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hallo!
ich wollte euch mal fragen womit und wie ihr angefangen habt euch zu konfrontieren um eure ängste zu überwinden? was waren oder sind eure etappenziele? habt ihr euch ein zeitliches limit gesetzt? wenn ja, war euch das ein guter ansporn oder hat es euch nur unter druck gesetzt? wie seid ihr bewusst in der situation mit der angst bzw der panik umgegangen? und was hat euch den mut und die kraft gegeben nicht beim dem kleinsten anflug von panik aus der situation zu fliehen?

fragen über fragen

mich würden eure erfahrungen interessieren. ob es jetzt der gang zur nächsten ecke ist oder das einkaufen im supermarkt. wie habt ihr angefangen?

liebe grüße,
schneewittchen

29.06.2012 03:10 • 11.07.2012 #1


25 Antworten ↓


noch kurz zu mir: ich verarsche mich da nämlich gerne selbst. entweder ich versuche die angst zu unterdrücken oder ich geh nur in den supermarkt wenn garnichts los ist, schnapp mir hektisch einen artike und stürme dann wieder so schnell wie möglich nach hause
so funktioniert die konfrontation halt auch nicht. und dieser schwindel gemischt mit panikgefühlen, den ich dann immer ganz extrem habe, wird so eben auch nicht besser, auch wenn ich regelmäßig übe...

29.06.2012 03:16 • #2



1. schritt konfrontation

x 3


Hallo angstschneewittchen

Angefangen habe ich mit kleinen Schritten, indem ich beispielsweise kleine Spaziergänge machte, ehe ich in den Supermarkt ging. Was mir auch dabei hilft, ist ein Zettel, indem ich mir notiere, was ich alles brauche. Ich ertappte mich auch immer, das ich schnell wieder raus wollte, aber inzwischen ist es besser geworden.

Liebe Grüße

29.06.2012 10:21 • #3


Hallo angstschneewittchen,

Ich hatte auch Phasen, wo ich nicht mehr aus dem Haus kam, Einkaufen war fast unmöglich. Mittlerweile hat sich das verloren.
Ich denke, den Masterplan gibt es nicht, jeder hat andere Motivationen und Ziele.

Ich z.B. wollte unbedingt ein Videospiel haben. Musste dafür einkaufen gehen. Kannst dir sicher vorstellen, was kam: Schwindel, Schweißausbrüche usw. Aber half alles nichts, bin in den Laden rein, habe es gekauft und habe es überlebt.
Ein andere Punkt war, ich habe mir Gedanken um die Zukunft gemacht. Ich habe mich selbst gefragt, wie soll es eigentlich weitergehen wenn du es nicht schaffst, raus zu gehen?
Vielleicht war auch eine Portion Selbsthass dabei und habe mich aus der Not heraus überwunden.
Es kann quälend sein aber wenn man einmal einen gewissen Punkt erreicht hat, ist man Stolz auf sich und der Erfolg stellt sich ein.

Mein Therapeut sagte, man müsste das Ganze auch mehr mit dem Kopf steuern und die Angst sozusagen mitnehmen. Klingt vielleicht am Anfang bisschen komisch aber funktioniert. Je weniger man der Angst Beachtung schenkt, umso weniger Macht hat sie.

29.06.2012 11:52 • #4


danke für eure antworten!

@ finja

hast du denn von anfang an alleine "geübt" oder in begleitung?
wenn ich mir einen einkaufszettel schreibe und dann in den supermarkt gehe, bekomme ich das wenn überhaupt in begleitung hin. es tut gut zu wissen, dass wenn man mit vollem einkaufswagen an der kasse steht, man trotzdem jederzeit rausgehen kann und die begleitung den rest drinnen "erledigt".
bist du denn so lange spazieren gegangen bis es dir dabei gut ging und hast dir dann was neues gesucht?
wo stehst du denn jetzt im moment mit dem üben?

@ deni1985

ja so ähnliche situationen wie bei dir mit dem videospiel hatte ich auch schon und habe sie auch gemeistert. trotzdem war ich danach nie stolz auf mich und es ist auch trotz mehrerer solcher situationen nicht besser mit der angst und dem schwindel geworden. ich weiß nicht so genau warum eigentlich, hat irgendwie immer der schritt gefehlt wo die angst mal in der situation abgeklungen ist. wie hast du nach der situation mit dem videospiel dann weitergemacht?
ich mache mir auch oft gedanken über die zukunft und schöpfe daraus auch irgendwie zuversicht. trotzdem schaffe ich es nicht bei angst und panik in einer situation zu verweilen. da legt sich dann doch immer wieder der schalter in meinem kopf um und aus "die panikattacke bringt mich nicht um" wird "vielleicht sollte ich doch lieber nach hause, bevor mir doch was ganz schlimmes passiert". ich schaff es einfach nicht diesen "schalter" zu stoppen.
Zitat:
Je weniger man der Angst Beachtung schenkt, umso weniger Macht hat sie.

ja das kenne ich auch nur zu gut. trotzdem hat sie meine volle beachtung sobald ich vor die türe gehe, weiß dann auch garnicht mit was ich mich dann ablenken könnte.

29.06.2012 13:57 • #5


Ich kann dir, wie gesagt nur den Tipp geben immer weiter zu machen und aktiv zu bleiben.
Bei mir war es auch ein Prozess, der sich über Monate hinzog. Bin wieder einkaufen, danach wieder zu Freunden, danach wieder mit Sport angefangen und irgendwann kamen dann lange Autobahnfahrten und Diskotheken.

Man muss sich immer wieder überwinden auch wenn es am Anfang nicht unbedingt gleich leichter wird aber mit der Zeit geht die Angst auch zurück.
Ich denke, am Anfang war es für mich auch wichtig wirklich jeden Tag raus zu gehen. Egal ob einkaufen oder spazieren, hauptsache raus aus den 4 Wänden und etwas machen.
Ich habe auch versucht, den Schalter zu finden damit er nicht eingeschaltet wird. Hat bei mir nicht funktioniert. Ich habe mit der Zeit gelernt, den Schalter einfach Schalter sein zu lassen und stattdessen Dinge zu tun, die ich möchte und nicht auf die Angst als Ratgeber zu hören. Siehe da, der Schalter wird und wurde immer seltener umgelegt. Kostet alles Unmengen Kraft und Überwindung (an der Stelle brechen auch viele die Verhaltenstherapie ab) aber danach gewinnt man so unheimlich viel.

Deshalb lasse dich nicht unterkriegen, schaffst das schon.

29.06.2012 14:35 • #6


Hallo angstschneewittchen,

anfangs hatte ich Angst, mit Verkehrsmitteln zu fahren, aber ich hatte auch kein Geld für Fahrschein, weil ich unterdrückt wurde. Das ist aber inzwischen anders und ich traue mich heute wieder mit Straßenbahn zu fahren, Bus nicht so gern. Meine S. hatte mich anfangs auch begleiet, aber ich habe auch allein geübt und war drangeblieben. Fühlte mich beim Abbau meiner Ängste nicht unterstützt durch meinen P. Das hatte mir auch ganz schön zu schaffen gemacht. Aber inzwischen bin ich auch froh, das alleine auf die Reihe gekriegt zu haben, weil ich weiter an mir gearbeitet hatte.
Nun, mein Einkaufskorb ist nicht so voll, dafür gehe ich lieber öfters in der Woche einkaufen, so habe ich immer ein Ziel. Ja und mit dem Spazierengehen war ich auch immer drangeblieben, so das mir das jetzt alles leichter fällt.

Liebe Grüße

29.06.2012 14:39 • #7


Hallo Angstschneewittchen
Ich habe mir erst mal kleinere Ziele gesetzt die ich erreichen wollte. Oft habe ich mich so geärgert über mich selbst das mir die Wut geholfen hat. Wieso soll ich Dinge nicht mehr schaffen die früher mal selbstverständlich waren?
Ich habe nicht mehr nachgegeben, habe mir gesagt ich sterbe lieber bevor ich nachgebe.
Das hat mir geholfen. Immer wieder überwinden.

Bei den größeren Zielen hatte ich Hilfe durch meinen Therapeuten. Zum Beispiel beim Essen in der Öffentlichkeit mit anderen zusammen. Da hatte ich sehr große Probleme. Wir haben uns zum essen verabredet und ich habe es gemacht. Habe mir gesagt wenn was passiert ist er ja bei mir. Nichts ist passiert. Seit dem esse ich immer wieder was in der Öffentlichkeit und werde jedesmal selbstsicherer
Es ist verkehrt nur schnell durch ein Geschäft zu rennen und das Nötigste einzukaufen. Dann bleibet immer der Gedanke : Glück gehabt! Besser ist es in das Geschäft zu gehen und sich der Angst bewusst auszusetzen. Du mußt ja nichts kaufen und kannst jederzeit gehen. Man sollte sich der Situation min. 20 min aussetzen, auch wenn die Angst kommt. Was soll denn passieren? Die Panik lässt nach, mann stirbt nicht. Mach es in kleinen Schritten. Nur der Gang zum Geschäft, dann reingehen, dann Sachen ansehen und Zeit im Laden verbringen, dann auch was kaufen. Und wenn das alles klappt, dann mal bewusst hingehen wenn es voll ist und man in der Schlange anstehen muß. Nimm jemanden zur Unterstüzung mit um Dich besser zu fühlen und dann mach es auch mal alleine. Man muß nicht alles auf einmal schaffen. Die kleinen Ziele sind wichtig, die muß man immer wiederholen.

Ich habe auch Angst davor weit weg zu fahren und zu einer bestimmten Zeit einen Termin einzuhalten. Jetzt werden mein Therapeut und ich uns verabreden und wir treffen uns zu einer bestimmten Zeit in einer Großstadt und werden da irgendwas machen. Mir graut es davor, aber ich mach es. Vor allem graut es mir davor in diesem Stadtverkehr zu fahren, da ist alles so hecktisch und das letzte was ich will ist da einen Unfall zu bauen. Aber wird schon gutgehen.
LG, Nachtschatten

29.06.2012 15:21 • #8


Christina
Ich finde es wichtig, darauf zu achten, dass man sich mit der Angst konfrontieren will und nicht mit dem Supermarkt.

Meine Konfrontationsübungen sahen daher so aus, dass ich mir Situationen rausgesucht habe, in denen ich mit ausreichender Sicherheit Angst haben würde. Und ich hatte mich geistig darauf eingestellt, dass die Angst eine Weile anhalten und richtig unangenehm werden würde (Angstplateau). Um dieses Plateau auszuhalten, gibt es bestimmte Techniken (keine Ablenkung!), die ich angewendet habe.

Erstmal waren es nur kleine Sachen, damit ich niemals aus Angst abbrechen musste, aber das ließ sich sehr schnell auf "fast normal" ausweiten. Sobald man nämlich mit der Angst umgehen kann, ist es ziemlich egal, ob man das zwei Meter vor der Haustür oder sonstwo macht.

Wichtig war die Entschlossenheit, jetzt auf jeden Fall Angst zu haben - so blöd das auch klingen mag... Ohne Angst ist es keine Konfrontation, sondern (erfolgreiches) Meideverhalten. Ich würde auch empfehlen, anfangs an Dingen zu üben, die nicht um jeden Preis erledigt werden müssen. Da ist die Gefahr groß, dass man sich erstens übernimmt und zweitens - nur damit der Einkauf oder Behördengang oder was auch immer erledigt wird - Ausweichmanöver anwendet. Am Anfang stehen für mich quasi Verabredungen mit der Angst.

Liebe Grüße
Christina

29.06.2012 16:57 • #9


Und was ist bei Hitze? Hohe Temperaturen (und dazu dann auch vielleicht noch stickige Luft) kann Panik/Angst auslösen.

Siehe: de.wikipedia.org/wiki/Panikstörung

Und das hat nichts mit einer "blöden" Situation zu tun, wie vielleicht bei einem Supermarkt, Kino, Bus oder was auch immer. Weil im Gegensatz dazu, findet bei Hitze wirklich eine Raktion im Körper statt. Die Gefäße im Körper weiten sich, man fängt an zu schwitzen (manche stark), der Blutdruck sinkt, als Gegenreaktion steigt der Puls und z.T. deutlich. Das ist völlig normal und bei JEDEM Menschen so. Nur kann es 1. bei manchen Menschen stärker ausgeprägt sein und 2. sind die vielleicht von Hause aus empfindlicher, 3. haben eventuell eine Angst/Panikstörung.

Hir ist also die Situation VÖLLIG anders.

Mir geht es so, seit Jahren. Und ich sitze gerade bei 32° im Urlaub mit dem iPad auf der Terrasse und fühle mich wie jeden Sommer bei Temperaturen ab 27/28° mies. Kein Stress, keine Sorgen, alles eigentlich super, aber der Hitze ist Stress = Angstsymptome bei mir. Nicht so sehr seelisch, mehr körperlich.

Und ich hab NIE was in der Richtung vermieden, im Gegenteil, ich trike trotzdem bei über 30° in der prallen Sonne 2 Tassen starken Kaffee und sterbe nicht. Und mehr. Trotzdem ist es jedes Jahr der selbe Mist!

Was bitte nützt mir die immer schon 100% Konfrontation? Nichts. Ich kann das auch nicht mehr hören, weil es in VIELEN Fällen, wie mir bekannt ist, Kacke ist. Hilft nicht allen.

Und ich hab dabei nicht mal ständig Gedanken, wie Herzinfarkt etc., nein, nichts, es ist einfach da, selbst bei völliger Gedankenleere. Hitze = Unruhe, Beklemmungen auf der Brust, totale Kopfschmerzen, Beine wie zittrig und so geht das dann 24 Stunden, abzüglich Schlaf.

Trotzdem ich mich in solchen Phasen (Sommer) bemühe, alles zu machen, ändert es nichts. Ich verreise, laufe viel mit dem Hund, mache Verabredungen, wie morgen hier am Urlaubsort mit einer alten Schulfreundin, gehe normal einkaufen, halt alles. Nichts hilft. Wenn ich schon im Wetterbericht was von über 30° und hoher Luftfeuchtigkeit höre (Tropenluft), bekomme ich ne Kriese.

Wenn ich nicht Angst vor Tavor hätte (hab die zum lutschen bei) bei der Hitze, dann hätte ich schon längst eine genommen.

29.06.2012 17:28 • #10


Liebes angstschneewittchen,
wie Christina sagte "Verabredung mit der Angst" ist eine gute Methode. Und wie ich es jetzt so benenne gefällt mir die Formulierung immer besser. Die Angst ist ein alter Bekannter. Ich weiß was wann passiert. Ich kenne die Angst. Und bei einer Verabredung, an der ich Ort und Zeit festlege und auch das was gemacht wird, gibt mir auch Sicherheit. ICH bestimme, wann und wo. ICH lade die Angst ein. Da kann ich ja schon bei kleinen DIngen im Alltag schon zum Abenteurer werden, haha. Angst, ich fordere dich zum Duell. Du und ich mit Wasserpistolen morgen bei Glockenschlag vor dem Kirchturm. Und ich werde dir nicht verraten, dass ich dir eine Falle stellen werde....

Wie du siehst, tut es mir gut die Angst so richtig durch den Kakao zu ziehen. Das hilft bei mir oft vorher. In der Situation selbst bin ich noch recht unsicher. Von welchen Techniken hast du gesprochen, Christina?

So strukturiert hab ich noch keine Techniken zum Aushalten der Angst gelernt.

@crazy030 Unangenehmes Gefühl in der Sonne? Kenne ich auch. Hat glaub ich jeder irgendwann. Vielleicht hilft es dir, wenn du sagst, dass es bei dir nur etwas verstärkter ist wie bei anderen??Ich finde es toll, dass du trotzdem immer rausgehst. Aber irgendwoher muss ja dein Unwille kommen. Fühlst du dich nicht sicher in der Sonne?

29.06.2012 17:38 • #11


Christina
Zitat von crazy030:
Trotzdem ich mich in solchen Phasen (Sommer) bemühe, alles zu machen, ändert es nichts. Ich verreise, laufe viel mit dem Hund, mache Verabredungen, wie morgen hier am Urlaubsort mit einer alten Schulfreundin, gehe normal einkaufen, halt alles. Nichts hilft. Wenn ich schon im Wetterbericht was von über 30° und hoher Luftfeuchtigkeit höre (Tropenluft), bekomme ich ne Kriese.

Wenn ich nicht Angst vor Tavor hätte (hab die zum lutschen bei) bei der Hitze, dann hätte ich schon längst eine genommen.
Abgesehen davon, dass du mit ADHS vielleicht ein Sonderfall bist, geht es ja auch nicht darum, unter für einen persönlich schlechtesten Bedingungen top zu funktionieren.

Ich finde Hitze auch schei. und fühle mich körperlich bescheiden - ohne Panik. Deswegen mache ich bei großer Hitze und Schwüle das, was Gesunde (= hier Nichtangstpatienten) auch tun würden: Ich vermeide alles, was mir nicht gut tut. Irgendwann im Verlauf einer Angststörung liegt die Kunst auch mal darin, beim Konfrontieren und Vermeiden zwischen sinnvoll und nicht sinnvoll zu unterscheiden...

Für heute schlage ich dir noch eine sinnvolle Konfrontationsübung vor: Nimm 'ne Tavor und pack' dich in den Schatten (oder in den kühlen Pool, sofern vorhanden). Selbst 40 Grad im Schatten, Luft, die man trinken könnte, plus 'ne Tavor werden deinen Kreislauf nicht killen. Ein Benzo ist schließlich kein Betablocker.

Liebe Grüße
Christina

29.06.2012 17:46 • #12


Christina
Zitat von ZurückindieZukunft:
Das hilft bei mir oft vorher. In der Situation selbst bin ich noch recht unsicher. Von welchen Techniken hast du gesprochen, Christina?

So strukturiert hab ich noch keine Techniken zum Aushalten der Angst gelernt.
Such' ich nachher mal raus, irgendwo habe ich die schon einmal beschrieben. Hab' gerade keine Zeit...

29.06.2012 17:48 • #13


@ Christina

Ich musste ertmal lachen..., wegen der Tavor. Ja, sicher würde das gehen, aber es ist keine Lösung. Nebenbei, noch Monatg vor der Abreise sagte mir der Neurochirurg wieder, ich soll mal endlich paar Tage wegen HWS die Tetrazepam nehmen. Schaffe ich auch nicht...

Von Medikamentenphobie hab ich nocht nie was gehört, aber ich hab wohl eine.

Ansonsten, ja, im Prinzip muss man sich bei über 30° im Schatten, wie hier gerade, zu nichts zwingen. Stimmt. Den Rest meiner Zeit hier werde ich mich daher auch lieber an kühlere Orte verziehen. Meine Hündin macht es auch, der brauch ich nur folgen.

Es ist ja auch eher keine Panik, aber halt so ein totales Unwohlsein mit paar körperlichen Symptomen.

29.06.2012 17:57 • #14


Nur mal zur Erklärung wegen der Hitze und wie dort steht, gerade ab 30°.

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber ... 24942.html

29.06.2012 18:33 • #15

Sponsor-Mitgliedschaft

@ crazy030 Vielleicht hast du nicht Angst vor der Hitze, sondern davor dass es dich schlapp macht? Mir geht es so bei Wetterumschwüngen oder wenn ich weiß, dass welche kommen...ich möchte nicht schlapp sein, dann könnte ja irgendetwas passieren, wozu ich einen klaren Kopf brauche... Am liebsten möchte ich mich dann immer zurückziehen und gar nichts tun. Hör mal in dich hinein, wie das bei dir ist.

@Christina

Vielen Dank schonmal im VOraus!

29.06.2012 18:45 • #16


Zitat von crazy030:
Wenn ich nicht Angst vor Tavor hätte (hab die zum lutschen bei) bei der Hitze, dann hätte ich schon längst eine genommen.



Darf ich fragen, warum du bei der Hitze Angst vor Tavor hast?? Ich hab immer Angst davor Leider. Manchmal wünschte ich mir Medis...

Aaaaaber ich stimme dir voll zu. Ich gehe auch immer 100% Konfrontation ein und was bringt es mir? Sitze in der Uni und denke ich kriege keine Luft mehr. Jede Autofahrt ist eine absolute Qual (fahre 100 km am Tag) und es wird trotzdem nicht besser. Warte jetzt auf meine Kur und will mal schauen, ob es dann besser wird...

Lieben Gruß Christina

29.06.2012 20:28 • #17


Konfrontation allein ist auch unzureichend. Es ist ein Instrument in der Psychotherapie, dass auch richtig angewendet werden muss. Nicht bei Allen funktioniert Konfrontation gleich gut.

Gerade bei Angststörungen reicht es nun einmal meistens nicht, Dies oder Das zu tun und zu glauben, hinterher ist alles gut. Da steckt viel Selbsterkenntnis, Arbeit und Wirken bestimmter Mechanismen dahinter. Gerade deshalb ist die individuelle Therapie so wichtig.

29.06.2012 21:00 • #18


Na ja..., nun ist sicher nicht jeder an so einem Punkt, aber ich. Wenn man in eine Therapie geht und dann existiren da schon 8-10 psychiatrische Diagnosen und "nur" eine davon ist Angststörung o.ä., dann ist es eh für viele Therapeuten schon ein Problem.

29.06.2012 21:16 • #19


@ Christina

Danke für den Link! Werde ich beherzigen!

29.06.2012 22:46 • #20



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