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Hallo liebe Forum-Mitglieder!
Zu mir: Ich bin 20 Jahre alt, leide seit ungefähr 5 Monaten an Angstzuständen & Panikattacken.

Den größten Teil der Angst habe ich besiegt. Am Anfang meiner Leidenskarriere konnte ich kein Autofahren, nicht arbeiten,
habe Ausflüge gemieden, kaum einkaufen gegangen.. Ich war nur zu Hause und habe gewartet bis Abend wird...
Den da habe ich mich am Wohlsten und besten gefühlt.. da war halt der komplette Druck der mich tagsüber erwartet logischer Weise weg

Naja..jetzt zum eigentlichen Punkt:
Die Angst ist noch manchmal da und mich plagen halt körperliche Symptome wie: Benommenheit, Sehschwäche, teilweise Schwäche.
Und mir kommt manchmal die Umgebung schrecklich vor. Wisst ihr ungefähr was ich meine?
Ich beschreib es mal: Eine Strecke die du seit zig Jahren fährst - kommt dir aufeinmal schrecklich vor.. wie ein schlechter Film der wiederholt wird!?
Kann mir da einer tipps geben?!
Ich wäre sehr dankbar!

und was ich noch loswerden wollte:
WIR DÜRFEN NIEMALS AUFGEBEN! JEDEN TAG KÄMPFEN, KÄMPFEN und nochmal KÄMPFEN! Nur so kommen wir weiter! Zu Hause bleiben und nichts tun kann jeder!
WIR MÜSSEN WAS TUN! IRGENDWANN KOMMT DER TAG WO DIE LEIDENSZEIT vorbei ist! Und wir uns frei fühlen!
SO ÄTZEND WIE ES SICH AUCH ANHÖRT , JEDEN TAG DAS BESTE GEBEN UND WIR WERDEN UNS IRGENDWANN SELBST BELOHNEN! ICH GLAUBE FEST DARAN!
EINFACH DAS LEBEN GENIESSEN UND DAS BÖSE HINTER UNS LASSEN ! DER TRAUM VON JEDEM <3

23.09.2013 18:43 • 24.09.2013 #1


10 Antworten ↓


Hallo!

Du bist ja noch recht neu in der Angst, mit der Zeit wenn du deine Angstzustände besser kennst fällt es dir bestimmt leichter jeden Tag damit umzugehen. Mein Rat an dich ist es anzunehmen dass es im Moment so läuft und dass du nie aufgeben darfst weißt du ja zum Glück schon. Das ist nämlich nichts selbstverständliches.
Mach dir auch immer bewusst dass die Angst nicht der Dreh und Angelpunkt deines Lebens ist.....Sondern nur ein Begleiter.

An das "schreckliche" Gefühl gewöhnt man sich auch
Das hatte ich die erste Zeit als meine Panikattacken zum ersten mal ganz schlimm wurden auch, aber dann mit der Zeit und steigender Belastbarkeit geht das wieder weg.

Frei fühlen kann man sich immer wieder mal, ich glaube auch fest daran dass ein "normales" Leben möglich ist. Oft lebe ich es auch.
Z.B wenn ich einen Tag ohne Ängste habe, so wie heute, einfach mal ohne Angst alles machen zu können was ich will.

23.09.2013 18:56 • #2



Ratschläge zur Angstbewältigung?

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Dankeschön malory !
Wenn ich Angstfreie Tage hab, hab ich aber trotzdem so ein kleinen
"bitteren Beigeschmack" kennst du das? Es verbiergt sich im Hinterkopf und
setzt so Impulse aus wie: Eigentlich hätte ich jetzt Angst oder so ähnlich!?

richtig komisch D:

23.09.2013 18:59 • #3


Auch von mir ein herzliches hallo...
ich bin seit heute erst in diesem Forum u muss mich noch zurecht finden. es tut mir leid zu lesen, dass noch ein so junger Mensch an solchen schlimmen Zuständen leidet. ich kann dich so gut verstehen... hast du auch manchmal, neben der eigtl Angst, das Gefühl keine Freude empfinden zu können? was machst du in den Situationen, in denen dich die Angst überkommt? ich bin bisher ganz gut damit Gefahren " Augen zu und durch !"... aber es ist anstrengend ... finde ich.
gruesse PiMo

23.09.2013 19:06 • #4


Ja das Gefühl hatte ich auch öfters..zum beispiel früher: Habe ich mich auf den Feierabend gefreut..
Heute bin ich froh wenn ich nach Hause ins Bett kann nach der Arbeit(Nur wenn Spätschicht ist)
Mittlerweile habe ich kaum noch Panikattacken! Der Zustand hat sich deutlich verbessert.
Sagen wir es mal so: Ich kann mein Leben leben! Es gibt nichts wovor ich mich fürchte. Früher konnte ich was gar nichts..

Wenn ich richtig panische Angst hatte wo ich wirklich dachte "jetzt geht gar nichts mehr" habe ich mich selbst beruhigt..
dass kann man lernen( intensiver atmen, auf die atmung achten) Und einfach weiter machen "als ob nichts passiert ist"
denn wenn du angst hat wirds noch schlimmer..Augen zu und durch.. und mann merkt beim nächsten mal bist du viel lockerer
weil du denkst "mir ist nichts passiert" !

Und wie ist es bei dir so?

23.09.2013 19:14 • #5


als bitterer Beigeschmack kann man das sehr treffend bezeichnen

23.09.2013 19:30 • #6


tja heute Abend ist es wieder schlimmer. herzrasen und ich merke meinen puls extrem. renne seit 5 Wochen von Arzt zu Arzt. kardiologe sagt : bluthochdruck gesichert, sonst alles ok. allerdings warte ich auf morgen wo ich meine blutergebnisse Kriege. hatte zu hohe leukozyten und jetzt die Panik, dass es was schlimmes ist! sagen wir so: durch die beginnende Therapie ist einiges einfacher, aber trotzdem auch schlimmer geworden. ich koennt jetzt auf die schnelle gar nicht aufzählen wovor ich alles Angst habe ich hoffe, dass morgen ein besserer Tag wird. Mittwoch ist die naechste Therapie Stunde , worauf ich mich sehr freue. ( danach geht's mir immer gut ) ich find's nur schlimm weil ich nicht weiß so das alles her kommt u warum ich das mit 25 schon habe?!?!

23.09.2013 19:31 • #7


hallo mrtn!
Ich leide auch an einer Panikstörung, habe sie aber so ziemlich im Griff!
Ausser dieser "bittere Beigeschmack" den trage ich auch mit mir rum.
Oft dieser Gedanke... "wann kommt die panik?"
wie hast du so schnell die ängste in griff bekommen?
hast du mal über eine verhaltenstherapie nachgedacht?
Nimmst du medikamente?
LG

23.09.2013 20:20 • #8


Äähmm wie ich sie in griff bekommen hab?
Ich bin sozusagen in's "offene Feuer" gelaufen. Augen zu und durch! Wenns nicht geklappt hat oder ich eine Situation gemieden haben bin ich nach hause!
Nach einer Zeit hab ich gemerkt: Wenn du immer abbrichst und das nicht durchziehst, wird es nie klappen.
Also habe ich angefangen zukämpfen! Wirklich bis zur Körperlichen Grenze..alles hat gedrückt..alles gezogen..von den Füssen bis zum Kopf..
Ich wollte nur noch raus aus meinem Körper... und siehe da es ist nicht passiert: 0! Danach das Gefühl ist einfach hammer und das macht dich verdammt Stark für andere Situationen! Und irgendwann begreift deine Birne D: und UB das nichts passiert.. und du wirst viel viel lockerer...bis es irgendwann ganz weg ist!
MAN MUSS NUR AN SICH GLAUBEN UND IN SICH VERTRAUEN!

Zu Medikamenten: Am Anfang habe ich erst SCHLAF&NERVENTEE getrunken xD hat auch geholfen..hab direkt viel besser geschlafen..
Irgendwann bin ich dann zum Hausarzt!(kein Psychologe) hat mir dann Opipramol 50mg verschrieben. Sie meinte Sie gibt das gerne Schülern/Studenten vor Prüfungen...
Die Filmtabletten haben mich dann fast bis zum normalen Zustand runtergeschraubt... Mit dem Rest muss ich jetzt selbst klarkommen und den richtigen weg finden!

LG

24.09.2013 13:49 • #9


Flousen
Ich bin auch 20 Jahre Jung und habe es auch seit Anfang Februar, die erste Zeit war echt Hart ich ging nicht mehr aus der Wohnung und jetzt Lebe ich wieder, ich Fahre wieder Zug, Auto, Bus ect Man muss Kämpfen und meiden bringt einen auch nicht dran vorbei! Zu dem ich habe alles ohne Medikamente geschafft trotz das ich sie verschrieben bekam.Ich kann zu 90℅ wieder alles machen und klar es gibt immer mal Tage wo man sich nicht Fühlt aber man kennt es ja und Irgendwann Generelisiert sich wieder alles!

24.09.2013 15:42 • #10


richtig! jetzt muss man an der lebensqualität arbeiten!

24.09.2013 15:46 • #11



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