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andrea71

andrea71
Mitglied

Beiträge:
38
Themen:
5
Mitglied seit:
Hallo,kennt ihre das oder kann das passieren,das man mehrere Attacken am Tag haben kann?

14.10.2016 #1


42 Antworten ↓
J

Jutschka
Gast

Zitat von Kern12:
Als ob es einem an Erfahrungswerten fehlen würde. Die hat man doch auch von früher.
Jeder konnte früher Dinge eben ohne Symptome machen.
Super, jetzt sammelt man Erfahrungswerte, dass man es nicht mehr ohne Symptome kann und jetzt? Was soll das bringen? Wenn Konfrontation die Symptome reduzieren würde, würde man nie eine Angststörung kriegen können, weil man ja täglich die Konfrontation geführt hätte und damit die Angststörung unmöglich machen würde. Ein Mangel an Erfahrungswerten hat ja nie bestanden.


Ich dachte, du wärst mit den Grundlagen, auf denen mein "Gebilde" fußt, vertraut. Ich kann aber gern noch einmal kurz darauf eingehen:
Panikattacken können grundsätzlich jeden Menschen treffen. Sie werden heute als krass übersteigerte Stressreaktion des menschlichen Körpers betrachtet, sind aber ein Überbleibsel unserer menschlichen Evolution.
Als Kamp-/Fluchtreaktion waren PAs früher sehr sinnvoll, um die nötige Energie für die Flucht vor dem Bären usw. usf. bereitzustellen. Heute ergibt das für uns nun keinen Sinn mehr, weil es keinen Bären gibt, vor dem wir fliehen müssten.
Nun kann es aber passieren, dass man eine Panikattacke bekommt. Diese löst bei uns einen Lernvorgang aus. Dieses Lernen ist von Mensch zu Mensch verschieden. Bei Menschen, die eine Angststörung entwickeln, ist es häufig so, dass schon die erste Attacke einen solchen Schock auslöst, dass wir eine Angst vor der Angst entwickeln. Dadurch ist unser Erregungsniveau kontinuierlich erhöht, was die Chance für die Auslösung einer weiteren PA stark erhöht.

Nun gibt es Menschen, die mit dem Auftreten der PA die Situation, in der sie sich zur Zeit der PA befanden, verknüpfen. Sie entwickeln die Angst, in genau dieser Situation wieder eine Attacke zu erleiden. Nach und nach führt das zum Vermeidungsverhalten und die Angst verfestigt sich.
In Wirklichkeit kann es aber reiner Zufall sein, dass die PA gerade in dieser Situation aufkam. Es findet ein fehlerhaftes Lernen statt, sodass das Gehirn zum Beispiel die Verknüpfung "Supermarkt=ANgst" bildet. Eine andere Theorie wäre, dass man sich schon in der Kindheit zum Beispiel bei der Mutter solche Ängste und Verhaltensweisen abgeschaut hat.
Diese falsche Verknüpfung muss wieder gelöst werden und dazu dient die Konfrontation.

Andere Menschen verknüpfen die PA nicht mit äußeren Reizen (Bsp. Supermarkt), sondern mit den Inneren. Der Mensch könnte denken: " Kacke, mein Herz schlägt schon wieder so doll. So war es beim letzten Mal auch. Ich kriege eine PA"
Hier konfrontiert man sich mit inneren Reizen, um die Verknüpfung "Herzrasen=Angst" zu lösen.

Konfrontation korrigiert Fehlannahmen und -interpretationen. Das heißt nicht, dass die Symptome eingebildet sind. Sind sind wirklich da, aber aufgrund eines zu Beginn eher unterbewussten, später bewussten Denkens in Verbindung mit der Angst vor der Angst und dem erhöhten Erregungsniveau.

Lieber Kern12. wenn Angststörungen rein organischer NAtur sind, wie erklärst du dann, dass soviele Menschen ihre Attacken nur in bestimmten Situationen bekommen? Meinst du, Cortisol und Adrenalin können denken? Denken sich unsere Hormone: " schei., Supermarkt - Lass ausrasten1" ?

Zitat von Kern12:
Hier im Forum gibts mehr als genug Berichte davon, dass Konfrontation nicht wirkt.
Man muss nur 1+1 zusammenzählen.
Dass Leute täglich dieselben Dinge machen und die Angst nicht besser, sondern schlimmer wird.
Das allein entkräftet dein Theorie schon vollends.


Denkst du nicht, dass das Heranziehen der Erfahrungen in diesem Forum eine etwas eingeschränkte Sichtweise ist? Glaubst du nicht auch, dass die Mehrheit der Menschen, die sich hier anmelden, noch mit in ihrer Angstörung stecken. Leute, die mit dieser Thematik bereits vollständig abgeschlossen haben werden wohl kaum auf die Idee kommen, sich hier anzumelden. Es sei den sie möchten Mut machen. Diese Menschen hast du also nie kennengelernt.
Zitat von Kern12:
Soll ich dir ein paar Berichte zusammentragen, zusammensuchen?
Nicht nur theoretisches Geschwafel ala Daisho.


Ja! Bitte schick mir diese Berichte. Was Daisho betrifft, so kann ich dir empfehlen, zu lesen was er schreibt. Er greift dich nicht an. Das wüsstest du, wenn du seine Zeilen gelesen hättest.

Zitat von Kern12:
Zeig mir mal die Belege, dass Konfrontation die Symptome lindert, dann fange ich gleich morgen an.

Bemühe doch mal die Sparte des Forums, wo es um Erfolgsgeschichten geht. Ich kann es belegen, anhand meiner eigenen Person, Links zu weiterführender Literatur und Belegen habe ich dir bereits geschickt.

Zitat von Kern12:
Wer braucht schon Hilfe? Wenn Psychotherapie 90% der Leute hilft, gibt es doch gar keine Probleme kichern


Lieber Kern, du bist doch derjenige, der meint, das kogntitive Verhaltenstherapien nicht greifen. Dann müsste es doch in deinem Interesse liegen uns allen zu helfen. Denn deiner Ansicht nach sind die Berichte über Erfolge und Symptomlinderung nur Ergebnis von Unterdrückung und Einbildung. Das kannst du doch nicht gutheißen?!

10.04.2016 17:19 • #38


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Mehr als eine panikattacke am Tag

x 3


J

Jutschka
Gast

Zitat von Kern12:
-A - praktischer Ansatz
Man muss unterscheiden:
Ich meinte, dass durch Konfrontation keine Symptomabnahme stattfindet.
Es ist nicht so, dass durch Konfrontation die Paniksymptome abnehmen, weil man auch nicht Panikattacken bekommen hat, weil einem Konfrontation gefehlt hätte.


Alles Handeln hinterlässt Spuren in unserem Gehirn, ob wir nun eine Pille einwerfen oder ob wir uns in die angstbesetzte Situation begeben. Die Exposition lindert zu Beginn keine Symptome. Sie ist furchtbar, keine Frage. Es geht vielmehr darum, Erfahrungswerte zu sammeln, und zwar positive.

Stell dir vor, du hättest Angst vor einem Hund. Er kommt dir auf dem Gehweg entgegen und du wechselst die Straßenseite. Deine Angst wird abebben. Der nächste Hund kommt aber bald und du wirst wieder Angst bekommen.
Entscheidest du dich aber dafür, dem Hund zu begegnen, und zwar immer wieder, wirst du viele Erfahrungen ssammeln, die dir bestätigen, dass er dich nicht gebissen hat.
Die Symptome ebben also nicht durch die Konfrontation ab, sondern durch die Erfahrungswerte, die mit der Konfrontation geschaffen werden.

Zitat von Kern12:
Konfrontation ist lediglich eine Methode alles auszuhalten bzw. zu unterdrücken.


Ganz und gar nicht, um zu unterdrücken. Das widerspricht sich total.

Zitat von Kern12:
Schön und gut, aber das geht nur zu einer bestimmten Symptomstärke.
Ab einem gewissen Schweregrad bringt einem das auch wieder nichts.

Wenn man durch diese Therapieform erst ein paar mal zusammengebrochen ist, in den unmöglichsten Situationen, überlegt man sich, was dieser Schwachsinn eigentlich soll.


Ich behaupte auch nicht, dass die Expo etwas für jedermann ist. Sonst wäre die Wirksamkeit ja zu 100% gegeben. Das sie wirken kann, auch symptomlindernd über Erfahrungswerte, ist belegt.
Es gibt auch Konfrontationsformen, und diese habe ich auch gewählt, bei denen man sich schrittweise seinen Ängsten nähert, sich Stück für Stück vorarbeitet und nicht auf Teufel komm raus gleich die schlimmste Situation aufsucht.

Zitat von Kern12:
Es ist ja eben nicht nur eine eingebildetet Panik ohne Sinn, die man überwinden müsste.


Richtig, sie ist nicht eingebildet und ja es finden bei einer PA physiologische Veränderungen im Körper statt. Das spricht aber nicht gegen eine Expositionstherapie. Das ist wieder ein ganz anderes Thema.

Schade, dass du deine selbst entwickelten Ansätze nicht mit uns teilen willst. Du könntest sovielen Menschen damit helfen.
Nun, da du mir und vielen anderen hier überlegen zu sein scheinst, wird uns die Diskussion wohl nicht weiterbringen. Shocked

10.04.2016 15:10 • #33


Zum Beitrag im Thema ↓


igel
Unter Umständen, ja.

#2


I
Kenne ich auch. Hatte letztes Wochenende 10 Stück pro Tag.
Jetzt ist es eher so eine Art Dauererregung/innere Unruhe.
Aber das kann durchaus passieren und mehr oder weniger "normal" sein.
Gute Besserung

#3


K
Das wäre ja schön, wenn man nur eine Panikattacke am Tag bekommen könnte.

Morgens extra eine provozierne und dann hätte man für den Rest des Tages Ruhe.

Ich weiß, manche Leute meinen, dass der Körper nicht mehr Panikattacken provozieren könne, weil sich der Körper dabei verausgabe. Nette Theorie, die nichts mit der Realität zu tun hat.

x 1 #4


I
Zitat von Kern12:
Das wäre ja schön, wenn man nur eine Panikattacke am Tag bekommen könnte.

Morgens extra eine provozierne und dann hätte man für den Rest des Tages Ruhe.

Ich weiß, manche Leute meinen, dass der Körper nicht mehr Panikattacken provozieren könne, weil sich der Körper dabei verausgabe. Nette Theorie, die nichts mit der Realität zu tun hat.


Wenn das so einfach wäre, hätten wir es ja auch viel zu leicht.
Aber wünschenswert wäre es trotzdem. Smile

#5


K
Zitat von ima:
Zitat von Kern12:
Das wäre ja schön, wenn man nur eine Panikattacke am Tag bekommen könnte.

Morgens extra eine provozierne und dann hätte man für den Rest des Tages Ruhe.

Ich weiß, manche Leute meinen, dass der Körper nicht mehr Panikattacken provozieren könne, weil sich der Körper dabei verausgabe. Nette Theorie, die nichts mit der Realität zu tun hat.


Wenn das so einfach wäre, hätten wir es ja auch viel zu leicht.
Aber wünschenswert wäre es trotzdem. Smile

Ja, das ist so eine ähnlich absurde Geschichte, wie dass man mit Willen und Konfrontation die Angst wegkriegen könnte.

x 1 #6


andrea71
Wie habt ihr das geschafft ,damit zu leben oder besser gesagt,wo nehmt ihr die kraft her. Das mit der Konfrontation, funktioniert das wirklich? Meine Therapeutin spricht von nix anderem. Aber irgendwie funktioniert das nicht ,oder ich mach was falsch.

#7


Carcass
Ich habe meistens nur eine gehabt immer und danach total platt. Dafür kommen dann andere Symptome der Angst auf einen zu und schlafen kann man bestens. Mehrere am Tag halte ich für unmöglich, also bei mir jetzt ! Weil man entspannt danach eben, oder sie geht erst gar nicht richtig weg und wird versucht zu unterdrücken. Das darf man nicht, immer konfrontieren und zulassen!

x 1 #8


I
Zitat von Kern12:
Zitat von ima:
Zitat von Kern12:
Das wäre ja schön, wenn man nur eine Panikattacke am Tag bekommen könnte.

Morgens extra eine provozierne und dann hätte man für den Rest des Tages Ruhe.

Ich weiß, manche Leute meinen, dass der Körper nicht mehr Panikattacken provozieren könne, weil sich der Körper dabei verausgabe. Nette Theorie, die nichts mit der Realität zu tun hat.


Wenn das so einfach wäre, hätten wir es ja auch viel zu leicht.
Aber wünschenswert wäre es trotzdem. Smile

Ja, das ist so eine ähnlich absurde Geschichte, wie dass man mit Willen und Konfrontation die Angst wegkriegen könnte.


Ans wegbekommen der Angst denke ich auch nicht, aber besser mit ihr Leben zu können und zu verstehen warum mich so "normale" Dinge komplett aus der Bahn werfen können.

Andrea: ich für meinen Teil habe das erst seit 9 Wochen und seit einer Woche ganz schlimm.
Ich komm damit auch nicht ganz zu Recht und mache mir ständig Sorgen, dass es doch irgendwie was körperliches sein könnte.
Dann versuche ich mich zu beruhigen indem ich mir denke; du warst doch immer gesund, was sollte denn von heute auf morgen anders sein?
Aber mein Karussell hört sich auch nicht auf zu drehen.

#9


Carcass
Kognitive VErhaltenstherapie, das kann helfen, damit leben zu lernen und klar geht die Angst für lange Zeit auch mal weg. Wäre ja scheusslich wenn man sich der Angst nicht stellen würde!

#10


engeline1705
DAs komische bei mir ist das wenn ich krank bin zwar Angst habe generell aber die Attacken da eher weniger kommen. Ich erkläre es mir so weil das ein Zustand ist der ist nun mal so ich bin krank und es darf auch jeder sehen. Wenn ich abe rgesund bin passt es mir abe rgarnicht und dann kommen Panik usw....ich bin doch gesund. So denk ich es...
Ich hatte auch schon mehrer PA am Tag sowas gibt es auch. Im moment eher weniger aber dafür eine innere Unruhe/Anspannung

#11


I
Zitat von Carcass:
Kognitive VErhaltenstherapie, das kann helfen, damit leben zu lernen und klar geht die Angst für lange Zeit auch mal weg. Wäre ja scheusslich wenn man sich der Angst nicht stellen würde!


Aber wenn man Angst vor Herzinfarkten oder Schlaganfall hat wie soll man sich denn damit konfrontieren?
Das Frage ich mich schon die ganze Zeit. habe eine Idee
Vermeidungsverhalten kommt in dem Fall ja auch kaum zum Tragen, oder sehe ich das falsch?

#12


Carcass
Ganz einfach Ima, du musst natürlich organisch alles checken lassen, gerade Herz und Blutdruck. Die Angst kommt ja weil man ungewiss in die Zukunft schaut und es könnte ja was passieren und da wartet man dann auch drauf. Andererseits ist es dann eben so, dass du lernst damit zu leben und eine Klinik kann helfen. Du denkst "Oh Schlaganfall, oder Herzinfarkt oder Pest..." und der Arzt untersucht dich und zeigt es dir schriftlich dass du nichts hast und nur der Kopf durchdreht. Das kann enorm helfen, oder eben eine tagesklinische Behandlung!

x 1 #13


I
Habe ich alles schon checken lassen.
Alles in Ordnung. Habe mich da halt so reingesteigert, dass es eskaliert.

Habe Montag meinen ersten Termin beim Therapeuten und Donnerstag beim Neurologen.
Bin gespannt mal abwarten ob die mich beruhigen können.

#14


engeline1705
das selbe Problem hab ich auch ima! Ich konzentrieren mich da zu sehr auf mein Herz weil es dann so rast und es ist ein fieses Gefühl. Man kann nix dagegen machen., Obwohl man untersucht worden ist. Ich hatte ein EKG, Herzultraschall schon mal und langzeitekg. Sogar beim EKG hatte ich eine Panikattacke und der Arzt sagte dann bei der Auswertung alles ok, war nix ungewöhnliches

#15


I
Zitat von engeline1705:
das selbe Problem hab ich auch ima! Ich konzentrieren mich da zu sehr auf mein Herz weil es dann so rast und es ist ein fieses Gefühl. Man kann nix dagegen machen., Obwohl man untersucht worden ist. Ich hatte ein EKG, Herzultraschall schon mal und langzeitekg. Sogar beim EKG hatte ich eine Panikattacke und der Arzt sagte dann bei der Auswertung alles ok, war nix ungewöhnliches


War bei mir genauso Very Happy
Da ich auch mittlerweile weiß dass es nicht das Herz ist sondern ein Nerv der eingeklemmt ist geht das mit der Herzneurose auch einigermaßen.

Man macht sich halt zu viel einen Kopf um alles.

Uns allen gute Besserung und noch einen schönen PA freien Abend. Smile
Ich bin raus für heute.

x 1 #16


S
Hallo... ich habe seit ca 2 Woche jeden tag mindestens 1 attacke... fing alles mit schmerzen unter der brust bzw Herzen an. Mittlerweile habe ich jeden tag was anderes ... halte es nicht mehr aus...

#17

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andrea71
Zitat von engeline1705:
DAs komische bei mir ist das wenn ich krank bin zwar Angst habe generell aber die Attacken da eher weniger kommen. Ich erkläre es mir so weil das ein Zustand ist der ist nun mal so ich bin krank und es darf auch jeder sehen. Wenn ich abe rgesund bin passt es mir abe rgarnicht und dann kommen Panik usw....ich bin doch gesund. So denk ich es...
Ich hatte auch schon mehrer PA am Tag sowas gibt es auch. Im moment eher weniger aber dafür eine innere Unruhe/Anspannung

Genauso ist es bei mir auch. Ist schon eigenartig. Nimmst du Medikamente gegen die Anfälle? Oder lässt du die Anfälle über dich ergehen. Ich mach vielleicht den Fehler, das ich immer warte das sie aufhören, aber das tun sie dann nicht.

#18


J
Huhu,

ixh habe bereits eine kogntitive Verhaltenstherapie gemacht und kann folgendes berichten:

1. Sie hilft nicht nur, mit der Angst besser leben zu können. Auf Dauer verschwinden die Attacken auch oder sie kommen weniger stark und seltener auf,

2. Mit Panik, die durch innere Reize ausgelöst wird, also z.B. eine Herzphobie konfrontiert man sich so, dass man Übungen macht, die das Herz beanspruchen. Das kann Treppensteigen sein oder ähnliches. Bei Angst vor Schwindel würde man sich zum Beispiel auf einem Drehstuhl drehen und Schwindel provozieren.
Beliebt sind auch absichtlich herbeigeführte Hyperventilationen, da dadurch ähnlich Symptome, wie bei er PA hervorgerufen werden.

3. Man arbeitet außerdem an seinen Gedanken und lernt, die empfunden Symptome neu zu interpretieren. Es dauert seine Zeit, aber irgendwann kann man die Verknüpfung Schwindel = Angst (als Beispiel) lösen.

Ich habe keine Attacken mehr. Mir ist sehr wohl noch oft unwohl oder schwindelig, aber ich schaffe es, mich nicht reinzusteigern. Eine Attacke kommt nicht mehr zustande, weil ich die Symptome mit einem Achselzucken abtun kann.

Es ist schwierig, sehr schwierig sogar und braucht viiiel Übung und noch mehr Geduld. Aber es geht! Wirklich!

Nur Mut und liebe Grüße

x 2 #19


K
@Jutschka
Zitat:
Ich habe keine Attacken mehr. Mir ist sehr wohl noch oft unwohl oder schwindelig,

Für mich macht das keinen Sinn.
Entweder oder.

Entweder man hat keine Panikattacken oder einem ist unwohl und schwindelig, aber nicht beides. Wenn man nämlich beides hat, könnte man diese "Fortschritte" einfach nur als subjektive, aber nicht objektive Fortschritte bezeichnen.

Und subjektiv kann man sich alles Mögliche einbilden.

x 1 #20


A


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Dr. Christina Wiesemann
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