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hallo zusammen,ich bin 48 und lebe seit januar getrennt aus den richtigen und guten gründen, da bin ich mir immer noch sicher.
ich habe 3erwachsene kinderund hatteimmer was zu tun und nun bin ich alleine.

vor einigen monaten habe ich mich verliebt und zwar richtig, hab mich dann getrennt weil es nicht passte aber ich sehen mich so nach dem gefühl zurück.
nun bin ich alleine und geh nicht mehr raus, ich sitze hier in meiner schönen wohnung, hab ne menge geschafft und mir fehlt was. ich hab keinen job,kein auto und auch sonst leben ich sehr sparsam.
das ich micht getrent habe dasist gut und dasich meine ehe beendet habe auch, da war ich auch sehr einsam und alleine, aber das jetzt kann ich auch nicht, so sinnlos rumdümplen und warten das was passiert.
es gibt zeiten da bin ich ganz foh alleine zu leben, dann wenn ich mal heulen muß, aber der rest.
je länger ich alleine bin umso schwerer fällte es mir nach aussen zu gehen, ich muß ja auch nicht.
ich hab keine lust mehr zu telefonieren weil ich angst habe den wenigen menschen die geblieben sind an die nerven zu gehen.

das tattooherz

17.03.2009 11:56 • 18.03.2009 #1


12 Antworten ↓


hallo!

ich kann nachvollziehen, wie's dir gerade geht! Ich bin auch 48 Jahre alt und habe 3 erwachsene Kinder. Ich wurde vor zwei Wochen von meinem langjährigen Lebensgefährten durch einen tödlichen Unfall getrennt. Auch ich habe Angst, rauszugehen, wieder zu arbeiten usw.
Aber ich habe tolle Freundinnen, die mich (positiv gesehen) zwingen, zu reden, spazieren zu gehen, wieder langsam ins Leben einzutreten.
Hast du niemanden um dich rum, der dir wenigstens freundschaftlich emotional langsam wieder ein bißchen auf die Beine hilft?
Liebe Grüße

ursi09

17.03.2009 12:16 • #2



Nach 24 Jahren alleine - Einsamkeit setzt mir zu

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Ursi09,

danke für die antwort, doch ich habe eine beste freundin die allerdings wenig zeit hat da sie ihre mutter pflegt. sie versucht ja mich wieder aufzubauen und wenn wir zusammen sind können wir auch lachen, so richtig und albern sein.
alle anderen mag ich nicht mehr belästigen mit meinen immer gleichen ängsten und tränen.

es fällt mir so schwer weg zu gehen, ich kann nicht wirklich locker und entspannt sein, das konnte ich immer aber das ist vorbei.

ich habe mich in den letzten monaten von so vielen menschen getrennt die mal wichtig waren, aber nun eben weg sind weil ich gemerkt habe das sie mir nicht gut tun und versuchen zu manipulieren.
ich bin Alk., hatte nach 7 jahren im sommer einen rückfall, war in stat.therapie und da hat sich für mich viel geändert und ich hab gemerkt das ich viele jahre in der opferrolle war und mich gnadenlos angepasst habe, da tue ich nun nicht mehr und das macht wohl einsam.

bin im moment halt auch dabei meine vergangenheit und meine verletzungen zu verarbeiten,mit hilfe aber eben doch alleine, weil ich weiß das nur ich was tun kann.

einen menschen durch tot zu verlieren ist sicher bitter und traurig, aber irgendwie haben alle verständniss, ich hab mich getrennt und kann niemandem sagen warum wirklich und das ist sehr schwer.

liebe grüße tattooherz

17.03.2009 14:12 • #3


Hallo tattooherz!du hattest ja grade geschrieben,dass Du Dich zu sehr angepasst hast.Du konntest vielleicht nicht so leben wie Du wolltest.untergeordnet zu sein ist unschön.Überlege auch mal wie Du Dich dem Alk. unterordnest.Jetzt gilt es dieses Schems zu durchbrechen.Dann siehst Du wieder klarer und erkennst,dass Du gar nicht einsam sein mußt.Liebe Grüße

17.03.2009 18:32 • #4


FRAU ich ordne mich dem Alk. nicht mehr unter, ich war 7 jahre trocken und hatte im sommer einen kurzen rückfall nachdem ich sofort eine langzeittherapie begonnen habe in einer klinik....................

ich hatte heute nachsorge gruppe und hab geheult, 2 stunden lang und gemerkt das ich endlich mal wieder anfangen muß zu kämpfen, aber das habe ich so lange getan nach dem rückfall und ich bin zu müde.....

habe ja einiges geschafft und muß ganz stolz sein auf mich,aber ich bins halt nicht.............geduld?

tattooherz

17.03.2009 20:46 • #5


Ja,Step by step nach vorne.Überlege,was Du gerne machst,was Du schon immer gerne machen wolltest(Hobbies)und treff Dich mit Menschen,denen du nicht egal bist.Gehst Du zum Arbeiten?Liebe Grüße

18.03.2009 07:32 • #6


FRAU, nein ich arbeitslos und lebe von hartz4, ich war ja viele Jahre Mutter und Hausfrau und es ist so schwer Arbeit zu finden.

Hobbys, ja hab ich , ich klann mich nur nicht aufraffen...heute scheint die Sonne,ich hab malmeine Wohnung geputzt und genieße gleich malmeinen Südbalkon, was mir fehlt sind soziale Kontakte und ich muß aus dieser Isolation und das ist so schwer.

Ich hab Familie, klar aber am Ende steh ich doch alleine da......wie so oft im Leben, ich muß was tun und das schaffe ich nicht, Theorie und Praxis in Einklang zu bringen

tattooherz

18.03.2009 13:31 • #7


Hallo!Ganz super und der Anfang-Wohnung geputzt-klasse.da fühlt man sich schon wohler oder?Jetzt noch ein bißchen in die Sonne sitzen und Kraft tanken.wie lernt man Leute kennen?Über hobbies,anzeige,Sport Musukveranstaltungen etc.kommt bestimmt alles noch.Liebe grüße

18.03.2009 13:34 • #8


hallo frau, hallo tatooherz!
bin auch grad wieder am Tiefpunkt, mir kommen riesige Existenzängste hoch, aber Sonne tut gut und geputzt hab ich heut auch schon.
Es ist wichtig, in solchen Phasen wenigstens Ordnung um sich rum zu schaffen, wenns innendrin schon total chaotisch aussieht.
LG
ursi09

18.03.2009 13:46 • #9


aus

18.03.2009 13:52 • #10


ich mach mit!!
ursi09

18.03.2009 13:55 • #11


stimmt, beim inneren chaos ist es schön wenigstens aussen ordnung zu haben, ausserdem machts zufrieden und müde.
ich hab mal die winterjacken gewaschen und raus gehängt, ich hoffe ich brauche sie nicht mehr!!!

tattooherz

18.03.2009 16:07 • #12





genau,und dann gehts raus zum Tanzen

18.03.2009 16:22 • #13



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