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Michael, ich würde niemals darüber lachen, wenn Du von dem Buchenbaum erzählst. Ist völlig in Ordnung, muß man nur darauf kommen. Wenn es mir schlecht geht zieht es mich zu Tieren. Als es mir Silvester schlecht ging (allein, obwohl unter Leuten) habe ich den Bernhardiner gestreichelt.

Mona Lisa

13.01.2008 10:39 • #21


Hallo Ihr,

oh ja, der Alk ist echt mit Vorsicht zu genießen. Durch meine Angst und diversen häßlichen Lebensumständen habe ich immer mehr und mehr zur Flasche gegriffen. Erst ging es gut, dann konnte ich nicht mehr ohne.
Ich hing ca. 5 - 6 Jahre fest an der Flasche. Die letzten 2 Jahre davon waren die schlimmsten. Nichts ging mehr ohne. Und die PA's kamen immer öfter und immer mehr.

Nun bin ich 9 Jahre ohne und es geht óhne Probleme. Ich ekele mich vor Alk., kann ihn nicht mehr riechen. Es macht mir aber nichts aus, wenn andere trinken. Aber, meine Pa's sind dadurch erst Recht entstanden und haben sich total verschlimmert. Ich habe wohl zu viele Gehirnzellen vertrunken. Ich bin der festen Überzeugung, dass der Alk. ein starker Auslöser ist. Meine Sucht ist weg, aber die PA's sind geblieben. Auch ich hätte große Angst, mir jemals wieder die Flasche an den Mund zu setzen, ich habe einen Heidenrespekt vor dem Zeug!

Moses

14.01.2008 12:11 • #22



Panikattacken und Alk. als Auslöser?

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Mein Therapeut hat mir letzte Woche geraten weiter zum Unterricht zu gehen. Ich war immer wieder am Ende meiner Kräfte. Zu viele Kränkungen, Enttäuschungen. Gestern abend hat mir noch eine Freundin Mut gemacht und heute nach 8 Stunden Unterricht hat sie mich gelobt. Trotz PAen war ich nicht nur körperlich anwesend. Da ich letzte Woche krank war hatte man wohl nicht mehr mit mir gerechnet.

Hat jemand Erfahrung in Sachen Lernen (für eine Prüfung) trotz Panikattacken? Kann mir da jemand Tipps geben?

Mona Lisa

14.01.2008 17:39 • #23


Hallo Leute!

Ich hab schon lange nach anderen Menschen gesucht, die am Folgetag des Alk. starke Angst und/oder Panikstörungen haben...

Ich hab schon gedacht ich bin der einzige, da meine AuP-Störung durch Dro. entstanden ist genauso wie ne Derealisationsstörung. Man findet dann eben nur leute die von der derealisationstörung und von einer PA sprechen, aber das mit dem Alk hab ich noch nie von anderen gehört.

Das witzige ist ja, meine Therapeutin konnte mir nicht sagen was ich hab, sie kann nicht erklären, wie ne derrealisation zustande kommt und wie sie wieder weggeht. Liest man jedoch öfter.

Nun aber zum eigentlichen Thema zurück.
Weiß jemand von euch wie man das nennt. Also das Ätzende nach dem Alk.?? Woher es genau kommt und wie man es behandeln kann?

Ich trinke seit einem ganz schlimmen aufwachen und Tag aushalten auch fast keinen Alk mehr. Selten, dass ich mal ein B. trink.

Gut, mir gehts recht gut damit aber ich möchte einfach mal wieder weggehen und was "saufen" heist ja nich, dass ich mich richtig zuschütten will, aber ein schöner "surri" würde mich mal wieder sehr entzücken, ohne dass ich am nächsten tag nur schiss haben muss...

Lg

Steffan

25.01.2008 23:08 • #24


hallo ihr lieben.
mir gehts genau wie euch, wenn nicht noch schlimmer, hab ich zumindest das gefühl.Ich habe auch immer wieder ängste. vor allem vor schlimmen krankheiten. momentan ist sie permanent. verschwindet nur für ein paar tage, wenn ich gerade beim arzt war, um danach wiederzukommen. das schlimmste ist, dass ich die symptome wahrnehme, und mir einfach nicht vorstellen kann, dass ich mir das nur einbilde, oder übertreibe, oder dass das alles nur von der psyche kommt!! schliesslich spüre ich sie ja!! geht das dir auch so? und dann versucht man sich zu beruhigen, es gelingt für einige zeit, bis es dann wiedermal irgendwo zieht oder piekst, und der ganze mist fängt von vorne an.

ich war bis vor kurzem noch studentin.bis zum abschluss war die grésste angst natürlich die uni nicht zu schaffen. die prüfungszeit war der volle horror für mich. nachts aufwachen mit mega puls und sich an jede einzelne prüfungssiutation zurückerinnern was man falsch gemacht hat, das der Prof die Antworten falsch notierte etc etc. Fazit: prüfung gut (!) bestanden. immer dachte ich, mein leben würde wundervoll werden nach der uni. aber denkste. die kacke fing wohl erst jetzt richtig an.
es begann während dem lernen, mit kribbeln in dem arm... es machte mich wahnsinnig, statt zu lernen googelte ich die schlimmsten krankheiten raus, bis ich auf dem notfall landete, wo man mir einen psychiater zuwies.
mittlerweile schmerzt und stichts überall. das lustige ist, dass es mal kommt und geht.

ich muss natürlich gestehen, dass ich selber schuld bin. denn aufgrund meiner versagensangst, griff ich zu chemischen aufputschmitteln. die versetzen mish zwar stossweise in einen lernschub, dafür fiel ich danach in ein mega-loch, konnte nicht schlafen, half dann mit beruhigunsmitteln und alk nach. sprich, körper und psyche voll daneben. seither habe ich täglich diese ängste. gewisse nennen das amphetamin-psychose.
internet ist die volle plage. habe mir google-verbot auflerlegt. alk trinke ich seit einer woche auch nicht mehr, und ich glaube, dass es WIRKLICH VIEL besser geworden ist, wenn auch nicht ganz weg.
Es sticht immer noch manchaml, meine arme werden kalt, meine füsse vibrieren. ich finde immer ein neues symptom. und dann denk ich an all diese anderen krankheiten, die ich mir bereits eingebildet habe, an meine flugangst, die prüfungsängste, (ich habe echt viele ängste: vor dem tod, um meine familie, um meinen mann, keine babies zu bekommen, den job nicht zu meistern, wenn mal ein lymphknoten geschwollen ist, ist es sofort AIDS, etc.).

Am schlimmsten ist es, wenn ich alleine bin. dann drehen sich die gedanken den ganzen tag nur um den mist. um das zu vergessen, hab ich ja bis vor kurzem getrunken. dann gings mir auch blendend. na ja, jedenfalls bis am nächsten tag. dann kam der totale hangover, schmerzen im ganzen körper etc.

ich fühle mich voll mies und weiss nicht, wie ich aus diesem mist wieder rauskommen soll (wobei ich ja manchmal bezweifel, dass ich solche ängste habe ) könnt ihr mir eure erfahrungen berichten?
help help help.

tara

ps mein orthopäde sagte mir kürzlich, der beste psychotherapeut sei man selbst. aber wie lautet die therapie? die such ich noch vergeblich

28.01.2008 18:42 • #25


Mario89
Ich wollt nochma zum Thema sagen das es bei mir jetzt viel besser geworden ist. Ich trinke jetz seit fast einem Monat keinen Tropfen Alk. mehr und ich habe nur noch selten Panikattacken und wenn dann nur leichte.

Ich bin so froh das ich den Schritt gegangen bin. mfg

28.01.2008 22:29 • #26


Hallo!

Stimmt auf jeden fall, dass es ohne Alk viel viel besser ist... Trinke seit dezember auch nichts mehr. naja vielleicht mal ein Bierchen, aber dann merkt man es am nächsten tag auch schon.

Hab sogar mein erstes sylvester ohne alk überlebt. Das hätte ich mir vor nem halben jahr nichmal vorstellen können, aber es geht und sogar wunderbar....

Ich fühle mich besser, fit und ausgeglichener. Ich bereue es ebenfalls nicht. wobei es mir schon schwerfallen wird im Sommer kein "kühles blondes" im Biergarten zu trinken.

Aber wenns einem dadurch besser geht ists wunderbar!

Wobei ich immer noch wissen möchte, woher es kommt und wie es im Fachjargon bezeichnet wird und ob es therapiemöglichkeiten gibt ausser die Abstinenz...

Meine Therapeutin meinte nur immer, wenn ich nichts mehr trinken würde, werde es von alleine verschwinden. Glaub ich jetzt nicht so dran, aber wer weis. werds warscheinlich nicht mehr ausprobieren.

Liebe Grüsse an alle und ne schöne Nacht

Steffan

04.02.2008 03:13 • #27


ZZerRburRuSs
hallo steffan


was meinst du denn mit "....woher es kommt und wie es im Fachjargon bezeichnet wird und ob es therapiemöglichkeiten gibt ausser die Abstinenz..." ?
was ist "es"

! Apfelschorle Rockt !

lg ZZ

04.02.2008 03:43 • #28


Hallo zusammen,

meine Erfahrungen sind die: Alk., bzw. the Day after und PA`s gehören zusammen wie Pech und Schwefel. Wenn der Körper den Alk. abbaut steht der unter Dampf. Kreislaufbeschwerden, Schwindel Herzrasen sind dann die üblichen Begleiterscheinungen. Das verspürt wahrscheinlich jeder, sicherlich unterschiedlich intensiv. Ich denke jedoch Menschen wie wir können diese Symptome nicht, oder falsch einordnen. Daraus resultiert dann das wir dies intensiver erleben und zusätzlich Ängste hinzu kommen, welche die Symptome noch verstärken. Der "Normale" fühlt sich einfach nur schlecht, wir sterben immer gleich.
Wenn ich auf eine Party gehe und mir gehts nicht gut, weiss ich das sich das nach dem 4-5 Bierchen bessert. Ich kann die ganze Nacht durchfeiern
(kannn ich allerdings auch ohne Sprit) einen Riesenpass haben, tanzen bis zum abwinken und und und. Aber der Tag danach ist dann echt ein Drama. Da hilft nur Zurückhaltung

In diesem Sinne
Frank

04.02.2008 11:46 • #29


Hallo!

Ich meine damit, ob es zu der Krankheit gehört, oder ob es ein eigenes Krnkheitsbild is diese erhöhte Angst nach dem Alk....

Gleich noch eine Frage: Gibt es die Möglichkeit, eine Panikstörung komplett zu heilen?? Wie währe es dann mit dem Tag nach dem Alk, falls es geht??

Und wenn wir diese Symptome vom Alk-abbau nicht richtig zuordnen können, könnten wir es lernen?? Hilft Medizin??

VIelen Dank

Gruß Steffan

04.02.2008 14:41 • #30


Mario89
Zitat von black_eight:
Hallo!

1. Ich meine damit, ob es zu der Krankheit gehört, oder ob es ein eigenes Krnkheitsbild is diese erhöhte Angst nach dem Alk....

2. Gleich noch eine Frage: Gibt es die Möglichkeit, eine Panikstörung komplett zu heilen?? Wie währe es dann mit dem Tag nach dem Alk, falls es geht??

3. Und wenn wir diese Symptome vom Alk-abbau nicht richtig zuordnen können, könnten wir es lernen?? Hilft Medizin??

Vielen Dank

Gruß Steffan


1. Also ich bin mir nicht sicher aber ich glaube das gehört mit zur Agoraphobie dazu. Da es ja eine Situation ist die eigentlich ungefährlich ist und man mit übertriebener Angst reagiert.

2. Das weiß ich nicht.

3. Ich kann nur sagen das ich es sehr lange gemacht hab also
Alk. trinken und am nächsten tag Angstzustände bekommen.
Ich wusste ja das ich "nur" einen Kater habe und nicht in Gefahr schwebe aber es ging trotzdem nicht. Es wurde meist mit voranschreitender zeit nur noch schlimmer.

Und ich bezweifle das irgendein Psychologe einem eine Medizin verschreibt damit man seinen Kater besser übersteht als Angstpatient.

Ich weiß das es schwer ist komplett auf Alk. zuverzichten.
Ich hab ja auch sehr lange Zeit getrunken und am nächsten Tag extreme Angstzustände gehabt.

Das einzigste was ich empfehlen kann ist damit komplett aufzuhören so hart das auch ist. Würde ich heute noch trinken dann würde ich mich immerwieder im Kreis drehen.

04.02.2008 23:02 • #31


also man weiss das Alk. ein reines nerven gift ist, ich selbt habe nach Alk. genuss schon in der nacht so starke panikattacken das ich durch drehe das gefühl habe verrückt zuwerden nicht mehr zu wissen was ich tue mich nicht mehr traue mich weiter von zuhause zuentfernen angst vor dem allein sein habe. es ist so schlimm das ich jetzt keinen Alk. mehr trinke und trotzem dem diese pa wieder vermehr auftritt, panik und angst ist das schlimmste was ich mir vorstellen kann.
gruß klaus

26.02.2008 13:56 • #32


Wenn ich Alk. trinke, meist nur B. gehts mir viel besser!
Die Angst vor der Angst-Panikattacken sind weg, aber nur für einpaar stunden !

10.12.2008 17:36 • #33


ja alk ist nicht die lösung, manchmal am we wenns ganz schlimm ist trink ich schonmal ne flasche wein aus um runterzukommen , hilft aber nur kurz, der nächste tag is dann um so schlimmer

10.12.2008 18:38 • #34


Also ich habe am Tag danach keinen Kater und auch keine Angst vorm Alk., aber ich merke schon wenn ich zuviel getrunken habe bekomme ich eine PA. Weil ich mich dann dem Zustand des Betrunkenseins völlig ausgeliefert fühle und mich nicht dagegen wehren kann. Das kam bisher aber nur 2mal vor als ich wirklich richtig betrunken war.

10.12.2008 23:37 • #35


Hallo, habe auch seit einiger Zeit diese beschissenen Panikattacken. Muss aber dazu sagen, daß die meistens dann aufgetreten sind, wenn ich einen Tag vorher gelumpt, das heisst ordentlich gebechert habe. Ansonst hält sich das Auftreten dieser lästigen Geister in Grenzen. Ich würde sagen - zumindest bei mir besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Alk. und den PA. Das gleiche Phänomen tritt übrigens auch bei meiner Mutter auf, ist scheinbar irgendwie auch genetisch bedingt.

Gruss

25.12.2008 12:44 • #36


Hallo, ich habe diese PA auch öffters wenn ich Alk. getrunken habe. Bei mir ist es nur so das ich die PA weniger am nächsten tag habe, sondern schon dann wenn ich noch am trinken bin.
Ich habe an Silvester erst so was wieder gehabt. Ich habe extrem viel getrunken, so viel das ich schon nicht mehr laufen konnte. Aber als mir dann welche Helfen wollten, hatte ich total Panik, ich war die ganze zeit am heulen, hab voll paras gehabt. Ich hatte totale angst gerade dann wenn so viele leute um mich rum standen. Ich selber kann das leider nicht mehr so genau beurteilen. Aber ich habe von den anderen gehört das ich voll panik vor allem hatte.

Meine Frage hierzu:
Habt ihr das auch manchmal, oder ist das immer nur am tag danach?

Gruß

05.01.2009 02:34 • #37

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ZZerRburRuSs
Hallo Josie

Ich hab vor einiger Zeit auch noch viel getrunken , was du beschreibst hatte ich nie.

Ich habe auch viel in Kneipen gejobt , gesehen habe ich, was du beschreibst viel zu oft .

Es geht wohl vielen Menschen dann wie dir .

lg ZZ

05.01.2009 03:01 • #38


Hallo ZZerRburRuSs,
danke für die schnelle antwort. Das beruhigt mich ein bisschen, so weiß ich das ich wenigstens nicht die einzigste bin.

Nur woher kommt das? Gibt es dafür einen Grund.
Ich hatte eine schwere Kindheit, und auch in den letzten 2 Jahren hatte ich viele Probleme. Kann das daran liegen?

LG

05.01.2009 03:41 • #39


ZZerRburRuSs
Hi

So genau weiss ich es auch nicht .
Aber wer viel Alk. getrunken hat , kann sich selbst ja nicht mehr so gut kontrolieren (sieht man ja schon am Gang oft).

Ich könnte mir vorstellen das man dann auch gefühlsmässig etwas enthemmter ist und das was man die ganze Zeit unterdrückt sich leichter einen Weg "nach oben" bahnen kann.

Ein guter Weg wäre es deine negativen Erfahrungen /Erlebnisse aufzuarbeiten (das geht tatsächlich),unter Umständen auch mit Hilfe und solange kontrollierter zu trinken oder gar nicht mehr (auch das geht ).

lg ZZ

05.01.2009 10:03 • #40



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