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D
Ich finde auch du solltest nochmal abklaren ob organisch alles ok ist schilddruse und so.und dann dri gend eine Therapie machen bevor das alles noch schlimmer wird...liebe grüße

#61


K

ANGST vor dem Auto fahren!

Hallo...
es wird immer schlimmer...Ich bin früher gerne Auto gefahren..nun nur noch wenn ich muss. Sobald ich von Unfällen, Geisterfahrer höre geht es mir total schlecht und würde so gerne im Haus bleiben ...Ich bin immer froh wenn wir nach längeren Strecken zu Hause sind...
Wie geht ihr damit um?

#62


A


Beim Auto fahren Angst und Panik - was dagegen tun?

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R
Hatte das auch aber mit vielen anderen Ängsten dazu! So das ich am ende nicht mal mehr aus dem Haus konnte!
Der weg zum Psychologen hat mir dann geholfen wieder normal zu Leben!
LG Ra-Ma

#63


K
Ich geh zwar auch zum Therapeut, aber bisher hat er mir diese Angst noch nicht nehmen können. Zum Glück hör ich im moment weniger von Unfällen und Geisterfahrern im Radio, dann ist das auch etwas besser mit der Angst.

#64


Jelo84

Angst vor Auto fahren/mitfahren

Hallo zusammen!

Ich hatte früher massive Angst Auto zu fahren. Warum weiß ich nicht. Ich habe nie einen Unfall erlebt oder habe jmd. bei einem verloren. Es war mir damals möglich das Autofahren zu meiden, sodass die Überwindung immer größer wurde. Vor vier Jahren war ich dann gezwungen mich wieder ins Auto zu setzen, da mein neuer Arbeitsplatz nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Mitlerweile habe ich nicht mehr so große Angst, es sei denn ich muss eine unbekannte Strecke fahren oder wenn es schneit. Morgens zu fahren, wenn es dunkel ist und es regnet ist auch ein Graus, das liegt aber daran das ich nachtblind bin und ich dann so schlecht sehe. Auf der Autobahn fahre ich nie. Da habe ich immer noch Angst. Besonders bei dreispurigen, wo von allen Seiten Autos an einem vorbeifahren. Auf der anderen Seite habe ich aber kein Problem damit auf der Landstraße 100km zu fahren.

Wovor ich aber immer noch richtig große Angst habe ist, wenn ich bei meinem Freund mitfahre. Dann mache ich manchmal die Augen zu, weil ich denke, dass es gleich knallt. Bei jeder Autobahnauffahrt oder Baustelle denke ich, dass wir gleich einen Unfall haben. Es gab Zeiten, da hatte ich richtig Probleme zu atmen, das ist im Moment nicht mehr. Wenn ich aber weiß, dass wir eine längere Strecke fahren, habe ich Bauchschmerzen etc. Mein Freund ist davon genervt, denn ich kommentiere seine Fahrt ständig mit Sätzen wie "Pass auf, der bremst.." oder auch nur mit erschrecktem Einatmen und Zusammenzucken. Ich weiß nicht genau was ich machen soll. Es könnte ja auch sein, dass mein Freund wirklich zu dicht auffährt und ich Angst haben "darf".

Habt ihr einen Rat für mich?

#65


Icefalki
Jelo, wenn du die Angst insgesamt besser verstehst, dann wird es auch besser mit dem mitfahren.

Als Beifahrer hast du die Kontrolle nicht. Und darum geht es beim Thema Angst auch sehr.

Kontrollverlust durch die Angst, Angst, weil keine Kontrolle möglich ist.

Nicht nur das Autofahren. Ich kenn das, wenn man das "außen", als potentiell "gefährlich" ansieht. Man ist so schrecklich in sich selbst gefangen. Daher der Wunsch nach der Kontrolle oder das Befürchten von etwas Schrecklichem.

Liegt am Adrenalin, lässt dich superempfindlich reagieren.

Naja, dieses "Runterkommen", wäre der Schlüssel, ich habe es nur mit Medis geschafft.

#66


Jelo84
Zitat von Icefalki:
Angst, weil keine Kontrolle möglich ist.


Ich glaube, das trifft bei mir auf jeden Fall zu. Während der Fahrt ist es immer so, dass ich denke, mein Freund fährt wirklich unvorsichtig. Da ich aber ja nur subjektiv denke, weiß ich nicht, ob es vllt. doch nur von der Angst kommt. Immerhin ist ja noch nie etwas passiert...

#67


Icefalki
Naja, meinem Mann hab ich vertraut, aber in meiner Angsthochphase hat er Rücksicht auf mich genommen. Also, schön Abstand, nicht so fürchtlich schnell. Und ich hab mich bemüht, meine Atemstillstände, und Huchs zu reduzieren. Kennst du das auch, ich hab immer mitgebremst. Hihi.

#68


Jelo84
Ja, das kenne ich sehr gut!

#69


M

Panikattacke beim Auto fahren -

Hallo an Alle,

ich habe mich hier angemeldet weil ich dringend Tipps bzw. Erfahrungen mit Panikattacken beim Auto fahren brauche...

Es war vor ca. 3 Wochen. Ich bin ganz normal von der Arbeit nach Hause gefahren, es war ein ganz normaler Tag, kein Stress oder sonstiges.
Ich habe einen Heimweg von ca. 15km. Bei der Hälfte bekam ich plötzlich taubheitsgefühle in den Beinen, dann bekam ich schlecht Luft, ich öffnete das Fenster, dann ging es kurz besser, plötzlich wurde mir dann so schlecht und schwindelig, gefolgt von Herzrasen. Habe solche Angst bekommen, dachte ich hab einen Herzinfarkt oder verliere gleich das Bewusstsein. Ich musste also anhalten und rief mein Freund an, er holte mich dann ab. In der Zeit als ich auf ihn wartete wurde es dann schon wieder besser.
Als wir daheim waren, war es als ob nichts passiert wäre.
Ein paar Tage später (ohne Auto fahren) bin ich zu meinem Hausarzt, er sagte mir gleich das es eine Panikattacke war und ich zum Psychologen muss, und das wars.
Den nächsten Tag musste ich wieder zur Arbeit, wieder bei der hälfte der Strecke, merkte ich das wieder so eine Attacke kommt, ich habe dann das Radio richtig laut aufgedreht und laut mitgesungen, es half zwar das es nicht schlimmer wurde, aber es war trotzdem schrecklich. Mir sind die Tränen gekommen und ich habe mich mehrmals verschluckt beim singen.
Ich war fix und fertig als ich ankam.
Seitdem fahre ich kein Auto mehr.
Ich habe einfach Angst das durch die Attacke was schlimmes passiert.
Beim Psychologen hab ich noch keinen Termin gemacht, ich konnte mich einfach noch nicht überwinden.

Hat jemand dasselbe Problem und erzählt mir wie er damit umgeht?
Gibt es noch eine andere Möglichkeit als einen Psychologen?

Vielen Dank fürs Lesen, ich hoffe ich bekomme ein paar Antworten.

LG Mai

#70


Luna70
Herzlich willkommen bei uns Forum. Wenn du ein bisschen hier liest, wirst du sehen dass du nicht alleine bist mit dem Problem. Viele von uns sind betroffen, oft ist das Autofahren ein Problem.

Das Schwierige ist, dass man schnell anfängt, Situationen zu vermeiden, in denen man eine Panikattacke bekommen könnte. So wie bei dir, du fährst jetzt kein Auto mehr. Damit schränkst du dich selbst sehr ein und keiner kann dir garantieren dass du keine PA mehr bekommst. Das nächste Mal vielleicht beim Einkaufen oder sonstwo.

Deshalb ist es schon sinnvoll, dass du etwas unternimmst. Es kostet erstmal Überwindung, aber ich würde dir raten, dich zu trauen bei einem Facharzt anzurufen. Hat dein Hausarzt wirklich Psychologe gesagt? Oder sollst du erstmal zu einem Psychiater? Was hat er denn auf die Überweisung geschrieben?

x 1 #71


M
Vielen Dank Luna Smile
auf der Überweisung steht: erbitte Psychotherapie.
Und Er hat mir eine Liste mitgegeben mit lauter Psychologen.
Wusste nicht das es da einen Unterschied gibt?

#72


Peter-aus-Hanau
Hallo Mai..
ich habe für/gegen meine Panikattacken von meinem Hausarzt Bromazepan 6mg bekommen. Ich nehme davon nur 1.5mg ´(man kann sie vierteln´) und nur bei bedarf wenn es mal ganz schlimm wird. Aber das auch schon mehrere Monate nicht mehr. Sie haben mich immer innerhalb von 15 min. wieder runter gebracht. Frag doch mal deinen Arzt. Vielleicht wäre das was für dich.

#73


M
Hallo Peter,
Ich glaube da brauch ich meinen Arzt nicht fragen.
Ich war zwischendurch nochmal dort zum Ultraschall um organische Schäden auszuschließen. Und da war er gar nicht begeistert das ich noch keinen Termin gemacht hab. Am 3.3. muss ich wieder hin und da will er das ich termin habe beim Psychologen.
Aber wie gesagt ich kann mich einfach nicht überwinden Sad ich hab die Hoffnung eben das alleine zu schaffen.

#74


Luna70
Zitat von Mai206:
Vielen Dank Luna Smile
auf der Überweisung steht: erbitte Psychotherapie.
Und Er hat mir eine Liste mitgegeben mit lauter Psychologen.
Wusste nicht das es da einen Unterschied gibt?


Soweit ich weiss dürfen nur Psychiater Medikamente verschreiben. Psychologen nicht.

Es gibt meistens Wartezeiten bei den Psychologen. So schnell geht das wahrscheinlich sowieso nicht mit dem Termin. Anrufen würde ich auf jeden Fall und mir einen Termin geben lassen. Alles andere kannst du während der Wartezeit entscheiden.

x 1 #75


H
Es stimmt, dass nur Psychiater Medikamente verschreiben dürfen. Psychologen sind nämlich keine Mediziner.
Ich habe mir von meinem Hausarzt Temesta gegen meine Panikattacken verschreiben lassen. Leider können diese bei dauerhafter Einnahme süchtig machen bzw. braucht man eine immer höhere Dosis, weshalb ich sie nur nehme, wenn es nicht anders geht.

Ein Psychologe wird mit dir eine Gesprächstherapie machen um herauszufinden, welche Gründe es für deine Panikattacken gibt und dir zu helfen, diese zu verarbeiten. Psychiater behandeln psychische Krankheiten im Normalfall mit Antidepressiva etc.

Für mich wäre eine Gesprächstherapie auch sinnvoll, aber mit 80 € Honorar pro Sitzung kann ich mir das im Moment nicht leisten. Mein Freund ist derzeit arbeitslos, aber ich selbst verdiene immer noch zu viel, um auf einen kostenlosen Platz ansuchen zu können.

Ich denke schon, dass man es theroetisch auch alleine schaffen kann, seine Ängste zu überwinden. Trotzdem solltest du vielleicht einen Termin beim Psychologen vereinbaren, um zu sehen, ob es dir vielleicht doch etwas bringen könnte. Es ist richtig, dass man meistens Wartezeiten hat. Bei mir waren es auch zwei Monate.

x 1 #76


M
Ich werde wohl nicht drum herum kommen.
Irgendwie hab ich aber ein Problem damit mich einer fremden Person anzuvertrauen wobei ich noch nicht mal weiss was ich erzählen soll.
Ich hab ja eigentlich keine Angst Auto zu fahren, hab meinen Führerschein jetzt seit 10 Jahren unfallfrei.
Und andere Probleme gibt es auch nicht.
Das einzige war, das ich mich bissel verrückt gemacht habe als bei uns das Wetter so schlecht war, Glatteis, Schneeverwehungen usw. Aber das ich da gleich eine Panikattacke bekomme?
Finde das alles etwas merkwürdig....

#77

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Luna70
Das Problem ist, dass du schon angefangen hast, bestimmte Situationen zu vermeiden und das ist leider keine Lösung. In einer Therapie lernst du, wie du Panikattacken begegnen kannst. Erzähle dort genau das, was du uns erzählt hast. Was zu tun ist, wird dir der Therapeut dann schon sagen, schließlich wird er dafür bezahlt. Wink

#78


P
Hi Mai206!
Deine Geschichte hört sich genau wie meine an!
Bei mir kam auch 2009 beim Auto fahren plötzlich (reissen im Arm Herzrasen , Übelkeit , Schweiss)
War dann auch in der Notaufnahme , die haben nichts gefunden!
War dann noch 1 Jahr arbeiten , wobei sich im nachhinein in dem Jahr auch schon so Sachen wie Sekundenschlaf mit herzrasen beim aufwachen auf ein Burnout
hindeuteten. Seit dem habe ich ständig Panikattacken!
Fahre seit dem auch kein Auto mehr.
Rate Dir auch das du Dir schnell Hilfe suchst!

Gruss Maik

#79


G

Panik als Fahrer im Auto - was kann ich noch tun

Hallo zusammen,

kurz allgemein zu mir: ich würde mich grundsätzlich als "ängstlich" bezeichnen, wobei mein nahes Umfeld mich eher als mutig einstuft, weil ich mich meinen Problemen immer wieder stelle und sehr konsequent bin.
Ich stehe mitten im Leben, habe einen verantwortungsvollen Job und leiste viel, bin privat sozial gut eingebunden und lebe eine wirklich großartige offene Ehe mit meiner Frau die ich über alles Liebe. Man könnte meinen alles wäre perfekt und dieses Leben passt so gar nicht zu einem "ängstlichen" Menschen.

Generell habe ich mehrere chronische gesundheitliche Probleme: Neurodermitis, Kopfschmerz (Mischung aus Spannung und Migräne), starke Schulter-/Nackenverspannungen mit Folgesymptomen wie Kopfschmerz, Benommenheit (vom Nacken her) usw. die ich entweder auf meine psychische Anspannung zurückführe oder eben andersrum - Henne Ei Problem.

Ich bin wohl ein sehr sensibler Mensch und höre oft zu stark in mich hinein. Ich war schon zweimal in psychotherapeutischer Behandlung vor einigen Jahren und habe gelernt mit meinen Ängsten und dem Aushalten bei z.B. Panik umzugehen. Es ging in der Vergangenheit vor allem um den Schwindel, der oft mit den Verspannungen einhergeht - ich hatte davor große Angst als das erstmals auftrat, kann damit aber jetzt gut umgehen.

Leider quält mich jetzt seit letzem Jahr ein neues Problem: Im Zuge einer Antibiotikagabe, die mich etwas "benommen" gemacht hat, habe ich mich wohl unterschätzt und bin trotzdem über Land (Bundesstraße) Auto gefahren. Auf irgendeine Weise hat dieser Zustand mich in die Panik gezogen. Unangenehme Gefühle, die ich sonst auch immer mal beim Fahren hatte, sind über alle Maßen ausgeartet. Diese Gefühle beziehen sich oft auf meinen Atem oder mein Schlucken - ich höre sehr auf meinen Körper und wenn da was "klemmt" dann werde ich nervös - in dem Fall wurde ich panisch, hatte das Gefühl keine Luft mehr zu bekomme, mir wurde schwarz vor Augen, das volle Programm eben.

Seitdem verfolgt mich das mal mehr mal weniger, aber es ist absolut unangenehm Auto zu fahren (selbst fahren! Mitfahren ist überhaupt kein Problem). Ich habe keine Angst vorm Auto oder dem Bedienen desselben oder einem Unfall, allerdings schon vor dem Kontrollverlust im Zuge einer Attacke, was ja auch eine reale Gefahr wäre wenn man ehrlich ist.

Ich möchte dazu noch sagen, dass ich mMn unter dem "Roemheld-Syndrom" leide, also das ich Symptome wie Angst, Atmennot und Schwindel erfahre wenn ich mal zu viel, zu fettig oder blähend gegessen habe. Ich kann das zwar mittlerweile gut einschätzen und mit Rülpsen "bekämpfen", aber ab und zu kommt das auch gern mal ohne vorheriges Essen sozusagen trocken vor, auch im Auto. ich habe das Gefühl ich muss Aufstoßen, bekomme schlecht Luft, versuche durchzuatmen und schon bin ich an schlechten Tagen fast in der Panik.

Jetzt frage ich mich wie ich damit umgehen soll, ob ich nochmal eine Therapie anstreben sollte? Das blöde ist, ich kann Strategien die sonst funktionieren während der Fahrt nicht anwenden da ich ja das Auto steuern muss. Mein Stresslevel bzgl. der Angst und Anspannung ist echt öfter ziemlich hoch und ihr kennt das alle, das ist einfach nur anstregend und ermüdend.

Ich würde gern die echte Ursache bekämpfen, habe aber keine Ahnung wie. Und es ist mir auch ein Rätsel wie ich das Autofahren wieder positiv besetzen soll und das "üben" soll, ohne gefährlich für den Rest der Verkehrsteilnehmer zu sein. Ich möchte ja niemandem schaden. Deshalb ist es auch nochmal schwerer wenn ich Beifahrer habe.

In der Stadt ist es übrigens viel weniger schlimm bzw kaum spürbar - triggern tun mich vor allem Überland-Bundesstraßen oder Autobahnen, gern auch mit visuellen triggern wie langgezogene Kurven in eine Senke und sowas. Da muss ich echt immer mal wegschauen von der Straße um nicht direkt in eine Panik zu laufen. Wie kommt sowas?

Ich bin dankbar für jede Idee!

Gomez.

#80


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Dr. Hans Morschitzky
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