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HaZelGreY
Wenn ich diesen Satz nicht immer und immer wieder in meinem Kopf hätte, wäre das unheimlich befreiend.
Alles was ist, ist jetzt, und genau so wie es ist, ist es recht.
Annehmen, akzeptieren und loslassen.
Ich möchte dieses negative Grübeln und die Panik einfach loslassen.
Warum kann man so vieles ändern und neu lernen. Vieles akzeptieren wie es ist und loslassen und bei dieser einen Sache mag es mir einfach nicht gelingen.
Wem geht's auch so ?

14.06.2019 21:35 • 24.06.2019 #1


28 Antworten ↓


Du hast hast einen freien Willen , oder !?

14.06.2019 23:03 • #2



Negatives Grübeln - was wäre wenn Satz stoppen

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Abendschein
Zitat von HaZelGreY:
Wenn ich diesen Satz nicht immer und immer wieder in meinem Kopf hätte, wäre das unheimlich befreiend.
Alles was ist, ist jetzt, und genau so wie es ist, ist es recht.
Annehmen, akzeptieren und loslassen.
Ich möchte dieses negative Grübeln und die Panik einfach loslassen.
Warum kann man so vieles ändern und neu lernen. Vieles akzeptieren wie es ist und loslassen und bei dieser einen Sache mag es mir einfach nicht gelingen.
Wem geht's auch so ?

Irgendwann wird Dir das gelingen, vielleicht ist die Zeit noch nicht da, noch nicht reif.
Einfach loslassen? Ist einfacher gesagt, als getan. Zu meiner Zeit der Angst und Panik, habe ich immer den Aus Schalter gesucht und nicht gefunden. Irgendwann habe ich ihn gefunden, aber erst nach 30 Jahren. Ich hoffe sehr, das Du bicht so lange brauchen wirst, aber keiner kann es Dir sagen, wie lange es dauert.

Ich wünsche Dir viel Kraft.

14.06.2019 23:23 • x 2 #3


HaZelGreY
@Karl Hoffmeister
Wenn das mit dem freien Willen so einfach wäre, hätte ich diese Krankheit/ Störung sicher nicht schon 20 Jahre

@Abendschein

Wie hast du das denn geschafft ?
Gab es ein Aha-Erlebnis ?

15.06.2019 08:14 • x 1 #4


Abendschein
Zitat von HaZelGreY:
@Karl Hoffmeister
Wenn das mit dem freien Willen so einfach wäre, hätte ich diese Krankheit/ Störung sicher nicht schon 20 Jahre

@Abendschein

Wie hast du das denn geschafft ?
Gab es ein Aha-Erlebnis ?

Dank meiner Therapien und die unermüdliche Arbeit an mir selbst. (Soll jetzt nicht hochnäsig klingen).
Bücher gelesen, Gespräche geführt. Mir hat auch geholfen, das andere das Gleiche haben, da dachte ich oft,
dann kann es ja nicht sooo schlimm sein. Und dann war es aufeinmal weg. Was nicht heißt, das ich ein Leben
ohne diese Ängste führe, aber die Panik bleibt weg. Ich fühle mich dadurch wie befreit. Habe aber auch in der Zeit der
Panik, immer alles gemacht und getan. Die Angst sollte nicht über mein Leben herrschen. Ich bin Auto gefahren,
in Urlaub gefahren und alle Dinge gemacht, die schön sind.

15.06.2019 08:31 • x 1 #5


HowToNotFly
Zitat von Abendschein:
Habe aber auch in der Zeit der
Panik, immer alles gemacht und getan. Die Angst sollte nicht über mein Leben herrschen. Ich bin Auto gefahren,
in Urlaub gefahren und alle Dinge gemacht, die schön sind.


Empfehlenswert: Dinge machen, die schön sind (unabhängig von Allem)
bedingt empfehlenswert: mit Angst Autofahren (kommt auf die Angststörung an!)
nicht empfehlenswert: mit Panikstörung Auto fahren bzw alles machen (Gefahr für sich und Andere)

15.06.2019 11:40 • x 1 #6


HaZelGreY
Ja das hat mir auch immer alles eine Zeitlang geholfen, bis dann wieder der Tag kam an dem alles zu viel wurde und dann nichts mehr geht. Mittlerweile kann ich das Haus nicht mehr alleine verlassen. Ich versuche mich abzulenken, klar , ich lese sehr viel aber trotz allem verspüre ich dermaßen viel Unruhe und Angst/ Panik dass ich mich auch nur schwer auf das Ablenkungsmanöver konzentrieren kann

15.06.2019 12:00 • #7


Warum kannst du das Haus nicht verlassen, wenn ich mal fragen darf?
Mir hilft das Aufschreiben sehr. Das Akzeptieren klappt noch nicht so ganz. An einigen Tagen ist es gut an anderen weniger.
Man darf nicht so streng zu sich sein.Ich glaube das ist etwas,womit wir unser ganzes Leben, leben bzw uns damit arrangieren müssen.
Irgendwann kommt einfach der Moment wo man es ganz plötzlich akzeptiert und sich nicht mehr davor fürchtet.
Körperliche Auslastung ist etwas,was hilft wenn man in den negativen Gedanken versinkt.
Ich versuche mir immer zu sagen dass alles ok so ist.Es kommt wie es kommt.Es wird mich nicht umbringen und es gibt auch bessere Tage.
Ich wünsche dir viel Kraft.

21.06.2019 22:42 • x 1 #8


-Leeloo-
@HaZelGreY
Zunächst sollte man sich mit den Ängsten auseinandersetzen. Es gibt so viele verschiedene Möglichkeiten dazu im Netz. Immer wieder am Ball bleiben, ist wichtig. Und auch Geduld. Sollte es mal wieder einen Rückschlag geben, nicht verzweifeln, auch diesen annehmen und wieder loslassen und weitermachen. (Sollte eine Therapie schon erfolgt sein und nichts gebracht haben oder vielleicht noch eine andere Behandlungsform bevorstehen - dazu kann man sich selbst gut unterstützen).

22.06.2019 12:59 • #9


HaZelGreY
Zitat von Nannis:
Ich versuche mir immer zu sagen dass alles ok so ist.Es kommt wie es kommt.Es wird mich nicht umbringen und es gibt auch bessere Tage.
Ich wünsche dir viel Kraft.


Genau das ist mein Ziel, das ich das auch kann.
Ich habe die Störung ja schon 20 Jahre,
Aber momentan hat es sich so verfestigt und verstärkt dass ich mich nicht mehr alleine raus traue.
Ich habe so wahnsinnig starke körperliche Symptome und Gedanken das ich den Schritt raus einfach nicht mehr packe die Angst ist übermächtig geworden.

22.06.2019 14:19 • x 1 #10


Was hast du genau für eine Störung und was für negative Gedanken? Wie äußert sich bei dir die Angst?
Seit wann ist es so schlimm wie jetzt?

22.06.2019 14:30 • #11


HaZelGreY
Ich habe eine generalisierte Angststörung und Panikattacken.
Hauptsächlich dreht sich die Angst um alles was mit Tod zu tun hat, auf mich selbst bezogen Tod durch iwas am Herzen und dementsprechend sind auch die Symptome.
Die reichen auch hin, dass ich tagelang nur breche,z.b.....
Seit etwa anderthalb Monaten ist das so schlimm geworden

22.06.2019 14:36 • x 1 #12


OBIKO
Das Zauberwort lautet : ABLENKUNG !

22.06.2019 14:38 • #13


HaZelGreY
@OBIKO
Du glaubst gar nicht mit was ich mich alles versuche abzulenken.
Problem ist die Dinge die ich zum Ablenken versuche auf die kann ich mich nicht mehr einlassen

22.06.2019 14:41 • #14


Zitat von HaZelGreY:
Ich habe eine generalisierte Angststörung und Panikattacken.Hauptsächlich dreht sich die Angst um alles was mit Tod zu tun hat, auf mich selbst bezogen Tod durch iwas am Herzen und dementsprechend sind auch die Symptome.Die reichen auch hin, dass ich tagelang nur breche,z.b.....Seit etwa anderthalb Monaten ist das so schlimm geworden



Kannst du mir ein Beispiel nennen was aktuell ist? Eine Situation?

22.06.2019 14:44 • #15


HaZelGreY
Na jetzt gerade habe ich wahnsinniges Stechen in der Brust und dazu kommt diese starke innere Unruhe.
Wenn ich aufstehe und laufen wird es mir schwindelig und schlecht.

22.06.2019 14:46 • #16


Zitat von HaZelGreY:
Na jetzt gerade habe ich wahnsinniges Stechen in der Brust und dazu kommt diese starke innere Unruhe.Wenn ich aufstehe und laufen wird es mir schwindelig und schlecht.


Unf du hast bestimmt Angst dass du stirbst oder?

22.06.2019 14:52 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

HaZelGreY
Ja das sowieso.
Aber schlimm ist für mich die innere Unruhe. Die ständig da ist.

22.06.2019 14:55 • #18


Nimmst du es dagegen?
Also ich sage dir mal was
Du weißt, dass es nur eine Angststörung ist. Es ist nicht real.20 Jahre lebst du nun schon damit.
Versuche die innere Unruhe zu akzeptieren.
Falls du keine Antidepressiva nimmst,empfehle ich dir L-Theanin und die Aminosäure L-Tryptophan.
Sie helfen dir,ruhiger zu werden. Die innere Unruhe ist auch mein treuer Begleiter gewesen.
Du musst trotz deinem Schwindel aufstehen, denn der Schwindel ist nicht real.Es ist unangenehm aber du wirst nicht umkippen!
Du weißt dass es nur eine Phase ist du weißt es geht vorbei.
Ich habe auch eine generalisierte Angststörung und ich weiß wie gut wir uns in etwas reinsteigern können und wie empfindlich und sensibel unsere Antennen sind.
Akupunktur hilft sehr.
Du schaffst es.Du bist stark .Diese Phase die du hast ist ok.Man lebt sooo lange auf der Welt, man darf solche Phasen haben

22.06.2019 15:02 • x 1 #19


HaZelGreY
Vielen lieben Dank für deine Worte.
Das versuche ich mir auch immer wieder klar zu machen.
Das mit der inneren Unruhe macht mich zur Zeit echt wahnsinnig.
Ich nehme nicht gerne Medikamente, da es aber nicht mehr anders ging nehme ich seit gut anderthalb Wochen opipram drei mal täglich.

22.06.2019 15:09 • #20



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