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Hallo,

Bin mittlerweile wirklich ratlos und hoffe hier auf einige nützliche Tipps und Ratschlägevon euch. Zunächst mal zu mir, ich bn 22 Jahre alt und Mutter eines zweijährigen Sohnes. Vo ca. 8 Monaten hatte ich as heiterem Himmel eine heftige Panikattacke im Auto auf der Landstraße. (Herzrasen, Atemnot, Schwindel,Todesangst). Seitdem geht alles bergab. Ich bin generell nur noch nervös, innerlich extrem unruhig und leide unter Schlafproblemen. Die Attacken häufen sich nun in allen mögichen Situationen. Beim Einkaufen, beim Arzt und ich verhalte mich dann wie ein Fluchttier jede Möglichkeit nutzen um dem irgendwie zu entkommen. Ein Langzeit EKG hat gezeigt, dass mein Puls dauerhaft erhöht ist und da keine körperlichen erklärungen für meine Symptome gefunden werden konnten nehme ich nun 50 mg Opipramol täglich. Die Attacken sind seitdem erträglicher geworden aber gut geht es mir leider noch lange nicht. Und jetzt habe ich Angst das ich diese Panik und Unruhe nie wieder los werde. Dabei möchte ich einfach nur wieder die "Alte" sein und nicht mehr allem was mir früher Spaß gemacht hat aus dem Weg gehen. Gibt es Hoffnung für mich? Ist so etwas heilbar? Psychotherapie oder kann man das selbst in den Griff bekommen?

Wäre dankbar für alle tipps und auch eure Erfahrungen zu hören wenn es euch ähnlich ergeht wie mir.

17.09.2013 10:25 • 08.02.2021 #1


13 Antworten ↓


Hallo jenny91,

erst mal willkommen hier.

Ich leide auch seit Jahren an Panikattacken und Angststörungen und habe mich erst seit ein paar Monaten in eine Verhaltentherapie begeben. Das hätte ich schon viel früher machen sollen. Dort wird dir so manches klar: wie du tickst und auch warum. Da viele Therapeuten eine lange Wartezeit haben, bis du mal einen Termin bekommst, würde ich an deiner Stelle nicht so lange warten, zumal der erste Therapeut nicht unbedingt derjenige sein muß, dem du dich bedingungslos anvertrauen kannst, denn das ist die Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Let´s do it!

LG

17.09.2013 10:43 • #2



Panikattacken- kann ich sie selbst in den Griff kriegen

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Hallo jenny91,

Ich habe auch viele arztbesuche gehabt wegen erhöten blutdruck kein arzt konnte mir sagen warum jetzt weiß ich es ist die psyche nervosität. Ich habe seit ca. 1 jahr Agoraphobie und Panikattacken meine erste Psychologin war nicht die richtige jetzt bin ich bei einen psychiater ich nehme medikamente die sollen aber erst in einigen wochen helfen geh auf jeden fall zu einen psychologen bzw psychiater oder frag deinen Hausarzt um rat ich bin aus wien und mein Hausarzt hat mich zu einen Psycho Sozialen Dienst geschickt wo mir sofort ohne termin oder so geholfen wurde villeicht kennt dein Hausarzt auch sowas

17.09.2013 10:53 • #3


Hallo jenni91
Opipramol habe ich auch schon genommen.Leider so richtig Angst frei war ich nie!
Du muss deine Gedanken in Griff bekommen!
Ich kenne das sehr gut-alles dreht sich um nachste PA.
Mir ging auch ganz schlecht-habe bei Youtube verschiedene Entspannung Methoden gefunden-zb.Autogenes Training,
Muskelentspannung nach Jacobson usw.....Probiere jede Tag mich zu entspannen-und funktioniert!
Dazu mache noch eine Therapie!SEHR WICHTIG.
Was ich noch mache ist-positiv denken-heisst statt mir passiert gleich was-denke du bist Gesund - was soll den passieren....usw.....Probiere mal! Das funktioniert!
LG

17.09.2013 11:13 • #4


Hallo,

mir hilft es joggen zu gehen
nicht mehr zu rauchen (rauchen macht ja auch ganz schön nervös)
keinen Kaffee mehr zu trinken (oder zumindest seltener)
Johanniskraut- Saft 3 mal täglich trinken
und ich bekomme Cipralex

das alles in allem ist schon hilfreich
vor allem nicht rauchen
aber vielleicht rauchst du ja eh nicht

17.09.2013 13:01 • #5


Danke für eure Antworten. Habe mich jetzt dazu entschieden mir doch professionelle Hilfe zu suchen. Auch wenn der Gang zum Psychater in meinem Familien und Bekanntenkreis eher belächelt wird (Der Arzt sagt dir fehlt nichts also bist du auch nicht krank).
Auf das Rauchen wäre ich nie gekommen, da ich in stressgen Situationen schnell mal zur Kippe greife. Werde versuchen das zu reduzieren, jeder Hoffnungsschimmer auf Besserung ist im Moment sehr gut

17.09.2013 14:32 • #6


Zitat:
Auch wenn der Gang zum Psychater in meinem Familien und Bekanntenkreis eher belächelt wird (Der Arzt sagt dir fehlt nichts also bist du auch nicht krank).

@jenni91
Hallo erst mal, der Familien- und Bekanntenkreis muß davon ja nichts wissen. Ich habe das auch größtmöglich geheim gehalten, geht ja auch niemanden was an. Wenn die Akzeptanz in deiner Familie und im Bekanntenkreis so gering ist, würde ich es lassen. Denn sowas kann nur einer verstehen, der unmittelbar davon betroffen ist.

LG

17.09.2013 15:21 • #7


@jenni91
Hey ich bin 21 jahre alt und kämpfe seit gut 5 - 6 monaten mit angstattacken .. bei mir ist es schon fast das ich umfalle und freunde den kranken wagen rufen müssen.. joggen hilft ernorm , dadurch wird deine seele und geist belastbar und du kommst besser mit den sachen zurecht. mein arzt hat mir elontril 300 und mirtazapin verschrieben. das mildert die sache und beruhigt dich .. aber so gut gehts mir jetzt auch nicht dadurch .. die attacken an sich sind ja nicht so schlimm finde ich , eher die negativen gedanken(chaosgedanken) das gefühl der unwirklichkeit und der ständig gereizte magen machen einem das leben schwer ! warum versuchtst du keine verhaltenstherapie?

17.09.2013 16:56 • #8


08.02.2021 12:37 • #9


Lottaluft
Mir hat in dem Punkt nur eine Verhaltenstherapie geholfen weil ich nichtmal die Ursache der Panikattacken wusste

08.02.2021 12:42 • x 1 #10


-IchBins-
@angsthase44
Für die erste Hilfe gibt es Atemübungen.
Als Tipp:

08.02.2021 12:50 • x 1 #11


Ich habe gute Erfahrungen mit pflanzlichen Mitteln bei innerer Unruhe und Angst gemacht, die khiao cassia kann ich da empfehlen. Ich will ehrlicherweise aber auch hinzufügen, dass ich bei ganz ganz schweren Panikattacken, die ich auch mal gehabt habe, noch zusätzlich etwas vom Arzt verschrieben bekommen habe. Das habe schon ganz lange nicht mehr gebraucht, mit der naturheilkundlichen Variante komme ich jetzt super klar. Wäre vielleicht ein Startpunkt für dich.

08.02.2021 13:34 • x 1 #12


Also Panikattacken sind wirklich die einzige Sache die wirklich schnell und gut behandelbar sind, von einem selbst.
Das wichtige dabei ist, sich zu überzeugen, dass man Panikattacken haben will. Sprich, denk dir einfach öfters durch den Tag, dass du gerne jetzt eine Panikattacke hättest, da dir sowieso zu heiß ist, und dieses Kälte die dann auftritt dich wirklich abkühlen würde. Oder denk dir, ich bin so müde, ich hätte jetzt gern eine Panikattacke, damit ich ein wenig wacher werde.

Panikattacken sind ein Druckmittel deines Körpers. Wenn du nicht auf dieses Druckmittel anspringst, sondern es gar willst, hört der Körper sofort damit auf, weil es dann keinen Sinn hat.

Ich spreche hier aber nur von reinen Panikattacken. Was ich nicht damit meine ist eine generalisierte Angststörung, bei der du durchgehend Angst hast.
Das ist wieder etwas anderes.

08.02.2021 14:22 • x 1 #13


Hallo, ich war aufgrund von Panikattacken in stationärer Behandlung. In der Therapie hat mir geholfen zu wissen, was Panikattacken sind und wie der Körper da so tickt. Es wurde eine Übung gemacht, da sollte ich Treppen rauf und runter rennen, So war mein Puls natürlich sehr hoch. Und das gleiche ist oft der Fall bei Panikattacken. Der Puls schlägt schneller. Man hat mir klar gemacht, dass der Körper das aushält. Und beim Sport macht man sich auch wenig Gedanken, wieso der Puls so hoch ist.
Der Grund, warum ist auch wichtig. Was löst es aus...also der tiefe Grund. Da hilft eine Psychotherapie/Verhaltenstherapie. Mir haben Erfahrungen von anderen auch gut geholfen (Youtube Videos, Foren)
Man sollte sich auch Ablenkungsstrategien zulegen, eine Notfallkiste (Buch zum Lesen, Rätselbuch, Beruhigungstee etc). Atemübungen und diese regelmässig üben, sodass man in einer akuten Phase diese anwenden kann. Spazieren tut mir auch gut....vorallem wenn man merkt, dass sich da Unruhe oder eine Panikattacke ankündigt.

08.02.2021 22:22 • x 1 #14



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Dr. Reinhard Pichler