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Hallo!

Ich habe mich gerade neu angemeldet und möchte mich kurz vorstellen. Ich leide unter Panikattacken, die mich ganz schön im Griff haben und einschränken. Teilweise war es schon so schlimm. daß ich noch nicht mal mehr zum Müll gegangen bin.
Zum Glück hat sich das wieder gebessert, trotzdem traue ich mich aus meiner gewohnten Umgebung nicht raus.
Wenn ich "draußen" bin macht es sich so bemerkbar:
Plötzlich habe ich das Gefühl neben mir zu stehen, stelle mir vor was wäre wenn ich umkippe und mein Herz fängt an zu rasen.
Ich habe schon mal an eine Verhaltentherapie gedacht, aber irgendwie kann ich mich damit nicht anfreunden da ich auch nicht so ein redsiliger Mensch bin.
Irgendwie habe ich das Gefühl, daß einfach mal wieder ein paar Erfolge haben müßte um alles wieder alleine zu meistern. Der Anfang ist nur so schwer.
Kann mir jemand vielleicht weiterhelfen?

20.03.2008 17:17 • 25.03.2008 #1


15 Antworten ↓


mach ne therapie unbedingt, klingt so als hätte sich aus einer angst schon mehrere ängste entwickelt!
bei mir wollte sich das auch einschleichen, nicht mehr ubahn fahren und so.. ich habe mich schocktherapeutisch 1 stunde lang in die u1 gesetzt und es hat geholfen. ich denke mal du musst jetzt dagegen angehen sonst entwickelt sich da immer mehr. einfach versuchen normale dinge wieder zu machen wovor du vllt schn angst hast, nimm dir jemanden mit der das weiß. du schaffst das!

20.03.2008 21:55 • #2



Panikattacken haben mich im Griff

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Danke Dir für Deinen Rat. Ich hab irgendwie innerlich das Gefühl, daß ich es wieder schaffen kann. Der erste Schritt ist nur so schwer, obwohl ja eigentlich nichts passieren kann.
Wie genau hast Du das mit der U-Bahn geschafft? Hast Du Dich vorbereitet oder bist Du so in die Situation gegangen?

Viele Grüße aus HH nach HH

20.03.2008 22:21 • #3


ich weiß nich genau. ich hab einfach irgendwas gedacht aber ich weiß nich mehr was. es war zwar etwas unangenehm aber ich habe halt zugehört wie eine mutter mit ihrem kind gestritten hatten, die kleine hat sie voll verarscht und das handygespräch von einem mann.
ich würd dir gerne helfen.

20.03.2008 22:25 • #4


Das habe ich auch schon oft gelesen, daß man sich im Falle einer Attacke auf etwas anderes konzentrieren soll.
Werd ich die nächsten Tage mal ausprobieren. Was ich auch immer ganz gut finde, wenn ich Kaugummi dabei habe. Klingt zwar blöd, aber der Pfefferminzgeschmack tut dann gut.
Viele Grüße

20.03.2008 22:31 • #5


hey das robier ich auch mal aus. Aber auf jedenfall mach eine therapie, denn ich finde jeder tag mit solchen PA´s ist ein verschenkter tag. Ich geb alles dafür das ich davon weg komme und wieder ich selbst sein kann.

Woher aus HH kommstn? nette Nebenfrage wohne in Niendorf

20.03.2008 22:35 • #6


Stellingen
Kannst Du mir vielleicht einen Arzt empfehlen? Hab schon viel von Dr. Volkens gehört, der ist aber überfüllt.
Wie lange hast Du damit schon zu tun und wie alt bist Du? (wenn ich fragen darf)

20.03.2008 22:38 • #7


Vergiss Dr. Volkens und fixier dich nicht auf neurologen! Ruf ma bei deiner Krankenkasse an herzi, und die sollen dir psychologen in deiner umgebung nennen die sie bezahlen. Also mein arzt Dr. Sowka aber die therapie mach ich nich beim arzt sondern bei ner psychologin. So richtig akut mit Luftnor, todesangst erst seit dezember, ich bin 25 und du?

20.03.2008 22:45 • #8


Finde ich echt prima, daß Du auch aus HH bist.
Ich wußte selber noch nicht so genau, an wen ich mich wenden sollte (Ärzte technisch). Da es da ja auch so viele unterschiedliche Richtungen gibt. Bin über jeden Tipp froh! Ich bin 30. Wie läuft eigentlich so eine Therapie ab, hat man da zuerst ein Gespräch und wie oft bzw. wie lange ist so eine Sitzung? Bist Du schon mal bei Volkens gewesen? Ich hatte da angerufen und da wurde ich gleich abgewimmelt. Nachdem ich nachgehackt habe, habe ich dann trotzdem einen Termin kriegen können allerdings mit keiner 100%igen Sicherheit dort auch bleiben zu können (aufgrund der Auslastung)
LG

20.03.2008 22:56 • #9


Ja find ich auch prima, Nachbar
Also vergiss bitte Volkens. Du brauchst deshalb nich zu einem Arzt. psychologen sind nich zwingend ärzte. Probier das mal so bei der Krankenkasse anrufen! aber die therapieplätze sind spärlich, leider. Lass dir am besten gleich ne ganze liste schicken.
Ich hatte heute ein Vorstellungsgespräch (mein erstes im leben) und dort stellt d. psychologe fest ob du wirklich hilfe brauchst wg. der Krankenkasse, bekommstn paar papiere fürn arzt und gewinnst halt den ersten eindruck ob da sympathie is oder nicht.
Hab erst am donnerstag mein erstes gesrpäch dann kann ich dir mehr erzählen.
Haste msn am start?

20.03.2008 23:02 • #10


Leider nicht, mein PC ist ein alter Kasten
Bist Du öfters hier? Würde gerne mit Dir in Verbindung bleiben.
Di werde ich mal bei meiner KK anrufen, super lieben Dank für die Info

20.03.2008 23:05 • #11


ok schade. naja ab und an mal, ich hab kein inet, bin bei meiner freundin online. wir können uns ja auch mal treffen, wenn du keine angst davor hast

was hast du denn so für intressen?

20.03.2008 23:13 • #12


Zur Zeit surfe ich viel im Netz rum, um mich deswegen weiter zu bilden. Ansonsten bin ich gerade dabei, mein Fahrrad einzufahren. Bei dem Schittwetter wird das aber mal wieder nichts. Und Du, was machst Du so?
Kann man hier auch PN verschicken? Hab ich noch nicht gemacht.
Bin kurz offline

20.03.2008 23:16 • #13


Hab dir eine PN geschickt.

20.03.2008 23:22 • #14


Vor 2 Jahren ging es mir auch wie dir.Ich bin vor lauter Angst überhaupt nicht mehr rausgangen.
Ich habe dann nach einem Krankenhausaufenthalt wo ich habe durchchecken habe lassen(da ich ja bis dahin glaubte ich sei krank) und ich wußte das ich nicht krank war versucht mir schritt für schritt wieder meine welt zurückzuerobern.
Ich habe mit ganz kleinen Dingen angefangen und wenn es nur der Gang zum Müllcontainer war und dann immer weitere spaziergänge gemacht.
Als das klappte habe ich angefangen wieder geschlossene Räume zu betreten(wie Kiosk,Bank).Bin immer mit dem Fahrradgefahren,da ich so das gefühl hatte im Notfall bin ich schnell wieder zu Hause.
Hatte immer etwas zu trinken und süsses in der Tasche oder am Bankschalter habe ich einen Apfel gegessen,Klingt blöd aber es hat geholfen.
Und als ich hier sicher war bin ich mit einer vertrauten Person Bahn gefahren.Hier hatte ich immer einen Walkman auf der mich ablenkte.
Mittlerweile kann ich einige Stationen Bahnfahren und auch wieder mich in Kaufhäuser aufhalten.
Ich finde es wichtig mit den kleinsten Dingen anzufangen,die einem am leichtesten fallen.,damit man Erfolgserlebnisse hat und sich sicherer fühlt.

21.03.2008 22:15 • #15


Hallo, ich bin neu hier.Ich dachte es würde mal ganz gut tun mit anderen Menschen über Dinge zu sprechen über die man nicht immer mit der Famile spricht.Ich bin vor ein paar Monaten in eine andere Stadt gezogen und naja obwohl ich mit meiner Familie hergezogen bin geht es mir immoment nicht immer gut.Ich fühle mich seid neustem ziemlich einsam obwohl mein 6 jähriger Sohn immer bei mir ist.Ich habe auch ein paar Freunde aber dieses Gefühl der Unglücklichkeit kommt trotzdem immer wieder.Vielleicht liegt das an meinem Alter ? Ich gehe auf die 30 zu aber warum sollte es am Alter liegen ?

25.03.2008 22:01 • #16



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