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Hallo,

ich weiss gar nicht so richtig was ich hier rein schreiben soll.

Ich bin weiblich und 27 Jahre. Meine erste Panikattacke hatte ich in der Grundschule, zu Weihnachten beim Weihnachtsessen. Seit dem war mir Weihnachten unheimlich- obwohl ich es sehr gerne feiere. Und das ist auch mein Problem, glaube ich, aber dazu gleich mehr.

Zwischen den Jahren hatte ich immer Ruhe vor der Angst und war relativ mutig. Damit meine ich, dass ich mich frei bewegen konnte, mir nichts aus der Meinung anderer machte und meine eigenen Vorstellungen umsetzte, ich konnte auf dem Rummel/Vogelschießen/Jahrmarkt mit allen möglichen Fahrgeschäften fahren - ohne Angst.

Die jetztige Angstperiode dauert schon etwa 4 Jahre an und ist die 3. insgesamt. Die längste überhaupt. Manchmal gibt es ein paar Tage, ein paar Wochen waren auch schon dabei, in denen ich fast alles machen kann. Zum Beispiel ohne Angst einkaufen gehen, in die Uni oder sonst wo hin. Auch spontane Unternehmungen.

Heute wollte ich wieder einkaufen gehen. Hab schon gestern Abend angefangen mich moralisch darauf vorzubereiten. Bin mit dem Fahrrad los gefahren. Und zehn Meter vor dem Supermarkt bin ich wieder umgedreht.

Es ist zum verzweifeln. Ich habe Angst plötzlich zu sterben. Dabei bin ich eigentlich schon tot bei dem Leben das ich noch führe.

Ich möchte gern wieder reisen, in die Stadt zu shoppen und abends schick machen und ausgehen. Mich mit Freunden, die mir sehr lieb und teuer sind treffen - ganz entspannt. Aber genau davor hab ich Angst. Vor Entspannung. Immer wenn ich in einer Situation Glück und Fröhlichkeit, Entspannung und einfach nur Freude empfinde, dann bekomme ich ein schlechtes Gewissen und denke es ist falsch.

Na ja... so viel dazu.Wir werden uns bestimmt noch ein paar Mal in einem anderen Themenbereich wieder lesen.

Bis dahin.

22.11.2011 10:44 • 29.11.2011 #1


53 Antworten ↓


Herzlich Willkommen erstmal!!

Mir gehts ähnlich wie Dir. Ich bin 26 und auch ich hatte in der Grundschule meine erste Panikattacke. Auch bei mir sind es Phasen. Vor drei Jahren erst war ich im Urlaub in China - alles Gut. Heute krieg ich schon ne Krise, wenn ich da nur dran denke......

Wie äussern Sich denn Deine Panikattacken?

GLG Deine Püppi

22.11.2011 17:09 • #2



Sehne mich nach Entspannung, dann kommt die Panik

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Hallo liebe Püppi123,

jetzt weiss ich wer mir meinen eigentlichen Namen weggeschnappt hat.

Vielen Dank für deine Begrüßung.
Ich habe, sobald ich auf die Straße gehe, Angst, dass mein Herz stehen bleibt oder mir es plötzlich schlecht geht und ich sterbe.
Heute wollte ich zum Supermarkt fahren. Mit dem Fahrrad. Ich war schon fast auf dem Parkplatz, da bin ich wieder umgedreht. Ich habe den ganzen Nachmittag geheult weil ich noch so viel machen will es aber nicht kann - wegen der Angst. Weil ich mich wie ein Loser fühle, im Gegensatz zu anderen Frauen die selbstbewusst die Welt erobern. Weil ich mich so schäme, ein Weichei zu sein.

Und wie ist es bei dir?

Ich wünsch dir eine gute Nacht und schöne Träume.
Vielleicht bis morgen?

22.11.2011 23:15 • #3


Liebes Schatzi

Sorry, hatte gestern noch ein bisschen Besuch (ich hatte Geburtstag ) und habe deshalb erst jetzt den Post gesehen. Ja, das kenn ich. Oft erzählt mir jemand, ich war gerade allein in Neuseeland und bin durch die Gegend getrampt und ich denk einfach nur: Wie kann man das ganz normal finden??

Hier ein kliener Tipp, wenn DU dich bei sowas schlecht fühlst:

Wer keine Angst hat, kann auch nicht mutig sein.

Denk drüber nach, mir hilft das in solchen Situationen.

Was machst Du denn beruflich? Klappt das?

23.11.2011 08:38 • #4


Guten Morgen Püppi,

ALLES GUTE NACHTRÄGLICH ZU DEINEM GEBURTSTAG!!! Viel Glück, Gesundheit, Mut und Willensstärke. Fühl dich, trotz Unbekanntheit, gedrückt!

Also beruflich mache ich noch nicht viel. Ich bin noch Studentin und will nächtes Jahr meinen Abschluss machen. Dann habe ich natürlich jetzt schon Angst, was hinter her aus mir wird. Ich möchte weder arbeitslos zu Hause sitzen, noch in den ersten Monaten wieder gekündigt werden weil ich vielleicht zu oft fehle.

Ich war auch mal im Ausland. Für ein halbes Jahr. Allein. Ich fande und finde es immer noch schön und erinner mich gern daran zurück. Gerne würde ich das wieder tun. Mit einem Partner. Ich habe zwar einen Freund, doch bin ich mir nicht mehr sicher, ob ich wirklich mit ihm mein Leben verbringen möchte. Das ist für mich ein weiterer Punkt der mich verunsichert und vermutlich auch psychisch labil macht. Ich denke mir aber, ich finde vielleicht niemals den richten Mann. Und dann möchte ich doch nicht zu Hause sitzen und die Welt an mir vorbei ziehen lassen. Also wäre es ja toll, wenn ich alleine raus gehe und rumreise oder etwas erlebe.

Danke für den Spruch! Ich war schon ein paar Mal beim Arzt und hab mich untersuchen lassen. Die meisten waren auch sehr nett und haben mich wenigstens nicht ausgelacht udn wollten mich mit Medis versorgen. Wenn ich dann raus muss, denke ich immer an die Worte und Diagnosen der Ärzte die mir versucht haben zu helfen. Manchmal klappt es.

Wie äußert sich denn deine Angst? Hast du auch Angst raus zu gehen, oder vor etwas anderem?

LG Schatzi

23.11.2011 09:22 • #5


Also ich habe vorallem angst vor krankheiten. ch hab meistens über einen längeren zeitraum ein symptom, dass ich irgendwie falsch deute. ich hab ahct jahre medis genommen und damit war nachher alles super. aber ich will es ja auch allein schaffen. Und da kämpfe ich mich jetzt durch. Die Angst befält mich in allen Situationen, halt vor allem, wenn ich etwas machen muss, was ich nicht richtig will.

Im Moment ist es die veränderte Wahrnehmung, die michfertig macht. Meine Augen sind total überfordert, gerade beim Autofahren sind meine Sinne so derart geschärft, dass ich manchmal das Gefühl habe, alles, was ich sehe, purzelt durcheinander. Kann ich schwer erklären. Und manchmal hab ich so kurze Schwindelanfälle. Ich versuche es jetzt mit der schei., mal sehen, ob das hilft......

Ich hatte auch total angst, als ich aus dem studium kam und angefangen hab zu arbetien. ich dachte immer, was ist, wenn du eines tages nicht mehr dort hingehen kannst?


Aber jetzt arbeite ich schon seit über zwei Jahren und ich habe noch keinen Tag Panikbedingt gefehlt. wenn mich hier die Panik überfällt, gehe ich kurz raus oder so, aber ich komme immer wieder zurück. Was mir immer hilft, ist mir zu sagen, dass ich ein erwachsener Mensch bin und entscheiden kann, was ich mache. und wenn ich es irgendwo nicht aushate, kann ich gehen, wenn ich es dann nicht für immer dabei belasse, sondern es beim nävhsten Mal wieder versuche. Das gibt mir mist soviel sicherheit, dass ich es auc hdurchstehe, ohne zu gehen.

23.11.2011 09:29 • #6


Das du noch keinen Tag aus Angst gefehlt hast finde ich sehr bemerkenswert.

Hast du schon mal deine Augen untersuchen lassen? Vielleicht brauchst du ja eine Brille? Hast du eine Arbeit die vor dem Computer ausgeführt wird? Dann kann es nämlich auch sein, dass du einfach nur trockene Augen hast. Habe ich auch manchmal. Vor allem wenn ich Hausarbeiten schreiben muss. Dann hole ich mir Tränenflüssigkeit aus der Apotheke.

Aber das eine veränderte Wahrnehmung beängstigten ist, habe ich auch schon am eigenen Leib erfahren. Und kurzzeitige Schwindelanfälle kenne ich auch. Vor allem bevor und während ich meine Regel habe, kommt das manchmal vor. Vielleicht ist es bei dir ja auch bedingt. Vielleicht durch Streß oder eben Hormone einmal im Monat.

Das man sich durch positive Genken und selbst Zuspruch aufbauen kann, sollte uns doch Sicherheit geben, dass bestimmt körperliche Symtome vielleicht gar nicht wirklich sind bzw. nicht auf etwas Ernstes hinweisen.

23.11.2011 10:09 • #7


Ja, ich war beim Augenarzt, alles ganz ok, meine Augen sind hat sowieso nicht so toll....Habe links eine Künstliche Linse und bei der OP wurde ziemlich geschlampt..Die Hornhaut ist vernarbt. Aber mein Problem ist auch eignetlich, dass ich das Gefühl habe ZUVIEL zu sehen. Irgendwie total überreizt, weisst Du?

23.11.2011 11:19 • #8


Ja, ich weiss was du meinst. Vielleicht bist du einfach überlastet. Hast du mal bewusst versucht dich zu entspannen. Ich kann das nämlich zum Beispiel gar nicht mehr.

Wenn ich es zum Beispiel schaffe irgendwo hinzugehen, dann bin ich natürlich angespannt und nervös. Wenn ich dann aber an dem Ort bin und vielleicht Ablenkung habe und nicht mehr an die Angst denke, dann merke ich regelrecht wie ich mich entspannt und diese Entspannungsgefühle lösen bei mir promt wieder Angst aus. Das führt auf Dauer natürlich zur Überlastung - so fühle ich mich jeden Falls. Ein anderes Beispiel noch, wo die Überlastung ganz offensichtlich ist: Wenn ich für die Uni viel zu tun habe, dann mache ich manchmal bis spät in die Nacht. Aber ab 3 Uhr morgens gehts dann einfach nicht mehr. Ich fange an und sehe Dinge die es nicht gibt. Zum Beispiel Armeisen die über meinen Tisch laufen. Aber immer nur so aus dem Augenwinkel, wenn ich dann genau hinsehe ist da natürlich keine Ameise. Und ebenso wenn ich dann in den Flur gehe und ins Bad. Der Flur ist nur schlecht Beleuchtet, dann sehe ich in der Ecke die schlecht ausgeleuchtet ist Schatten oder ähnlich Dinge die mich beunruhigen. (Jemand könnte da in der Ecke stehen... oder so).

Also ganz offensichtlich Übermüdungserscheinungen. Tust du was zur Entspannung? Sport oder Entspannungsübungen?

Ich hatte eben ein kleines Erfolgserlebnis. Ich habe meinen Einkauf, den ich gestern abbrechen musste, jetzt erledigt.
Heute Abend muss ich nochmal in die Uni.

23.11.2011 12:13 • #9


Na, also das beruhigt mich jetzt wirklich. Hast du auch manchmal das gefühl, dass sich alles langsam vor deinen augen bewegt, wenn du überlastet bist? Ich hab das manchmal auchIst voll ätzend und macht mir fast am meisten angst

Das ist doch toll mit deinem Einkauf! Wie hat es geklappt?

23.11.2011 13:57 • #10


Also ob sich was bewegt weiss ich jetzt gar nicht. Aber die Ameisen die ich dann sehe, die laufen schon über den Tisch. Aber ich sehe das nur aus dem Augenwinkel.

Ach mach dir mal keine Sorgen. Ich weiss, leichter gesagt als getan. Vielleicht fällt dir ja irgendein Merkmal auf, wann diese Wahrnehmung immer auftritt. Vor der Arbeit? Nach der Arbeit? Wenn du müde bist?

Das Einkaufen ging eigentlich ganz gut. Aber ich will mich nicht zu früh freuen. Nachher habe ich noch Seminar. Da muss ich erstmal hinkommen und dann durchhalten. Aber wenn ich dann wieder nach Hause kommen, habe ich es erstmal geschafft.

Dieser ständige Kampf ist schon nervig. Weisst du den Auslöser für deine Ängste?

23.11.2011 16:13 • #11


mh...kann nicht genau sagen, wann ich das vorallem hab...das ist unterschiedlich. Ich fürchte, auslöser gibt es bei mir viele...

1. Ich habe mit zwei jahren rheuma gekriegt. Kein mensch wusste was es war, alle dachten, es sei knochenkrebs und mein grab sei schon gesvhaufelt. Das hab ich glqub ich ganz schön mitbekommen, auch wenn ich mich nicht mehr so erinnern kann.
2. Meine mutter war dadurch und ist an sich übervorsichtig. Sie ist krankensvhwester und hat bei jedem kleinen pups die krisr gekriegt.
3.meinen vater hab ich nie viel gesehen. Er arneitet drei stunden entfernt und whnt auch da. Er ist ein ruhrpol, leider hat er mir so nicht so viel davon mitgeben können.
4. So mit zwölf ging es los mit der panik. Ich kam zu einem sehr bekannten kinderpsychologen, der kinder gern mal als tyrannen bezeichnet. Er sagte meinen eltern, dass ich extrem intelligent sei und das extrq machen würde. Sie sollten mir enfach sagen, wenn ich hicht aufhöre, käme ich ins heim. Meine eltern haben mir daa tatsächlich gesagt, allerdings gott sei dank die notbremse gezogen.
4. Als ich ca. Zehn war, fing meine mutter an zu trinken. Meine svhwester zog da gerade aus (sie ist sieben jahre älter) . Sprich: ich war acht jahre mit meiner trinkenden mutter allein. Wenn ich aus der schule kam, war sie schon betrunken und hat meist geschlafen. Als ich neunzehn war, hat sie einen entzug gemacht - gott sei dank! Dies führte allerdngs dazu, dass ich
5. Dann wieder eine sehr starke bindun zu ihr aufgebaut habe, obwohl man sich in dem alter ablösen sollte...wir hatten irgendwie so viel nachzuholen...
6. Waa mir auch nicht allzu gut getan hat, ist eine fehldiagnose, die ich vor zwei jahren bekommen habe. Ich war beim ganzkörperszinti wg dem rheuma und fand einen weissen fleck in meinem oberschenkel und einen in meinem arm. Man sagte mir: wahrscheinlich knochenkrebs. Die diagnose hat sich gott sei dak schnell zerschlagen.

Äähhh ja, das alles irgendwie halt. Und bei dir?

23.11.2011 17:33 • #12


Guten Abend,

das klingt ja alles sehr dramatisch, aber interessanter Weise kann ich mich in einigen deiner Erlebnisse wieder finden.

Meine erste Panikattacke hatte ich, glaube ich, so mit 8 Jahren. Zu Weihnachten. Seit dem bin ich Weihnachten immer sehr nervös, obwohl ich es sehr gern feier. Ich habe noch zwei Geschwister. Ebenso wie du eine große Schwester die sieben Jahre älter ist als ich und einen jüngeren Bruder, er ist vier Jahre jünger. Zu Weihnachten war auch immer meine Oma da. Und wir haben damals noch in einer Wohnung gewohnt. Gegessen haben wir in einer Essecke. Kennst du vielleicht. Eine Eckbank, meist zwei Stühle und Tisch. Ich wurde von meiner Familie noch nie ernst genommen. Immer als Dummchen und fantasievoll abgestempfelt. Und an dem Weihnachtsfest, wollten wir zu sechst an dieser Essecke essen. Ich sollte in die Ecke rutschen. Plötzlich war mein Körper taub. Ich dachte mein Herz bleibt stehen. Alle um mich rum wurden immer lauter und ich fühlte mich wort wörtlich in die Ecke gedrängt ohne Beachtung wir gut oder schlecht es mir geht. Dann bekam ich also dieses Unwohlsein. Ich stand auf und stapfte über den Tisch, rante ins Bad und dachte ich muss mich übergeben. Dann kamen mir alle hinterher und fragten was ist. Dann bekam ich wieder Panik, drängelte mich durch das volle Bad rannte in mein Zimmer, legte mich Kerzengerade auf mein Bett und sagte immer ich muss sterben. Meine Eltern standen natürlich ratlos um mich herum. Wer erwartet denn soetwas von einem kleinen Mädchen?

Dann kam ich auch zum Psychologen. Einer Frau. Sie erklärte meinen Eltern ich würde immer im Mittelpunkt stehen wollen. Fort an wurde ich nicht mehr beachtet. Sagte ich was, hieß es immer Nimm dich mal zurück, es geht nämlich nicht immer nur um dich

Mein Vater ist sehr lieb. Ich habe ein tolles Verhältnis zu ihm. Meine Mutter ist sehr herrisch und dominant. Es muss immer nur nach ihr gehen. Ich finde sie hat mir in meiner Kindheit viel psychische Gewalt gegeben. Davon will sie aber nichts hören. Und glauben tut es mir auch niemand, weil ich ja sooo gut erzogen bin. Aber schon allein die ständige Fragerei von meiner Mutter Findest du dich so etwa schö? Findest du dein Verhalten etwa richtig? Ich kann dich gar nicht mehr leiden Meine jetztige Psychologin, sie ist wirklich sehr gut, sagt ich bin ein fantasievoller und sehr sensibler Mensch. Das war ich sicherlich schon als Kind, und deshalb haben die Sätze und die mangelte Lieber meiner Mutter die Angst ausgelöst. Denke ich mir so.

Vor einigen Jahren hatten die Ärzte auch mal einen schlimmen Verdacht bei mir. Nach einigen Bluttests und Untersuchungen kam nichts raus. Zum Glück. Aber ich habe Verdacht auf Rheuma. Merke es aber nur wenn ich zum Beispiel in den Regen komme, naß werde und friere.

Schränkt dich die Angst im Alltag sehr ein? Also meidest du irgendwelche Situationen. Eine in Takte Beziehung könnte mir helfen und mir Sicherheit geben. Aber wo will man denn jemanden kennen lernen wenn man sich niergends hin traut?

Mein Seminar hat vorhin übrigens ganz gut geklappt.

23.11.2011 21:04 • #13


Ach das gibts ja wohl nicht. Das hört sich echt alles total ähnlich an! Absolut Hammer. Welche Gelenke sind denn bei Dir betroffen bzw wie kam man auf den Rheumaverdacht?

Mh, also was heisst eingeschränkt....Ich mache schon alles....nur eine ganze Reihe von Sachen mache ich im Moment mit Angst. Nur bei meiner großen Leidenschaft, dem Tanzen, gehts mir immer gut Ich hab zwar manchmal doprt angst, dass ich mein Gleichgewicht nicht halten kann, aber es wird schon wieder besser. Ich sag mir immer, wenn es dir schwindelig wird, dann kommts davon, dass ich meinen nacken verkrampfe und nix anderes. Hast Du irgendwelche hobbys? Aus welcher Stadt kommst Du?

23.11.2011 21:12 • #14


Langsam wird es wirklich unheimlich
Mein Hobby ist nämlich auch das Tanzen. Gesellschaftstanzen und Ballett. Ich wohne in Jena/Thüringen.

Als Kind hatten sie schon den Verdacht, dass ich Rheuma in den Knien hätte. Ich hatte immer das Gefühl es wäre ein Klumpen hinter der Kniescheibe.

Und dann als ich anfing zu studieren hatte ich plötzlich wochenlang geschwollene Lymphknoten in der Leiste. Aber nur auf einer Seite. Manchmal mit Schmerzen. Dann kamen diese ganzen Tests. Das war im Oktober, wo es ja häufig regnet. Dann ist mir irgendwann aufgefallen das ich immer wenn ich naß werde und friere wieder diese Symptome bekomme. Und die Test fielen ja, zum Glück, auch alle ohne Befund aus und dann hatte meine Hausärztin gesagt, es könnte Rheuma sein. Aber bestättigt wurde es nie.

23.11.2011 22:12 • #15


ich sag jetzt nicht, dass es bei mir auch die knie sind

gehst du denn dann jetzt garnicht mehr tanzen??

Ich komme aus bonn und wohne in sankt augustin.

24.11.2011 02:50 • #16




seit ich studiere hab ich aufgehört mit tanzen. Ich hab 12 Jahre Showtanz gemacht und dann bin ich zum studieren in eine andere Stadt (nach Marburg) dort gab es ein tolles Tanzstudio. Das war im Prinzip wie ein Fitnessstudio. Man brauchte nur einen Monatsbeitrag bezahlen und konnte mehr mals die Woche zu Trainingseinheiten kommen. Da hätte ich gern mitgemacht. Die ersten Semester hatte ich aber kein Geld dafür. Und als ich dann eine Lösung für das Finanzielle gefunden hatte, hab ich mich wegen der Angst nicht mehr hingetraut.

Jetzt bin ich also wieder in Jena. Gleich hier um die Ecke ist wieder eine Tanzschule. Aber der Ballettkurs für Erwachsene ist jeden Mittwochabend. Ausgerechtnet dann, wenn ich mein einzigstes Seminar in der Woche habe.... Ich tanz eben zu Hause bisschen alleine vor mich hin. Geh meine Figuten und Übungen durch, damit ich in Übung bleibe.

Was tanzt du? Gehst du regelmäßig zum Training?

24.11.2011 10:38 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Ich mache Turniertanz Zehntänze Ja, ich gehe 4-5 Mal in der Woche. Ich hab gerade wieder so eine krasse Panikattacke....ICh hatte gerade eine Besprechung mit meinem Chef und hatte die ganze Zeit schon Panik dabei... Irgendwann habe ich von meinem Blatt zu ihm hochgeguckt und habe ihn kurz doppelt gesehen!!! Keine Ahnung, ob ich auch echt geschielt habe, aber es hat sich so angefühlt. Jetzt denke ich direkt wieder an so Sachen wie Augenmuskellähmung durch Hirntumopr und so späße....kann sowas durch Verspannung von der Angst kommen??

24.11.2011 11:57 • #18


Hallo Püppi, ich freu mich mitlerweile richtig, wieder was neues von dir zu lesen.

Hast du es gut, dass du dir das Tanzen bewahren konntest. Ich würde auch gern wieder, aber bei mir fehlt es an allem: Zeit, Tanzpartner und bisschen Mut...

Wo du deine Symptome beschreibst, ich hatte es mal eine Weile, und auch jetzt immer mal wieder, wenn ich meine Regel bekomme, dann ist mir mehrmals am Tag kurz so komsich. ich habe dann das Gefühl, dass sich in meinem Kopf kurz was zusammen zieht. Mir wird dann schwindlig und ich seh auch leicht verschwommen. Meine damalige Hausärztin sagte, es könnte ein Art Migräne sein. Migräne hätte viele Formen und nicht immer was mit starken Schmerzen zu tun. Sie hatte wohl mal eine Patientin, die ist früh aufgewacht und konnte nur noch auf einem Auge sehen. Der Verdacht war böse und die Angst natürlich groß. Im Krankenhaus stellte sich dann raus, dass sie unter Migräne litt. Ist ja auch eine Art von Streßabbau und wird auch häufig in Verbindung mit PMS gehört. Kennst du PMS? Ist schon fast eine Volkssymptom unter Frauen.

Mach dir mal keine Sorgen. Du bist bestimmt nur müde oder überanstrengt. Machst du Entspannungsübungen? Du schreibst ja, dass du zwar alles machst und dich vor nichts zurückschreckst, das ist auch wirklich lobenswert. Wenn du aber überall bist und immer unter Spannung stehst, kann das dein Seelchen natürlich auch stressen. Deshalb! Bewusst entspannen.

Mir fällt es unglaublich schwer zu entspannen. Ich vermute mal, es hat was damit zu tun, das Entspannung auch immer loslassen heißt. Das können viele ängstliche Menschen bestimmt nicht. (Vermute ich weil unter den Symtomen ja auch Angst die Kontrolle zu verlieren steht) Ich trainire das jetzt immer bewusst.

Hier ein Tipp: (für zu Hause wohl ehr...) Ich lege mich kurz hin, nehme mein MP3 Player und höre mir ein langes langsames Lied an. (Im Moment ist das bei mir Adele mit Someone like you.) Mache die Augen zu und stelle mir vor alles los zu lassen. Bewusst die Muskeln zu entspannen und langsam zu atmen. Ich denke immer meine Angst sitzt so in der Magengegend, deshalb konzentriere ich mich auf diese Stelle und entspanne bewusst. Versuch dabei die Augen zu zulassen. Das hört sich leicht an. Ist aber gar nicht so leicht. Bei mir jedenfalls nicht. Da merke ich dann immer, dass ich nicht zu Ruhe kommen kann und mir 1000 Sachen einfallen die noch zu erledigen sind. Aber nein! Jetzt wird fünf Minuten mal ruhig geatmet, gelegen oder gesessen.

Also das geht natürlich auch auf Arbeit. Aber entscheide du.

Mach dir keine Sorgen! Wir sind jung und gesund!

24.11.2011 12:32 • #19


Nee, also Migräne ist das glaub ich nicht......und für PMS ist grad nicht die richtige Zeit Ist wahrschveinlich einfach so, dass mein Augenmuskel total krass angespannt ist...

24.11.2011 13:08 • #20



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