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Jenamel
Hallo ihr lieben,
bin heute zufällig auf diese Seite gestoßen. Ich leide seit ca 10 Jahren unter Panikattacken. Sie hatten mich sehr eingeschränkt, sodass ich kaum unter Leute gegangen bin. Ich habe dann eine Therapie begonnen und viele Bücher gelesen und siehe da es wurde besser. Mir ging es gut. Habe viel Fachwissen erlangen können.
Monatelang hatte ich keine Panikattacken und jetzt durch eine Stresssituation kamen sie wieder. Jedoch anders als ich sie kannte. Ich bin Nachts aufgewacht mit einem Puls von 160 und einem starken Angstgefühl was auch ca 2 Stunden angehalten hat. Bisher hatte ich zwar einen höheren Puls bei einer Attacke aber max. 130. Seit dem Erlebnis bin ich noch mehr fertig. Jeden Abend Unruhe, ich muss 20 mal Blutdruckmessen am Tag und fühle mich sehr unwohl. ICh schlafe gut ein aber werde Nachts wach und liege unruhig im Bett. Dann bekomm ich plötzlich Schüttelfrost......es nervt. Ich war auf so einem gutem Weg. Habe die Panikattacken erst garnicht als solche erkannt so heftig waren sie.
Mache Joga und versuche mich mit Muskelübungen zu entspannen und nehme hochdosiert Baldrian.
Es macht echt keinen Spasss. Diese tägliche Angst und Unruhe macht mich fertig.
Wem geht es ähnlich?
Würde mich über Antworten freuen.

LG Jenamel

11.10.2013 21:15 • 22.01.2021 #1


8 Antworten ↓


Hallo und herzlich willkommen! Mir hilft da quentiapin,abends 25 mg... Nehme es aber mittlerweile 3x täglich da ich ne schwere Zeit mit viel stress habe

11.10.2013 21:45 • x 1 #2



Panikattacken & innere Unruhe am Abend oder Nachts

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Hallo,

ja mir geht es fast genauso wie dir. Aber nachts habe ich zum Glück ruhe von Panikttacken. Hatte jetzt auch fast ein ganzes Jahr ruhe gehabt, habe durch meine Therapie, letztes Jahr September angefangen, sehr gute fortschritte gemacht. Konnte wieder Auto fahren und alles wieder alleine machen ohne irgendwelche Angstgefühle. Und nun seit diesen Mittwoch, hat mich auch wieder eine Panikattacke aus dem nichts aufgesucht. Nun ja und seit dem habe ich auch täglich, mit einer Dauerangst zu kämpfen. Es ist echt hart, denn ich fühle mich auch recht nervös, unruhig und bin auch schnell dadurch gereizt. Und bei jedem kleinsten Symptom, die ich auch fast durchgehend habe, versucht sich die starke Angst in eine panikattacke zu wandeln. Doch das versuche ich zu vermeiden, mit Ablenkung. Aber leider bleibt die starke Angst dennoch den ganzen tag bestehen, und ich wäre auch froh sie wäre wieder weg.

12.10.2013 18:07 • x 1 #3


@ Jenamel,
genauso ging es mir auch sehr lange,nachts war es am Schlimmsten,
am Ende war es schon so,dass ich mich nicht mal mehr ins Schlafzimmer getraut habe
und im Wohnzimmer geschlafen habe.
Du hast ja schon mal eine Therapie gemacht,
ich denke du solltest die weiterführen,denn man ist ganz einfach sehr lange
Zeit nicht streßresistent.
Was du aber auf jeden Fall bleiben lassen solltest,
ist dieses ständige Blutdruck messen,da wird man unruhig unmd es treibt den
Druck in die Höhe.

12.10.2013 18:19 • x 1 #4


Jenamel
Hallo ihr lieben,

danke für eure Antworten. Ist ja immer schön zu hören das man nicht alleine ist. Ich werde weiter kämpfen und versuchen so die Unruhe beiseite zu schieben. Mit "normalen" Panikattacken komme ich gut zurecht nur wenn der Puls über 150 geht drehe ich ab vor Angst. Nehme weiter pflanzliche Mittel. Wahrscheinlich bleibt bei einem Angstpatient immer die Angst bzw kommt in einer extremen Situation wieder hoch. Komplett geheilt ist man bestimmt nie. Mann kann nur lernen die Attacke schnell abzuwenden. Es gibt mal bessere und mal schlechtere Zeiten.
Blutdruckgerät versuche ich im Schrank zu lassen. Bringt wirklich nichts.
LG und eine hoffentlich ruhige Nacht.

12.10.2013 23:43 • #5


Leide seit ner woche auch unter ständigen panikattacken nicht nachts aber tagsüber immer in der Arbeit... Bin heute von meiner Arbeit geflüchtet bin heimgekommen und zack gibgs mir wieder besser... Habt ihr tipps was ich in der Arbeit dagegen machen könnte damit ich nicht ständig angst hab und diese innere Unruhe...

19.02.2015 19:43 • #6


anna violetta
ja, es ist wirklich immer wieder beruhigend, zu lesen, dass es anderen menschen auch so geht.

@jenamel: ich "befürchte" auch, dass man von einer angst- und panikstörung NIE ganz geheilt ist. ich jedenfalls habe ich meinem leben bisher niemanden kennengelernt, der gesagt hat, dass er/sie nie nie nie wieder eine panikattacke oder angst hatte.
manchmal macht mich diese gewissheit sehr sehr traurig... manchmal denke ich aber auch "gut, dann ist das eben so. dann haut es mich nicht jedes mal auf's neue um."

@lady2014: ich kann dich da sehr gut verstehen... hab ja in einem anderen thread bereits geschrieben, dass ich es irgendwann auch gar nicht auf der arbeit ausgehalten habe und auch "geflüchtet" bin... aus einer teambesprechung raus
ich hatte so oft panikattacken schon auf dem weg zur arbeit, dann bei der arbeit... bin trotzdem monatelang immer wieder hin... und hab den kampf dann doch verloren...
darf ich fragen, in welchem bereich du arbeitest? kannst mir auch gerne eine PN schreiben.
wissen die auf arbeit bei dir, was so mit dir los ist?

die angst hat bei mir leider auch trotz machen und tun, trotz versuchen und kämpfen, trotz annehmen und und und... immer wieder wege gefunden, mich zu stressen... aber es hilft ja alles nichts. aufgeben ist keine option...
gell?

küsschen an euch alle. anna

19.02.2015 19:54 • #7


Zitat von apfel:
Hallo,ja mir geht es fast genauso wie dir. Aber nachts habe ich zum Glück ruhe von Panikttacken. Hatte jetzt auch fast ein ganzes Jahr ruhe gehabt, habe durch meine Therapie, letztes Jahr September angefangen, sehr gute fortschritte gemacht. Konnte wieder Auto fahren und alles wieder alleine machen ohne irgendwelche Angstgefühle. Und nun seit diesen Mittwoch, hat mich auch wieder eine Panikattacke aus dem nichts aufgesucht. Nun ja und seit dem habe ich auch täglich, mit einer Dauerangst zu kämpfen. Es ist echt hart, denn ich fühle mich auch recht nervös, unruhig und bin auch schnell dadurch gereizt. Und bei jedem kleinsten Symptom, die ich auch fast durchgehend habe, versucht sich die starke Angst in eine panikattacke zu wandeln. Doch das versuche ich zu vermeiden, mit Ablenkung. Aber leider bleibt die starke Angst dennoch den ganzen tag bestehen, und ich wäre auch froh sie wäre wieder weg.



Hallo, ja mir geht es auch manchmal so das ich dann jedes Symptom wahrnehmen die Angst mit mir führe durch Ablenkung und Sport vergeht es dann ein wenig hat dann immer so ein beklemmendes Gefühl auf der Brust. Hab das jetzt seit November am Anfang wars ganz schlimm mit Herzrasen Depression Angst weinen und hat mich dann irgendwann entschlossen in die Psychatrie zu gehen dort war ich dann drei Wochen.Jetzt bin ich in Psychotherapie seit Anfang Januar. Und in neurologischer Behandlung mit Opipramol. Manchmal habe ich gute Phase manchmal schlechte Phasen lenkt mich oft ab bin aber auch manchmal teils depressiv war innerlich bin einfach platt und komm dann auch nicht hoch.

22.01.2021 20:43 • #8


Wem geht es manchmal genauso? Es ist schwer mit allem umzugehen. Wenn ich dann unter Leute bin jetzt in der Coronaphase ist ja alles noch schlimmer da kann man sich ja kaum treffen und ich rede mit jemanden geht es mir teilweise besser. Das ist eine sehr belastende Situation. Wie geht ihr damit um und Panikattacken Angst Depression?

22.01.2021 20:45 • #9




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