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Niccolina
Ich bin (juhuuh!) in der 6. Woche schwanger. Im Mai hatte ich eine Fehlgeburt und bin deshalb doppelt froh! Soweit, so gut.

Es ist mein 2. Kind, daher hab ich eine Ahnung, was auf mich zukommt. Doch dummerweise gibt's da ja noch die Panik, vor die Tür zu gehen! Also: alle 4 Wochen, dann alle 2, später jeden 2. Tag zum Gynäkologen und dann der Kreißsaal.

Verd**, ich weiß, was auf mich zukommt und hab tierische Angst, im Kreißsaal eine Panikattacke zu kriegen. Obendrein hab ich durch den Reizmagen immer wieder ein Stechen unter dem Rippenbogen (mal links, mal rechts, je nachdem, wo sich grad die Luft staut) und immer wieder Angst, dass das so schlimm ist, dass ich die Geburt nicht überlebe. Ich sehe mich einfach nicht mit einem Baby im Arm, nur meinen Mann und meinen Sohn...

Zudem gehören zu den Beschwerden diesmal Übelkeit und Schwindelgefühl - typische Begleiter meiner Panik. Genau das was ich brauche, also. Logo: ich nehm keine Medis mehr und darf auch erstmal wegen der Schwangerschaft nicht zum Psychiater.

Und meine Psychologin hat erst nächstes Jahr wieder einen freien Termin, alle anderen Wartezeit bis zu 2 Jahren!

Gibt's hier Mütter, die trotz Angst und Panik schwanger waren? Was habt ihr gemacht? Was hat euch geholfen?

Achja: Magenspiegelung schlug schon 2 Mal fehl: Panik vorm Eingriff. Naja und jetzt eh nicht machbar.

Was meint ihr: kann ich meinen Frauenarzt fragen, mit dem Ultraschall mal meinen Magen abzufahren, um sicher zu sein, dass das Stechen nur durch die Blähungen kommen?

Liebe Grüße

Niccolina

06.10.2008 12:05 • 07.10.2008 #1


8 Antworten ↓


Hi, und erstmal herzlichen Glückwunsch,
auch ich hatte schon die Pa´s während meiner zweiten Schwangerschaft, nur konnte ich damals gut mit den umgehen. Natürlich war mir schwindelig, etc, nur Übelkeit hatte bei beiden Schwangerschaften nicht, toi,toi. Ich hatte mir schon früh meine Hebamme ausgesucht und die hat mich von Anfang bis Ende begleitet, die kam auch zu mir zum Blutabnehmen, CTG etc. Alles was der Gyn sonst macht, hatte meine Hebamme getan, und deshalb braucht ich kaum zum Gyn hin. Da ich meinen ersten Sohn nach langen hin und her (27 Std. wehen) per Kaiserschnitt hatte, lag es nahe, das auch der zweite so kommt. Mein erster war total in der Nabelschnur vertüdelt und Knoten drin, und konnte gar nicht ins Becken rutschen, und das haben die in KH erst bemerkt, als es schon fast zu spät war. Er kam dunkelblau raus. Hat aber gott sei dank keine Probleme davon getragen. Und damit ich nicht den doofen Hebammen-Wechsel im KH mitmachen muß, habe ich beim zweiten ein KH gewählt, dass mir erlaubte meine eigenen Hebamme mit zu nehmen. Das war erst ganz neu, und du mußt einen Teil selbst bezahlen. Aber das war es mir wert, denn jede Hebamme ist anders, und zwei von den dreien die ich beim ersten Kind hatte, gefielen mir gar nicht. Also kam meine mit ins KH und stand mir und meinen Mann die ganze Zeit bei Seite. An mir durfte keine andere Hebamme aus dem KH ran, nur die Ärzte. Natürlich hatte ich Hoffnung, das zweite auf normalen Wege zu kriegen, aber er war ein Sterngucker. Also auch wieder Kaiserschnitt. Aber ich habe meiner Hebamme vorsichtshalber erzählt das ich unter PA´s leide, die ich aber gut im Griff habe. Wer weiss wofür es hätte gut sein können. LG und viel Glück

06.10.2008 12:44 • #2



Nach Fehlgeburt wieder schwanger - Angst vor Geburt

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ich habe vor 11 wochen meine zwillinge endbunden ich hatte auch so eine angst und wollte die schwangerschaft abbrechen(bin völlig ungeplant schwanger geworden und hatte angst packe es wegen der panik nicht)der doc hat mir mut gemacht und als ich dann das erste mal die herzen schlagen haben seh war ich glücklich!!von da an ging es mir immer besser ich hatte trotz zwillinge kaum probleme obwohl ich heftigen stress mit meinen eltern hatte!
kurz vor der geburt kam leichte panik hoch aber der doc die hebamme und auch die hebamme im kh haben mich super betreut!!
ich habe keine panik unter der geburt gehabt und beide ohne probleme spontan endbunden!!
ich hatte angst vor einen kaiserschnitt weil ich durch einen not kaiserschnitt 06 heftige panikataken bekommen habe!!
leider fing die heftige panik 14tage nach der geburt wieder an aber ich mache jetzt eine therapie!!

du schaffst das auch glaube an dich!!
erst mal herzlichen glückwunsch zur schwangerschaft!!

lg

06.10.2008 14:01 • #3


Hallo Niccolina,

ich bin in der 11 Woche schwanger. Ich hatte meine ersten Attacken im Juli. Seit ich wußte was es eigentlich ist, ging es mir immer besser. Ich habe danach eine Angststörung entwickelt, die mich manchmal noch im Griff hat.
Ich hatte bei meinen Attacken auch immer Schwindel. Blöderweise habe ich das in der Schwangerschaft auch. Ich ignoriere den Schwindel. Es hat ja was mit der Schwangerschaft zu tun. Es ist bei jeden Schwindelgefühl so. Denke nicht gleich an die Panikattacken. Manchmal kommt das Gefühl auf, wenn du dich zu schnell auf richtest.
Suche dir andere Gründe warum du dich gerade so fühlst. Ich komme damit super klar und habe auch keine Angst davor. Auch wenn es manchmal sehr unangenehm ist.
Genieße die Schwangerschaft und produziere nicht selbst Ängste.

Gruß Jenny

06.10.2008 16:24 • #4


Niccolina
Vielen Dank für eure Tipps und dass ihr mir Mut macht.

Ich bin diesmal richtig "gebeutelt". Bei meinem ältesten Sohn hatte ich nix (auch noch keine PAs) - ich war das blühende Leben, rosiges Gesicht, tolle Locken und super Laune.

Diesmal Übelkeit, Schwindel und Sodbrennen schon im 1. Drittel. Ist halt blöd, wenn man fast 1 Jahr lang eine Gastritis hatte und sich gefreut hat, dass einem morgens mal nicht mehr schlecht ist und man mal was verträgt, ohne hinterheit Blähungen und Sodbrennen zu kriegen - und dann das!

Die Schwangerschaft bewirkt, dass ich eine positivere Grundeinstellung hab - weil es ja doch was Schönes gibt, worauf man sich freuen kann. Und vielleicht hab ich ja jetzt eine Ärztin (ich geh am 20. überhaupt zum 1. Mal dahin!), die mich und meine PAs besser betreut als die Letzte.

Froh bin ich nur, dass ich auf diese Weise die Medis losgeworden bin. Trotzdem bin ich zurzeit Hypernervös und gerate wegen jeder Kleinigkeit aus der Haut. Und als mein Sohn eben mal 10 Min. zuspät von der Schule heimkam - nee, ich dramatisiere schon wieder.

Na, dann werd ich mal die nächsten 34 Wochen in vollen Zügen genießen.

Schöne Grüße
Nicole

06.10.2008 17:22 • #5


....soll ich euch mal sagen das ihr mir hier richtig mut macht??

Ich dachte bis eben noch das meine PA´s bei einer eventuellen Schwangerschaft verschwinden würden, kurz geschildert, ich probiere seid 9 Jahren Schwanger zu werden, und bin der Meinung das meine PA´s dadurch und/oder mit den Arztbesuchen bzw. Hormonbehandlungen usw. zu tun haben.

LG

Steffi

06.10.2008 17:27 • #6


Niccolina
Hallo Steffi,

naja, soweit ich weiß, können Hormone können glaube ich auch PAs auslösen, aber sind sicherlich keine Hauptauslöser.

Es kann dir nur niemand versprechen, dass es in der Schwangerschaft ganz ohne geht. Ich zum Beispiel kann trotz positiver Grundstimmung nicht vor die Tür und hab gestern Abend vor Angst stundenlang nicht einschlafen können.

Liebe Grüße

Nicole

06.10.2008 17:36 • #7


Ich habe Hormone genommen, ich weis sogar heute noch wie die hießen --Clomifen-- und habe die ganze Stange Nebenwirkungen abbekommen, mein damaliger Arzt meinte damals zu mir (da war ich 20), wenn ich die noch einen Zyklus genommen hätte, hätt er nicht gewusst ob ich das überlebt hätte. Ob das jetzt nur so dahin gesagt war weiß ich bis heute nicht.

Ich denke das war ein großer Auslöser meiner Pa´s!

lg

Steffi

06.10.2008 17:46 • #8


Liebe Niccolina

Auch von mir erstmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!

Ich habe zwei Kinder... als ich mit dem ersten Kind schwanger wurde hatte ich die PA bereits seit ca. 10 Jahren. Ich kann ganz gut nachvollziehen, was für Gefühle dich im Moment plagen.

Mir war es bei beiden Schwangerschaften am Anfang ziemlich übel. Da ich aber wusste, dass das eigentlich ein gutes Zeichen ist (kommt von der Hormonumstellung) löste diese keine PA aus.
Dasselbe beim Sodbrennen, dem Schwindel und der Kurzatmigkeit. Ich informierte mich ganz gut übers Internet und beim Arzt, damit ich wusste, was für "Nebenwirkungen" so eine Schwangerschaft mit sich bringt.

Erste Geburt: Ja klar, es gab Momente, wo ich glaubte, die PA nehmen Ueberhand. Doch durch das Adrenalin und die Wehen war ich irgendwie abgelenkt. Ich habe nach 20 Stunden geboren.

Beim zweiten Kind hatte ich Angst, dass es wieder so lange dauert. Doch irgendwie ging das dann so schnell, dass ich gar keine Zeit für PA hatte. Ich weiss, dass das etwas seltsam tönt, doch es war wirklich so.

Nach den Geburten ging es mir jeweils lange sehr gut. Ich hatte Grosses geschafft, was mir viel Mut und Zuversicht für die Zukunft gab. Leider kamen die Aengste zurück... und ich reagierte nicht darauf. Ich hätte sofort professionelle Hilfe annehmen müssen.
Aber im Nachhinein ist man natürlich immer schlauer gell.

Wenn ich könnte... ich würde trotz allem wieder schwanger werden . Denn das Resultat einer Schwangerschaft lässt einem doch Alles vergessen oder?

Grüessli
Brevis

07.10.2008 17:32 • #9




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