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Hallo....

Ich bin gerade am Tiefpunkt und entschloss mich Euch hier einen Eintrag zu hinterlassen... vielleicht gehts mir danach besser... hoffentlich. Schreiben hilft mir oft..

Ich komme nicht mehr aus dem Haus!
Bis vor einem Monat war ich stationär in Behandlung, es lief dort auch sehr gut, habe Dinge getan von denen ich vorher nur träumen konnte.
Ich weiß wie es funktioniert! Die Angst zum Tee einladen... sich der Angst stellen, einfach durchsteigen und danach genießen! Aber es ist so schei. schwierig es macht mich alles kaputt...
Mein Freund ist einfach klasse. Ich bin so glücklich sojemanden wie ihn gefunden zu haben. Er kommt eigentlich richtig gut mit diesem Problem zurecht... nur heute fängt es wieder an. Ich zerbreche mir den Kopf! Ich habe so Angst dass die ganze Situation unserer Beziehung einen großen Schaden zufügen könnte... Wir sitzen meistens nur bei mir, gucken fernseh etc. aber so richtig was erlebt haben wir bis jetzt nicht. Konnten wir ja nicht... Er machte mir heute den Vorschlag wir köntnen ja gemeinam essen gehen.. ich möchte was mit ihm erleben aber ich weiß dass diese Aufgabe für mich alles andere als spaßig wäre! Ich bin gefangen... ich kann nicht raus... anders: ich KÖNNTE schon aber es ist die Hölle... Ich kann mich nur schwer zu was überwinden, selbst kleine Erfolge kann ich nicht wirklich wahr nehmen...da ich merk wie schwierig es alles, jede kleine Sache, einfach ALLES ist...Alles was andere Menschen als normal ansehen.. sei es mal kurz den Müll rauszubringen etc. es ist auf gut detsch einfach mehr als beschissen..
Macht so ein Leben einen Sinn??
Ich saß vorhin auf meinem Bett, hab rotz und Wasser geheult, hab auf meinen Kopf eingedroschen und HAU AB! VERSCHWINDE ENLDICH! geschrien. In der Hoffnung dieses Problem ganz einfach kleinhauen zu können... Ich dachte nach, gehe nicht mehr zur Schule, mache zwar brav meine Aufgaben (Einkaufen, Wege, rausgehn), ist jedesmal wieder schwierig. Ich komme voran, dann wieder zurück, dann das selbe nochmal. Sisyphusarbeit! Es deprimiert mich so unglaublich! Und dadurch traue ich mich immer weniger! Ich will einfach nur leben wie jeder normale Mensch!! Spaß haben, Dinge mit meinem Freund unternehmen die sich nicht nur im kleinen Zimmerchen abhandeln!

Danke. Das tat gut...
Liebste Grüße,
Anni

21.02.2009 17:06 • 04.03.2009 #1


10 Antworten ↓


liebe anni,
was du durchlebst kennen alle angstler. bist du in therapie? wenn nicht beorg dir so schnell wie möglich einen termin. in wie fern hilft dir dein freund aus der angst raus? in dem er mit dir im zimmer hockt, bestimmt nicht. du musst immer nur denken, du alleine hälst dich im zimmer fest, nicht die angst und niemand sonst. nur du kannst etwas tun und raus gehen. denk immer daran, das 1. essen gehen mag schlimm sein und weit ab vom spaß, aber das 10 essen gehen wirst du dann schon etwas genießen können. also, wenn du das 1. mal nicht machst, wie willst du beim 10. mal ankommen und spaß haben. stehe dir nicht selber im weg und handle. nur du kannst da raus

21.02.2009 17:21 • #2



Sinnloses Leben?!

x 3


ja du hast recht...
er hilft mir indem er mir oft anbietet mit mir irgendwo hinzufahren, macht mir mut und motiviert mich! nur wenn ich mich nicht überwinden kann.. naja dann bleibt uns nichts übrig als im zimmer zu bleiben.
ich bin in therapie, ja. hab nächste woche wieder nen termin. ich nehme auch bereits antidepressiver und hab wie gesagt die stationäre behandlung auch schon durch.
vielleicht sollte ich mir das dem termin heut abend zum essen zu gehen nochmal durch den kopf gehen lassen. klingt momentan alles recht plausibel doch heute abend denk ich wirds wieder ganz anders aussehen.
gedanken schießen durch den kopf...
- komm ich überhaupt bis zum restaurant?
- kann ich mich dann auch reinsetzen?
- was soll ich mir bestellen? ne suppe is schnell im magen und danach kann man sofort wieder weg
- nur trinken? ne nicht im restaurant...
- was ist wenn ich während des essens ne panikattacke krieg?
ich weiß nicht... anspannungsgrad 100

ganz liebe grüße, anni

21.02.2009 17:44 • #3


Du bist ganz sicher nicht allein mit diesem Problem.Wir kennen das alle hier im Forum.Du scheinst noch jung zu sein und da ist es sicher noch mal so schwer wenn man nur zu Hause sitzen kann.Du musst raus unter Leute, feiern, dein Leben leben.Hol dir Hilfe!!Lass nicht zu, dass die Angst dein Leben zerstört.
Ich versuch auch gerade nach Jahren Isolation und immer nur einstecken müssen endlich wieder zu LEBEN.
Wir schaffen das!Darf ich fragen wie alt du bist?lg Lela

21.02.2009 17:46 • #4


Hallo
Auch ich denke, dass du noch ziemlich jung bist oder? Ich bin aber auch noch relativ jung. Allerdings ist es bei mir nicht so schlimm. Ich gehe raus und unternehme viel mit Freunden.
Da du sagst du hast den stationären Aufenthalt schon hinter dir, denke ich, dass du selbst nicht daran glaubst. Kann das sein? Du solltest dir sagen, dass dir das dort gelernte helfen wird und auch wirklich daran glauben. Dann schaffst du das Wir alle hier haben diese Ängste, sonst wären wir wohl nicht im Forum. Aber ich denke, man kann es schaffen, wenn man daran glaubt. Ich selbst mache auch eine Therapie, noch nicht lange, aber ich hab angefangen. Klar, mir geht es manchmal auch sehr schlecht und ich würde am liebsten zu Hause bleiben, das kann man auch mal einen Tag machen, am nächsten sollte man sich der Angst aber wieder stellen. Ich hab mal gelesen, warten füttert die Angst. Du wirst das schaffen, glaub an dich. Und du hast nen Freund der dich unterstützt. Das ist doch toll. Warst du denn heute noch essen?
Liebe Grüße

21.02.2009 21:47 • #5


Hallo Leute und danke für eure aufbauenden Worte.
Ich bin 19 und hab die Ängste seit ich 11 bin. Hatte also noch nie ein normales Leben. Zumindest kann ich mich kaum noch daran erinnern...
Ich glaub es stimmt dass ich selbst oftmals nicht dran glaube es schaffen zu können, da es alles so viel Kraft braucht und wenn man seine ganze Jugend mit solchen Gedanken rumrennt denke ich ist es durch die Gewohnheit sehr schwierig da wieder rauszukommen. Was nicht heißt dass es im Alter leichter ist - aber ich kenne es einfach anders gar nicht mehr, das wollte ich damit ausdrücken. Hilfe hab ich ja bereits, bei einem Psychiater, Psychologen, Klinik, Medikamente usw. aber es fällt mir einfach alles trotzdem so schwer... bin blöderweise sehr motivationslos weil alles so schwierig ist und ich immer kraftloser werde. Habe das Gefühl ein Erfolgserlebnis hält sich in meinen Gedanken viel kürzer fest als eine misslungene Aufgabe. Das ist dich nicht normal...
Beim Essen war ich leider nicht mehr..

liebste Grüße,
Anni

21.02.2009 23:18 • #6


da du die ängste schon als kind entwickelt hast ist es schwer für dich zu einem normalen verhalten zurück zu finden, weil du es nicht kennst, aber du bist stark und die angst kann dir nichts tun. dein weg ist schwer, aber jeden tag den du zu hause bleibst, dauert es einen tag länger, bist du ein normales leben führen kannst. mach dir keine gedanken, was du im retsaurant tun wirst. das ist egal. wichtig ist, gehe hin und dann wieder nach hause. vielleicht ist es leichter, wenn ihr nur was trinken geht in eine bar ode kneipe, dann hast du nicht das gefühl so lange bleiben zu müssen und deinen freund würde auch das freuen. hingehen, ein wein trinken, das beruhigt auch etwas und dann nach hause. immer kleine schritte und nicht zu große und immer ein schritt vor den anderen. überfordere dich auch nicht. aber raus solltest du auf alle fälle jeden tag gehen. du musst zur schule und dich um deine ausbildung kümmern.

22.02.2009 00:57 • #7


Guten Morgen!

Ich hab mir den Rat nun schwer zu Herzen genommen und es hat geklappt:-) Ich war zwar nicht essen aber was trinken! Es war nicht weit weg von meinem Haus und der Weg konnte leider nur mit dem Auto bewältigt werden aber: Es war mal was anderes! Es war auch ziemlich schwierig aber ich konnte es aushalten. Und der nächste Schritt wird ein Imbiss sein, etwas zubereiten lassen und schließlich mitnehmen. Und dann werd ich es sicher auch mal 1-2 Stunden im Restaurant aushalten können. Also vielen Dank Euch für die Ratschläge und aufbauenden Worte!
Gestern hatte ich einen Termin bei meiner Psychologin, die hat mir was gezeigt was ich vorher noch nie getan hab: Geschrien!! Solltet Ihr das noch nicht ausprobiert haben dann geb ich euch mal den Tip:-) Kann ganz schön befreiend sein, so ein motivierter, aus allen Löchern quellender ICH SCHAFF DAS!- Schrei. Und spaßig ist es auch...

Ganz Liebe Grüße,
Anni

26.02.2009 08:24 • #8


Hey, herzlichen Glückwunsch!! Das ist echt toll. Ich bin stolz auf dich. Ich wusste, dass du es schaffst. Was ich witzig finde, du hast bei deiner Threrapeutin geschrien? Das ist komisch, irgendwie. Ich mein ich hab gerade erst mit meiner Therapie angefangen, also hab in einer Woche erst meinen zweiten Termin, aber wenn ich mir vorstelle, sie würde mir sagen ich soll da mal schreien würde ich sie glaube ich nur komisch angucken. Mir wär das glaub ich voll peinlich. Aber mir ist sowieso viel zu viel peinlich. Was hast du denn vorher schon alles mit deiner Therapeutin ausprobiert?
Liebe Grüße
Lauren

26.02.2009 12:59 • #9


kid1986
Hi,

das was du da beschreibst kenne ich nur zu gut.Ich werde in 2 Monaten 23 und habe seit ich 19bin keine Disco etc. mehr von drin gesehen.Auch andere Dinge die für normale Menschen ganz normal sind ,sind für mich unerreicht.Ich habe auch schon alles durch diese sche..ß* Angst verloren(Job ,Freunde bal bal bla).Therapien ,Klinik usw. habe ich auch schon alles hinter mir.Es war dann imer eine Zeit lang besser,aber nie so das ich z.B. in eine Disco gehen konnte.Ich habe sehr grosse Angst davor,das sich mein Leben vielleicht nicht mehr ändern wird,weil es auch bei mir so im Kopft drin ist,das ich es nicht mehr rausbekomme.Ich denke jeden Tag,ob das für mich alles noch ein Sinn macht.Ich habe vor 4 Jahren meine Mama verloren und seitdem hab eich auch diese Problem ,die immer schlimmer wurden und ich jetzt gar nicht mehr aus dem Haus gehe und total isoliert in meiner Wohnung lebe.Doch das Problem ist auch,das wenn ich zu Hause bin auch sehr schwere Panikattacken bekomme.Ich habe Todesängste vor Krankheiten.Meine Mama ist an Krebs gestorben und ich musste 3 Jahre mit ansehen wie sie vergebens gegen ihn kämpfte.Und ich denke deshalb habe ich auch diese Angst an einer schweren Krankheit zu erkranken,weil ich weiss wie man leidet und am Ende warscheinlich doch verliert.Mein Leben ist zur Zeit ein Trümmerhaufen.23 Jahre alt und nichts im Leben erreicht??Was ist das??Zukunftsängste bleiben da natürlich nicht aus.
Ein Glück habe ich auch eine sehr,sehr liebe Freundin(wie du eine Freund hast).Wir kannten uns schon bevor ich krank wurde und bevor meine Leben sich schlagartig änderte.Wir haben viel erlebt und das schweisst natürlich zusammen.Angst habe ich aber trotzdem sie zu verlieren.Weil was ist wenn ich nicht wieder gesund werden kann oder sich meine Symptome nicht bessern oder ich nicht lernen kann mit ihnen umzugehen??Sie wird ja auch mal älter und verspricht sich wohl auch mehr vom Leben ,als immer soeien Psycho neben sich zu haben.Was ist mit Famile gründen,evt.Haus bauen etc. von was man halt so träumt wenn man jung ist.Dafür bin ich wohl nicht der richtige Partner wenn sich nichts ändert.Ich bin aber langsam auch zu erschöpft,ich habe schon alles probiert und versuche es auch immer wieder erneut,aber ich sscheiter jedesmal.Das ist nicht fiar!Und es wird immer schlimmer.
Oh mann,ich hab wieder zuviel geschrieben
Ich weiss das diese Worte vielleicht nicht grad aufbauend waren,aber du siehst es geht dir nicht alleine so.

Viele liebe Grüsse!!

bye bye

26.02.2009 16:10 • #10


So ich bin auch mal wieder da... entschuldigt, dass ich mich jetzt erst zurückmelde.

@lauren:
Ja, das war wirklich ein großer Schritt für mich. Heute Abend gibts dann den nächsten Schritt. Der Imbiss!! Da freu ich mich schon drauf... Chinesisches Essen.. lecker. Das wird schon klappen, hoffe ich.
Das mit dem Schreien ist so eine Sache. Ich hab schon Erfahrungen mit mehreren Psychologen und die arbeiten Alle anders mit solchen Dingen. In der Klinik ging ihr es größtenteils um Verhaltenstherapie, die Kindheit, wie es alles soweit kommen konnte und wie ich das vorgefertigte Angstlösungskonzept richtig einsetze, Bei meinem Psychiater (bei dem ich bin, da er mir Antidepressiver verschreibt) wird viel mit Bildern gearbeitet. Er zeigt mir Bilder, ich sag ihm das erste was mir dazu einfällt. Und zum Schluss erklärt er mir was er daraus deutet. Da gehts dann eher so um meine Persönlichkeit, also ob und wie ich mein Wesen durch die Ängste verändere. Bringt zwar nicht viel gegen die Panik - ist aber höchstinteressant!
Naja und bei meiner gängigen Psychologin, die arbeitet viel mit eher untypischen Sachen wie eben das Schreien. Ich muss sagen, ich bin mit ihr sehr zufrieden. Das Problem ist nur dass ich sie privat bezahlen muss, was dann 45 Euro die Stunde ergibt und ich alle 2 Wochen da hin muss. Deswegen bin ich gezwungen mir was neues zu suchen, was mich nicht grad freudig stimmt. Jedenfalls ist mir das nicht peinlich, man muss sich einfach fallen lassen und mitmachen! Sie arbeitet viel mit mit mit Rollenspielen, sie spielt die Angst und ich bin ich. Und ich darf mit ihr umgehen wie ich will (ich glaub in solchen Situationen dürfte ich ihr sogar eine reinhauen:)) Wir entwickeln so gemeinsam Strategien, wie ich die Angst besiegen kann, und das alles vollkommen bildlich. Das ist wirklich wahnsinnig motivierend! Am Anfang, das geb ich zu, da kam ich mir teilweise schon blöd vor. Aber ich habe gelernt mich auf alles einzulassen. Schließlich ist sie eine Psychologin und sie weiß was sie mit ihren Klienten macht! deswegen - einfach loslassen und mitmachen. Und wenn man in der Therapie mitarbeitet dann merkt man auch den Sinn darin und es macht zudem noch dazu viel Spaß. Ich bin wirklich sehr zufrieden. Versuch dich nicht zu verschließen, egel was dein Psychologe mit dir vorhat!

@kid1986:
Oh eine gleichgesinnte, junge Ängstliche! Ich weiß ganz genau was du meinst. Ich denke auch oft darüber nach, was wohl mit meiner Zukunft werden soll. Ich habe keine Ausbildung, gehe nicht mehr zur Schule. Ich kann mir nicht vorstellen umzuziehen, ich habe einfach Angst davor! Das mit deiner Mutter tut mir Leid. Ich kann sehr gut verstehen dass du aus dieser dramatischen Geschichte diese Ängste bekamst. Das mit dem Alleinsein kenne ich auch. Alles ist bestens, dir geht es gut - solange jemand im Haus ist. Sobald du weißt, du bist allein geht es los. Hm... irgendwie krieg ich weniger Luft als vorher!, Oh, mein Herz fängt an zu stechen!, Wie war gleich wieder die Nummer des Notarztes? - das ist wirklich vollkommen beschissen! Deine Freundin wird zu dir stehen! Auch wenn sie ihre Zukunft wahrscheinlich leichter aufbauen kann als du, sie weiß ja von deinem Problem. Und wenn sie dich DANN hängen lassen würde, das wäre schwach. Dann wäre es keine Freundin. Es erwartet ja niemand dass sie dich rund um die Uhr besucht, aber verlieren wirst du sie sicher nicht. Eine Freundin von mir hatte das selbe Problem, sie hats geschafft! Sie hat die Ängste überwunden. Und ich bin so froh darüber (so fies das auch klingen mag:-) Aber sie Versteht einfach was ich fühle. Aber ich habe auch eine sehr gute Freundin, die das nicht kannte. Die ist immer auf meiner Seite und würde mich nie hängen lassen.
Der Klinikaufenthalt hat mir wirklich viel gebracht. Ich habe einige Leute aussortiert und habe feststellen können, wer sind wahre Freunde und wer nicht?! Ich bin froh über die Erkenntnis und die Handvoll übrigen Menschen auf die ich zählen kann und die mir auch in schwierigen Situationen den Rücken stärken. Erinnere dich mal an deine Klinikzeit! Wer war da damals für dich da? Hat dich jemand besucht? Vielleicht auch Menschen, die dich überrascht haben? Ich bin mir sicher, damals war deine Freundin für dich da!
Wir schaffen das! Denk dran dass du viele Erfolge erst viel später richtig wahrnimmst. Ich komme zwar momentan wirklich schleppend voran, aber man braucht anscheinend wirklich viel Zeit, da rauszukommen.


Liebste Grüße,
Eure Anni

04.03.2009 08:53 • #11



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