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Hallo an alle,

ich hatte hier schon vor einiger Zeit einmal gepostet. Seit sechs Wochen gehts mir richtig schlecht, obwohl alle Blutuntersuchungen und sonstigen Untersuchungen bisher ohne Befund waren. Es fing alles damit an, dass mich mein Chef vor 6 Wochen aufgrund ganz schlimmen Herzrasens ins Krankenhaus bringen musste. Seitdem habe ich jeden Tag schlimme Symptome. Starkes Druckgefühl auf der Brust und Halst, Herklopfen, Herzrase, Übelkeit, Benommenheit, Schwindel. Im Krankenhaus wurden mir Betablocker gegeben und ich wurde wieder heim geschickt. Ein weiteres mal vor drei Wochen kam ich erneut ins Krankenhaus mit Herzrasen 170 Puls. Die Tachykardie dauerte mehrere Stunden an. Alle Blutwerte in Ordnung Röntgenaufnahme vom Oberkörper auch in Ordnung. Nun wieder drei Wochen später wieder die Spitze des Eisbergs. Plötzlich einsetzendes Herzrasen 170 Puls, Herzstolpern... Im Krankenwagen hat man mir ein Medikament gegen eine Reentrytachykardie gespritzt, welches jedoch nicht halft. Im Krankenhaus dann Betablocker und dann wieder ab nach Hause. Ich kann nicht mehr, bin total verzweifelt. Außerdem fühle ich mich so verdammt schwach und bei den kleinsten Anstrengungen geht mein Puls hoch. Wenn ich 50 m gehe, muss ich anschließend weinen, weil es so anstrengend war. Keiner kann mir helfen und so langsam fühle ich mich ziemlich alleine mit meinen Symptomen.

Hatte das auch schon mal jemand hier im Forum? Ich wäre über jede Antwort dankbar.

LG Andrea

06.03.2010 09:04 • 11.03.2010 #1


11 Antworten ↓


Liebe Andrea,

ich kann nicht sagen, wie hoch mein Puls während meiner Panikattacken war, aber das Druckgefühl in Brust und Hals mit starkem Herzrasen, Übelkeit und komplette Kraftlosigkeit etc. hört sich doch sehr nach Panikattaken an.
Hast Du viel Stress gehabt oder bist mit einer neuen Situation nicht zurecht gekommen?

Nun, bei mir war der Auslöser ein neuer Job, der mich einfach komplett überlastet hat (viel reisen und sehr lange Tage) - leider ist dann auch noch mein Vater krank geworden und plötzlich bekam ich einen Gastritsanfall nach dem nächsten, schließlich nur noch Panik. Was mir sehr bekannt vorkommt, ist dass es bei Dir das Unwohlsein auch in wellenartigen Schüben kommt - hatte ich auch: mir ging es 3-4 Tage furchtbar schlecht (nur noch Übelkeit, manchmal mit Herzrasen, manchmal nur mit Kraftlosigkeit und Schlaflosigkeit), dann ging es manchmal 3 oder sogar vier Wochen wieder ok und ich dachte es sei alles vorbei. Leider wurde dann letzten Monat die Situation zum Dauerzustand und mir ging es 14 Tage an einem Stück nur furchtbar.

Ich denke Du solltest einen Neurologen / Psychiater sehen, wenn weiterhin alle Tests normal bleiben: körperlich also nichts zu finden ist. Natürlich weiß ich nicht, was sich medizinisch noch alles hinter den Anzeichen verbergen kann (Schilddrüse oder Herzfehler scheinen ja bereits ausgeschlossen zu sein), aber so kannst Du die nervliche / psychische Seite betrachten lassen.

Bei mir wurden z. B. Allergietests gemacht, Magenspiegelung, Darmspiegelung, vesch. Medikamente angewendet, alles hat nichts gebracht und hinterher ging es mir schlechter und schlechter - ich konnte absolut nicht mehr und war komplett verzweifelt. Nun nehme ich seid einer Woche ein Antidepressivum und alles hat sich entspannt (meine Psychotherapeutin hat mich zur Psychiaterin geschickt, aber meine Hausärztin hatte auch bereits ein AD vorgeschlagen). Der Magen ist ruhig, ich kann wieder essen, ich kann wieder schlafen und habe keine Unruhe mehr. Ich bin nicht begeistert, ein AD zu nehmen, aber es hat mir erstmal geholfen, wieder funktionieren zu können und einen entspannten Tag haben zu können. Ich habe mit Psychotherapie begonnen und hoffe meine innere Unruhe bewältigen zu können und dann auch wieder ohne das AD leben zu können.

Was hat man Dir im Krankenhaus denn genau geraten? Nimmst Du im Moment irgendetwas für die Unruhe? Ich würde es dann wenigstens mit Baldrian (am besten Tropfen versuchen), denn das hilft eigentlich recht gut.

Liebe, liebe Grüße,
Claudia

06.03.2010 11:55 • #2



Schon wieder im Krankenhaus gelandet

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Liebe Claudia,

vielen lieben Dank für deine Antwort. Ich finde das sehr erschreckend, was die Psyche so anrichten kann. Alle meinten bisher, dass es bei mir an der Psyche liegt, da organisch wohl alles in Ordnung sei. Es wurde ein Blutbild mit 40 Parametern gemacht, ein Ruhe-EKG, EKG während der Tachykardie, Belastungs-EKG und Echokardiographie gemacht. Das einzige was festgestellt wurde ist, dass ich eine leichte Unterfunktion der Schilddrüse habe. Dagegen nehme ich seit zwei Wochen Medikamente (L-Thyroxin). Meine Hausärztin meinte, dass die massiven Beschwerden nicht von der Schilddrüse stammen können. Bevor alles los ging war ich erkältet. Und weil ich so verspannt war, dachte ich mir, mir mal eine Thaimassage zu gönnen. Dabei hatte ich schon Herzrasen. Ich habe auch die ganze Zeit ein unwohles Gefühl im Bein. Eine Thrombose hatte meine Hausärztin ausgeschlossen, obwohl ich immer noch Angst davor habe, an einer Thrombose erkrankt zu sein.

Vor diesem ganzen Mist habe ich meine letzte Klausur für mein berufsbegleitendes Studium geschrieben. Danach habe ich mich nicht mehr erholt und liege die meiste Zeit im Bett. Ich traue mich nicht mehr raus zu gehen, weil dann das Herzrasen, der Schwindel, der Schmerz im Bein, Gangunsicherheit anfangen und alles so weit weg erscheint. Auch jetzt, wo ich im Bett liege, zerreißt es mich innerlich vor Angst, weil ich nicht weiss, was das alles bedeuten soll.

Als ich mit einem 170er Puls im Krankenwagen lag allarmierten sie noch den Notarzt und meinten, dass das gefährlich sei und der Puls schnellstmöglichst auf ein normales Niveau gebracht werden muss. Mir hängen die ganzen negativen Erlebnisse der letzten sechs Wochen in Erinnerung und ich habe so große Angst, dass das wieder und wieder und wieder passiert und mir niemand helfen kann. Ich habe für nächste Woche Dienstag einen Termin bei einer Psychotherapeutin. Ich weiss noch gar nicht, wie ich da hin kommen soll. Ich würde mich am liebsten in eine Klinik einweisen lassen, aber das dauert so lange, bis man dort aufgenommen wird. Hat da jemand Erfahrung, an wen man sich im Kreis Köln in Notfällen wenden kann?

Ich danke Euch.

Andrea

06.03.2010 12:20 • #3


Im Krankenhaus hatte man mir geraten, Betablocker zu nehmen. Das tue ich nun auch. Ich nehme auch die ganze Zeit über Baldrian ein, das hilft jedoch nur wenig. Und ansonsten nehme ich noch L-Thyroxin 75 (derzeit eine 3/4 Tablette)

06.03.2010 12:21 • #4


Liebe Andrea,

ja, ich bin auch schockiert, dass die Psyche sich so krass auf mein Wohlbefinden ausgewirkt hat. Es ist auch schrecklich, wenn man sich plötzlich so hilflos fühlt. Also, ich würde nun erstmal den Termin bei der Psychotherapeutin abwarten - ist das eine psychother. Ärztin? Meine hat mich sofort zur Psychiaterin geschickt und das war bei mir auch ein guter Schritt war - wobei ich erst beim 2. Anlauf mit den ADs angefangen habe.
Deine Psychotherapeutin wird Dir auch sagen können, wie es mit Notaufnahmen in den Kölner Psychiatrischen / Psychosomatischen Kliniken aussieht. Mit ging es ein paar Tage auch so schlecht, dass meine Therapeutin (die aber auch Ärztin ist) mit angeboten hat, mich für den Notfall auch ein paar Tage in die Uni Düsseldorf einweisen zu lassen. Bei der Uni Klinik Köln habe ich folgende Info gefunden:
http://www.rk-koeln.lvr.de/stationaereteilaufnahme/
Glücklicherweise hat bei mir das Medikament super schnell angeschlagen, mich innerhalb von 24 Stunden ruhiger gestellt und nun geht es mir von Tag zu Tag besser. Nun hoffe ich, dass ich neben der Psychotherapie eine Reha genehmigt bekomme, aber das soll leider nicht so leicht sein...

Ich habe auch Schilddrüsenprobleme (daher auch meine Frage, ob hier alles in Ordung ist). Für eine Unterfunktion wären die Beschwerden ungewöhnlich, eher für eine Überfunktion. Ich bin zum Beispiel durch eine zu hohe Dosis von Tyroxin von einer leichten Unterfunkion in eine Überfunktion geraten und hatte dadurch im Dezember nur noch Panikanfälle und Herzrasen. Ich habe in den letzten Monaten gelernt, dass man eine Schilddrüsenerkrankung einmal ernst nehmen muss und auf jeden Fall zum Facharzt (Endokroniloge) gehen soll, denn leider sind die Hausärzte da meist überfordert und nehmen auch nur den TSH Wert und nicht alle Schilddrüsen und Hormonwerte gemeinsam. In Köln gibt es so weit ich weiß ein paar gute Spezialisten, da würde ich mich auf jeden Fall durchchecken lassen.

Geht es Dir denn mit den Beta Blockern etwas besser? Bist Du immer noch sehr unruhig?

Erstmal viele liebe Grüße und versuche nicht zu verzweifeln - ich weiß es ist in manchen Momenten echt schlimm, wenn es sehr schlecht wird. Entspann Dich so gut wie Du kannst und versuche auch nicht, Dich im Moment zu sehr zu belasten.

Claudia

06.03.2010 18:33 • #5


Liebe Claudia,

ich danke Dir für Deine liebe Antwort. Im Moment greife ich nach jedem Grashalm. Ich bin nun schon seit sechs Wochen krank geschrieben und jeden Tag ist es eigentlich schlimm. Das schlimmste ist, dass ich nicht mehr raus gehen kann. Jedes mal, wenn ich mich bewege, fängt das Herzrasen an und meine Beine fühlen sich merkwürdig an. Das macht mir so große Angst, dass ich jedes mal weinen muss. Manchmal ist es dann halt so schlimm, dass ich den Krankenwagen allarmieren muss und einfach nur hoffe, dass sie mich im Krankenhaus behalten und endlich herausfinden, was mit mir nicht stimmt. Wie gesagt, mein Puls ist auf 170 hoch. Aber anscheinend ist da auch nichts zu finden.

Du schreibst ja auch, dass Dir die Psyche so zugesetzt hat. Welches AD nimmst Du denn derzeit? Die Betablocker helfen eigentlich nur, das Herz zu beruhigen. Den ganzen Tag drehen sich eigentlich meine Gedanken um die schlimmen Erlebnisse in den letzten sechs Wochen. Zur Ruhe bin ich seitdem nicht mehr gekommen. Ich fühle mich vor allem so benommen, habe das Gefühl, ich kann gar nicht mehr am Leben teilnehmen und schaue durch eine trübe Scheibe. Ferner habe ich so einen unangenehmen Druck auf dem Hals und der Brust und fühle mich stark schwindelig.

Aber es bringt mir auch Hoffnung zu lesen, dass es Dir mittlerweile besser geht. Ich hoffe, dass mir auch sehr schnell geholfen werden kann. Wie lange hat es gedauert, bis du entsprechende Hilfe bekommen hast? Bei mir war das ganze letzte Jahr schon gesundheitlich nicht so gut.

Ich wünsche Dir weiterhin eine gute Besserung und alles Liebe und vielen vielen Dank für den Link. Ich werde dort morgen einmal anrufen.

Andrea

06.03.2010 22:17 • #6


Liebe Andrea,

die ganze Herzsymtomatik hört sich nicht gut an, aber man kann nur hoffen, dass die Beta-Blocker da ihren Job machen. Ich denke wirklich, dass Du einen Neurologen sehen solltest, am besten einen der ebenso Psychiater ist oder mit einem zusammenarbeitet. Was Du beschreibst hört sich aber wie starke Panikattacken an.

Bei mir ging es seid Juni / Juli immer wieder schlecht, aber die Nerven haben halt nur auf den Magen geschlagen und zwischendurch hatte ich immer wieder Panikattacken mit Herzrasen. Ich habe meinen Job gekündigt (Habe früher freiberuflich gearbeitet und wollte das dann wieder aufnehmen) und habe gehofft, dass ich ohne den Stress wieder zu mir kommen würde. Leider wurde dann ein Rückfall schlimmer als der andere und seid Mitte Januar ging es immer schlechter. Der Magen wurde dann für 2 Wochen so schlimm, dass ich fast gar nichts mehr gegessen habe und ich nervlich komplett am Ende war. Ich habe dazu auch sehr wenig geschlafen und jeder Tag wurde zu einer Herausforderung. Morgens ging es super schlecht, aber am Nachmittag trat immer eine Besserung ein. Die Therapeutin meinte, dass das bei Depressionen so sei. Meine Hausärztin hat mit allen Magenmitteln herumgespielt und nichts hat eine Besserung gebracht. Sie wollte mir ein AD geben, da sie auch meinte, dass ich dadurch ruhiger würde, aber ich bin dann lieber zur Psychiaterin gegangen (ich musste sie zu Beginn meiner Therapie bereits sehen) um die Medikamente mit ihr zu besprechen. Das war auch gut so, denn die HÄ hat nur ein AD mit aufhellender Wirkung verschrieben und das wäre für meinen Zustand komplett falsch gewesen. Ich nehme nun seit über einer Woche Mirtazapin, was anfangs eine stark dämpfende Wirkung hat, später kommt dann wohl auch eine aufhellende Wirkung dazu. Ich war zwar nach der Einnahme (vor dem Schlafengehen) ziemlich benommen, habe aber zum ersten Mal seid Wochen super geschlafen und am Morgen hatte sich auch der Magen beruhigt (war eine pure Kopfsache - schrecklich). Seitdem wurde der Magen immer besser, ich schlafe gut und mir geht es wirklich von Tag zu Tag besser. Freitag musste ich zurück zur Psychiaterin zur Kontrolle und sie war natürlich sehr beruhigt, dass das Medikament seine Wirkung schnell gezeigt hat, aber bei den beruhigenden Mitteln soll das so sein.

Ich weiß natürlich nicht, ob ein AD Dir helfen kann, aber das wird der Neurologe beurteilen können. Wenn es alles unerträglich wird, dann geh zur psychiatrischen Notaufnahme, denn dann können die Dir vielleicht helfen.

Du musst positiv bleiben und alles systematisch angehen.

Ich wünsche Dir alles, alles Gute!!
Claudia

07.03.2010 12:06 • #7


Liebe Andrea.

Ich kenne das was du beschreibst auch nur zu gut, allerdings habe ich zu große Angst vor Krnakenhäusern und versuche alles so zu regeln.

Ich bin schon seit vielen Jahren Schilddrüsenkrank und leide an Hashimoto-Thyreoiditis. Du hast geschrieben, dass du seit 2 Wochen Tabletten dagegen nimmst unzwar 3/4 von 75. Also ich habe ganz am anfang den Fehler gemacht auch so hoch einzusteigen und hab mich gar nicht wieder gefunden. Ich hatte Schweißausbrüche, dann hab ich wieder gefroren, meine Beine waren schwach, genauso wie meine Arme, ich hatte Watte im Kopf und das Gefühl am ganzen Körper zu vibrieren.

Es ist einfach zu viel für den Körper von jetzt auf gleich so viele zusätzliche Hormone zu bekommen. Normaler weise schleicht man die ganz langsam ein, man beginnt mit einer geringen Dosis und steigert sich langsam hoch.

Es wird oft behauptet, dass eine geringe SD Unterfunktion ja gar keine Beschwerden machen kann, das stimmt aber nicht immer. Viele leiden sehr darunter, mich eingeschlossen. Vielleicht findest duch dich hier: http://www.hashimotothyreoiditis.de/index.php/symptome ein bißchen wieder. Wenn du die Möglichkeit hast würde ich dir raten nochmal mit einem entsprechenden Facharzt zu sprechen und ggf. erstmal eine geringere Dosis zu nehmen.

Natürlich möchte ich damit nicht sagen, dass die SD an allem Schuld ist, aber es gibt viele, die nach guter Einstellung mit den Medis wieder ganz normal leben, ohne AD und ähnlichem. Einen Versuch wäre es doch wert oder

Ich wünsche dir alles Gute. Lass den Kopf nicht hängen und gib nicht auf *drück dich*.

LG Lilly

07.03.2010 23:01 • #8


Liebe Lilly,

ich danke Dir für deinen Beitrag. Hattest du in der Unterfunktion auch Herzrasen? Also ich hatte ja bereits vor der Einnahme von Schilddrüsenhormonen schon dieses unangenehme Herzrasen. Ich leide auch an zu niedrigem Blutdruck. Naja, mal schauen, wie alles so wird. Ich vermute irgendwie auch, dass ich Hashimoto habe. Es wurden bislang aber noch keine Antikörper bestimmt. Ich habe jetzt die Dosis der L-Thyroxin wieder runtergeschraubt. Also ich nehme nur eine halbe 75er. Ab morgen bin ich in einer psychosomatischen Klinik. Es geht leider derzeit nicht mehr anders. Ich traue mich nicht mehr alleine aus dem Haus und fühle mich in meinem eigenen Körper nicht mehr zu Hause. Ständig die Angst, dass das Herz wieder spinnt.

Ich wünsche Dir alles Gute und liebe Grüße und danke für die Anteilnahme.


Andrea

10.03.2010 17:34 • #9


Liebe Andrea.

Das Herzrasen kenne ich sowohl aus UF als auch aus ÜF, ja. Wobei das ganze schwierig abzugrenzen ist. Es wird vermutet, dass sich die SD in Schüben zerstört, ergo wäre jedesmal in so einem Schub zu viel eigenes Thyroxin im Blut was rein logisch auch eine Art ÜF auslöst und wiederum verstärktes Herzrasen erklären würde.

Ich hoffe du hast bald die Chance dein Antikörper bestimmen zu lassen. Mit den Hormonen bist du aber auf jedenfall schonmal auf dem richtigen weg. Allerdings kann auch da die richtige Einstellung ein langer Prozess werden, muss aber nicht.

Ich wünsche dir alles Gute und erhol dich gut in der Klinik, soweit das eben geht, ich kenn mich da nicht so aus

*drück dich*

LG Lilly

10.03.2010 20:42 • #10


Liebe Lilly,

danke schön, für deine Nachricht und Anteilnahme. Ich werde bald die Antikörper bestimmen lassen. Dann weiss ich auch dahingehend mehr. Ich bin nur immer wieder verwundert, wie verharmlost das wird mit der Schilddrüse. Das Internet ist ja voll davon. Meistens sind es ja nur geringe Abweichungen, die all das auslösen sollen... Auch für mich schwer verständlich. Heute habe ich mal die Tablette weg gelassen und mein Herzrasen ist auch besser, dafür habe ich wieder eine unbändige Angst. Naja, das wird hoffentlich.

Alles Liebe
Andrea

11.03.2010 00:13 • #11


Liebe Andrea.

Ja es ist nicht einfach zu verstehen, warum so ein winziges Organ mit noch winzigeren Hormonen so riesigen Einfluss auf alles hat. Letztendlich muss man es wahrscheinlich einfach hinnehmen.

Wenn ich genug Geld hätte, dann würde ich mir eine neue SD züchten lassen

Ich wünsche dir alles Gute.

LG Lilly

11.03.2010 12:58 • #12



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