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S

Salina1983
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Hallo,

Ich weiss einfach nicht mehr weiter.
Mein Leben ist einfach nichts mehr wert.
Seit vielen Jahren habe ich Panikattacken die einfach nicht aufhören wollen.
Ich war dann 1 Jahr lang bei einer ganz lieben Thera in therapie.
Ich habe mich sehr gut mit ihr verstanden. Sie hat mich ernst genommen, mir zugehört.
Aber nach einem Jahr brach sie die Therapie ab,weil sie meinte ich hätte ein Trauma.
Jetzt bin ich wieder seit einem Jahr bei einer anderen Therapeutin. Aber es einfach alles schwierig.
Ich bekomme immer das Gefühl nicht ernst genommen zu werden.
Egal was ich auch sage es ist falsch.
Letztes Jahr hatte ich ein CT Termin,.
Ich hatte so Angst und wollte mit ihr darüber sprechen. Aber sie meinte sofort das es besser wäre eine Therapiepause für mehrere Wochen einzulegen ,bis es mir wieder besser geht.
Ich fühlte/fühle mich total im Stich gelassen.
Immer wieder sage ich ihr,das ich mich draussen nicht sicher fühle ,für mich das Gefahr bedeutet.
Aber sie akzeptiert meine Sicht überhaupt nicht.
Ich habe wirklich aufgegeben.Ich denke es ist schon besser einfach ihre Meinung nach zu sprechen, damit ich nichts falsch mache.
Aber ich weiss das mir das wohl auch nicht helfen wird,mein Problem zu lösen.
In der letzten Stunde als sie mich wieder fragte,ob ich denke das ich draussen in Gefahr bin, habe ich Nein gesagt.
Sie war erfreut darüber.Aber es hat sich für mich einfach nur falsch angefühlt.
Ich glaube sie hat einfach keine Ahnung wie es mir geht.Wenn ich draussen bin und Panik bekomme dann gibt es in dem Moment nicht nur ein Trigger sondern es sind immer mindestens drei auf einmal.Das ist einfach zuviel.
Dann werde ich auch noch von meinem Vater unter druck gesetzt. Er meinte das ich nichts sagen darf, sonst würde was passieren.
Die Angst ist gross das er bei meiner Thera anruft und sie ihm was erzählen würde. Ich weiss zwar,das sie das nicht darf,aber ich habe  einfach kein Vertrauen zu ihr.
Das hatte ich  mal mühsam aufgebaut (über email).Aber das hat sich erledigt.
In den Stunden hatte ich schon einige male dissoziationen.
Bisher war sie wenn ich wieder etwas mitbekommen habe,nicht mehr da.
Letzte woche blieb sie zum ersten mal bei mir und versuchte mich mit anfassen(war abgesprochen)da wieder rauszuholen .Das ist das einzigste was mir hilft, da ich dann überhaupt nichts höre.
Ich rechne ihr das wirklich hoch an,das sie mich in dieser Situation nicht wieder alleine gelassen hat.Ich habe nämlich echt Angst davor.
Jedesmal wenn ich alleine während einer Dissoziation war,habe ich sofort danach oder kurze zeit später probleme.
Das fängt dann so ähnlich an wie Panikattacken. Aber ganz anders. Ich sehe alles verschwommen.Links und rechts neben mir ist alles schwarz. Und sobald ich dann von etwas getriggert werde, zb weil ein Mann vor mir steht dann habe ich dieses Gefühl es passiert gerade wieder.Und ich kann dann auch nicht mehr gehen.
Das habe ich bei Panikattacken nicht. Da sehe ich alles klar,und auch die Gefühle sind anders.
Und ich habe das immer nur nach einer  Dissoziation wenn ich alleine bin.Habt ihr eine Ahnung was das sein könnte?Nein,ich möchte meine Therapeutin nicht fragen.
Das traue ich mich nicht.Ich mag sie eigentlich. Aber ich habe auch  wahnsinnige Angst vor ihr.Ausserdem glaube ich ,das sie mich auch nicht versteht.Letze Woche hat sie mich gefragt ob ich mich in der Praxis in Sicherheit fühle. Ich habe Nein gesagt.
Nicht nur das sie mir Angst macht.Dann steht dort eine Kamera ,genau auf mich gerichtet.Ja sie ist aus.Denke ich zumindest.Ich versuche wirklich das alles zu ignorieren, schaue schon nur nach unten, aber diese Angst in der Stunde ist heftig.
Gerade jetzt wo mein ,"Vater"sich gemeldet hat ,und ich weiss das er Videos auf seinem rechner hat,macht mir diese Kamera noch mehr Angst.

In der Therapie lerne ich, jedenfalls kommt es mir so vor,das alle meine Gefühle falsch sind.
Und nur die Gefühle die aus Büchern oder Programmen kommen richtig sind.
Das ist manchmal ein Gefühl wie als wenn man in einem Raum voller Menschen steht und sich mitteilen will,und um hilfe schreit, aber niemand hört mir zu.
Meine erste Thera hatte mich damals mal ganz fest und unverhofft in den Arm genommen, und mich gelobt wie stolz sie auf mich wäre.
Das war das erste mal in meinem Leben ,das das jemand gemacht hat.
Für dieses gefühl bin ich ihr heute noch dankbar. Denn in meinem Leben habe ich nur gelernt,das ich nichts wert bin.Jeder mit mir

machen kann was man will.Meine Thera spricht immer davon "innere Kinder "trösten und beruhigen.
Wenn das was ich fühle "innere kinder"sind,wie soll ich sie trösten?
Ich versuche immer wieder das zu unterdrücken. Ich glaube ich würde wahrscheinlich auch sagen das sie nichts wert wären.Wie soll ich das machen,wenn ich das gar nicht gelernt habe?
Jemanden in den Arm zu nehmen und in den arm genommen zu werden, hat mir erst mein Mann" gelernt".Ich kannte das vorher gar nicht.
Ich musste es wirklich erst lernen, das mich jemand mit lieben Absichten in den Arm nimmt.
Deswegen kann ich auch meine Thera verstehen ,wenn ich das Gefühl bekomme das sie gar keine Beziehung zu mir aufbauen möchte.
Sie weiss einiges von mir.Und vor ein paar Monaten habe ich infoblätter von ihr bekommen, da ging es sich um schuld.
Ich habe es mir mehrfach durch gelesen und es so verstanden das ich lernen soll mit dieser Schuld umzugehen.
Ich habe sogar meine beste Freundin gefragt, und sie hat den text auch so verstanden.
Das sitzt die letzten Monate.
Mittlerweile stelle ich mein ganzes Leben in frage.Ob nicht alle doch recht hatten.Ich mich einfach nur anstelle bzw selbst schuld an dem geschehenen bin.
Ich habe einfach nur noch das Gefühl,einfach nicht mehr aus dem Bett aufstehen zu wollen.
Jeden tag frage ich mich aufs neue wofür!

Sorry .Ich habe sonst niemand wo ich mich einfach mal ausweinen kann.

Lg Sandra

14.01.2019 x 1 #1


130 Antworten ↓
Hazy

Hazy
Mitglied

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Drama

Also mir haben Klinik und Medikamente sehr gut geholfen. Ich kann alles machen, was ich will. Heute morgen war ich mit einer Freundin frühstücken und heute Abend gehen wir zu einer Comedy-Veranstaltung.

Ich habe stationäre und ambulante Therapien gemacht, mehrere. Und erst jetzt, mit 33 kann ich sagen, dass es so langsam Früchte trägt. Ich merke, dass all die Konfrontation sich lohnt. Verdammt harte, schmerzhafte Arbeit. Aber so ist das nunmal. Musste ich durch, wenn ich wieder am Leben teilnehmen wollte. Meinem Partner wieder eine Partnerin sein wollte. Leben, atmen, lachen wollte.

Ich finde es äußerst töricht, irgendwelchen Leuten zu glauben, ohne selber Erfahrungen zu sammeln. Nur weil irgendwer im Internet etwas negatives geschrieben hat oder eine Therapeutin etwas gesagt hat, stimmt das alles?!


Mir haben Klinik und Medikamente das Leben gerettet, das kann ich nur noch mal betonen. Und nun geht es mir wirklich gut. Ich kann auch nicht verstehen, wieso das so dramatisch ist. Einem Diabetiker würde es auch miserabel gehen, wenn er die Medikamente nicht hätte. Heisst das jetzt, dass er ein schlechtes Leben hat oder nichts hinbekommt?

Also ehrlich... hier dreht sich ich alles nur im Kreis. Oder vielleicht bin ich auch einfach nicht mehr der Typ, der sich ewig im Selbstmitleid sult und deshalb auch nicht mehr wirklich Verständnis hat für sowas. stirnrunzeln

Du willst Besserung aber weisst weder, wie du das anstellen sollst, noch bist du bereit auf Dinge einzugehen und lehnst sogar wirksame Heilungsansätze ab, weil irgendwer etwas darüber geschrieben hat. Es wird keiner an deiner Tür klingeln und dir die Lösung auf dem Tablett präsentieren.

Ich kann verstehen, dass hier einigen so langsam die Lust vergeht, dir zu helfen. Viel Erfolg noch.

Haare raufen

11.01.2019 15:04 • x 7 #119


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A


Mein leben ist einfach nichts mehr wert

x 3


Icefalki

Icefalki
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Zitat von Salina1983:
ich möchte es anders versuchen.
Im übrigen waren beide Therapeuten bisher der Meinung, das wir das ohne Klinik schaffen.


Gut, Du schreibst aber, dass dein Leben nichts mehr wert ist. Du jetzt nicht mehr raus kannst, du so dissozierst, dass das für dich und für andere gefährlich werden könnte. Sieht also überhaupt nicht danach aus, dass das ohne intensivere Massnahmen möglich sein könnte.

Hier entsteht dann eben der Eindruck, dass du weiterhin in der Opferrolle bleibst, zwar Hilfe möchtest, aber zu deinen Bedingungen, die aber nichts ändern.

Jeder von uns, der in irgendeiner Weise traumatisiert wurde, sein Leben in Angst und Schrecken lebt, kommt nur raus, wenn er sich jede Hilfe angedeihen lässt, die er nur kriegen kann. Jeden nur erdenklichen Versuch unternimmt, damit wieder Licht am Ende des Tunnels sichtbar werden kann.

Hier schreiben dir Menschen, die Gleiches oder ähnliches erleben mussten und alles Mögliche ausprobiert haben, damit sie wieder ein lebenswertes Leben führen können. Funktioniert aber nur, wenn man alle Möglichkeiten in Betracht zieht, jede Chance nutzt, die es eben geben kann.

Wer sich begrenzt, lebt begrenzt. Gilt für beinahe alles. Wenn also ein begrenztes Leben akzeptiert wird, dann soll es so sein. Geht auch, aber dann braucht es kein Bitten um Hilfe, sondern dann ist es gut so, wie es ist.

11.01.2019 14:02 • x 6 #116


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E
Hallo Sandra,
ich möchte mich jetzt, mit Absicht, nur zu deinem Therapeutenverhältnis äussern. Du bist ganz eindeutig bei einer Therapeutin die für dich nicht geeignet ist. Das passiert und ist auch gar nicht schlimm, WENN man sich anstatt die Therapie dort "auszuhalten" nach einer geeigneten Therapeutin umschaut. Ich würde das Ganze zur Sicherheit mal bei der Krankenkasse ansprechen und dann die Therapeutin wechseln. Vielleicht hat deine Krankenkasse ja sogar eine Idee für eine geeignete Praxis mit deinem Schwerpunkt. Denn ich halte da nicht jede Therapeutin für geeignet ( das erfährst du ja leider grade am einen Leib )
Ich glaube bei deiner jetzigen Therapeutin zu bleiben schadet dir deutlich mehr als das es dir jemals helfen kann.

#2


S
Ich kann und möchte nicht wechseln.
Das ist meine letzte chance,die ich mir von anfang an gesetzt habe.
Ich habe ihr eine lange Zeit emails geschrieben.
Da habe ich durchgehend das Gefühl bekommen,das sie mich versteht und ich ernst genommen werde. Da habe ich richtig vertrauen aufbauen können.Dadurch ging es mir eine ganze zeit lang besser. Aber in den Stunden ist es genau anders.
Aber eine andere Therapie kann ich einfach nicht mehr anfangen. Das schaffe ich nicht nochmal.
Ich habe eher Angst das sie irgendwann abbricht,weil ich weiss das es meine letzte chance ist.
Die Hoffnung ist das sie mich irgendwann versteht, weningstens ein bisschen.
Immerhin hat sie ,wenn ich es geschrieben habe,mich ja auch verstanden.

#3


Hazy
Warst du schon mal in einer Klinik?

x 1 #4


Abendschein
Zitat von Salina1983:
Ich kann und möchte nicht wechseln.
Das ist meine letzte chance,die ich mir von anfang an gesetzt habe.
Ich habe ihr eine lange Zeit emails geschrieben.
Da habe ich durchgehend das Gefühl bekommen,das sie mich versteht und ich ernst genommen werde. Da habe ich richtig vertrauen aufbauen können.Dadurch ging es mir eine ganze zeit lang besser. Aber in den Stunden ist es genau anders.
Aber eine andere Therapie kann ich einfach nicht mehr anfangen. Das schaffe ich nicht nochmal.
Ich habe eher Angst das sie irgendwann abbricht,weil ich weiss das es meine letzte chance ist.
Die Hoffnung ist das sie mich irgendwann versteht, weningstens ein bisschen.
Immerhin hat sie ,wenn ich es geschrieben habe,mich ja auch verstanden.

Es gibt nie eine letzte Chance. Es gibt immer mehrere Chancen.
Ich habe Deinen Text mit großer Bestürzung gelesen, liebe Salina.
Zu einer Therapeutin hat man Vertrauen, man darf alles sagen, sie ist diejenige die Dich versteht,
wenn nicht dort, wo dann? Und das sie die Therapie abgebrochen hat und Du erst wieder kommen sollst,
wenn es Dir besser geht? Grade dann ist es doch wichtig eine Therapie zu haben, wenn es mir schlecht geht.
Das hättest Du Deiner Krankenkasse melden müssen. Das geht gar nicht.
Es geht nicht um Deine Therapeutin in Deiner Therapei, weil ich immer wieder lese, wie denkt meine
Therapeutin, Angst das sie die Therapie abbricht, Hoffnung das sie Dich versteht.
Es geht in aller erster Linie um Dich in dieser Therapie und Du mußt ihr auch nicht gefallen und
Du mußt auch nicht aus Angst vor ihr, eine falsche Aussage machen.
Das ist keine gute Basis zwischen Euch und so wird es denke ich, auch nichts Positives geben.
Gehe doch mal zu Deiner Krankenkasse und schildere den Fall, kann ja sein, das sich da schon
mehrere beschwert haben, denn das was sie macht, ergibt keinen Sinn.

#5


S
Ja mit 15 und mit 17 Jahren.
Aber das kommt absolut nicht mehr in frage.
Da sind ja noch mehr Therapeuten.
Die machen mir einfach Angst.
Die sitzen vor einem und können mit einem machen was sie wollen.
In der Klinik habe ich das selbst erlebt.
Mehrmals in der woche haben wir es nachts schreihen gehört.Da wurde dann wieder ein Jugendlicher im bett fixiert.
Das war wirklich heftig.
Ich hatte damals Bulimie und habe mich extrem selbst verletzt. Und bei mir war es immer so an der grenze das die das auch mit mir machen.
Und sowas ändert sich auch nicht.
Und da würde sich meine angst vor Therapeuten eher noch verstärken.
Ich versuche ja schon die angst vor meiner Therapeutin in den griff zu bekommen.

#6


S
Hallo Abendschein,

Die therapie hat sie ja nicht abgebrochen.
Sie meinte halt das es besser wäre,einige wochen therapie pause zu machen.
Daraufhin habe ich nein gesagt.Sie gab mir dann einen weiteren Termin.Aber den habe ich dann abgesagt.Weil mit welchem Gefühl wäre ich dorthin gegangen?Mit dem das sie pause machen will,und mir nur den Termin gab weil ich das nicht wollte.
Ja ich hätte sie wirklich gebraucht. Der CT termin war der horror.
Ich glaube das Problem ist das ich sie eigentlich mag,und sie mir eben lange zeit per email das gefühl gab mich und meine gefühle zu Verstehen. Aber das ist in den Stunden anders.
Ich sitze seit langer zeit ,fast schon 2 Jahre zuhause fest.Ich bin 13 stunden jeden tag alleine.
Ich habe niemand an tag mit dem ich reden kann.Und raus kann ich auch nicht. Ich halte das schon kaum noch aus.
Die einzigste hoffnung die ich noch habe besteht in dieser Therapie.
Ich habe absolut keine kraft mehr zu sagen ich wechsel.

#7


Cloudsinthesky
Ich wollte dir, da ich gerade keine Zeit habe kurz da lassen, dass ich deinen Beitrag mit erschrecken gelesen habe und erstmal nur einen lieben Gruß da lassen

#8


Abendschein
Zitat von Salina1983:
Ja mit 15 und mit 17 Jahren.
Aber das kommt absolut nicht mehr in frage.
Da sind ja noch mehr Therapeuten.
Die machen mir einfach Angst.
Die sitzen vor einem und können mit einem machen was sie wollen.
In der Klinik habe ich das selbst erlebt.
Mehrmals in der woche haben wir es nachts schreihen gehört.Da wurde dann wieder ein Jugendlicher im bett fixiert.
Das war wirklich heftig.
Ich hatte damals Bulimie und habe mich extrem selbst verletzt. Und bei mir war es immer so an der grenze das die das auch mit mir machen.
Und sowas ändert sich auch nicht.
Und da würde sich meine angst vor Therapeuten eher noch verstärken.
Ich versuche ja schon die angst vor meiner Therapeutin in den griff zu bekommen.



Kann es sein, das Du alles abschlägst? Klinik nicht gut, Therapeutin nicht gut.
Das das eigentliche Problem, in Dir liegt?
Du möchtest etwas verändern und kommst aber auch nicht in die Gänge.
Wie soll Dir geholfen werden? Sag wie? Du mußt Dich schon bewegen,
anders wird das nicht gehen.,
Warum hast Du Angst vor Deiner Therapeutin? Sag es ihr, rede mit ihr,
das wäre gut. Wenn Du Dich selbst verletzt, was sollen die Ärzte in der Klinik machen,
als Dich zu fixieren? Was sollen sie Deiner Meinung nach tun?
Sie wollen Dich schützen, vor Dir selbst.

x 2 #9


Pyrojay
Aber warum übt dein Vater so einen Druck auf dich aus ?Wenn du zur Therapie gehst dann musst du doch über alles reden. Das ist doch bestimmt auch in seinem Interesse das es dir wieder gut geht.

#10


Phaedra
Zitat von Pyrojay:
Aber warum übt dein Vater so einen Druck auf dich aus ?Wenn du zur Therapie gehst dann musst du doch über alles reden. Das ist doch bestimmt auch in seinem Interesse das es dir wieder gut geht.

Soweit ich zwischen den Zeilen lese, ist der Vater eher der Auslöser für alles.....

x 1 #11


S
Zitat von Pyrojay:
Aber warum übt dein Vater so einen Druck auf dich aus ?Wenn du zur Therapie gehst dann musst du doch über alles reden. Das ist doch bestimmt auch in seinem Interesse das es dir wieder gut geht.


Weil er angst hat das ich erzähle was er getan hat als ich klein war..

x 1 #12


E
Ich schreibe dir mit Sicherheit nichts Neues. Aber du bist schwerst traumatisiert und gehörst ganz sicher in eine GUTE therapeutische Behandlung. Ich glaube dir dass es dir unendlich Angst machen muss sich mit dem Gedanken auseinanderzusetzen all das gewesene zu thematisieren und zu bearbeiten. Trotzdem glaube ich das dies eine WIRKLICHE Chance für dich ist dein Leben zu verbessern.

x 3 #13


Cloudsinthesky
Wie wäre denn eine Klinik für Trauma? Dann bist du auch aus dem ganzen Umfeld weg. Ich kann überhaupt nicht ermessen, wie es dir gehen muss.
Du brauchst ganz dringend Hilfe und zwar gute.

x 1 #14


Phaedra
Dein ganzes Leben lang setzt Dich Dein "Vater" unter Druck. Ich glaube, Du hast wirklich lang genug gelitten.
Ich bin mir sicher, daß es unendlich, unendlich schwer sein muß, Worte für das zu finden was in Deiner Kindheit passiert ist. Aber solang Du Deiner Therapeutin nichtmal eine Andeutung machst, kann sie Dir nicht weiterhelfen. Du hoffst auf Verständnis von ihr, aber wie soll sie Dich verstehen wenn sie den Kern der Sache nicht kennt und nur im Nebel stochert? Bitte sieh die Therapie als Chance, diesen unmenschlichen und grausamen Druck endlich loszuwerden.

x 1 #15


S
Zitat von Emelieerdbeer:
Ich schreibe dir mit Sicherheit nichts Neues. Aber du bist schwerst traumatisiert und gehörst ganz sicher in eine GUTE therapeutische Behandlung. Ich glaube dir dass es dir unendlich Angst machen muss sich mit dem Gedanken auseinanderzusetzen all das gewesene zu thematisieren und zu bearbeiten. Trotzdem glaube ich das dies eine WIRKLICHE Chance für dich ist dein Leben zu verbessern.


In der ersten Therapie musste ich darüber sprechen.Das ging fast ein Jahr so.
Dann der abbruch.Ich war von heute auf morgen mit den ganzen alleine.
Es ging mir fast 2 wochen danach extrem schlecht.Ich habe den ganzen Tag lang nur daran gedacht mir was anzutun.
Ich habe Angst wieder darüber zu reden.Ich versuche das jeden einzelnen tag aus meinem Kopf zu streichen.Was nicht immer klappt.
Meine jetzige thera wollte immer Emdr machen.
Ich weiss was das bedeutet. Ich müsste mich darauf verlassen, das sie nicht mittendrin auch abbricht .

#16


S
Zitat von Phaedra:
Dein ganzes Leben lang setzt Dich Dein "Vater" unter Druck. Ich glaube, Du hast wirklich lang genug gelitten.
Ich bin mir sicher, daß es unendlich, unendlich schwer sein muß, Worte für das zu finden was in Deiner Kindheit passiert ist. Aber solang Du Deiner Therapeutin nichtmal eine Andeutung machst, kann sie Dir nicht weiterhelfen. Du hoffst auf Verständnis von ihr, aber wie soll sie Dich verstehen wenn sie den Kern der Sache nicht kennt und nur im Nebel stochert? Bitte sieh die Therapie als Chance, diesen unmenschlichen und grausamen Druck endlich loszuwerden.



Sie weiss viel weil ich es ihr per email geschickt habe.
Ok nicht alles.Aber eben sehr viel.
Diese Therapie ist auch meine letzte chance.
Ich meine auch nicht das meine Thera schlecht ist.Im gegenteil.Wie gesagt eigentlich mag ich sie.Aber meine Gefühle sind eben da.Und die kann man nicht mit Programmen oder büchern ändern.Dafür ist zuviel passiert.

#17

Mitglied werden - kostenlos & anonym

E
Es sagt niemand das deine Therapeutin schlecht ist aber vielleicht ist sie einfach schlecht für dich. Manchmal passt die Chemie einfach nicht. Du hast bisher anscheinend schon mehrfach schlechte Therapieerfahrungen gemacht deswegen schrieb ich dass es so wichtig für dich wäre eine GUTE für dich passende Therapie zu bekommen. Ich habe ein wenig den Eindruck, dass deine bisherigen Klinik- und Therapieerfahrungen deinen Zustand eher verschlechtert als verbessert haben das sollte genau so NICHT sein. Das tut mir so wahnsinnig leid für dich. Nein Gefühle kann man nicht durch Bücher und ähnliches ändern aber es geht doch in einer Therapie darum zu lernen mit den Gefühlen umzugehen und trotz der Gefühle und trotz des Erlebten möglichst viel Lebensqualität zu haben.

#18


Pyrojay
Ich finde auch nicht die passenden Wort. Als Vater einer kleinen Tochter geht mir deine Geschichte unter die Haut.

#19


A
@Salina1983

Hallo Salina, das kommt mir alles sehr bekannt vor. Ich mache das auch gerade durch. Habe aber jetzt meinem Thera einen Brief geschrieben, indem ich ihm klar gemacht habe, dass ich das Gefühl habe, dass es die falsche Behandlungsform sei, weil ich mich nicht ernst genommen fühle bzw. das Gefühl habe, dass er einfach nicht richtig zuhört. Ich erzähle schon so lange wie ich bei ihm bin, wie es mir täglich geht. Durch die Übungen wurde es nicht besser und es ist nicht meine 1. Therapie. Ich weiß momentan nur eins, dass ich einfach nur noch Ruhe benötige, um einfach mal Zeit zu haben, darüber nachzudenken, was das alles noch bringen soll...ja und wie du schon beschrieben hast, das Gefühl, sich allein gelassen zu fühlen kann ich bestätigen. Ich finde es einfach nur schlimm, wenn einem nicht richtig zugehört oder auch eher hingehört wird, nicht jeder kann sich klar und deutlich ausdrücken - darin besteht mein Problem. Ich kann besser schreiben, weil ich da mehr Zeit habe zum Nachdenken und immer wieder ändern kann...manchmal glaube ich, dass tatsächlich die Kassenpatienten eben auch nur als Nummer behandelt werden, nicht als Mensch...wenn es ein guter Therapeut ist, sollte er sich auf jeden Fall für dein Befinden interessieren und vor allem die Kompetenz besitzen, sich in dich hineinversetzen zu können. LG, Ana und Daumen druecken

#20


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Dr. Christina Wiesemann
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