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Heute morgen hatte ich wieder eine Panikattackte vom feinsten, es war die Hölle

Gestern fühlte ich mich schon die ganze Zeit komisch, dachte ne Grippe wäre
im Anmarsch, heute morgen dann wurde es heftig, ich brachte meine Tochter
in die KiTa, zuhause legte ich mich aufs Sofa auf einmal bekam ich keine Luft
mehr, die Hände zitterten, lief schnell auf den Balkon und schnappte nach Luft.

Half alles nichts, ich bekam Todesangst, lief runter zu meinen Stiefvater und sagte
ihm, er soll mit mir bitte zum Arzt fahren, kaum angekommen, lange Warteschlange
vor der Rezeption mir war schlecht, fühlte mich unruhig, unsicher und dachte
jeden Moment Jetzt fällst du sicher gleich in Ohnmacht

Ärztin untersuchte mich, alles ok, ausser geschwollene lymphknoten, scheinbar kommt
ne Grippe, das wars dann fragte sie mich ob dieses Jahr irgendwas vorgefallen ist?

Ähm ja dieses Jahr war besonders schlimm mit zig Terminen, von einem rannte ich
zum nächsten, das muss das ganze wohl ausgelöst haben Naja wenn man 2 Kinder
hat mit Baustellen dann ist das leider auch so.

Jetzt frage ich euch, wie verhaltet ihr euch bei einer Akktackte? Ruhig bleiben und
aus- und einatmen hilft bei mir nicht, es ist ein Teufelskreis

Nächste Woche Donnerstag muss ich nochmal zum Doc, da ich bald wieder arbeiten
gehen will will ich mich mal durchchecken lassen, wird US vom Hals gemacht (hab seit
Monaten ein Klossgefühl im Hals), EKG und Blutentnahme, hab natürlich Schiss vor
den Ergebnissen

01.10.2014 17:11 • 04.10.2019 x 1 #1


36 Antworten ↓


martin170de
Hi, Jasy1983!
Das tut mir Leid - ich kenne es!
Ich gebe hier selbstredend keine belastbare Diagnose ab - aber, es klingt für mich schon SEHR klar nach Angst/Panik/etc.
Insofern, ich wette darauf, dass Deine Untersuchungen keinen Befund ergeben - also. . .nicht zu viel Angst vor den Ergebnissen haben, die andere Angst/Panik reicht doch auch schon!
Viele Grüße, viel Kraft - und Ruhe!
Martin

01.10.2014 17:26 • #2



Panikattacke seit langem

x 3


Danke für deine Antwort , das war nicht die erste Panikattackte, die erste hatte
ich 2011, seitdem war ruhe und jetzt 3 Jahre später kam es wieder. Hatte ich
vergessen noch dazu zu schreiben

01.10.2014 17:39 • #3


Yamira
Hallo Jasy
Ich kann dich da sehr gut verstehen. Meine ersten PA waren vor 10 Jahren. Nach einer erfolgreichen Therapie war alles prima bis vor kurzem. Da fing es wieder an. Zwar bisher keine wirklichen Panikattacken sondern ständige Angst krank zu sein. Ich muss dazu schreiben das meine letzten Jahren iwie die Hölle waren und ich jetzt langsam zur Ruhe kommen könnte aber es nun irgendwie nicht schaffe. Damals hatte ich einenAuslöser für meine Attacken diesmal kam es einfach so. Ich versuche immer mich abzulenken wenn ich merke das die Panik hochsteigt. Ich geh mit dem Hund, telefoniere oder mache Hausarbeit. Klappt meistens aber leider auch nicht immer. Dann ergreife ich die Flucht und begebe mich unter Menschen mit dem Hintergedanken falls du jetzt umkippst bist du wenigstens nicht alleine. Und dann spürt man wie die Panik langsam runter geht. Ich würde dir gerne ein Patenrezept geben aber das gibt es leider nicht . Hab keine Angst vor deinen Bwfunden es wird alles in Ordnug sein du wirst sehen.
Ich wünsche dir viel Kraft das alles durchzustehen und hoffe das du deine Baustellen auch bald hinter dich bringen kannst

01.10.2014 17:48 • #4


Minkalinchen

28.09.2019 11:10 • #5


Hotin
Hallo Minkalinchen,

ich hoffe, Du bist schon wieder etwas zur Ruhe gekommen.

Was belastet Dich in letzter Zeit denn so besonders? Panikattacken kommen
meistens dann, wenn die normalen Ängste zusammen genommen, zu stark werden.

Zitat:
Dann nimmt mich so wie so alles so mit,


Warum nimmt Dich denn alles so mit? War das auch schon früher so?

Viele Grüße

Bernhard

28.09.2019 11:51 • x 1 #6


Minkalinchen
Hallo Bernhard,

danke für deine Antwort.

Ja, gerade komme ich wieder etwas runter, eine Freundin hat mich schon getröstet.
Mich nimmt leider alles mit, wenn es sich um schlimme Krankheiten handelt. Das ist eigentlich schon lange so.
Habe auch schon 3 Therapien gemacht, auch mit Erfolg.
Zur Zeit geht es meiner Tochter wieder schlecht, ihr Freund hat doch Rheuma und ist dadruch total wesentsverändert, sie streiten sehr oft. Ich kann das hier gar nicht alles schreiben, würde den Rahmen sprengen. Unser Sohn hat auch ziemlich schlimme Probleme, mir wurde/wird das wohl alles zuviel .
Ich war nach der letzten Therapie schon soweit, das ich wußte, daß es, wenn es meinen Kindern grad nicht gut geht, ich trotzdem glücklich sein darf. War schwer, dorthin zu kommen. Zur Zeit ist alles wieder hinfällig, denn, man leidet doch mit den Kindern.

LG

28.09.2019 12:09 • x 1 #7


Hotin
Hallo Minkalinchen,
Zitat:
Ich war nach der letzten Therapie schon soweit, das ich wußte, daß es, wenn es meinen Kindern grad nicht gut geht,
ich trotzdem glücklich sein darf. War schwer, dorthin zu kommen. Zur Zeit ist alles wieder hinfällig, denn, man leidet
doch mit den Kindern.


Natürlich darfst Du als Mutter mit leiden, wenn es Deinen Kindern schlecht geht.
Allerdings sollte es da Grenzen geben.
Die Grenze steht da, wo Du selbst an Deiner Seele beginnst Schaden zu nehmen.
Weil, ab dem Moment, wo es Dir nennenswert schlechter geht, bist Du nicht mehr der
ruhende Pol, den Du selbst und auch Deine Kinder benötigen.

Bitte versuche Dir darüber wieder bewusst zu werden.
Mitleid, also mit jemandem leiden, hilft im Grunde niemandem, wenn überhaupt nur dem,
der das Mitleid empfindet.
Versuche Dein Mitleid gegen Aufmerksamkeit und Verständnis für Deine Kinder dort auszutauschen, wo es möglich ist.
Und auch dort, wo es Dir Deine Kraft erlaubt. Mehr nicht.
Für den Rest sind Deine Kinder weitgehend selbst verantwortlich. Auch wenn es Dir schwerfällt zu sehen, wenn es jemandem sehr schlecht geht.

28.09.2019 12:27 • x 1 #8


Icefalki
@Minkalinchen , scheint ein Jahr der Rückfälle zu sein. Ging mir ja auch so. Und bin total der Meinung von @Hotin , dass, kommt zuviel zusammen, wir einen Rückfall erleiden.

Ich habe mir mal wieder 100 Gedanken darüber gemacht, und bin zum Ergebnis gekommen, dass es damit zutun habe könnte, Situationen nicht händeln zu können. Also dieses beschissene Gefühl, ausgeliefert zu sein. Und wenn gerade Sorgen um die Kinder herrscht, hast du Stress.

Und ich denke, dass aufgrund unserer Vergangenheit und das Kennen von Panik und Co, mal wieder ein Punkt überschritten wird, der dann alles wieder emporsteigen lässt.

Ich fühle mit dir, ist zum Davonlaufen, dieses Gefühl.

Weiss jetzt nicht, ob du damals mit Medis stabilisiert werden konntest. Wenn ja, nehm sie eben wieder eine Zeitlang, meiner Meinung und aus eigener Erfahrung, das Beste, sofern sie dir damals geholfen haben.

Gleichzeitig überlege dir, 1. Gibt es Zusammenhänge mit dem Essen, wegen der Gasansammlung, 2. Evtl. Mal eine Kontrolluntersuchung beim Arzt, Blutdruck, EKG, Schilddrüse, usw. durchführen lassen.

Eigentlich nach Lösungen suchen. Eine Lösung ist eben auch, Stress zu reduzieren, wenn überhaupt möglich.

Und zum Schluss die Erkenntnis, dass wir leider zu diesen Reaktionen neigen, wenn alles zuviel wird.

28.09.2019 12:30 • x 4 #9


Hallo Minka,

Abgrenzung! Abgrenzung!

Inwieweit möchte Deine Tochter, dass Du Dich in deren Eheprobleme reinhängst? Und wenn sie das möchte, warum war ihr Termin heute Vormittag so viel wichtiger als Du?

Viel geben, wenig kriegen - das lese ich aus Deinem Beitrag heraus. Ist es so?

Nimmt Dein Mann die Sorgen Eurer Tochter auch so schwer?

Ich will Dich gegen niemanden aufhetzen oder zur Ignoranz raten, aber mit dem was Eltern für ihre Kinder tun und taten, ist es genug. Die sorgenvollen Grübeleien bringen keinem etwas.

Icefalki's Rat bzgl. Ernährung und Gesundheits-Checks möchte ich ebenfalls anraten. Und Dein Mann und Du solltet Euch wieder mal ein schönes Abendessen gönnen. Thema Tochter sollte dabei daheim gelassen werden

Alles Gute Euch!

28.09.2019 13:31 • x 1 #10


Minkalinchen
Danke ihr Lieben.

@ Bernhard,
nochmals danke, ja ich weiß, ich muß da wieder hin kommen, mich abgrenzen, mein Verstand weiß das.
Wenn ich keine Kraft habe, bin ich auch keine Hilfe. Und die Kinder sind längst erwachsen und für sich alleine verantwortlich.

@ Icefalki,
genau, es sind alle Geschehnisse zusammen, was uns wieder zurückfallen läßt, leider.
Bei der Tochter ist es eine unendliche Geschichte, die sie/uns auf Dauer nicht zur Ruhe kommen läßt.

Antidepressiva habe ich bezüglich meiner Probleme, im Laufe der Jahre und noch anderer Geschehnisse(z.B. 7 Todesfälle innerhalb der Familie zeitnah), einige durch, zur Zeit bin ich bei Doxepin.

Mein Check-up war letztes Jahr, da war alles ohne Befund, der nächste kassenärztliche ja dann wieder in 2 Jahren.
Habe aber auch dran gedacht, die Werte demnächst wieder überprüfen zu lassen.

@ Bernie,
Meine Tochter hat heute einen Termin bei 'Walking in your shoes' , weiß nicht, ob du schon mal davon gehört hast?
Das tut ihr, u.a., sehr gut.

https://www.walking-in-your-shoes.com

Das wollte sie nicht verpassen, ich sagte ihr, nimm das mal wahr. Sie hat auch schon 3 Psychotherapien hinter sich, 2 davon stationär.

Sonst bekomme ich von meinen Kindern auch viel Beistand, nur, zur Zeit 'überragten' die Probleme meiner Tochter.
Meinem Mann geht es auch sehr nah, nur, er ist nicht hochsensibel, was ich leider bin. Er kann es sehr gut abgrenzen.

Mal wieder mit ihm Essen gehen, und die Sorgen zuhause lassen, ist eine gute Idee.

Unsere Tochter sagt übrigens oft, ich will dich/euch nicht mit meinen Sorgen belasten, ich soll sagen, wenn es mir zuviel wird. Hab ich ihr auch schon gesagt, nur in letzter Zeit eben die 'Grenze' nicht rechtzeitig erkannt , alles schwer...

LG

28.09.2019 14:58 • x 3 #11


Minkalinchen
Es ist jetzt schon ein paar Stunden her, zur Zeit kommt dieses 'Puschen' wieder hoch .
Man ist dann immer so hilflos, obwohl ich grad nicht mehr alleine bin. Mein Magen grummelt laut, hatte gerade was gegessen, nur eine Scheibe Brot mit Thunfischsalat vom Griechen, habe dadurch das Gefühl, es wurde schlimmer. Kann auch sein, das ich mir wieder einbilde, dieses Essen schadet mir eher...bin total unsicher..weiß gar nicht warum?...Hunger habe ich heute kaum, was ich schon lange nicht mehr so hatte. Und dieses Druckgefühl hält gerade an....kann es gar nicht beschreiben. Wenn ich rum renne geht es, wenn ich mich setze, wieder da .

LG

28.09.2019 16:38 • #12


Minkalinchen
Habe noch vergessen, ich denke schon eine Weile an eine Herzmuskelentzündung...warum, weiß ich gar nicht. Man sollte sich deshalb nicht so anstrengen..das geht mir auch durch den Kopf...ein Chaos grad wieder.

28.09.2019 18:22 • #13


Lillibeth
Du solltest Dich entspannen. Mal in die warme Wanne oder ein schönes Buch lesen .

28.09.2019 19:09 • x 1 #14


Minkalinchen
Danke Lillibeth,
ich weiß, wie entspannend das ist, früher habe ich Bücher verschlungen. Habe vor nicht langer Zeit ein neu gekauftes Buch angefangen und nicht weiter gelesen, muß ich wohl wieder tun .

28.09.2019 19:18 • #15


Histaminintoleranz, Minka?

28.09.2019 20:14 • x 1 #16


Minkalinchen
Das habe ich noch nich testen lassen, wäre eine Möglichkeit.

28.09.2019 20:16 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Lillibeth
Zitat von Minkalinchen:
Danke Lillibeth,ich weiß, wie entspannend das ist, früher habe ich Bücher verschlungen. Habe vor nicht langer Zeit ein neu gekauftes Buch angefangen und nicht weiter gelesen, muß ich wohl wieder tun .

Am Anfang kann ich mich nur schwer konzentrieren. Und wenn ich ganz schlecht drauf bin lese ich ein Lieblingsbuch das ich schon gut kenne

28.09.2019 20:22 • x 1 #18


Minkalinchen
Zitat von Lillibeth:
Am Anfang kann ich mich nur schwer konzentrieren. Und wenn ich ganz schlecht drauf bin lese ich ein Lieblingsbuch das ich schon gut kenne


Meine Konzentration hat diesbezüglich auch sehr nachgelassen, aber auch im Allgemeinen.

28.09.2019 20:28 • #19


Orangia
Ich hab manchmal schon vergessen, was ich am Vortage gelesen habe.
Muss immer ein paar Seiten zurück um wieder rein zu kommen. bzw. auf meinem Kindle.

28.09.2019 20:34 • x 1 #20



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