Hallo Leute!
In Vorbereitung auf meinen heutigen Frisörbesuch ist mir wieder die "30-Sekunden-Buchführung" eingefallen. Kennt ihr das? Habe ich in der Tagesklinik gelernt und hat mir, z.B. bei der letzten Zugfahrt, wirklich geholfen.

Ich erkläre das ganze mal an einem Beispiel: Du sitzt im Zug und merkst, wie sich langsam die Panik breitmacht. Ich denke dann immer "Oh Gott, gleich drehst du durch und schreist hier rum oder fällst um". Das wäre dann die Gefahrannahme. Ich zähle dann 30 Sekunden und mache einen Strich, wenn die Gefahrannahme nicht eingetreten ist, ich also nich umgekippt bin. Im nächsten Schritt frage ich mich, ob sich in den nächsten 30 Sekunden was daran ändern wird. Ich glaube nein, zähle also wieder und mache nach 30 Sekunden, wenn ich nicht umgekippt bin, wieder einen Strich.

Das zählen lenkt einen ab, ich denke mal das ist der Sinn der Sache.

Vielleicht hilft das ja jemanden...

27.11.2008 11:26 • 27.11.2008 #1


3 Antworten ↓


Sunray
Das ist ja ein interessanter Tip. Werd ich das nächste Mal in einer Vorlesung probieren, wenn mal wieder die Panik hochkommt..

LG Doreen

27.11.2008 12:09 • #2


Huhu,

ja, das ist die Lenkung der Gedanken auf eine andere Sache.

Ich mache das oft so, dass ich von 5000 (oder 3000) in 5er Schritten runterzähle.
Sehr lange brauch ich da gar nicht zu zählen, weil dann die Gedanken anders gelagert sind und die Panik aufhört.

Lg
Gabi

27.11.2008 13:03 • #3


naja hab das auch schon versucht, aber ich finde in einer akuten panik da kann ich noch sonstewas denken aber mein negativdenken ist leider oft stärker und übertönt sozusagen das zählen, habs schon oft versucht....

27.11.2008 13:34 • #4





Dr. Hans Morschitzky