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Peter aus Hanau
Hallo..

leide seit einigen Jahren an Panikattacken. Im Klartext.. ich habe Angst zu sterben. Das Gefühl kommt plötzlich und ohne Vorwarnung. Ich denke dann jedes mal, jetzt passiert es.. jetzt stirbst du..! War natürlich beim Arzt und habe auch im Krankenhaus sämtliche Checks machen lassen. Alles ohne Befund. Keiner kann mir sagen, was da mit mir los ist. Eine Therapeutin sagte mir, alles Psychisch.. kommt alles nur vom Kopf. Aber die Ursache konnte sie auch nicht finden.
Mittlerweile habe ich die Attacken gut im Griff. Aber jetzt kommt seit einiger Zeit starker Schwindel noch hinzu. Manchmal Tagelang nichts, dann wieder - wie jetzt - urplötzlich und heftig. Musste eben mal das Haus verlassen und etwas erledigen. Hab ich zwar geschafft, aber die Beine weich wie Pudding und voll Watte im Kopf.
Bin jetzt wieder zuhause und warte wie es mit mir weiter geht. Könnte schlafen, habe aber Angst dann nicht wieder aufzuwachen.

Und genau dieses Gefühl hatte ich vor 20 Jahren das erste mal. Auch damals hatte ich das Gefühl, nicht wieder aufzuwachen. Nur wußte ich damals noch nichts mit diesen Gefühl anzufangen. Wahrscheinlich war das damals schon ein Warnzeichen, das etwas nicht stimmt.

Ich vermute, das irgend etwas in meinem jetzigen Leben nicht stimmt. Ich weiß bloß nicht was. Es gibt natürlich einige "Baustellen" (Probleme) aber die hat wahrscheinlich jeder und ich weiß einfach nicht, wo ich anfangen soll.

Und was passiert mit mir, wenn ich gar nichts an meinem Leben ändere? Tritt dann das ein, wovor ich mich so fürchte"" Sterbe ich dann?
Fragen über fragen und niemand kann mir helfen..

Zum Glück bin ich nicht Selbstmordgefährdet. Ich muss da durch. Wird aber wahrscheinlich nie mehr ganz weggehen. Ein Arzt sagte mir; "... damit müssen sie halt leben." Super.. !

13.12.2016 11:53 • 17.01.2017 #1


11 Antworten ↓


Hallo Peter, dich bzw deinen Text hat mich berührt. Den mir geht es auch so zur Zeit, unbewusst fehlt mir irgendwas. Hab mich gestern im Forum angemeldet und schon einpaar infos gesammelt. Erstens ist mir bewusst geworden dass mir an soziale Kontakte fehlt, zweitens habe ich meine Hobbys komplett verdrängt.
Seit November beginnen PA an. Heute wieder eine gehabt, ebenfalls wie bei dir mit Schwindel. Ich lief während PA nach Hause und dachte ich würde jeder Zeit umfallen. Ich hatte Todenangst in Ohnmacht zu fallen.
Nun, eine Frage an dich: kannst du während PA reden? ich konnte meine zunge nicht mehr bewegen, ich konnte nicht mal nach hilfe rufen.

Ich finde dein Arzt soll dir eher Mut geben. Seine Aussage ist nicht fair.

MfG

14.12.2016 17:14 • #2



Panikattaken mit starken Schwindel

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Peter aus Hanau
Hallo Williams,

erst mal herzlich willkommen im Forum. Ich denke, Du wirst hier viele nette Leute mit den gleichen Problemen kennen lernen. Und es ist schön, das man sich untereinander austauschen kann.

Ich muss Dir Recht geben, auch ich habe Angst Ohnmächtig umzufallen. Ist mir einmal passiert.. war nicht schön. Zum Glück war meine Frau anwesend und hat mir geholfen wieder aufzuwachen. Das möchte ich auf gar keinen Fall nochmal erleben.

Wenn ich eine PA habe, kann ich reden, möchte aber nicht... Ich bin dann so angespannt und nervös, das ich in der ganzen Wohnung rumlaufe. Immer in Bewegung, nur nicht still sitzen.. sonst sterbe ich! So jedenfalls mein Gedanke.
Aber wie gesagt, ich habe die PA mittlerweile gut im Griff. Treten nur noch selten mal auf. Mein Hausarzt hat mir Bromazepan 6mg verschrieben. Im Notfall nehme ich davon 1/4 - also 1,5mg. Hilft mir sehr schnell wieder runter zu kommen und mich zu beruhigen.

Du solltest auf jeden Fall deine Hobbys wieder aufnehmen. Die Beschäftigung mit Dingen die man gerne macht, hilft einen nicht in Lethargie zu fallen. Ich z. B. mache Musik. Spiele verschiedene Instrumente, hab ein kleines Tonstudio und produziere eigene Songs.. All das hilft mir normal zu Leben.

Mein Rat: Lass Dich ärztlich kpl. untersuchen. Das volle Programm. Erst dann weiß Du, ob alles OK ist. Dann weißt Du.. es kommt von der Psyche.

Gruß
Peter

14.12.2016 18:15 • #3


Hallo Peter, danke für die Begrüssung
ebenfalls laufe ich während PA hin und her aber unbewusst..Kann auch manchmal reden aber irgwndwie bin ich während PA gelähmt.. Trifft es dir auch der Begriff ..Gelähmt" zu?
Finde gut wie du dich musikalisch beschäftigst, hut ab!
MfG

14.12.2016 18:37 • #4


Hallo Peter aus Hanau,
diese Unruhe kenne ich nur zu gut. Auch das umfallen. Hatte ich alles schon gehabt.

Ich denke das mit den durchchecken hast du schon alles hinter dir? Womöglich wird auch dir nicht gefallen Medizin zu nehmen?!
Ich kann dir folgendes empfehlen. Schreibe alle Symptome vor und während der Panikattacke auf und kreuze die jehnigen an die immer vorhanden sind. Speziell die, die vor der Panikattacke da sind.
Wenn du diese Symptome irgendwann spührst, dann weist du das etwas kommen könnte. Jetzt musst du da anhebeln und Gegenmaßnahmen treffen das nichts kommt.

Genau wie du sind Unruhe und Anspannung bei mir wesentliche Frühwarnsymptome. Wenn ich die merke, treffe ich meine Gegenmaßnahmen.
Wenns mir nicht gut geht, und ich still sitzen kann versuche ich mich wie folgt zu entspannen.

Licht aus und Musik hören
Kuscheln mit der Frau
Heißes Bad oder Dusche
Fango und oder Mass.

Habe ich Unruhe und kann nicht still sitzen. Muss diese Energie raus.
Ich fahre dann Fahrrad. Auch wenns Nachts um 0 Uhr ist und *beep* das die Heide wackelt. Mir egal.
Rasen Mähen (geht im Winter leider nicht)
Rasieren
Oder andere Aktivitäten wo ich irgendwas machen muss was nicht so Körperlich anstrengt


Darüber hinaus könnte es schon sein das in deinen Leben irgendwo der Auslöser sitzt. Ist sogar wahrscheinlich wenn du in der Vergangenheit keine Traumas hattest oder so...
Bei mir ist das Hauptproblem Stress. Keine wirklichen ausgiebigen Pausen gehabt. 10-12h gearbeitet ohne Urlaub. Das funktioniert alles nicht auf Dauer.
Jetzt mache ich entweder ne ordentliche Mittagspause von 60-90min, oder leg mich nach Feierabend ca 15Uhr um. Dann später Abends noch mal.
Aber nicht Füße hoch und TV gucken. Das zählt nicht.


Ich bin speziell die letzten Tage sehr nervös wegen meiner Arbeit. Ich bin dann die letzten Tage so 3h mitn Fahrrad unterwegs gewesen und habe diverse Ärzte angesteuert.
Das Fahrrad fahren hat mir sehr geholfen um jetzt wieder einigermaßen da zu sein. Heute Abend gehe ich das erste mal seit ca. 6 Wochen wieder zum Sport.
Ohne Bewegung fühle ich mich so alt und müde. Und das mit 31Jahre.

Des weiteren überleg mal ob du Sehnsüchte hast? Ich habe viele Projekte die ich starten möchte und ich kam wegen meiner Arbeit nicht dazu. Das hat mich angekotzt und hebt natürlich nicht die Stimmung.
Man muss regelmäßig seinen Projekten nachgehen und seine Sehnsüchte erfüllen damit man weiß warum man unter anderen auch den Stress des Tages auf sich nimmt...
Wenn es Probleme gibt, speziell die kleinen Probleme die oft auftauchen, lösen. Nerven lassen was nicht nötig ist, hilft keinen. Fang irgendwo an, mach dir ein Plan und zieh es durch.
Ist eigentlich egal ob du von hinten, oder vorne anfängst. Die Arbeit wird dadurch weder mehr, noch weniger.
Siehst du gar kein Licht, unterteile die Arbeit in Etappen. Etappe für Etappe zum Ziel. Vergiss das Denken das andere auch Probleme haben und klar kommen. Wir sind alle Individuen und wollen/müssen
individuel behandelt werden.

Ich wünsche dir Viel erfolg und viel Kraft.

PS: Einfach so umkippen und sterben wirst du wohl nicht. Der starke Schwindel sollte vom Hyperventilieren kommen.
Das geht schnell und bekommst du teilweise gar nicht mit. Leichter Schwindel, über Stunden oder Tage sowie weich im Kopf kommt durch Stress.
3-4 Tage Entspannungskur und man fühlt sich deutlich besser.

16.12.2016 17:19 • #5


Peter aus Hanau
Hallo Al..

Danke für Deinen ausführlichen Beitrag. Habe ihn mehrmals gelesen und versucht heraus zu finden, ob einiges auf mich zutrifft.
Das mit den Stress könnte stimmen, obwohl ich zur Zeit zu Hause bin (Arbeitslos geworden) und "eigentlich" keinen Stress empfinde.

Es ist aber so, das mich im Moment alles belastet.. ich komme nicht zur Ruhe. Meine Frau ist auch seit 3 Wochen krankgeschrieben, obwohl eigentlich kein "großer" Grund vorliegt ( Erkältung). Sie bekommt aber so langsam Depressionen. Sie arbeitet seit 30 Jahren in der gleichen Firma und verliert so langsam die Lust am Job. Auch das belastet mich und ich Frage mich, wie soll es weiter gehen, wenn Sie auch ihren Job verliert..

Hätte heute eigentlich bei einer Bekannten ein Zimmer neu Streichen und Teppich verlegen sollen. Ich bin Maler und Lackierer übe den Beruf aber schon lange nicht mehr aus. Habe ich auch keine Lust zu. Sie wußte das und hat mich trotzdem auf die Arbeit festgenagelt. Ergebnis.. seit gestern massiver Schwindel, Kopf wie in Watte. Beine schwer wie Blei und trotzdem weich wie Pudding.. Hab ihr abgesagt.. Jetzt ist sie Stinksauer. Egal..

Ich muss erstmal wieder klar im Kopf werden. Es ist einfach alles zuviel für mich. Die Probleme häufen sich und ich weiß nicht wo ich anfangen soll. Meine Frau geht seit 15 Jahren mit mir durch dick und dünn und trotzdem zweifle ich langsam, ob ich die Beziehung noch aufrecht erhalten will. Sie ist nicht gerade sehr häuslich was Ordnung angeht. Wir streiten öfters wegen ihrer Unordnung, aber sie ändert nichts daran.

Naja so kommt halt eins zum anderen. Ich frage mich wie lange ich das alles noch aushalten kann. So wie ich mich derzeit fühle, glaube ich nicht mehr allzu lange. Gerade jetzt beim schreiben spüre ich extrem den Schwindel, kann mich kaum noch konzentrieren. Augen schwer wie Blei und müde. Würde gerne schlafen, obwohl ich erst um 14 Uhr aufgestanden bin. Habe eben mal meine Blutdruckwerte gemessen; 119/82 Puls 70. Also alles Ok. Und trotzdem fühle ich mich, als ob es gleich mit mir vorbei geht. Merkwürdigerweise verspüre ich aber keine Panik. Bin ruhig und gelassen, so als warte ich auf den Tod.

Ich vermisse meine Kindheit. Keine Probleme, viele Freunde. Nur unterwegs mit meinen Leuten.. Einfach nur gut gelebt. Und heute.. alles weg, nichts mehr von alledem ist noch da. Viele Freunde schon gestorben, auch Oma, mutter und Stiefvater sind in den letzten Jahren verstorben.
Wann trifft es mich?

17.12.2016 17:53 • #6


Mir geht es auch ein bisschen so wie dir. Mich belastet zur Zeit auch alles. Auch meine Frau ist gestern/heute wieder gut drauf.
Meine Familie hat sich bin in 4 Jahren auch halbiert (Vater und Oma Tod). Kein Bock mehr auf Arbeit und irgendwie immer müde und kraftlos.
Besonders heute nach dem ich gestern Abend das erste mal seid über ein Monat sport gemacht habe. Habe von März/April an bis jetzt 8 Kilo abgenommen.

Ich hab zwar nen Plan wie ich das mit meiner Arbeit geregelt kriege, auch wenn es hart wird, aber ich habe kein Plan wie ich das mit meine Frau regeln soll.
Reden geht nicht. Schreiben geht nicht. Keine Ahnung wie ich ihr beibringen kann was gut und was schlecht ist.

Erhol dich erstmal gut und greife später wieder an. Du schaffst das schon.

17.12.2016 18:07 • #7


Peter aus Hanau
Zitat von Williams:
Hallo Peter, danke für die Begrüssung
ebenfalls laufe ich während PA hin und her aber unbewusst..Kann auch manchmal reden aber irgwndwie bin ich während PA gelähmt.. Trifft es dir auch der Begriff ..Gelähmt" zu?
Finde gut wie du dich musikalisch beschäftigst, hut ab!
MfG


Hallo,
also wie Gelähmt geht es mir dann nicht. Ich bin dann meistens angespannt, achte auf jede körperliche Reaktion. Das schlimmste ist für mich dann der schwindel, der meistens kurz vor der PA eintritt. Ich weis leider immer noch nicht, wie ich damit umgehen soll. Irgend was will mir mein Körper ja damit sagen. Irgend etwas stimmt nicht.. Nur was ? Ich kann doch nicht mein ganzes Leben ändern.. wie soll das gehen?
Ich kann nur hoffen, das das irgendwann mal vorbei ist..

Wie geht's dir den heute so?

20.12.2016 15:41 • #8


Heute morgen war alles gut.
Jetzt bin ich total müde nach 6h Arbeit.
Ich mach jetzt auch Feierabend und kuschel mit meine Frau.
In 2h bin ich wieder fit.

Bei mir gibt es keine Panikattacke ohne Anspannung im Nacken und Bauch.
Merke ich das, muss ich Entspannungsübungen machen.
Wenn ich Unruhe habe ist das Fahrrad fahren, Rasen mähen und sowas.
Wenn ich keine Unruhe dabei habe hilft kuscheln, duschen, Mass., Fango, Musik hören.

Ich musste mein Leben ändern. Denn mein altes Leben hat dazu geführt das ich krank wurde.
Früher 15-25h Sport. Jetzt nur noch 2-6 pro Woche.
Wäre toll wenn ich immer 6h hätte, geht aber leider nicht immer
Früher auch 10-12h gearbeitet. Jetzt nur noch 4-7/Tag.
Früher immer von einen Termin zum nächsten. Jetzt gibts zwischen durch mal erholsame Pausen.

Bessere Vorbereitungen damit man weniger Stress und Fehler macht. Macht das Leben ruhiger.
Bei mir war es Pflicht, sonst wäre ich sicher nicht mehr hier und könnte so schreiben.

Denk mal drüber nach was du wirklich brauchst zum leben.

1 Luft zum Atmen. Nach einer Minute wirds dünn
2 Wasser zum Trinken. Nach ein paar Tage is Schluss
3 Nahrung. Ne gute Woche ohne und es wird auch dünn.
4 Liebe und Familie. Wenn man alleine ist kriegt man auch einen dran.
5. Spass am leben - Hobbies - damit es sich auch lohnt morgens aufzustehen

Dann kommt erst mal ne Weile nichts.
Danach kommt Geld und Job.

20.12.2016 16:13 • x 1 #9


Peter aus Hanau
Hallo,
hab seit Tagen leichte Depressionen. Keine Lust zu irgendwas.. Ich habe das Gefühl als ob ich jeden Tag immer mehr Abbaue. Ein merkwürdiges Gefühl macht sich langsam in mir breit.. kann es nicht erklären, aber fühlt sich an als wenn so langsam bei mir die Lichter ausgehen. Und ich krieg noch nicht mal bei dem Gefühl Panik. Bin irgendwie ruhig und gelassen.. Ich versteh es nicht.

22.12.2016 00:01 • #10


Peter aus Hanau
Heute ist Dienstag der 27. 12. Feiertage endlich vorbei.

Über Weihnachten alles soweit gut und keine Probleme. Ab heute Nachmittag auf einmal wieder schwindel. Musste einkaufen gehen. Ging ganz gut, aber auf dem Weg zur Haustür auf einmal weiche Knie und hochgradig schwindelig. Dazu schwere Augen,.. dachte, die fallen mir gleich zu und ich in Ohnmacht.

Zuhause dann erstmal kurz erholt. Wurde aber nicht besser. Daraufhin habe ich mich dann um 20 Uhr hingelegt. Bin kurz vor 23 Uhr aufgestanden. Aber leider immer noch keine Besserung. Der Kopf fühlt sich schwer an. Jede Kopfbewegung ist irgendwie schwammig. Blutdruck gemessen.. erste Messung; 109/79 zweite Messung; 118/84. Also eigentlich sehr gute Werte.

Ich glaube aber so langsam, das mein Zustand nicht mehr nur vom Kopf also der Psyche kommt. Kann mir aber auch nicht vorstellen, welche organischen Krankheiten dafür verantwortlich sein können. Die Ärzte behaupten ja, es wäre alles in Ordnung. Ich bezweifle das langsam..

Andererseits überlege ich mir, meine persönlichen Lebensgewohnheiten teilweise zu ändern. Bin ja jetzt noch als Arbeitsloser zu Hause, mache die Nacht zum tag und Rauche viel zu viel. Ich glaube ich werde im neuen Jahr damit aufhören. Aber dann denke ich wieder, ich werde ja jetzt bald wieder arbeiten, d.h. neue Firma, neue Kollegen, neue Herausforderungen, neuer Stress. Ich warte doch wohl besser mit dem aufhören..

Mal sehen wie es morgen ist.. wenn keine Besserung eintritt, muss ich wohl mal wieder ins Krankenhaus.. die freuen sich bestimmt wieder mich zu sehen.. _(

28.12.2016 00:28 • #11


Peter aus Hanau
Dienstag der 17.1.17

Heute war wieder ein richtig beschissener Tag. Hatte heute eigentlich 2 Vorstellungsgespräche und habe mich auch richtig darauf gefreut. Dann heute Nacht um 2 Uhr raus auf die Toilette .. Durchfall. Na gut dachte ich, alles halb so schlimm.. Dann heute morgen um 6 Uhr dasselbe nochmal.. Dazu hochgradig Schwindel bis kurz vorm Blackout. Hatte zweimal das Gefühl Ohnmächtig zu werden. Blutdruck 148 / 103 Puls 55.

Habe dann den Notruf gewählt weil ich dachte ich krieg einen Herzinfarkt. Wurde kurz durchgecheckt.. natürlich ohne Befund. Eine Bekannte kam dann vorbei, weil ja meine Frau auf der Arbeit war. Sie ist dann auch geblieben, bis meine Frau um 12 Uhr wieder zu Hause war. In der gesamten Zeit hatte ich massiv mit dem Schwindel zu kämpfen. So schlimm war er wirklich noch nie.
Habe mich dann um 13 Uhr hingelegt und bis 18 Uhr geschlafen. Der Schwindel ist aber immer noch da. Zwar nicht mehr so schlimm wie vorher, aber ich merke das etwas nicht stimmt.
Meine Frau vermutet, das ich eine PA hatte wegen den Vorstellungsgesprächen und das ich unbewußt gar nicht mehr arbeiten will. Ich glaube das nicht. Mein Job hat mir immer viel Spass gemacht und ich würde gerne wieder arbeiten. Sie ist aber auch mittlerweile mit dem ganzen Stress überfordert.

Ich weiß nicht was ich noch machen soll. Die PA hatte ich ja bis jetzt ganz gut im Griff. Aber der starke Schwindel heute war eine völlig neue Dimension. Hoffentlich setzt sich der nicht in dieser Form fort. Dann dreh ich echt am Rad und kann mich gleich einweisen lassen..

17.01.2017 19:42 • #12



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Dr. Christina Wiesemann