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W
Hallo an alle!
Ich bin ganz neu hier und kenne mich noch nicht aus und bisher scheint mir noch alles sehr unübersichtlich, also hoffe ich mal, meine Frage gibt es noch nicht.

Ich habe wohl eine Panikstörung seit ~ 2-3 Monaten. (Kann die Diagnose noch nicht richtig anerkennen, da ich immer noch oft davon ausgehe, doch krank zu sein).
Jedenfalls frage ich mich, ob meine ,,Nebenwirkungen'' der Panikstörung so passend sind. Ich habe oft Druck im Kopf und sehe nicht gut, wie durch einen weißen Schleier. Depersonalisierung und noch viel mehr Derealisation machen mir sehr zu schaffen. Im Zuge dessen frage ich mich, ob es auch sein kann, dass meine Sexualität in Mitleidenschaft gezogen wird? (Verzeiht, wenn die Frage indiskret ist, aber ich weiß nicht, wen ich danach fragen Könnte :-/ ).

20.09.2020 22:01 • 21.09.2020 #1


7 Antworten ↓


Mariebelle
Hallo und Willkommen im Forum

20.09.2020 22:02 • x 3 #2


A


Panikstörung und gestörtes Körpergefühl

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Icefalki
Wegen deiner Sexualität. Wenn Körper und Seele im Alarmzustand sind, ist nix mit Fortpflanzung. Wäre ja unlogisch, in diesem Kampf auch noch schwanger zu werden. Dein Körper ist da noch bissle altmodisch, so im Urzeitmodus, wo es jetzt ums Überleben geht. Der Kerle hat noch nicht begriffen, dass wir im 21.Jahrhundert leben, und der Löwe nur im Fernseher zu sehen ist.

20.09.2020 22:45 • x 2 #3


W
Das klingt schon sinnvoll und logisch. Ich frage mich nur, wie lange dieser Zustand und dieses seltsame Körpergefühl noch anhalten wollen. Diese ewige Leiden zwischen den Panikattacken ist für mich noch schlimmer als die Attacken selbst. Mein Körper fühlt sich überwiegend taub und falsch an...

20.09.2020 22:48 • #4


Icefalki
Ja, deshalb wird immer zur Therapie geraten, denn Panik bedeutet, dass in dir was schief läuft. Die Symtome dabei sind unendlich.

Letztendlich verspannt sich dein ganzer Körper, weil ja ständig Gefahr droht. Hat zur Folge, dass echte körperliche Befindlichkeiten ausgelöst werden, die natürlich auch wieder ängstigen. Kennt hier jeder Angsthase.

20.09.2020 23:08 • x 2 #5


W
Schon mal gut zu hören, dass ich damit nicht alleine bin. Es fühlt sich wirklich absolut ätzend an alles. Wäre schön, wenn es einfach endlich weg wäre.
Habe seit ein paar Sitzungen eine fähige Therapeutin, aber ich frage mich, ob es überhaupt durch das Reden und Übungen besser werden kann.

20.09.2020 23:20 • #6


fourofour
Zitat von Whatever_:
ob es überhaupt durch das Reden und Übungen besser werden kann.

Das ist das A und O.

Für dich ist das halt neu, ungewohnt und unangenehm. Diffuse Angst, so ohne offensichtlichen Grund, kann einen verunsichern.

Es gibt einige Module in einer Therapie. Dabei sind welche die instant plausibel für einen sind. Andere mögen vielleicht in Richtung hui-buh klingen, wenn man sie das erste Mal hört.

Es ist sicher zuträglich wenn Du zu der Therapeutin ein Vertrauensverhältnis aufbauen kannst und zudem es schaffst ihr einen Zugang zu dir zu gewähren. Sprich sich das anzuhören was sie dir vermitteln will.

So wie wir alle unterschiedliche Individuen sind, so unterschiedlich kann auch das sein, was wir selbst annehmen können an Therapieverfahren- und ansätzen.
Nur der wo es ausprobiert hat eine Chance das zu finden was ihm durch den Nebel als Angst, Emotionen und Impulsen bringt.

Daher versuche offen zu sein. Reflektiere was in dir bewegt wird und kommuniziere das mit deiner Therapeutin.

20.09.2020 23:50 • x 2 #7


W
Danke für deine Antwort, das gibt mir doch etwas Mut

21.09.2020 16:08 • x 1 #8





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