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Hallo!
Seit meiner letzten Panikattacke nach langer Zeit vor zwei Wochen habe ich ununterbrochen ein dumpfes Gefühl von Angst. Das Gefühl ist morgens am Schlimmsten, abends/nachts zwar auch noch vorhanden, jedoch sehr abgeschwächt. Ich denke über den Tag fast andauernd an die Angst, immer wieder ploppen dann Gedanken auf von wegen "dir wird es jetzt für immer so gehen" etc. Ich wollte meine Psychiaterin mal darauf ansprechen, so etwas hatte ich noch nie. Meine Diagnose lautete immer leichte Depression und hypochondrische Angststörung. Ich kam normalerweise gut darüber hinweg, aber dieses Mal fällt es mir schwer, ist wie gesagt schon zwei Wochen so (für viele wahrscheinlich ein Pups).
Ich frage mich nun ob ich eine Art Erwartungsangst hege, ob diese Dauerangst von der Erhöhung des Citaloprams kommt welches ich schon lange nehme, oder ob ich eine generalisierte Angst entwickelt habe, wobei ich gesagt bekommen habe, dass diese sich in Form von Sorgen machen, Zukunftsangst etc. auswirkt und eher schleichend beginnt, bei mir war es ja BOOM! Kennt jemand diese Dauerangst und hat einen Tip woher es kommt und was ich dagegen machen kann?

Viele Grüße!

13.11.2015 11:02 • 13.11.2015 x 1 #1


2 Antworten ↓


Lolly83
Hallo.
Ich habe diese dauerangst seit 3 Monaten uns bin seit 8 Wochen in psychologischer Behandlung. Meine psychologin hat mir escitalopram verschrieben hab anfangs mit 5 mg begonnen und bin jetzt bei 20mg. Seitlen geht das mit meinen Ängsten auch besser. Habe keine Gedanken mehr im Kopf. Bei mir War der Auslöser einen herzrasen und seitdem hab ich angst das ich jeden Moment tod umfalle. Durch das Medikament und der Therapie geht's mir jetzt aber schon langsam besser.

LG

13.11.2015 12:07 • #2


Hallo Shaeridan,
ich kenne dieses Symptom der andauernden Angst. Bei mir war es rückblickend gesehen eine "erwartende Angst" bzw. ein dauerhaftes "unter Strom stehen", da ich ja nicht wusste, wann mich die Ansgt überfallen würde (generalisierte Angststörung). Deiner Definition von generalisierter Angst würde ich im übrigen nicht zustimmen. Bei mir waren es einfach Panikattacken, die ohne festen Auslöser entstehen. Grob gesagt eine Panik vor allem und überall und nicht auf eine Sache (z.B. Auto fahren, Alleine sein,...) bezogen.
Die Dauererangst war unangenehm und ich hatte manchmal das Gefühl wahrhaftig verrückt zu werden. Sie nahm konstant mit den Panikattacken ab, stand bei mir also in direktem Zusammenhang mit ihnen. Je weniger Angst ich vor den Panikattacken hatte, desto weniger ängstlich war ich zwischen den Attacken - und gleichzeitig wurden die Zeitspanne zwischen den Attacken immer größer.

13.11.2015 19:48 • x 3 #3




Dr. Reinhard Pichler