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Mein letzter Beitrag liegt jetzt 10 Monate zurück.
Ich bin, bzw. sollte seit Februar in Behandlung sein (Verhaltenstherapie), war dort auch seitdem ca. 4x für insgesamt vllt. 30 Minuten.

Mein Arzt sagt mir nur 'Super Fortschritte, mach weiter so' - das war's. Wir haben noch nie über genauere Symtome und Ängste meinerseits geredet, er hört sich nur an was ich so geschafft habe in den 3 bis 8 Wochen wo wir uns nicht gesehen haben und kommentiert das in 5 Minuten. Danach kann ich wieder gehen. Ist das normal ?! Immerhin sollte ich 25 SITZUNGEN a mindestens 50 Minuten dort haben.

Mir geht es momentan merklich besser als damals, kann ohne schlimme Probleme die Wohnung verlassen, war oft am See mit Freunden etc. (mein alter Freundeskreis hat mich wieder aufgenommen und unterstützt mich gut)

ABER: Ich traue mir nicht zu in 'geschlossenen' Räumen alleine zu agieren. Heisst: Normale Schule. Theorie in der Fahrschule etc etc etc. Wie kann ich speziell darauf hin arbeiten ? Denn: Ich möchte arbeiten. Ich möchte den Führerschein. Nur mein Kopf wehrt sich dagegen . .

Unwohl sein, besonders in der Magengegend sind teilweise noch vorhanden bei Bar / Cafê besuchen usw. - wenn ich an letztes Jahr denke, dort hätte ich sowas nicht geschafft! Wollte euch das nur mal mitteilen und hoffe auf Erfahrungsaustausch, vielleicht hat ja jemand genau diese Phase auch schon erlebt und Tipps um den nächsten, so wichtigen, Schritt zu gehen.

31.08.2012 00:18 • 06.09.2012 #1


5 Antworten ↓


also ich finde du solltest dich bei deiner krankenkasse übe diesen psychologen beschweren, und dir einen anderen suchen, ohne richtige therapie hält dieses besser sein nicht lange an!!
deine kasse zahlt für die stunden, also solltest du sie auch bekommen.

lg

01.09.2012 19:11 • #2



10 Monate später.

x 3


Also am letzten Freitag war ich auf einem Geburtstag eingeladen, wir waren in einer kleinen Gartenhütte mit teilweise bis zu 15 Leuten.

Ich kann nur immer wieder betonen, ich halte diese Situationen (relativ) gut aus aus, mir ist Unwohl dabei, fühle mich dann auch immer etwas wacklig aber ich verfalle nicht in eine Panikattacke.

Liege ich richtig damit, das so etwas schon "Training" für mich ist und somit mein Kopf sich wieder normalisiert in solchen Situationen ?

Wie kann man mit Erwartungsangst umgehen ? Wie lässt sich diese vermeiden oder zumindestens einschränken ?

Und: Wie schafft ihr es euch trotz Erwartungsangst, zu motiveren es doch zu machen ? (wenn ihr allein seid, sprich: wenn mal keine Freunde / Familie euch Mut machen kann)

05.09.2012 23:25 • #3


Bevor du dich irgendwo über ihn beschwerst, solltest du m.E. erstmal mit ihm selber darüber sprechen. So macht man das als anständiger Erwachsener.

Anscheinend hat er seine Sache bisher gut gemacht, denn du machst ja Fortschritte.

Allerdings, wenn du nach deinen Erfolgsberichten an ihn noch Probleme auf dem Herzen hast, er aber schon Entwarnung gibt und die Stunde beenden will, dann sag besser sofort zu ihm etwa: "Das waren meine Erfolge, aber ich habe noch einige Probleme, und die möchte ich noch mit Ihnen besprechen." Und dich nicht abwimmeln lassen. Wenn er dann trotzdem Schluss machen will, würde ich sagen: "Ich habe doch Anspruch auf 30 Minuten (oder wie viel das sind, ich kenne es eigentlich als 45 oder 50 Minuten)." Und sitzen bleiben.

06.09.2012 13:34 • #4


Da gibt es anscheinend aber garkeine richtigen 'Sprechstunden' - jeder geht da nur kurz rein, wird mit ein paar Worten abgefertigt und wieder entlassen.

Die Praxis ist immer total überfüllt.

Werde ihn das nächste Mal drauf ansprechen.

06.09.2012 15:44 • #5


Schlaflose
Das ist nicht das, was man unter einer Psychotherapie versteht. Wenn du zu einem normalen Therapeuten gehst (nicht zu einem Arzt (Psychiater)!), ist der Ablauf, zumindest für die ersten 25 Stunden, pro Woche eine Sitzung à 50 Minuten an einem gleichbleibenden Termin. Später, wenn Erfolge eingetreten sind, kann man die Intervalle verlängern. Bei meinem Therapeuten werden die Termine so vergeben, dass man immer nur alleine ist, der vorige Patient ist normalerweise schon weg, wenn man selbst kommt. Man begenet praktisch nie jemandem, der auch da in Therapie ist. Das wahrt die Anonymität.

Wenn du deine Termine so selten hast, bist du ja für Jahre beschäftigt, bis du alle verbraucht hast.

Viele Grüße

06.09.2012 16:42 • #6




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