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Zitat von Afro:
Ich würde so gerne Auto fahren,

Kann sein, dass Du wegen des Nicht-Besitzes eines Autos vor dem Autofahren Angst hast.

Wenn Du eines hast, dann kannst Du auch fahren. Je mehr Du darin Übung hast, desto routinierter wirst Du.

10.11.2011 17:56 • #41


Afro, es ist doch normal dass du Angst hast. Was meinst du wohl, ich habe mit 30 Jahren meinen Führerschein gemacht, bin dann NIE gefahren und habe mit 50 Jahren ein Auto gekauft, um endlich Auto zu fahren. Ich habe Blut und Wasser geschwitzt, das kann ich dir sagen. Ist doch klar, alles ist neu, man hat keine Erfahrung, man muß sich erst dran gewöhnen, dass man sich viel schneller vorwärts bewegt als wenn man als Fußgänger unterwegs ist. Ich habe mir einen Bekannten gesucht, der die erste Zeit immer mit mir gefahren ist und mir noch mal alles erklärt hat. Das hat toll geklappt und schließlich habe ich mich allein getraut. Hast du nicht auch so einen Bekannten?

10.11.2011 18:07 • #42



Beim Auto fahren Angst und Panik - was dagegen tun?

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Du packst Dir einen Freund , fährst mit dem auf den nächsten Verkehrsübungsplazt, bezahlst ein paar Euro und kannst den ganzen Tag da rumgurken

Und schon biste wieder drinn und hast Spass dabei

10.11.2011 18:18 • #43


Ich danke euch für die aufmunternen Worte.!

12.11.2011 12:47 • #44


aufmunternden sollte es heissen!

12.11.2011 12:49 • #45


Hallo.

Ich kann deine Angst nun garnicht verstehen. Aber ich versuch mich da ein wenig hineinzuversetzten. Ich z.B. bin nur beim Autofahren wirklick Glücklich. Alleine im Auto, Musik an und einfach fahren ist das was mir am meisten Spass macht.

Ich kann dir nur den Rat geben das positive an der Sache zu sehen. Das Auto ist nicht dein Feind sondern dein Begleiter der dich Sicher von A nach B bringen kann. Und je mehr du fährst desto Sicherer wirst du. Also nur Mut und los gehts.

14.11.2011 21:25 • #46


Hallo littleNugi,ich möchte das Auto gar nicht als meinen Feind betrachten.Ich habe so grosse Angst davor...ich stelle mir immer vor,ich will meine Kinder mit dem Auto irgendwo hinbringen und fahre uns alle ins Unglück,weil ich schon immer so ängstlich und unsicher war und bin.
Ich traue mir selbst nichts zu und es wird immer schlimmer...


Ich wünschte ich könnte so schreiben wie du,das daß Auto mein schönster Ort ist.
Lieben Gruss Afro

15.11.2011 10:06 • #47


funkel36
hallo afro

ich bin vor meiner angst immer und gern autogefahren...dann von jetz auf gleich selbst als beifahrer ging nicht mehr.ich musste mich schritt für schritt vorantasten...immer 5km mehr von mal zu mal..ich sag mir immer..ich bin der der das auto lenkt..kann entscheiden wie lange ich fahre..wohin...usw...bus und bahn..wäre gar nich möglich .

15.11.2011 11:20 • #48


12.02.2012 20:37 • #49


funkel36
hallo claudia und willkommen hier

ich hab seit 12 jahren panik...und nach den kindern wurde meine angst noch stärker...konnte paar jahre gar nich auto fahren spazieren gehen und viele andere dinge nich tun..mittlerweile fahr ich wieder seit 5 jahren..aber immer tages-körper-psychisch abhängig..ganz schlimm wirds wenn ich autobahn fahren muss..aber ich kämpf jeden tag im auto..mal mehr mal weniger...ich weiss es ist noch nie was passiert..ich weiss ich hab die option anzuhalten wo immer ich auch bin..das hilf mir schon ..wasser dabei...kaugummis..und mein handy ...das hilft mir schon..und ruhig weiteratmen...

12.02.2012 20:41 • #50


Hi Claudia,

das klingt ja nicht so schön bei dir..

Leider kann man seine Ängste nur besiegen, indem man sich ihnen stellt. Aber ich denke mal das weißt du schon.

Wenn die Ängste in dir hochkommen, dann fahr vielleicht mal auf einen Parkplatz oder so und versuch dich zu entspannen und vor allem versuche rauszufinden, was genau Panik in dir auslöst, wenn du außerorts fährst. Das muss ja einen Grund geben.

Ich würde an deiner Stelle so oft wie möglich Autofahren und wenn das Angstgefühl in dir hochkocht, einfach mal eine Pause einlegen, das Gefühl vorbeiziehen lassen und weiterfahren. Du wirst sehen.. mit der Zeit wird die Angst immer weniger werden. Dir wird nichts passieren, nur weil du außerorts Auto fährst. Dein Kopf spielt dir da nur einen Streich.

Liebe Grüße

12.02.2012 20:45 • #51


Hallo liebe Claudia! Mir geht es ähnlich wie dir.Bisher habe ich an für sich die Strecke von 25 Kilometern über die Autobahn zu meinen Eltern geschafft. Nachdem ich im Auto einmal wieder eine Attacke hatte, ahbe ich mich dem gestellt und bin trotz angst immer wieder gefahren. Du solltest es aber nach deinem Befinden abhängig machen. Vorgesterntrat ich mal wieder den Weg an, um meine Tochter abzuholen, mir war vorher den ganzen Tag schon schwummrig und eine fette Erkältung hatte ich auch und prompt kam die Panikattacke. Ich hatte eine ganz benebelten Kopf und habe meine Hände am Lenkrad gar nicht mehr gespürt. Teilweise fülten sich meine Augen wie unter einem Schleier an. Habe weiterhin ruhig geatmet, das hilft mir meistens am bestenm bin dann aber an der nächsten Raststätte rausgefahren und erstmal an die frische Luft gegangen.Musste ja dann noch irgendwie mein Ziel erreichen..Und was soll ich sagen, dieser Vorfall hat mich nun um einiges wieder zurück geworfen.
Du hast geschrieben,d Ar. die Ängste mit der Geburt deiner Kinder begannen. Meine Ängste haben sich mit der Geburt meiner Tochter auch verstärkt.Ich denke, dass es mit an der Angst liegt, dass, wenn dir etwas passiert, deine Kinder alleine sind...Die Verantwortung belastet dch, die angst, nicht mehr für sie dasein zu können. Innerorts geht es dir beim Fahren besser, da du dort jederzeit anhalten kannst. Auf der Autobahn wird es da schwierig. Erstmal ist die Fahrt viel schneller, wenn du in einen Stau kommst, kannst du nicht einfach raus...Du weisst natürlich selber, dass die Autobahn eigentlich ungefährlich ist...aber es ist trotzdem ein sehr hartes Stück Arbeit , diese Angst vor der Angst los zu werden. Du hast ja selbst schon erkannt, dass die Symptome erst am Ortsausgangsschild anfangen, also wenn du nicht mehr sozusagen in deinen vier Wänden bist. Dies ist schon ein guter Schritt, denn du weisst, dass es NUR eine Attacke ist....und diese Attacke wird sicherlich die nächsten Male auch wieder kommen. Du musst versuchen, dich immer wieder zu überwinden.Vieleicht nimmst du die nächsten Male einen Beifahrer mit? Nach drei bis vier Fahrten müsste es eigentlich wieder besser werden...Drück dich...
LG darleen

13.02.2012 12:06 • #52


Hallo darleen 71,
danke für deine aufmunternden Worte. Bin ja zeitweise schon gut allein gefahren bis zur nächsten Attacke, aber auch nur Landstrasse. Auf die Autobahn habe ich mich garnicht erst getraut, weil ich wie du sagst keinen ausweg sehe.Mein Mann hat sich schon viel Mühe gegeben aber ich habe immer aufgegeben weil ich Angst hatte unter dieser Panikattacke einen Unfall zu bauen. Jedenfalls seit der Panikattacke letzten Mai, traue ich mich garnicht mehr. Obwohl ich schon drauf und dran bin abends allein mal los zu fahren kleine Strecken. Die Woche über ist keiner da alle auf Montage. Ein bißchen schämen tu ich mich auch

13.02.2012 20:30 • #53


Hallo Claudia,

die Idee mit den kleinen Strecken zu fahren abends ist toll. Kenne das Problem mit Autobahn fahrten auch sehr gut. Fahre schon einige Zeit nicht mehr über Autobahnen wegen der Panikattacken. Habe aber öfter schon die Erfahrung gemacht das es an manchen Tagen gut geht und an manchen Tagen bin ich noch nichtmal in der Lage Strecken durch Ortschaften zu fahren. War vor einiger Zeit in einer stationären Reha dort mußte ich mit dem Auto hin und über die Autobahn, bin zwar gefahren worden aber es war der reinste Höllentrip. Hatte sonst als Beifahrer selten eine Attacke aber seit dem kann ich noch nicht mal mehr als Beifahrer im Auto mitfahren. Fahre seit Monaten morgens und Abends mit meinem Roller 28km zu meiner Arbeitsstelle nur um nicht mit dem Auto oder Bus und Bahn fahren zu müssen. Mit dem Roller habe ich Gewissheit überall anhalten zu können was beim Autofahren schon schwieriger wird. Kann dir nur empfehlen versuche immer kleine Strecken zu fahren immer wieder kleine Schritte sind besser wie keine Schritte, den keine Schritte sind ein Rücjschritt. Je länger du wartest wie ich z.B. um so schwerer wird die Überwindung wieder auf ne Autobahn zu fahren. Ich habe den Fehler leider gemacht es nicht immer wieder versucht und hab nun das Prob wenn ich jetzt irgendwann mal dringend eine Strecke über die Autobahn fahren muss weil es anderes nicht geht, mich entweder fahren lassen muss oder erst gar nicht fahre weil ich es nicht schaffe vor lauter Panik. Versuche es abends ist auf den meisten Bahnen ja nichts los such dir kleine Strecken aus und du wirst sehen mit der Zeit funktioniert das wieder!!!

L.G.
Ben

13.02.2012 21:47 • #54


Hallo lieber Ben,
ja das kenne ich nur zu gut, heute bin ich eine kleine Strecke außerhalb gefahren(Landstrasse) und juchhu L.G. Claudia

14.02.2012 20:51 • #55


Hallo Claudia,

ich hatte mehrere Monate lang generell und bei einer bestimmten Talbrücke (die besonders lang, relativ hoch ist und einen schmalen Not-Seitenstreifen besitzt) Probleme, mit dem Auto drüber zu fahren, es reichte schon die vorherige Ankündigung der Brücke,
meine Hände waren klatschnass und ich hatte den Eindruck, es zöge mich nach rechts zum Abgrund. Besonders schlimm wurde es, wenn ich das Geräusch der Reifen über dem Stahlträger hörte (Brückenanfang). Ablenkung (Radio, mir etwas vorsagen, nach links orientieren u.ä.) gelang mir nicht. Ich mußte mit verminderter Geschwindigkeit immer den linken Mittelstreifen wählen und hatte dann natürlich einige schnellere Autos hinter mir.

Ich glaube es waren bei mir Ängste vor neuen Situationen, Verantwortung für mich selbst und andere tragen.

Nachdem ich beruflich häufig über Talbrücken fahren mußte und das geschwindigkeitsbedingt durch Anhänger mit 80 bis 100 kmh. hatten sich bei mir die meisten Ängste gelegt. Stellenweise war es auch von Vorteil, wenn jemand mit mir fuhr, zum Teil war aber auch gerade das Gegenteil vorteilhaft.

Also, ich glaube die Übung ist sehr wichtig, aber zum großen Teil auch die Ursachenforschung.

Mein ältester Bruder kann gar keine Autobahnen mehr benutzen, bei ihm liegt es am ständigen Leistungsdruck durch seine (erfolgreiche) Selbstständigkeit, die Angst zu fallen bzw. einen gewissen gesellschaftlichen Status zu verlieren.
Für eine Therapie hat er keine Zeit, es könne ihm ja etwas entgehen. Er hat sich sogar schon einmal nach einer Operation vorzeitig entlassen, um wieder seinem geliebten Geschäftsdruck nachzugehen.

Ich wünsche Dir, daß Du den Ursachen auf die Spur kommst und das später genau das Gegenteil eintritt: Daß Du z.B. gerade die früher angstmachenden Dinge genießen kannst, so z.B. den schönen weiten Blick bei Landstraßen mit Obstplantagen, Bergkuppen, Tälern usw.

Viele Grüße
Dirk aus Bonn

25.02.2012 18:09 • #56


Danke für deine Post, ich denke ja auch das Übung den Meister macht. Bin zu Zeit schon wieder ganz schön faul aber es wird.
Aber ihr seid alle so lieb und ich bin immer beruhigt wenn es anderen auch so geht und jeder mal einen guten Tip abgibt.

Liebe Grüße Claudia

26.02.2012 18:43 • #57

Sponsor-Mitgliedschaft

Hallo Claudia! Wie ist es denn mittlerweile mit dem Autofahren bei dir geworden? LG Darleen

14.04.2012 12:12 • #58


13.11.2013 22:35 • #59


Hallo Danny,also ich würde Dir dringend raten eine Therapie zu beginnen,zuvor aber auch einen Neurologen hinzu zu ziehen der Dir ggf Medikamente verordnen kann.Was heißt vom Stuhl gefallen?Warst Du ohnmächtig?Dann sollte organisch alles abgeklärt werden,jedoch sagtest Du ja das Du schon EEG usw.hinter Dir hast alles o.B. Du hast Dir eine schöne Vermeidungstaktik angeeignet,alles was Dir Angst machen könnte vermeidest Du,das ist falsch auch wenn es sehr schwer ist stell Dich diesen Situationen.Es wird sicher dauern bis Du einen Termin bei einem Psychologen bekommst die Wartezeit kannst Du jedoch überbrücken mit Gesprächen beim Sozial-Psychiatrischen-Dienst über die Caritas.Dort sind Psychologen und Therapeuten die Dir weiterhelfen können.Lg Margit

14.11.2013 18:25 • #60



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