden, und habe das auch einigermaßen geschafft.
vor 1,5 jahren starb meine liebe mutter ganz unerwartet, ich hatte immer sehr viel kontskt mit ihr, war ihr immer nah, doch nun ist sie nicht mehr da , 4 monate nach ihrem tod als ich es dann erst realiesiert habe , kam es schlimmer als je zuvor , bis heute ist das so , , dazu wechseljahre und ein nacken-schultersyndrom was das ganze natürlich nicht einfacher machen , ich habe leider keine wirklichen freunde, bin getrennt und lebe mit meiner jüngsten zusammen, aber bin doch immer alleine , was es natürlich auch nicht besser macht , habe ja auch immer angst irgendwo hin zu gehen, die angst davor giebt mir schon vorher die symtome und ich bleibe zuhause , das ist der teufelskreis , aber nun bin ich hier und hoffe das wird mir helfen.

#25


M
hallo ihr lieben erstmal endschuldigung für die rechtschreibfehler

und danke schoen fürs zu hören bzw lesen

ich schleppe jedentag mit mir rum gleich umzufallen zu sterben ich bin noch so jung ich bin 22 ich habe angst das ich nicht mehr meine kinder gross wedren sehe.

es macht mich verrückt,selbst wenn mein mann nicht pünktlich von der arbeit nach hause kommt denk ch direkt er hat ein autounfall die schlimmsten dinge gehen in meinem kopf vor.ich habe auch immer das bedürfnis tief durch zu atmen was aber nicht geht irgendwo bleibt es stehen und geht nicht weiter jede std überprüfe ich meinen puls wie schnell der ist,mein mann muss immer mein herz hören ob es regelmässig schlägt und keine aussetzer hat ich habe angst ständig zum doc zu laufen weil er mich für verrückt hält.
Am besten wo ich mich beruhigen kann ist lavendel da geh es mir prima ob tee oder tabletten den chemie da bin ich kein freund von.es ist ei komiches gefühl selbst wenn ich zum bus gehe mit den kids spüre ich direkt diese benommenheit als ob ich gleich umfallen würde es ist grausman.ich muss dazu sagen vor 13 jahren ist meine schwester gestorben bzw hat sich umgebracht da war ich gerade mal 9 jahre ich habe alles mitbekommen ich habe sie auch noch gesehen udn das war im gleichen bestattungsunternehmen wo ich gearbeitet habe ich dachte ich schaff das alles aber es funktionierte nicht jetzt ist das leben am Ar. aber selbstmordgeanke hab ich nicht um gotteswillen ich will LEBEN richtigLEBEN wieder sport machen ohne das ich denke gleich zu sterben lachen ohne zu dneke gleich zu ersticken es ist der kopfder einen so weghaut das macht es uns leider nicht einfach warum ich dachte ich mir das schikcsal wollte es so

#26


A
Das klingt nicht gut. Tust mir sehr leid.
möchtest du eine Therapie machen? Das hilft dir bestimmt.

#27


T
Hallo!
Was dir passiert ist, ist wirklich grausam! Ich kann die Angst vorm Umkippen gut nachvollziehen. Das habe ich auch andauernd. Allerdings ist es bei mir nicht so schlimm, dass ich gleich an den Tod denke. Das hat bei dir aber wohl mit deiner Vorgeschichte zu tun.
Ich denke auch, dass dir eine Therapie gut tun würde. Vielleicht kannst du dann die Ereignisse besser verarbeiten und wieder frei leben!!
Ich wünsche dir alles Gute auf diesem Weg und drücke dir ganz fest die Daumen, dass du da wieder rauskommst.
Die Gefühle die du beschreibst mit der Benommenheit usw. kenne ich auch. Ich habe dann auch immer Angst, dass ich umkippe - ist aber bis jetzt wirklich noch nie passiert.
Die Symptome der Angst sind wirklich schrecklich und ich hätte auch nie für möglich gehalten, was die Angst alles mit einem machen kann. Aber ich hoffe, dass es für uns alle hier irgendwie einen Weg gibt, dass man zumindest seinen Alltag wieder in den Griff bekommt ohne dass man ständig nur von Angst umgeben ist.

KOPF HOCH

Liebe Grüße
Taddy

#28


M
ich werde in einigen wochen eine mutterkind reha durchführen wo die angst mitbehandelt wird ,ich hoffe das hilft mir ein wenig.
wie ich es richitg in den griff bekomme der mist ist ja ich weis das ich angst habe das die diagnose panickattacke heisst aber mein kopf sagt ständig was anderes ich weis auch das ich kein herzinfakt bekomme da ich keine risikofaktoren habe und in meiner familie gibts das auch nicht aber ein kleiner funke sagt immer doch du wirst es bekommen grausam einfach...selbst im internet schau ich nach bei symptome selbst wenn ich hals schmerzen bekomme weil ich angst habe rachen krebs zu bekommen etc grausame sachen di völlig absurd klingen oh man zum kotzen einfach.
deswegen habe ich mich hier angemeldet weil ich diese bestätigung brauch ob andere leute das auch haben weil man denkt man ist alleine was aber falsch ist wie gesagt der kopf macht so einiges falsch


aber ich bin stark für mich und meine familie


aussen hin ist man stark,innen zerisst es einen
aber man gibt nicht auf

#29


N
Das mit der Reha ist gut. Wenn Du Panikattaken hast ist das eine normale Erkrankung zu der Du nichts kannst. Und das kann man behandeln.
Das wird schon wieder
LG, Nachtschatten

#30


Cico005
Hallo

Du das hat bei mir auch so angefangen. Ganz am Anfang war das bei mir richtig schlimm. Ich bin halt den Weg gegangen das ich jeden Tag einen Schritt weiter bin und das ausgehalten hab.
Ich hab mir immer wieder gesagt: Hey Luna, willst du so bis zu deinem Lebens Ende weiter machen? Du warst doch sonst immer stark
Das hat mir richtig gut geholfen. Aber ist nicht unbedingt die Therapie für jeden gg

lg luna

#31


C
brsorge dir das buch Angst bewältigen von Sigrun Schmidt-Traub da lernt man alles damit umzugehen und es vorallem zu verstehen

#32


M
guten abend tina

ich habe alle bücher die es gibt doie mit angst zu haben wie man sie bekämpft/versteht etc

das hatte eine zeit lang geholfen

Vieln dank für den tipp

lg

#33


P
hallo,

musste auch einfach mal schreiben, weil ich weiß wie das ist, wenn man den ganzen tag angst hat. ich frage mich auch immer wieder, wie man das aushalten kann. der mensch scheint halt enorm leidensfähig zu sein.
ich habe auch alle bücher gelesen die es so gibt. theoretisch weiß man dann was sache ist, aber wie setzt man das richtig um?
mir wurde geraten, es mit progressiver muskelentspannung zu versuchen. hab ich auch gemacht und mach es immer noch. hilft vllt. ein bißchen, aber mehr auch nicht.
man ist irgendwie immer auf der suche nach einer lösung. und nach 100%iger Sicherheit, die gibt es aber leider nicht.
Kopf hoch, wir arbeiten dran ......

LG pixie

#34


N

Ständig diese Angst macht mich fertig!

Hallo ihr lieben,

ich bin neu hier und habe mich hier angemeldet in der Hoffnung gleichgesinnte zu finden mit denen ich reden bzw. schreiben kann, da ich bisher noch niemanden erzählt habe was mit mir los ist.

Angefangen hat alles vor gut 9 Jahren... ich war sonst immer ein fröhlicher Mensch, der gern raus gegangen ist, auf Partys, zu Freunden ... unter Menschen halt.

Es fällt mir nich einfach das alles jetzt hier aufzuschreiben, habe sonst immer diese Gedanken versucht zu verdrängen, um mich bloss nicht damit auseinander zu setzen.

Vor knapp 9 Jahren ist mein Vater krank geworden .. er war starker Alk. und dadurch das er sowieso schon an Hepatitis C erkrankt war, konnte seine Leber den Alk. nicht mehr verarbeiten und seine Adern in der Speiseröhre sind geplatzt so das er viel Blut gebrochen hat und es schon fast zu spät für ihn war.
Dieses Erlebnis war das Ausschlaggebende wo es mir das erstemal richtig schlecht ging.
Ich hatte über gut 2 Monate ständiges Schwindelgefühl, Magenbeschwerden und ständig das Gefühl mein Hals ist angeschwollen bzw. ständig das Gefühl mich würde jemand würgen. Bin dann auch zum Arzt gegangen was mich sehr viel Überwindung gekostet hat, da ich mir schon die schlimmsten Sachen ausgemalt habe, bzw. gedacht habe mir könnte das gleiche passieren wie meinem Vater.

Der Arzt hat ein EKG gemacht mich sonst komplett Untersucht, Blut abgenommen etc.
Er war auch der Hausarzt von meinem Vater und kannte somit seine Geschichte. Er meinte das meine Körperlichen Beschwerden damit zusammenhängen könnten, da ich das irgendwie nicht verkrafte oder sowas in der Art. Und er meinte noch zu mir sie sind ja keine Alk. dann brauchen sie sich keine Sorgen machen das das gleiche passiert.

Ich war echt erleichtert und muss sagen kurz danach ging es mir wieder super. mein Vater war auch wieder auf dem weg der Besserung, hat ne Therapie angefangen und ich dachte alles wird wieder gut.

Ungefähr 3 oder 4 Jahre später hat er wieder angefangen zu saufen und hat sein Leben wie vorher gelebt. Es hat auch nich lange gedauert und das Blut brechen ging wieder los. Er hatte dann eine Not OP und ihm wurde eine Umleitung eingesetzt, das die ganzen Giftstoffe nicht mehr über die Leber gehen oder sowas in der Art.
Kurz nachdem er ins KH eingeliefert wurde gings wieder los... Schwindel, das Gefühl ich ersticke usw. Das zog sich wieder über Wochen hinaus und ich habe mir wieder die schlimmsten Dinge ausgemalt.

Dann gings meinem Vater wieder besser. da er ja nun diese Umleitung hatte, dachte er er könne weitermachen wie zuvor und hat weiter gesoffen. Es ging 3 Jahre gut dann hat er ständig Anfälle gehabt, war total verwirrt, hat sich eingemacht und noch andere komische Dinge. Wieder ab ins KH an den Tropf wo seine Leber mit Hilfe eines Tropfs gereinigt wurde. Das ganze zog sich über 1 Jahr hin .. ständig ins KH an den Tropf .. wieder nach Hause .. paar tage später wieder KH. Er war mehr im KH als zuhause in diesem Jahr. Und mir ging es wieder schlecht .. wieder besser .. wieder schlecht. Ich habe ja alles miterlebt, musste ständig den Krankenwagen rufen, habe gesehen wie er von mal zu mal immer dünner wurde...

Eines Nachts rief meine Mutter an er hat wieder Blut gebrochen im KH und liegt jetzt auf der Intensivstation. Wirild wie er da lag werde ich nie wieder vergessen, es geht mir einfach nicht aus dem Kopf. In diesem Moment von jetzt auf gleich ging es mir wieder so dreckig das ich dachte ich kippe gleich um und ersticke... ich wollte da raus!

Die Ärztin sagte zu meiner Mutter, noch einmal und er überlebt es nicht.
Ab da ging es mir nur noch schlecht, ich hatte Angst Nachts zu schlafen, hatte ständiges Herzrasen, wieder Schwindel, Kopfschmerzen und das schlimmste diese Gedanken die den ganzen Tag in meinem Kopf umherschwirrten. ich konnte diese Gedanken aber auch nicht verdrängen, habe versucht an was schönes zu denken aber das hat nur kurzzeitig geklappt.

Ein paar Wochen später, ein Tag vor meinem Geburtstag wurde er wieder eingeliefert. meine Mam rief mich an und meinte die Ärzte haben gesagt wenn wir ihn noch einmal lebend sehen wollen sollten wir jetzt sofort kommen.
Wir natürlich sofort hin. da haben wir dann erfahren das wieder eine OP gemacht wird und er diese zu 98% nicht überleben wird. Wir sind dann wieder nach Hause gefahren und ein paar Stunden später kam dann die Nachricht .. mein Vater ist tot. Ich habe zu meiner Mam gesagt ich komme nicht mit ich will ihn lebend in Erinnerung behalten.

Ich habe gedacht das nachdem die Trauer vorüber ist alles besser wird und es mir nicht mehr so schlecht geht. Aber da habe ich mich geirrt. das ist jetzt mittlerweile 2 Jahre her und ich habe trotzdem immer noch diese Attacken. Weil ich ständig an ihn und an diese Krankheit denken muss. Ich kann nicht anders. Ich will diese Gedanken nicht haben, aber sie kommen einfach und ich kann nichts dagegen tun.

ich will doch einfach nur wieder normal leben und glücklich sein. Mein Freund fragt auch immer was mit mir los ist, aber ich kann einfach nicht mit ihm darüber reden.

Ich habe mir jetzt überlegt mir proffessionelle Hilfe zu holen, sprich Psychotherapeutische .. ich will wieder LEBEN ohne diese ständige Angst!

Sorry das der Text solang geworden ist...

#35


D
Erst mal Herzlich Willkommen. Das hört sich wirklich so an als hättest du den verlust und die ganze Krankheit deinens Vaters nie richtig verarbeitet. es ist eine sehr gute Idee zum Psychologen zu gehen. Der kann dir bei der Trauerarbeit am besten helfen. ich denke wenn du wirklich mal gelernt hast mit all den Sachen umzugehen dann wirds auch dir wieder besser gehen.

LG

#36


T
Von mir auch ein herzliches Willkommen hier im Forum!
Ich denke auch, dass es am besten für dich wäre, wenn du eine Therapie machen würdest. Alleine wirst du es wohl leider nicht schaffen....
Ich wünsche dir viel Kraft, bin mir aber sicher, dass du es schaffen kannst!

Liebe Grüße
Taddy

#37

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G

Ständig Angst vor neuen Krankheiten

Hallo,
Mein Name ist Gerti und ich bin 20 jahre alt.
Mein Problem ist das ich panische Angst vor sämtlichen Krankheiten habe und mir ständig einbilde neue zu haben.
Vor einem halben Jahr habe ich eine Menge Krankenhaus-Aufenthalte mit gemacht aus Angst eine Thrombose bzw. Lungenembolie durch die Pille zu erleiden.(Hatte auch richtige Nebenwirkungen wie einseitige Lähmungserscheinungen, aber die Thrombose -Amgst war wohl entscheidend). Schlussendlich habe ich sie abgesetzt und war wieder auf einem guten Weg zusammen mit meiner Therapeutin. Nun ist meine Therapeutin in Rente gegangen und ich habe eine Neue, allerding hab cih 2 Monate Wartezeit.
Und jetzt sind die Symptome wieder da:
nächtliche Schweißattacken, Panikausbrüche , Heulkrämpfe und ständig die Angst eine Krankheit zu haben.
Zu meinem neuesten Problem:
Ich habe in meiner Jugend wegen meiner Akne ca. 5 Jahre lang Salben bekommen u.a Panthenol Lichtenstein, Bepanthen usw.
Dazu habe ich jahrelang sehr viel Kosmetik benutzt, eben durch meine Akne.( was auch ein Problem ist, da ich enorme psychische Probleme durch die Zeit bekommen habe...habe dann die Pille genommen...und nach dem Absetzen jetzt habe ich wieder Akne). Jetzt ahbe cih wieder angefangen dank meines Hautarztes Panthenol usw mir aufs Gesicht zu machen, da jegliche andere Salben versagten. Da ich mich wegen meiner hypochondrischen Art natürlich nicht beherrschen konnte, habe ich gegoogelt.Und jetzt ie Panik:
Die Sachen die da drin sind sollen massive Leberschädigungen hervorrufen , genauso wie mein Puder, indem Coumarin drin ist. Jetzt habe ich solche Angst, dass ich meinen Körper dadurch geschädigt haben könnte, durch diese jahrelange Benutzung von dem Zeug. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Einerseits möchte ich das Zeug nicht weiter benutzen, aber andererseits traue ich mich mit meiner Akne nicht vor die Tür, weil ich von außen solche Ablehung erfahren habe...mittlerweile sperre ich mich regelrecht ein. ich gehe nicht mehr zur Uni weil ich Angst habe vor die Tür zu gehen. Wenn ich dann mal gehe, kriege ich nachts Schweißausbrüche aus Angst, dass ich durch die Salben und die Kosmetik Leberzirrhose oder sonst was bekommen kann....Ich kann einfach nicht mehr...es steigt mir alles zu Kopf...meine Eltern geben mir dann null Unterstützung wenn ich mal am Tiefpunkt bin. Dann kommen Sprüche wie: Du wolltest doch die Pille absetzten-deine Entscheidung( dabei hatte ich massive Nebenwirkungen!) oder deine Schuld wenn du was an die Leber kriegst...du schmierst dich doch mit dem Zeug zu ( dabei können sie einfach nicht verstehen wie es ist mittelschwere Akne zu haben)..Ich kann einfach nicht mehr und weiß nicht was ich machen soll....soll ich der Hypochondrie weichen und mich weiter mit Kosmetik behandeln oder soll ich noch mehr psychisch labil werden, durch das was mir entgegen "geworfen" wird wenn ich ungeschminkt aus dem Haus gehe? Ich habe jeden Tag Heulkrämpfe, wenn ich daran denke ,was ich durch die Inhaltsstoffe meinem Körper angetan habe bzw. immer noch antue und bekomme richtig heftige Panik mit Herzrasen etc...aber dann denke ich mir...ich hätte eine noch viel schlimmere Jugend gehabt wenn ich das nicht getan hätte. Ich kann einfach nicht mehr und weiß nicht mehr weiter...ich möchte nicht mehr zur Uni...ich habe ständig Angst , dass ich durch diese Sachen in ein paar jahrne die schlimmsten Krankheiten bekommen könnte....
ich hab einfach auch überhauot keine Freude mehr am Leben. Wenn meine Freunde mich anrufen und fragen ob cih mit ihnen was amchen will, dann sage ich ab, weil ich nicht vor die Haustür gehen will Sad Sad Und mittlerweile ist nur noch eine Handvoll meiner Freunde übrig geblieben, denen es auch egal ist wie ich aussehe aber es belastet mich enorm Sad

#38


S
liebe gerti!

hallo, gut dass du dich hier meldest, ich hoffe, du findest erleichterung für deine angst. (mir hilft das schreiben und der austausch hier sehr!)

zu deinem problem: du schreibst, du bist 20. da sagt mir schon meine logik, dass du allein durch kosmetika in so kurzer zeit keinen leberschaden davongetragen haben kannst (wenn so etwas überhaupt möglich ist, habe ich jedenfalls noch nie gehört!). die produkte sind möglicherweise nicht wirklich gesund, müssen aber doch getestet werden gewisse grenzwerte berücksichtigen, um überhaupt auf den markt zu kommen.
hast du schon mit einem hautarzt über deine sorge gesprochen?
es muss doch auch natürliche produkte geben, die dir helfen, wenn du angst vor folgeschäden durch deine derzeit benützten hast.

was du aber mit sicherheit hast, ist ein psychisches problem.
und dafür solltest du dir unbedingt hilfe holen!
je früher du therapie und ggf. medikamente in anspruch nimmst, umso rascher wird es dir wieder besser gehen. lass es nicht chronisch werden! schade um die vergeudete lebenszeit.

und finger weg von google (oder wenigstens nur "harmlose" dinge googeln, keine krankheiten!)

Trost

alles gute dir und such dir wirklich unterstützung!

#39


G
Vielen Dank für deine schnelle Antowrt lieber samsung!
Ja nun gut ich nehme die Produkte seit ich 14 bin. das sind ja jetzt schon etwa 6 Jahre.
Ja natürlich habe ich mit meinem hautarzt geredet. Es waren pflanzliche, chemische MIttel im Einsatz, von Fruchtsäurebehanldung, über Homöopathie, bis zu richtiger Antibiotika. Nix hat geholfen. das Einzigste was ein wenig hilft ist Kmaille,aber daovn darf ich nicht zuviel benutzen, da ich sonst allergische Reaktionen bekomme. Er hat mir die Dr. Hauschka Produkte empfohlen, die sind Naturkosmetik. Ein Puderdösschen kostet da 20 Euro und da is Coumarin drin. Das ist leider das blöde... was richtig "nicht shclimmes" gibts da wohl nid.^^

Also wie gesagt. ich bin in therapeutischer Behanldung muss aber leider 2 Monate warten auf meine neue Therapeutin. Zur Zeit gehe ich in eine Selbsthilfegruppe für "hautgeschädigte" das hilft auch socn, un eben dieses Forum jetzt.
Ja Google ist verheerend , das weiß ich von der Thromboseangst damals.

#40


A


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Dr. Hans Morschitzky
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