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Windy
Wenn es im Moment so akut ist, würde ich auch in eine Klinik gehen, bevor sich dieser Zustand weiter verfestigen kann.

14.02.2023 13:04 • x 1 #21


R
@Juliehb Nimmst du denn jetzt wieder AD oder was zum schlafen?

14.02.2023 13:07 • #22


A


Nichts hilft, schreckliche Schlaflosigkeit, Angst

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Juliehb
Ich nehme aktuell nur noch ein wenig pregabalin.
Hatte „Glück“, dass damals nach einigen Wochen ohne guten Schlaf ich einmal „resettet“ wurde mit Atosil, Tavor und pregabalin. Hab immer Angst einzuschlafen und dann nicht wieder aufzuwachen.

Aktuell schlaf ich auch wieder schlechter, mit hilft manchmal abends schon meine Ceterizin gg Allergie .

Glaub, der Körper kann sich aber gg jedes Medikament „wehren“. Das ist die Krux. Verstehe aber sehr doll wie du dich fühlst und du hast mein vollstes Mitgefühl.

14.02.2023 13:22 • x 1 #23


WonderWoman86
@Rapunzel910 mir ging es ähnlich vor drei Jahren, was mir geholfen hat: klingt doof aber einfach als gegeben hinnehmen, dh sich sagen und, dann ist es halt tödlich, ein Schlaganfall what ever.... Den Tod akzeptieren den ihm Grunde, so meine Therapeutin haben alle Angstis in Wahrheit Angst vor dem Tod oder/und vor den Dingen die man nicht kontrollieren kann, zB Depressionen, Psychose etc... Ich hab dann einfach in einer Art Trotz jede Kontrolle abgegeben aber da brauche ich einen gewissen Leidensdruck um das zu schaffen auch bin ich drauf gekommen dass die PA auch Vorteile für mich hätten zB selbst keine alleinige Verantwortung übernehmen zu müssen, bin dann beinhart ausgezogen ALLEIN mit meinem Kind und ich hab mich von allen Dingen getrennt die mir schaden ( miese Beziehung, doofer Job...) Das wichtigste ist aber echt loslassen und auf die Ängste alle sch*** grob gesagt, immer schaffe ich es auch nicht aber zu 70 Prozent geht es mir gut, bis auf kleine Einbrüche die ich aber auch akzeptieren kann.

14.02.2023 13:37 • #24


WonderWoman86
Sag dir einfach was ist das schlimmste was passieren kann, denk es zu Ende frag dich ob es irgendwie Vorteile für dich hat/hätte Depressionen zu haben ( zB Entlastung durch andere die du dir sonst nicht zugestehen kannst, so war es bei mir, wäre ich psychotisch, MÜSSEN mit alle helfen) akzeptiere es und trenne Dich radikal von allen was die nicht gut tut, dich stresst oder ändere es etc.
Fühl dich ganz fest gedrückt!
Und wegen den Schlaf hab ichmomentan auch, versuch den Druck rauszunehmen dann kannst halt nicht schlafen und? Dann denk dir dann raste ich eben. Ich hab momentan auch Schlafprobleme und führe ein Schlafprotokoll dh ich schreibe auf Wann ich ins Bett gehe, wann ic wie oft aufwache etc und komme drauf ich schlafe trotz 3 bis 4 Unterbrechungen eh an die 7-8 Std seither deprimiert das Schlafthema mich nicht mehr so weil ich sehe es geht eh und langsam wird es besser, außerdem hatte ich Eisen und Vitaminmangel das spielt auch rein... Allergietest steht auch noch aus

14.02.2023 13:41 • #25


R
@WonderWoman86 Angst vorm Tod habe ich nicht konkret, aber Angst vor Kontrollverlust ist genau mein Thema! Und Verlustängste. Die Monate jetzt sind natürlich der totale Kontrollverlust über mein bisheriges Leben. Einfach nur gruselig.

14.02.2023 14:19 • x 2 #26


WonderWoman86
Eben und versuche Mal dieser Angst Raum zu geben, stell dir vor was wäre wenn...und was an dem Szenario wäre GUT für mich: klingt absolut surreal aber der Erste absurde Gedanke der sich breitmachen sollte geht in die richtige Richtung

14.02.2023 14:25 • #27


WonderWoman86
z.B wenn ich ihn der Klinik bin hab ich endlich Mal Ruhe, wenn ich alleine wäre, wäre das schrecklich, ich würde alle vermissen aber ich wäre auch freier... Das waren meine unerhörten Gedanken oder zumindest ein paar davon ^^

14.02.2023 14:30 • x 1 #28


WonderWoman86
Auch hab ich rausgefunden dass ich Egoismus Aggressionen bei mir gaaanz schrecklich finde und es mir deshalb oft nicht erlaubt habe für mich da zu sein oder was schlechtes zu empfinden was sich in aggressiven Zwangsgedanken und Panik manifestiert hat.

14.02.2023 14:34 • x 1 #29


Hotin
Hallo Rapunzel.

wenn ich das so sagen darf, nun hast Du wohl alles ausgesprochen, was Dir den Schlaf raubt.
Ich bin erstaunt. Hatte mir das aber schon gedacht, das so etwas dahintersteckt.

Zitat von Rapunzel910:
Und wollte auch auf keinen Fall, dass meine Kinder dergleichen erfahren müssen- eine depressive, psychisch kranke Mutter.

Warum? Willst Du Deine Kinder auf Deine Kosten schüzen. Welchen Sinn ergibt das?

Zitat von Rapunzel910:
Aber es war schon ein Trauma, dass ausgerechnet mir, in meiner heilen Welt, so was passiert war.

Du möchtest gern in einer heilen Welt leben, so so. Ist das nicht ziemlich unrealistisch?

Zitat von Rapunzel910:
Scham deshalb, weil ich mir die Schuld gebe,

Wofür? Vielleicht hast Du ja eine kleine Teilschuld dran, dass Du nur in einer angeblich heilen Welt leben willst.

Zitat von Rapunzel910:
Jetzt bin ich nicht mehr diejenige, die ich war, sondern ein verunsichertes bedürftiges Etwas. Eine Belastung.

Du bist immer noch die Selbe. Aber, warum siehst Du das nicht mehr?

Zitat von Rapunzel910:
Ich habe gerade kein Vertrauen in nichts, am wenigsten in mich selber.

Dann hole Dir das Vertrauen zurück.

Zitat von Rapunzel910:
Wir sind alle nur fassungslos. Hilflos. Ich bin ja ein ganz anderer Mensch.

Warum? Darf in eurer Familie niemand mal schwach sein. Bricht dann sofort eine Krise aus?

Zitat von Rapunzel910:
Angst vor Kontrollverlust ist genau mein Thema!

Ja, ja. Kann es sein, dass Du mit Deiner Familie eine Welt gebaut hast, in der nur der Erfolg zählt?
Wieviel zählt da noch Menschlichkeit?
Hoffentlich ist meine Antwort nicht zu schockierend für Dich.
Du kannst ja Deinen Text noch mehrmals lesen.
Würdest Du zu anderen auch sagen.
Schäme Dich. Du hast versagt, Du Verliererin.

14.02.2023 14:35 • x 1 #30


WonderWoman86
Zitat von Rapunzel910:
@herrAngsthase Danke für deine liebe Antwort. Du schreibst, es gäbe Hilfe für meine Probleme- nur medikamentös habe ich doch so gut wie alles ...

Vielleicht ist es aber auch anders: vielleicht bist du nicht ehrlich zu dir selbst - das sind wir Angstis meistens nicht, wir alle haben oft hohe ideale von denen es dir Hälfte auch täte ^^- vielleicht brauchen sie Kinder eine Mama sie auch Mal egoistisch sein kann damit sie wieder Kraft tanken kann und Freude empfinden kann. Eine Mum die zeigen kann sich für andere stark machen ist cool, schwach sein und Mal nur an sich denken, eine Auszeit nehmen und Verantwortung abgeben muss aber auch genauso sein und ist sogar noch wichtiger

14.02.2023 14:43 • x 3 #31


Angor
Bei Schlafstörungen wird in einigen Kliniken therapeutisch mit Schlafentzug gearbeitet. Vielleicht kannst Du Dich darüber mal belesen.
Man kann es auch selber durchführen, hier mal ein Beispiel:
https://mein.sanofi.de/themen/schlaf/di...stoerungen

14.02.2023 14:51 • x 2 #32


R
@Angor Davon hab ich auch schon gelesen, aber das schaffe ich nicht.

14.02.2023 15:19 • x 1 #33


R
@WonderWoman86 Ganz so „einfach“ ist es leider nicht. Ich habe mir schon auch viel Zeit für mein Hobby und Treffen mit Freundinnen genommen. Eigentlich ging es mir richtig gut. Um so beängstigender, dass ich dennoch in so eine Angst-/ Panik-/ Depressionsspirale gefallen bin. Ich kann es selbst nicht begreifen.

14.02.2023 15:23 • x 2 #34


WonderWoman86
Einfach Zeit nehmen reicht anscheinend nicht.. wie alt sind die Kinder? Hast du Hilfe im Alltag ohne Stress etc?

14.02.2023 15:29 • x 1 #35


R
@Hotin Nein in meiner Familie zählt nicht nur der Erfolg. Sondern ich habe versucht, meinen Kindern das zu geben, was ich so nicht hatte: Ein liebevolles, verlässliches, stabiles Zuhause. Eine Mama, die für sie da ist. Das bin ich gerade nicht mehr. Ich bin so absorbiert von all diesen schlechten Gefühlen, dass ich nur noch um mich selbst kreise. Hilflos ist meine Familie, weil sie sich Sorgen machen, mich nicht wiedererkennen, sehen, wie es bergab geht und nicht wissen, wie sie mir helfen können.
Wie kann ich mir mein Vertrauen zurückholen? Alles, was mich ausmachte, ist weg.
Schuld bin ich, weil ich mich so in die Ängste und Depressionen hineingesteigert und ihnen so überhaupt erst Raum gegeben habe.

14.02.2023 15:31 • x 1 #36


Windy
Deiner Eingangsfrage nach, suchst du etwas das dir hilft. Wenn es so akut und stark ist, wird da wohl nur noch ein Arzt, am besten ein Psychiater oder Neurologe etwas wirksames finden können. Eine andere Medikamentenkombination und Therapie, um die Ursache herauszufinden, behandeln und beseitigen zu können.

14.02.2023 15:32 • #37

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WonderWoman86
@Rapunzel910 ich würde in die Klinik gehen und einfach schauen was passiert, so weiter machen wird die nicht helfen.

14.02.2023 15:34 • x 2 #38


R
@WonderWoman86 Ich möchte aktuell (noch) nicht in eine Klinik, das hatte ich ja schon beschrieben. Das wäre ein noch größerer Kontrollverlust und Verlust meiner sicheren, geliebten Umgebung.

14.02.2023 15:37 • x 3 #39


Windy
@Rapunzel910

Naja, alles kann man nicht immer haben. Wenn du weißt, daß dir zu Hause nichts nachhaltig da raus hilft, bleibt nur noch die Alternative.

14.02.2023 15:40 • #40


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