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Pita1970
Mitglied

Beiträge:
8
Mitglied seit:
Sammelthema
Hallo zusammen!
Tja, ich stelle mich vielleicht erst einmal vor. Ich bin weiblich, 37Jahre alt. Mein Partner ist selbstständig und wir arbeiten auch zusammen. Unsere Beziehung ist phantastisch und der Job macht Spass. Allerdings auch manchmal etwas sehr stressig. Nun das Problem: Ich war immer eine begeisterte Autofahrerin. (Motorrad ebenfalls). Aber plötzlich bekam ich während der Autofahrt auf der Autobahn so etwas wie eine Panikattacke. ich hatte das Gefühl mir wurde schwindelig, das Herz fing an zu rasen und ich hatte wahnsinnige Angst ohnmächtig zu werden. Also runter von der Autobahn und tierische Angst wieder rauf zu fahren. Das war leztes Jahr. Dieser Zustand stellt sich nun aber immer öfters ein. Motorrad fahren traue ich mich schon gar nicht mehr. Auto fahren muss ich. Allene aus beruflichen Gründen. Allerdings werde ich schon jetzt vor einer Fahrt nervös. Jemanden mit zu nehmen vermeide ich so weit wie möglich, weil ich mich in Grund und Boden schämen würde, wenn mir das mit Beifahrer passiert. Gewisse Strecken meide ich leider inzwischen auch. Was kann man nur machen? Ich habe von einem Homöopathischen Mittel gelsen, das helfen soll. Ich weiss gar nicht, darf man den Namen hier nennen?
Kennt jemand von Euch dieses Problem und hat für sich eine Lösung gefunden? Ach ja, nachts fahre ich natürlich auch nicht mehr....
Liebe Grüße,
Petra

22.05.2024 #1


113 Antworten ↓
L

Lottikarotti
Gast

Zitat von Chris_Moonlight:
Hallöchen,seit gut zwei Jahren fahre ich ungern mit dem Auto mit - selber fahren kann und will ich nicht. Besonders längere Fahrten über eine Stunde machen mir grosse Probleme. Ich habe mich einige Male gefragt, ob diese Angst auf meine, seit Kindheit enthaltene Klaustrophobie zurück zu führen ist. Allerdings hatte ich bis dato keinerlei Probleme. Meine andere Theorie ist, ob es damit zu tun haben könnte, weil ich mich weit weg von zu Hause befinde. Ich muss mich ständig mir irgend etwas beschäftigen, sei es mit Musik hören, lesen oder sinnlos am Handy herumtippen, bloss damit ich der Angst keine Aufmerksamkeit widme. Wenn diese dann doch Überhand nimmt, überkommt mich eine regelrechte Panik mit Herzrasen/Herzstechen gefolgt von Atemnot. Am allerschlimmsten ist es auf Autobahnen, da dort weder die Möglichkeit besteht, anzuhalten oder schnellstmöglich umzudrehen. Hat jemand eine ähnliche oder vielleicht die selbe Angst? Falls ja, wie kann man damit umgehen, bzw. diese Angst wieder loswerden?

In dem du dich dem aussetzt......
Hört sich hart an, ist aber so.
Ich hatte vor vielen Jahren einen schweren Unfall und exakt 1 Jahr danach kamen plötzlich Panikattacken im Auto. Ich konnte und wollte das nicht hinnehmen. Ich bin die Woche über aufs Auto angewiesen und MUSS selbst fahren ! Auch Beifahrer sein hätte das Problem nicht beseitigt, weil ich auch das nicht toll fand !
Ich war zwar auch in Therapie, diese hatte mir persönlich aber nicht geholfen fand ich.
Ich habe mich gezwungen zu fahren. Vorher bin ich Strecken umfahren wo die Angst mal da war. Aber das ließ ich irgendwann auch, weil man das Problem dann nur verlagert.
Was mir auch kurz half, war mich hinter einen LKW zu klemmen, das gab mir Sicherheit und damit kam ich gut zurecht, aber auch das musste ich mir abgewöhnen. Ist ja nicht immer ein Lkw parat.
Ich bin immer gefahren, mit zum Teil echt Panik ! Dadurch das ich aber mich dem immer ausgesetzt habe, wurde es immer besser ! Ich habe gemerkt, es passiert ja nix.
Ich bekomme keinen Infarkt, ich schaffe es ! Heute kann ich absolut Problemlos selbst fahren. Mitfahren nicht so gern. Kommt auf den Fahrer an. Ich vertraue mir selbst mehr als Anderen !

08.06.2020 07:52 • x 2 #89


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A


Beim Auto fahren Angst und Panik - was dagegen tun?

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G

gomez80
Mitglied

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1
Danke erhalten:
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Mitglied seit:
Hallo zusammen,

kurz allgemein zu mir: ich würde mich grundsätzlich als "ängstlich" bezeichnen, wobei mein nahes Umfeld mich eher als mutig einstuft, weil ich mich meinen Problemen immer wieder stelle und sehr konsequent bin.
Ich stehe mitten im Leben, habe einen verantwortungsvollen Job und leiste viel, bin privat sozial gut eingebunden und lebe eine wirklich großartige offene Ehe mit meiner Frau die ich über alles Liebe. Man könnte meinen alles wäre perfekt und dieses Leben passt so gar nicht zu einem "ängstlichen" Menschen.

Generell habe ich mehrere chronische gesundheitliche Probleme: Neurodermitis, Kopfschmerz (Mischung aus Spannung und Migräne), starke Schulter-/Nackenverspannungen mit Folgesymptomen wie Kopfschmerz, Benommenheit (vom Nacken her) usw. die ich entweder auf meine psychische Anspannung zurückführe oder eben andersrum - Henne Ei Problem.

Ich bin wohl ein sehr sensibler Mensch und höre oft zu stark in mich hinein. Ich war schon zweimal in psychotherapeutischer Behandlung vor einigen Jahren und habe gelernt mit meinen Ängsten und dem Aushalten bei z.B. Panik umzugehen. Es ging in der Vergangenheit vor allem um den Schwindel, der oft mit den Verspannungen einhergeht - ich hatte davor große Angst als das erstmals auftrat, kann damit aber jetzt gut umgehen.

Leider quält mich jetzt seit letzem Jahr ein neues Problem: Im Zuge einer Antibiotikagabe, die mich etwas "benommen" gemacht hat, habe ich mich wohl unterschätzt und bin trotzdem über Land (Bundesstraße) Auto gefahren. Auf irgendeine Weise hat dieser Zustand mich in die Panik gezogen. Unangenehme Gefühle, die ich sonst auch immer mal beim Fahren hatte, sind über alle Maßen ausgeartet. Diese Gefühle beziehen sich oft auf meinen Atem oder mein Schlucken - ich höre sehr auf meinen Körper und wenn da was "klemmt" dann werde ich nervös - in dem Fall wurde ich panisch, hatte das Gefühl keine Luft mehr zu bekomme, mir wurde schwarz vor Augen, das volle Programm eben.

Seitdem verfolgt mich das mal mehr mal weniger, aber es ist absolut unangenehm Auto zu fahren (selbst fahren! Mitfahren ist überhaupt kein Problem). Ich habe keine Angst vorm Auto oder dem Bedienen desselben oder einem Unfall, allerdings schon vor dem Kontrollverlust im Zuge einer Attacke, was ja auch eine reale Gefahr wäre wenn man ehrlich ist.

Ich möchte dazu noch sagen, dass ich mMn unter dem "Roemheld-Syndrom" leide, also das ich Symptome wie Angst, Atmennot und Schwindel erfahre wenn ich mal zu viel, zu fettig oder blähend gegessen habe. Ich kann das zwar mittlerweile gut einschätzen und mit Rülpsen "bekämpfen", aber ab und zu kommt das auch gern mal ohne vorheriges Essen sozusagen trocken vor, auch im Auto. ich habe das Gefühl ich muss Aufstoßen, bekomme schlecht Luft, versuche durchzuatmen und schon bin ich an schlechten Tagen fast in der Panik.

Jetzt frage ich mich wie ich damit umgehen soll, ob ich nochmal eine Therapie anstreben sollte? Das blöde ist, ich kann Strategien die sonst funktionieren während der Fahrt nicht anwenden da ich ja das Auto steuern muss. Mein Stresslevel bzgl. der Angst und Anspannung ist echt öfter ziemlich hoch und ihr kennt das alle, das ist einfach nur anstregend und ermüdend.

Ich würde gern die echte Ursache bekämpfen, habe aber keine Ahnung wie. Und es ist mir auch ein Rätsel wie ich das Autofahren wieder positiv besetzen soll und das "üben" soll, ohne gefährlich für den Rest der Verkehrsteilnehmer zu sein. Ich möchte ja niemandem schaden. Deshalb ist es auch nochmal schwerer wenn ich Beifahrer habe.

In der Stadt ist es übrigens viel weniger schlimm bzw kaum spürbar - triggern tun mich vor allem Überland-Bundesstraßen oder Autobahnen, gern auch mit visuellen triggern wie langgezogene Kurven in eine Senke und sowas. Da muss ich echt immer mal wegschauen von der Straße um nicht direkt in eine Panik zu laufen. Wie kommt sowas?

Ich bin dankbar für jede Idee!

Gomez.

10.05.2020 18:15 • #80


Zum Beitrag im Thema ↓


Sönnchen
Hallo Petra,

willkommen hier!
Hast du dir denn schon die Videoinfos angekuckt? Die sind sehr hilfreich, finde ich!

LG

#2


M
hallo sönnchen.wo kann man die videos anschauen?

gruß,moni

#3


Sönnchen
...oder das erste Thema im Agoraphobie und Panikattacken Forum hier!

#4


P
Hallo Sönnchen!
Das war ein prima Tip!
Die Videos sind toll gemacht und man kommt sich auch nicht mehr so alleine vor.

#5


Sönnchen
Das freut mich!

#6


P
Ich werde zwar nicht direkt einen Termin bei einem Therpeuten machen, aber ich werde versuchen mich gewollt in diese Situationen zu begeben. Und "cool" zu bleiben.
Ich hätte nie gedacht, dass das so viele Menschen betrifft.

#7


M
Hallo Pita1970,

wie wäre es, wenn du erst einmal in der Vorstellung übst, auf der Autobahn zu fahren. Stelle dir die Autobahnsituation vor und beobachte,
welche Körperreaktion die Vorstellung auslöst.

Vielleicht kannst du mit kleinen Übungen auf der Autobahn anfangen
... immer kleine Schritte, nicht zu viel auf einmal wollen.
und wenn die PA kommt: Bauchatmung, und lange ausatmen, als ob bei einem Luftbalon die Luft entweicht; dann: was sehe ich, was rieche
ich, was höre ich.

Liebe Grüße
Michael, 50 J, alter Autobahn-Paniker (hoffentlich gewesen)

x 1 #8


I

angst beim auto fahren

Hallo alle zusammen bin 28 Jahre und habe seit 1 jahr angst und panikatacken . bin seit ca 1 halben Jahr in behandlung. Meine schlimmste Angst ist Auto zu fahren oder überhaupt drinn zu sitzen in unser Stadt geht es da schaff ich es auch manchmal alleine zu fahren aber ausserhalb ist es eine quall mir wird übel zitten unruhig ... . nun wollen wir bald in urlaub fahren mit dem auto darf gar nicht drann denken kann mir vieleicht einer helfen den es auch so geht.

#9


M
Hallo isabell,
habe deinen Thread erst heut gelesen und hoffe du hattest eine gute Hin- und Rückreise in den Urlaub. Ich leide auch unter Angst-u. Panikattacken u.a. auch beim Autofahren, meist auf der Autobahn, weil ich da nicht anhalten kann, wann ich will. Spontane Ausflüge waren eigentllich immer unmöglich.
Neulich hab ich es mal wieder versucht und immer wenn Angst machende Gedanken kamen, hab ich diese durch positive Gedanken ausgetauscht. Außerdem hab ich mich mit elfchen abgelenkt. Hier ein paar Beispiele:

Autobahn
viele Gedanken
sind im Kopf
will sie gern abschalten
geschafft

Autobahn
STAU Baustellen
Angst steigt hoch
ich atme tief durch
herrlich

Autobahn
Ferne lockt
will gern mitfahren
Nordseewellen und Strand genießen
Urlaub

Ich wünch dir alles Gute und viel Kraft bei der nächsten Autofahrt.
LG
Maja

#10


I
danke für dein e nachricht bin gut wieder angekommen und vorallem ohne panik

#11


B
isabell333

Ich gratuliere dir ganz herzlich zu deinem Erfolg . Schön das du die Fahrt geschafft hast.Bravoo weiter so. An den Erfolgen anknüpfen bringt weitere Motivation und Erfolge mit sich.


Alles gute und weiterhin gute Fahrt und LG

Wünscht dir von herzen dat olle Biggi

#12


I
ja toll ich finde es auch voll supi

#13


P
Super das du es geschafft hast ohne Panik

#14


M

Auto fahren mit panik?

hallo leute!
ich bin 17 Jahre alt un dleide seit ca. 5 monaten an Panikattacken...
Jetzt möchte ich auch wenns mir wieder besser geht einen Führerschein machen , hab aber starke Angst davor zb. in einer Fahrstunde oder später mit bestandenem Führerschein einen Unfall bei einer panikattacke zu bauen , weil ich nur noch verschwommen sehe wenn ich Panik bekomme?
wie ist das bei euch Fahrt ihr trotz Panikerkrankung?
Mfg

#15


B
Moritz.... schaue dir mal diesen Link an , Das Buch hat mir geholfen wieder Autozufahren ohne Angst,
http://www.autofahren-ohne-angst.de/


Glg biggi

#16


L
Hallo moritz!
Ich hatte das auch über lange Zeit, konnte nicht Auto fahren.Das war die Hölle für mich,musste immer jemanden bitten mich zu fahren.Wenn ich unbedingt fahren musste, hab ich ein halbes Xanor genommen und dann ging es so halbwegs.Hat sich aber komischerweise jetzt völlig verändert.Autofahren macht mir gar nichts mehr aus,dafür kommen jetzt andere Dinge die mir schwer fallen.Kann dir leider auch keinen Rat geben, wie du das mit dem Führerschein machen könntest,geh doch einfach mal zum Arzt und erklär ihm dein Problem.Wünsch dir alles Gute!

#17

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H

Angst Auto zu fahren

Hallo....ich habe seit einem halben jahr Anst/Panickattacken wenn ich Auto fahre ....es tritt nicht immer auf nur dann wenn ich auf unbekannten strecen bin oder strecken die ich schon lange nicht mehr gefahren bin .....es geht soweit das ich nicht einmal mehr zu meinen Freunden fahre. Wer kann mir helfen oder ratschläge geben.

lg hope7575

#18


B

M
hallo hope,

ganz einfach immer wieder fremde strecken fahren. ich war ein leidenschftlicher autofahrer bis zu den attacken. dann traute ich mich nicht mehr bis meinem mann während wir zusammen mit dem auto unterwegs waren schlecht wurde und ich übernehmen musste. danach habe ich immer jemand dabei gehabt aus angst ich werde ohnmächtig und mittlerweile fahre ich wieder lange und auch fremde strecken gut und gerne

#20


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Dr. Hans Morschitzky
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